Upcycling für den Garten

Gartenbank aus Terrassendeck-Holzresten

Nur nicht wegwerfen! Die Dielen, die vom Terrassenbau übrig geblieben sind, eignen sich prima für schnell gebaute Bänke, Tischchen oder Hocker. Den Unterbau gibt es fertig beim Baustoffhändler.

 
Gartenbank aus übrig gebliebenen Terrassendielen © Selbermachen
Praktisch: Eine Gartenbank aus übrig gebliebenen Terrassendielen

Reste regen die Fantasie an. Zum Beispiel die Bretter, die beim Bau der Terrasse übrig geblieben sind. Was könnte man daraus noch bauen? Vielleicht eine Bank. Oder einen Tisch. Eventuell reicht es sogar noch für beides? Wenn Sie nur die Sitzfläche und die Tischplatte aus den Resten bauen und die Beine in Form des Karlsruher Gartensteins dazukaufen, dann allemal.

Bank mit Gitarre© SelbermachenAuch Pfostenabschnitte, Plattenreste oder altes Pflaster können zum Grundstock für den Bau kleiner Möbel, Pflanzkästen, Rankhilfen oder Trockenmauern werden. Ebenfalls gut zu gebrauchen sind alle Arten von Steinen. Hübsch ist eine Mauer, in deren Fugen Steingartenpflanzen wachsen, praktisch eine Beetumrandung oder eine Reihe von Trittsteinen, auf denen man ins Staudenbeet kommt, ohne Pflanzen zu zertreten, dekorativ ein Sockel, auf dem eine besonders schöne Topfpflanze präsentiert werden kann.

Auch wenn Sie weder Bank noch Tisch brauchen, lässt sich mit Terrassenbrettern eine Menge anfangen: Vom Pflanzkasten über ein Hochbeet bis zum Bodenbelag für einen Gartensitz ist alles drin.

Stein plus Platte gleich Tisch

Stein und Platte© SelbermachenBetonelemente sind als Unterbau für Möbel prima geeignet, besonders der U-förmige Karlsruher Gartenstein, den es zum Beispiel von Hansebeton gibt. Er steht auf jedem einigermaßen ebenen Grund sicher und hat eine breite Auflage für die zur Platte verbundenen Bretter. Ein Stein reicht für Tisch oder Hocker, zwei für die Bank.

Stabil und wetterfest

Aus einzelnen Dielen Platten herzustellen, ist ganz einfach. Richtig gut sehen die Elemente aber nur aus, wenn sie sorgfältig gearbeitet sind. Das bedeutet zum Beispiel, dass die Abstände exakt gleich sein müssen. Deshalb: Legen Sie sich Distanzklötzchen zurecht, die Sie beim Aufschrauben der Querleiste zwischen die Bretter legen.

  1. Querleisten zuschneidenQuerleisten zuschneiden© Selbermachen

    Querleisten zuschneiden

    Die Querleisten werden aus Brettresten zugeschnitten. Geriffelte Bretter muss man noch nicht einmal anzeichnen, denn die Rille gibt die Schnittlinie vor.
  2. Leisten sägenLeisten sägen© Selbermachen

    Leisten sägen

    An den Enden sägt man die Leisten auf 45°-Gehrung. Das geht in der Gehrungslade einfach.
  3. Leiste vorbohrenLeiste vorbohren© Selbermachen

    Leiste vorbohren

    Nun wird die Leiste vorgebohrt. Die Bohrlöcher in die Rille setzen und zwei Schrauben pro Brett vorsehen
  4. Regalträger Regalträger © Selbermachen

    Regalträger

    Regalträger aus Kunststoff verhindern, dass die Platten auf den Sockeln verrutschen. Um die richtige Position zu finden, auf der Unterseite markieren, wie weit die Platte seitlich überstehen soll und die Träger auf die Linie setzen. Eventuell vorn und hinten weitere Stopper setzen
  5. Schnittkanten schleifenSchnittkanten schleifen© Selbermachen

    Schnittkanten schleifen

    Alle Schnittkanten sollten zum Schluss gebrochen und schön glatt geschliffen werden, damit man sich nicht daran verletzen kann.
  6. Dachlatten-TrickDachlatten-Trick© Selbermachen

    Dachlatten-Trick

    **Tipp* Dachlatten-Trick: Die Karlsruher Steine lassen sich nur zu zweit tragen, allerdings sind sie schlecht zu greifen. Einfach dagegen geht es mit zwei daruntergeschobenen Dachlatten.

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