Verwandlungskünstler

Modulare Outdoormöbel selber bauen

Mehr Module, mehr Möglichkeiten: Diese Gartenmöbel sind nicht nur Hingucker, sondern auch echte Verwandlungskünstler. Hier erfahren Sie, wie Sie die Gartenmöbel selber bauen.

 
Modulare Gartenmöbel © Jan Schönmuth
Diese Gartenmöbel sind im Handumdrehen neu kombinierbar

Mit unseren selbst gebauten Outdoormöbeln sind Sie für jede spontane Gartenparty perfekt vorbereitet. Egal ob Liege, Bank oder einzelne Hocker, alles lässt sich im Handumdrehen arrangieren.

Das Grundelement ist ein quadratischer Hocker mit einer aufsteckbaren Lehne. Zwei oder mehrere davon, in Reihe gestellt, ergeben eine Bank. Mit wenigen Handgriffen lässt sich das Ensemble zudem in eine Gartenliege verwandeln: einfach ein Sitzelement mit der Lehne zur Seite drehen und fertig. Ein Beistelltisch im gleichen Stil vervollständigt Ihre exklusive DIY-Gartenmöbel-Kollektion.

Modulare Gartenmöbel: Robust und wetterfest

Die Hockerelemente haben wir aus Douglasienholz und Siebdruckplatten gebaut. Beide Materialien sind von sich aus sehr witterungsbeständig. Eine Versiegelung der Schnittkanten bei den Platten und ein Anstrich der Douglasie mit Klarlack macht sie resistent für einige Sommer.

Je nach Bedarf kann man ein oder mehrere Hocker mit Stauraum im Innern versehen. Dazu wird ein wasserdichter Innenkorpus eingebaut und der Deckel mit einem Scharnier versehen. So sind Sitzkissen und andere Utensilien gleich praktisch verstaut und immer griffbereit.

Der Bau ist relativ einfach und man benötigt kein spezielles Werkzeug. An einem Tag schafft man ein bis zwei Hocker.

Material und Werkzeug

Material:

  • 15 Bretter Douglasie 200 x 4,5 x 7 cm
  • 30 Dielen Douglasie Universal 200 x 1,9 x 9,5 cm
  • 5x Siebdruckplatte Birke 2,1 x 60 x 60 cm
  • 6x Siebdruckplatte Birke 2,1 x 20 x 70 cm
  • 1x Siebdruckplatte Birke 0,9 x 56 x 46 cm
  • 2x Siebdruckplatte Birke 0,9 x 47 x 38 cm
  • 2x Siebdruckplatte Birke 0,9 x 35 x 38 cm
  • 1x Liegenhochstellbeschlag
  • 1x Lagerschuh
  • 10x Unterlegscheibe M6
  • 10x Rampa-SKD Muffen M6
  • 10x Flachkopfschraube 6 x 60
  • 1x Paket Spax-Linsenkopfschraube
  • 1x Paket Spax 4,5 x 80
  • 1x Klarlack
  • 1x Kartusche Silikon

Werkzeug:

  • Akkubohrer
  • Bithalter/Bits
  • Feile
  • Hammer
  • Handkreissäge
  • Holzbohrer
  • Kappsäge
  • Oberfräse
  • Pinsel
  • Raspel
  • Schleifklotz
  • Schleifpapier
  • Stichsäge
  • Tischkreissäge
  • Vorstecher
  • Winkel
  • Zollstock
  • Zwinge

Aufwand: 3-4 Tage

Kosten: circa 85 Euro pro Hocker

Maße für die Outdoor-Möbel

Die Sitzhöhe beträgt 50 cm, die Sitztiefe ohne Lehne 60 cm und mit Lehne 40 cm. Höher als 50 cm sollten die Hocker nicht gebaut werden und grundsätzlich gilt: Je niedriger der Sitz, desto tiefer die Sitzhöhe. Den Beistelltisch bauen wir nach den gleichen Maßen auf und daher kann er genauso gut als Hocker verwendet werden.

Für den Beistelltisch baut man das gleiche Grundgerüst, lässt aber Innenkorpus und Verkleidung weg.

1. Gerüst für die Möbel bauen

Das Grundgerüst und die Verkleidung haben wir aus Douglasienholz gebaut. Man kann hierfür fertige Kanthölzer verwenden oder sie aus einer Bohle aussägen wie in unserem Beispiel.

  1. Holz zusägenHolz zusägen© Jan Schönmuth

    Holz zusägen

    Für die Hockerbeine sägen Sie die Bretter auf 4,5 cm Breite zu. Für die Querleisten passt die Breite bereits.
  2. Kanten abrundenKanten abrunden© Jan Schönmuth

    Kanten abrunden

    Mit der Oberfräse und einem Fasefräskopf kann man die scharfen Kanten abrunden oder man schleift sie ab.
  3. Kanten brechenKanten brechen© Jan Schönmuth

    Kanten brechen

    Anschließend die Kanten der Hockerbeine mit einem einfachen Schleifklotz oder einem Schleifgerät brechen.
  4. Beine ablängenBeine ablängen© Jan Schönmuth

    Beine ablängen

    Jetzt die Länge der Hockerbeine und Querstreben anzeichnen und mit einer Säge ablängen.
  5. Bohrungen vorstechenBohrungen vorstechen© Jan Schönmuth

    Bohrungen vorstechen

    Damit die Sitzfläche später fest sitzt, alle Bohrungen exakt ausmessen, anzeichnen und vorstechen.
  6. Sacklöcher bohrenSacklöcher bohren© Jan Schönmuth

    Sacklöcher bohren

    Mit dem Forstnerbohrer (20 mm) Sacklöcher anfertigen. Ein Klebeband am Bohrer markiert die richtige Tiefe.
  7. Löcher bohrenLöcher bohren© Jan Schönmuth

    Löcher bohren

    Erst jetzt die eigentlichen Löcher mit einem Holzbohrer bohren. Damit das Holz am Austritt nicht splittert, legen Sie ein Bohrholz unter.
  8. Beine und QuerstrebenBeine und Querstreben© Jan Schönmuth

    Beine und Querstreben

    Beine und Querstreben der Unterkonstruktion liegen nun fertig bereit.
  9. Leisten ausrichtenLeisten ausrichten© Jan Schönmuth

    Leisten ausrichten

    Querleisten und Hockerbeine an einem Winkel exakt rechtwinklig ausrichten. Anschließend mit einer Zwinge die korrekte Position der Einzelteile fixieren.
  10. Löcher vorbohrenLöcher vorbohren© Jan Schönmuth

    Löcher vorbohren

    Damit das Holz beim Verschrauben nicht reißt, bohren Sie die Löcher zunächst mit einem kleinen Bohrer vor.
  11. Löcher ansenkenLöcher ansenken© Jan Schönmuth

    Löcher ansenken

    Die vorgebohrten Löcher mit einem Kegelsenker leicht ansenken. So schließt die Schraube später bündig ab.
  12. Senkkopf-HolzschraubenSenkkopf-Holzschrauben© Jan Schönmuth

    Senkkopf-Holzschrauben

    Mit Senkkopf-Holzschrauben der Größe 4,5 x 80 verschrauben Sie die Beine mit den Querstreben.
  13. UnterkonstruktionUnterkonstruktion© Jan Schönmuth

    Unterkonstruktion

    Um später Zeit zu sparen, produzieren Sie möglichst alle Teile der Unterkonstruktion an einem Stück.
  14. Streben fixierenStreben fixieren© Jan Schönmuth

    Streben fixieren

    Die letzen zwei Querstreben leicht mit einer Zwinge fi xieren. Durch sachtes Klopfen mit einem Hammer und einem Schlagholz können Sie die Streben exakt ausrichten.
  15. Gerüst verschraubenGerüst verschrauben© Jan Schönmuth

    Gerüst verschrauben

    Jetzt die Zwingen fest anziehen und die Bohrungen anzeichnen, vorbohren und verschrauben. Achten Sie darauf, dass Sie die Schrauben versetzt zu den weiteren Schrauben anordnen.
  16. Fertige UnterkonstruktionFertige Unterkonstruktion© Jan Schönmuth

    Fertige Unterkonstruktion

    Die stabile Unterkonstruktion aller Teile ist jetzt fertiggestellt.

2. Einbau des Korpus

Für einen wettergeschützten Stauraum im Innern kann man unter der Sitzfläche einen Innenkorpus aus Siebdruckplatten einbauen.

  1. Boden anpassenBoden anpassen© Jan Schönmuth

    Boden anpassen

    Den Boden des Stauraums an die Holzkonstruktion anpassen. Dazu die Holzkonstruktion auf die Platte stellen.
  2. SägeausschnitteSägeausschnitte© Jan Schönmuth

    Sägeausschnitte

    Die Umrisse der Beine markieren die Sägeausschnitte. Auf Krepp-Klebeband sind die Schnittlinien gut zu sehen.
  3. Aussparungen aussägenAussparungen aussägen© Jan Schönmuth

    Aussparungen aussägen

    Mit der Stichsäge die Aussparungen aussägen. Dank des Klebebandes splittert das Material der Platte nicht.
  4. Siebdruckplatte einsetzenSiebdruckplatte einsetzen© Jan Schönmuth

    Siebdruckplatte einsetzen

    Die Siebdruckplatte mit der glatten Seite nach innen in die Holzkonstruktion einsetzen und festzwingen.
  5. Seitenteile zusägen und verschraubenSeitenteile zusägen und verschrauben© Jan Schönmuth

    Seitenteile zusägen und verschrauben

    Die Seitenteile des Innenkorpus zusägen und an der Holzkonstruktion verschrauben. Auch hier vorbohren und ansenken.
  6. Boden verschraubenBoden verschrauben© Jan Schönmuth

    Boden verschrauben

    Jetzt kann der Boden verschraubt werden. Auch hier hilft Kreppband bei der optimalen Positionierung der Schrauben. Abhängig davon, was in der Kiste gelagert werden soll, sollten Sie hier ein paar mehr Schrauben verwenden.
  7. Innenkorpus fertigInnenkorpus fertig© Jan Schönmuth

    Innenkorpus fertig

    Der Innenkorpus schließt nun knapp mit der oberen Kante ab. Die Schnittflächen der Platten vor dem Einbau mit Klarlack streichen.

3. Verkleidung

Die geriffelten Douglasie-Dielen sind optisch sehr schön und von Natur aus sehr witterungsbeständig. Sie können natürlich auch Holz mit einem Wetterschutzanstrich verwenden.

  1. Dielen für die Beplankung vorbereitenDielen für die Beplankung vorbereiten© Jan Schönmuth

    Dielen für die Beplankung vorbereiten

    Damit alle Bretter exakt gleich lang werden, fixieren Sie einen Anschlag im richtigen Abstand und sägen dann die Verschalungsteile. Achtung: Zwei verschiedene Längen sind nötig!
  2. Dielen zusägenDielen zusägen© Jan Schönmuth

    Dielen zusägen

    Mit einem scharfen Sägeblatt in der Kappsäge gelingt der Schnitt präzise und ohne Ausrisse.
  3. Bohlen versetzt anbringenBohlen versetzt anbringen© Jan Schönmuth

    Bohlen versetzt anbringen

    Bringen Sie je Seite zwei versetzt liegende Bohlen an – die helfen Ihnen beim Ausrichten der Verkleidung.
  4. Löcher vorbohrenLöcher vorbohren© Jan Schönmuth

    Löcher vorbohren

    Die Verkleidungsbretter einsetzen und mittig zur Unterkonstruktion Löcher für die Verschraubung vorbohren.
  5. Tipp: BohrschabloneTipp: Bohrschablone© Jan Schönmuth

    Tipp: Bohrschablone

    Beschleunigen Sie die Produktion, indem Sie einen Anschlag herstellen, an dem Sie die Bretter ausrichten können. Als Schablone für die Bohrungen dient das zuerst gebohrte Brett. So verlaufen später alle Schrauben in einer Reihe.
  6. Abstand beachtenAbstand beachten© Jan Schönmuth

    Abstand beachten

    Zwischen den Verschalungsbrettern legen Sie 5 mm breite Holzklötzchen. So bleibt auch der Abstand immer konstant.
  7. Bretter verschraubenBretter verschrauben© Jan Schönmuth

    Bretter verschrauben

    Die Bretter der Verkleidung befestigen. Auch hier die Bohrungen vorher leicht ansenken.
  8. Kurze Seite verbretternKurze Seite verbrettern© Jan Schönmuth

    Kurze Seite verbrettern

    Sind die langen Seiten fertig verkleidet, kommen die kurzen Seiten dran. Hier ist das Einpassen leichter, denn die langen Bretter geben bereits die richtige Position der Bretter vor.
  9. Fertige VerkleidungFertige Verkleidung© Jan Schönmuth

    Fertige Verkleidung

    Durch die äußere Verkleidung wird der Hocker massiv und stabil

4. Ausschnitte für die Rückenlehne

Die Sitzflächen bekommen kleine, rechteckige Ausschnitte zum Einstecken der Rückenlehnen. Die Ausschnitte werden mit (Forstner-)Bohrer und Stichsäge ausgeschnitten.

  1. BeistelltischBeistelltisch© Jan Schönmuth

    Beistelltisch

    Für den Beistelltisch wird die Unterkonstruktion nur oben und unten mit Leisten verkleidet.
  2. Aussparungen anzeichnenAussparungen anzeichnen© Jan Schönmuth

    Aussparungen anzeichnen

    Zeichnen Sie die Aussparungen für die Rückenlehnen auf den Tisch- beziehungsweise Sitzflächen genau an.
  3. MarkierungMarkierung© Jan Schönmuth

    Markierung

    Den markierten Bereich mit einem Cutter austrennen. So erkennt man gut die exakte Position des Ausschnitts.
  4. ForstnerbohrerForstnerbohrer© Jan Schönmuth

    Forstnerbohrer

    Dicht an der Markierung mit einem Forstnerbohrer zwei Löcher bohren. Nicht vergessen: Bohrholz unterlegen.
  5. Kanten aussägenKanten aussägen© Jan Schönmuth

    Kanten aussägen

    Dank der Löcher ist jetzt ausreichend Platz, um mit der Stichsäge die Kanten exakt auszusägen.
  6. Aussparung bearbeitenAussparung bearbeiten© Jan Schönmuth

    Aussparung bearbeiten

    Mit einer Raspel überarbeiten Sie jetzt von beiden Seiten die Flanken und Kanten der Aussparung.
  7. Kanten glätten und schleifenKanten glätten und schleifen© Jan Schönmuth

    Kanten glätten und schleifen

    Abschließend glätten Sie die Kanten erst mit einer Feile und schließlich mit 200erSchleifpapier.
  8. Kanten versiegelnKanten versiegeln© Jan Schönmuth

    Kanten versiegeln

    Damit in die Siebdruckplatten keine Feuchtigkeit eindringen kann, die Schnittkanten mit Klarlack versiegeln.
  9. Bohrlöcher markierenBohrlöcher markieren© Jan Schönmuth

    Bohrlöcher markieren

    An der Unterseite der Sitzplatte markieren Sie die exakte Position der Bohrlöcher.
  10. Kreppstreifen am BohrerKreppstreifen am Bohrer© Jan Schönmuth

    Kreppstreifen am Bohrer

    Damit Sie nicht zu tief bohren, markieren Sie mit einem Kreppstreifen die richtige Bohrtiefe am Bohrer.
  11. Bohrloch ansenkenBohrloch ansenken© Jan Schönmuth

    Bohrloch ansenken

    Die Kante des Bohrlochs leicht ansenken. So geht das Eindrehen der Rampa-Muffe mit Innensechskant leichter.
  12. Platte festschraubenPlatte festschrauben© Jan Schönmuth

    Platte festschrauben

    Schrauben Sie die Platte durch das Sackloch im Korpus mit den Flachkopfschrauben fest.
  13. Sackloch im DetailSackloch im Detail© Jan Schönmuth

    Sackloch im Detail

    Hier wird die Platte mit dem Korpus verschraubt.
  14. Untere Ebene verkleidenUntere Ebene verkleiden© Jan Schönmuth

    Untere Ebene verkleiden

    Für eine ebene Ablagefläche verkleiden Sie die untere Ebene des Tisches mit eingepassten Brettern.
  15. Fertiger Hocker mit SitzflächeFertiger Hocker mit Sitzfläche© Jan Schönmuth

    Fertiger Hocker mit Sitzfläche

    Tisch, Hocker oder Ablage: Der Beistelltisch ist ein wahres Multitalent!

5. Abdichtung und Scharniere

Damit der Stauraum im Innern der Hocker garantiert trocken bleibt, werden die Ecken mit Silikon abgedichtet. Dank der Scharniere kann man die Sitzflächen aufklappen.

  1. ScharniereScharniere© Jan Schönmuth

    Scharniere

    Die fertigen Sitzflächen der Hocker befestigen Sie mit zwei Scharnieren an der Douglasien-Verkleidung.
  2. Innenfugen mit Silikon abdichtenInnenfugen mit Silikon abdichten© Jan Schönmuth

    Innenfugen mit Silikon abdichten

    Alle Innenfugen abdichten. Überschüssiges Silikon mit dem Fugenabzieher und SpülmittelWasser abnehmen.
  3. Liegenhochstell-BeschlagLiegenhochstell-Beschlag© Jan Schönmuth

    Liegenhochstell-Beschlag

    Diese Beschläge sind üblich bei verstellbaren Lattenrosten. In Kombination mit einem Lagerschuh und Unterlegscheiben bauen wir uns den passenden Mechanismus für unseren Kistendeckel zusammen. Der Beschlag kann auf verschiedenen Höhen einrasten. Preis: etwa 10 euro pro Stück
  4. Beschlag verschraubenBeschlag verschrauben© Jan Schönmuth

    Beschlag verschrauben

    Der Liegenhochstell-Beschlag wird vorne rechts an der Innenecke des Hockers angeschraubt.
  5.  Lagerschuh positionieren Lagerschuh positionieren© Jan Schönmuth

    Lagerschuh positionieren

    Markieren Sie die Position des Lagerschuhs erst einmal bei geöffneter Klappe auf der Verkleidung.
  6. Schraublöcher markierenSchraublöcher markieren© Jan Schönmuth

    Schraublöcher markieren

    Übertragen Sie dann die Position der Schraublöcher bei geschlossener Klappe auf den Deckel.
  7. Markierung übertragenMarkierung übertragen© Jan Schönmuth

    Markierung übertragen

    Ein Winkel hilft bei der exakten Übernahme der Markierung in den Innenbereich des Deckels.
  8. Lagerschuh und Beschlag verschraubenLagerschuh und Beschlag verschrauben© Jan Schönmuth

    Lagerschuh und Beschlag verschrauben

    Der Lagerschuh und der vorher montierte Liegenhochstell-Beschlag werden am Deckel verschraubt.
  9. Fertig: Hocker mit StaufachFertig: Hocker mit Staufach© Jan Schönmuth

    Fertig: Hocker mit Staufach

    Der Hochstellbeschlag, der den Deckel arretieren lässt, ist optional, aber praktisch

6. Extra: Rückenlehnen

Damit die Sitzmöbel richtig gemütlich werden, braucht man nur Rückenlehnen in die Sitzflächen einzustecken. Man kann sie aus dem gleichen Material bauen wie die Hocker.

  1. Umrisse anzeichnenUmrisse anzeichnen© Jan Schönmuth

    Umrisse anzeichnen

    Auf Krepp-Klebeband kann man die Umrisse der Rückenlehnen auf den Siebdruckplatten gut anzeichnen und später gut erkennen.
  2. Rückenlehne aussägenRückenlehne aussägen© Jan Schönmuth

    Rückenlehne aussägen

    Mit einer Handkreissäge die Rückenlehnen aussägen. Damit das Material weniger ausreißt und splittert, legen Sie es plan auf eine Platte. Achtung: Die Platte wird dabei beschädigt.
  3. Schnittkanten lackierenSchnittkanten lackieren© Jan Schönmuth

    Schnittkanten lackieren

    Kurze Schnitte in den Ecken mit der Stichsäge ausführen. Nach dem Sägen die Schnittkanten lackieren.
  4. BeplankungBeplankung© Jan Schönmuth

    Beplankung

    Bei der Beplankung der Rückenlehnen kommen die gleichen 5mm-Abstandshalter zum Einsatz wie bei der HockerVerkleidung. So halten Sie bei allen Verkleidungsarbeiten immer den gleichen Abstand ein. Einwandfreie Optik garantiert!
  5. LöcherLöcher© Jan Schönmuth

    Löcher

    Die Ausschnitte der Löcher sind nur minimal größer als die Stehlen der Rückenlehne. So verkanten Sie nicht.
  6. FertigFertig© Jan Schönmuth

    Fertig

    Die Rückenlehnen können Sie je nach Bedarf schnell in die Gartenmöbel stecken. Die langen Stehlen der Lehne gewährleisten einen stabilen Sitz der Lehne.

Die fertigen Outdoor-Möbel

  • Hocker mit Rückenlehne: Passend zugeschnittene Teppichfliesen dienen als Sitzunterlage
  • Beistelltisch: auch als Hocker verwendbar
  • Bank: Drei Plätzen oder eine Liege, wenn ein Hocker, um 90 Grad gedreht, als Rückenlehne dient

Fotos: 
Jan Schönmuth
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