Sitzbank im japanischen Stil | SELBER MACHEN Heimwerkermagazin
Fernöstliche Gartenbank

Sitzbank im japanischen Stil

Wenn Ihnen die fernöstliche Lebensart liegt und Sie außerdem begeisterter Heimwerker sind, können Sie mit dem Bau dieser Sitzbank im japanischen Stil Ihre Vorlieben gut verbinden.

 
Gartenbank im japanischen Stil © Chris Lambertsen/De Ridder
Gartenbank im japanischen Stil

Das schlichte Werk aus massivem Eichenholz, an einem Lieblingsplatz im Garten, auf der Terrasse oder im Wintergarten aufgestellt, lädt ein, die Natur in aller Ruhe zu betrachten.

Auch wenn die Konstruktion einfach aussieht, ist präziser Umgang mit speziellem Werkzeug Voraussetzung für gutes Gelingen. Das gilt besonders für das Ausklinken der Sitzhölzer. Für die Bank haben wir drei abgelagerte Balken verwendet.

Die beiden Sitzhölzer sind 150 x 23 x 23 cm (pro Stück etwa 70 Euro), die Füße je 41 x 23 x 23 cm. Ob Sie die ergrauten Oberflächen der Balken mit einem Bandschleifer beseitigen oder die Bank in Natur pur bevorzugen, ist eine Frage des persönlichen Stils.

  1. Fußhölzer zuschneiden© Chris Lambertsen

    Fußhölzer zuschneiden

    Zuschneiden der 47 cm langen Fußhölzer. Der Anschlag wird an allen vier Seiten angelegt und mit einer Schraubzwinge fixiert. Die Handkreissäge auf größtmögliche Schnitttiefe einstellen. Den Überstand der Handkreissägen- Führungsplatte bei der Berechnung nicht vergessen.
  2. Holz durchtrennen© Chris Lambertsen

    Holz durchtrennen

    Das von der Handkreissäge nicht erreichte Holz wird mit einem Fuchsschwanz durchtrennt.
  3. Schnittflächen glätten© Chris Lambertsen

    Schnittflächen glätten

    Mit einem Bandschleifer werden die Absätze der Schnittflächen geglättet. Ebenso können die ergrauten Holzoberflächen beseitigt werden.
  4. Innerer Begrenzungsschnitt© Chris Lambertsen

    Innerer Begrenzungsschnitt

    Die 150 cm langen Sitzhölzer erhalten 15 cm von den Enden eine 3 cm tiefe und 23,2 cm breite Lagerfläche. Für den inneren Begrenzungsschnitt (38,2 cm vom Ende) wird ein 9,1 cm breites Anschlagholz ans untere Plattenende geschraubt.
  5. Äußerer Begrenzungsschnitt© Chris Lambertsen

    Äußerer Begrenzungsschnitt

    Für den äußeren Begrenzungsschnitt (15 cm vom Ende) muss die untergeschraubte Anschlagplatte 32 cm lang sein. Beim Fixieren der Platte stößt diese an die Hirnholzfläche des Balkens
  6. Holzstege stemmen© Chris Lambertsen

    Holzstege stemmen

    Zwischen den Begrenzungsschnitten werden mit der Handkreissäge Einschnitte im Abstand von etwa 1 cm hergestellt. Mit einem Stechbeitel werden von den Rändern zur Mitte hin die Holzstege ausgestemmt.
  7. Unebenheiten glätten© Chris Lambertsen

    Unebenheiten glätten

    Kleine Unebenheiten können mit einem Surform-Hobel geglättet werden.
  8. Bohrschablone© Chris Lambertsen

    Bohrschablone

    Die 20-mm-Eichenholzdübel sind 6 cm lange Abschnitte eines Rundstabs (Tischlereibedarf). Eine 23 x 23 cm große Platte mit 20-mm-Mittelpunktbohrung dient als Bohrschablone für den Forstnerbohrer.
  9. Eichenbalken und Dübel zusammenstecken© Chris Lambertsen

    Eichenbalken und Dübel zusammenstecken

    Auch für die Fußhölzer wird die Bohrschablone eingesetzt. Dübel und Eichenbalken werden trocken, also ohne Leim, zusammengesteckt.
Artikel aus selber machen Ausgabe 07/2010. Jetzt abonnieren!
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