Terassenstrahler im Test | SELBER MACHEN Heimwerkermagazin
Technik: Terrassenheizer

Terassenstrahler im Test

Der Herbst mag goldene Tage haben, doch am Abend wird es empfindlich kühl. Aber deswegen gleich reingehen? Mit einem Terrassenheizer sorgen Sie für behagliche Wärme auf Balkon oder Terrasse. Wir haben uns die gängigen Heizsysteme für Sie genauer angesehen und bieten Ihnen Entscheidungshilfe.
 
Wir haben drei Terassenstrahler für Sie getestet © Christian Bordes/ Selbermachen Media GmbH
Wir haben drei Terassenstrahler für Sie getestet

Sie wollen an kühlen Sommer- und Herbstabenden noch die Abendsonne und Ruhe im Freien genießen? Dann schaffen Sie sich am besten einen  Terrassenstrahler an. Die erhältlichen Geräte unterscheiden sich in sowohl in Preis und Ausstattung voneinander, als auch in der Art der Wärmeerzeugung.

Beim Gasheizer ist es ratsam ab und an einen Blick auf den Füllstand werfen, um notfalls rechtzeitig die Gasflasche zu tauschen. Im Vergleich mit einem Infrarotmodell müssen Sie bei Gas und Halogen länger die Jacke anbehalten, denn die sofort ausgesandten Infrarotwellen wärmen Sie gleich. sofort ausgesendet und Sie werden gleich gewärmt. In Sachen Geschwindigkeit hat diese Bauform die Nase vorn. Halogengeräte wiederrum sind günstiger im Preis und Gasstrahler flexibler. Das Infrarotmodell hat uns mit seiner Wärmewirkung überzeugen. Spürbar gleichmäßigere und vor allen Dingen überaus behagliche Wärme.

Intelligent: Infrarotstrahler

Intelligent: Infrarotstrahler

Vorteil

Ähnlich wie die Sonnenstrahlen heizt der Infrarotstrahler nicht die Luft auf, sondern erwärmt mit Infrarotstrahlen direkt den (menschlichen) Körper. Ein Prinzip, das Sie aus den Bergen kennen. Die Luft dort ist kalt, aber in der Sonne lässt es sich wunderbar aushalten. Der Strahler arbeitet geräusch- und geruchslos und reicht für Bereiche von zwölf bis 20 Quadratmetern Fläche. Sein großer Vorteil: Die Infrarotwärme wird sofort genutzt. Es gibt keine Aufheizphase, auf Knopfdruck ist die Wärme sofort verfügbar. 

Nachteil 

Nachteilig ist, dass ein Außenstromanschluss benötigt wird. Werden die Geräte zu tief montiert, ergibt sich ein hoher Effizienzverlust. Modelle wie der Golden 2000 Ultra RCD sind im Handel zu Preisen zwischen 200 und 300 Euro zu bekommen.

Fazit 

Bei diesem Terassenstrahler stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis. Er schadet der Umwelt nicht und ist geräusch- und geruchlos. Unser Testsieger!

Unkompliziert: Halogenstrahler 

Unkompliziert: Halogenstrahler

Vorteil

Sie sind klein, leicht zu montieren und einfach zu bedienen. Die bewährte Technik produziert rasch Wärme und Geräte wie das Modell Barcelona von Enders sind vergleichsweise günstig in der Anschaffung. Die Preise liehen zwischen 130 und 150 Euro.

Nachteil

Allerdings kosten 2.000 Watt oder mehr Heizleistung ordentlich Strom. Wenn die Wärme im Freien schnell verfliegt, ist das mehr als ärgerlich. Nutzen Sie die Geräte am besten unter Pavillons und Markisen oder in offenen Wintergärten und Zelten. So kann die Heizwärme nicht so schnell nach oben entweichen.

Fazit

Elektrische Heizstrahler sind gut geeignet, um kleinere Flächen zu erwärmen. Wenn Sie lange Abende im Freien verbringen wollen, ist aber auch der hohen Stromverbrauch einkalkulieren.

Mobil: Gasstrahler

Mobil: Gasstrahler

Vorteil

Der größte Vorteil eines Gasstrahlers ist seine Unabhängigkeit vom Stromnetz. Er ist grenzenlos mobil und gibt die Wärme dort ab, wo sie gebraucht wird. Auf dem Marktstand, im Partyzelt oder in der Werkstatt. Geräte wie der Heat Star 12016ST von Landmann sind günstig in der Anschaffung: Zwischen 100 und 140 Euro kostet ein Gerät.

Nachteil

Im Vergleich zu den anderen Testobjekten zeigt der Brenner eine schlechtere Umweltbilanz. Verbrennung von Gas ist nicht gut für die Umwelt. Ebenso fällt die Gasflasche – befüllt rund 13 Kilogramm - negativ ins Gewicht.

Fazit

Gasstrahler eignen sich vor allem für Nutzer, die ein mobiles Heizgerät in unterschiedlichen Situationen benötigen. Zudem brauchen sie keinen Zugang zum Stromnetz. Die Heizleistung empfanden wir als zufriedenstellend.

ALLE FOTOS: Christian Bordes/ Selbermachen Media GmbH
Artikel aus selber machen Ausgabe 10/2014. Jetzt abonnieren!
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