Sonnensegel mit UV-Schutz: Infos zum Material und Tipps zur Befestigung | SELBER MACHEN Heimwerkermagazin
Schattenspender für heiße Tage

Sonnensegel mit UV-Schutz: Infos zum Material und Tipps zur Befestigung

Ein Sonnensegel mit UV-Schutz ist neben der Markise und dem Sonnenschirm wohl die effektivste Möglichkeit sich an heißen Tagen vor Sonnenstrahlen zu schützen. Besonders ein Sonnensegel mit UV-Schutz hat einige Vorteile! Welche, verraten wir Ihnen hier. Außerdem zeigen wie Ihnen, wie Sie den Schattenspender richtig befestigen.

 
Der perfekte Schattenspender für heiße Tage: Ein Sonnensegel mit UV-Schutz © Christian Bordes
Der perfekte Schattenspender für heiße Tage: Ein Sonnensegel mit UV-Schutz

Auf den allerersten Blick erinnert das Material des Sonnensegels ein wenig an einen Kartoffelsack. Es ist aus Polyäthylengewebe hergestellt und wirkt ein wenig grob.

Aber dahinter verbirgt sich auch das Geheimnis! Denn unter diesem Sonnenschutz sitzt man gleichzeitig auch in der Sonne.

Das Gewebe hat eine Schattierwirkung von 60 Prozent und lässt damit noch einen Teil der Sonnenstrahlen hindurch. Das Gewebe der speziellen Sonnensegel wirkt also wie ein UV-Schutz.

Nur maximal 40 Prozent der sichtbaren und unsichtbaren Sonnenstrahlen – also auch die schädlichen UV-Strahlen – durchdringen das Material.

Für Sonnenanbeter bedeutet das: Man kann zweieinhalbmal so lange in der Sonne sitzen wie an einem ungeschützten Platz. Sie müssen also nicht aufs Braunwerden verzichten, sondern Sie gehen einem schnellen Sonnenbrand geschickt aus dem Weg.

Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Sonnensegel nach UV Standard 801 gefertigt ist. Nur sie garantieren eine ausreichende Filterung der hautschädlichen UV-Strahlen. Der Hinweis sollte auf der Verpackung ausgewiesen sein!

Das Material: Witterungsbeständig und einfach zu reinigen

Der Kunststoff ist zudem sehr widerstandsfähig gegen Witterungs- und Umwelteinflüsse. Selbst wenn sich mit der Zeit Schmutz und Moos festsetzen, ist das kein Problem.

Dem aufgespannten Sonnensegel können Sie ohne Weiteres mit dem Hochdruckreiniger zu Leibe rücken. Oder es kommt bei 30° C in die Waschmaschine. Die Durchlässigkeit des Sonnenschutzes verhindert auch, dass sich Regenwasser oder Wind im Segel fangen.

Pflanzen, die darunter wachsen, gedeihen auf Grund der Lichtdurchlässigkeit prächtig weiter. Sie sehen: Ein rundum durchdachtes Produkt.

Im Internet gibt es diese Sonnensegel in diversen Größen und Formen (Viereck, Dreieck, jeweils auch konkav) ab 40 Euro. Und: Mit diversen erhältlichen Farben und Muster kommt Farbe in den Garten.

Die richtige Befestigung des Sonnensegels

Ob an einem Holzpfosten oder per Hering am Boden verankert: Zur Befestigung des Sonnensegels gibt es mehrere Möglichkeiten, die alle eines gemeinsam haben. Sie sind günstig und vor allem einfach. Aber sehen Sie selbst!

Zwei Möglichkeiten zur Befestigung am Hering: Gummiring durch die Öse ziehen ...
© Christian Bordes

Zwei Möglichkeiten zur Befestigung am Hering: Gummiring durch die Öse ziehen ...

... oder Sie benutzen eine Nylonschnur mit einem Dreiloch-Schnurspanner aus dem Baumarkt.
© Christian Bordes

... oder Sie benutzen eine Nylonschnur mit einem Dreiloch-Schnurspanner aus dem Baumarkt.

Kleine, rostfreie Ösen bekommen Sie als Set mit Loch- und Einschlagwerkzeug.
© Christian Bordes

Kleine, rostfreie Ösen bekommen Sie als Set mit Loch- und Einschlagwerkzeug.

Für große Ösen benutzt man einen Ösenstanzer, für die Löcher nimmt man ein Locheisen.
© Christian Bordes

Für große Ösen benutzt man einen Ösenstanzer, für die Löcher nimmt man ein Locheisen.

An den Enden des Spannseils sind Kauschen als Scheuerschutz eingearbeitet. Sie umschließen am Segel eine Eckschlaufe und am Pfosten eine Ringschraube.
© Christian Bordes

An den Enden des Spannseils sind Kauschen als Scheuerschutz eingearbeitet. Sie umschließen am Segel eine Eckschlaufe und am Pfosten eine Ringschraube.

Artikel aus selber machen Ausgabe 07/2015. Jetzt abonnieren!
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