Gardena "Sensor Control Set" im Test
Clever bewässern

Gardena "Sensor Control Set" im Test

Mit dem Smart-Garden-System "Sensor Sontrol Set" will der Gardena Gartenarbeiten mit einer fernsteuer- und programmierbaren Bewässerungslösung automatisieren. Wir haben das System getestet.

 
© Ludwig Binnermann
Das Smart-Garden-Komplettpaket von Gardena. Wir haben das Bewässerungsystem "Sensor Control Smart" getestet.

Lass es regnen und mähen: Gardena verspricht, Ihnen mit seinem „smart system“ alle lästigen Gartenarbeiten abzunehmen. Rasenmähen und Gießen soll die Technik für erledigen. Man selbst braucht „nur“ noch einen grünen Daumen zur Bedienung der App. Wir haben die Bewässerungslösung „Sensor Control Set“ mit dem batteriebetriebenen Bodensensor für Feuchtigkeit, Temperatur und Lichtstärke, dem batteriebetriebenen Bewässerungscomputer „WaterControl“ und der Smartgarden-Funkzentrale „Gateway“ einen Monat getestet.

Wie funktioniert das "Sensor Control Set" von Gardena?

Das intelligente Bewässerungssystem "Sensor Control Set" ergänzt das Smart-Garden-System von Gardena mit praktischen Helferlein rund um die Wasserzufuhr. Per App (kostenlos) lässt sich von überall die Anlage fernsteuern. Die Sensoren überprüfen automatische die Feuchtigkeit im Boden und lassen es regnen, die Temperaturerkennung warnt automatisch vor Frost. Via Router im Haus ist das System mit dem Internet verbunden.
 

Bewässerungssystem "Sensor Control Set" von Gardena im Test: Kurzdaten

  • Hersteller: Garden
  • Geräte im Paket: Bodensensor, Watercontrol, Gateway
  • Benötigte Batterien: 5 x AA 1,5V Alkaline
  • Funkstandard: Lemonbeat
  • App: kostenlos (iOS, Android)
  • Bewässerungszyklen pro Tag: 6
  • Bewässerungsdauer: 1 min bis 10 min
  • Bewässerungshäufigkeit: bis zu 6 mal pro Tag
  • Preis: rund 370 Euro

"Sensor Control Set": Installation der Bestandteile

1. Gardena Gateway am besten mit Netzwerkkabel an den Router anschließen. Später ist auch eine WLAN-Verbindung möglich. Die Einbindung des Gateways geht mittlerweile mit der App noch einfacher: einfach den QR-Code auf der Gateway-Rückseite scannen.

Gardena Smart

2. Die Bewässerungssteuerung und der Bodensensor werden mit Batterien betrieben, die eine Saison halten sollen – im Test deutlich kürzer (1,5 Wochen).

Gardena Smart

3. Den Bewässerungscomputer an den Wasseranschluss installieren, die App starten und das Gerät mit einem Klick hinzufügen.

Gardena Smart

4. Den Bodensensor ebenfalls mit Batterien ausstatten, in den Boden stecken und per App hinzufügen.

Gardena Smart

5. Die Messwerte und der Batteriestatus sind jederzeit in der App sichtbar. Die Bewässerung ist terminierbar – und von überall aus steuerbar.

"Sensor Control Set" im Test: Unser Fazit

Das Gardena „Sensor Control Set“ wird dank des neuen „Adaptive Scheduling“, wie der Hersteller diese neue Funktion nennt, ein Stück intelligenter. Die Bewässerung kann man nach Zeitplan oder per App automatisieren. Dank Software-Update prüft der Sensor jetzt vor jeder programmierten Bewässerung, ob der Boden feucht ist. Falls ja, wird der Bewässerungszyklus nicht ausgeführt.

Auch die in der Anfangszeit des Produkts oft bemängelte kurze Durchhaltedauer der Batterien von 1,5 Wochen ist jetzt deutlich besser geworden: ein dreiwöchiger Urlaub ist kein Problem.

Seine volle Stärke nutzt das System aber immer noch nicht aus, denn umfangreiche Wenn-dann-Aktionen auf Basis der Sensordaten sind bis heute nicht möglich. Es gibt auch keine Messdatenverläufe, Bewässerungsempfehlungen auf Grund der Bodenqualität oder Schnittstellen zu Wetterdaten & Co. Die Funkleistung kann bei sehr großem Garten eine Herausforderung sein. Alles in allem jedoch ein super Konzept, welches laufend mit Firmware-Updates verbessert wird. Testnote "gut"!

Zum Weiterlesen: Hier erfahren Sie mehr rund um das Thema Smart Garden.

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