Pflegeleichte Gartengestaltung

Wege- und Beeteinfassung anlegen

Einfassungen und Wege strukturieren den Garten. Wir zeigen Ihnen, auf was Sie beim Anlegen achten sollten, um sich die Gartenarbeit effektiv zu erleichtern.

 
Gartenwege anlegen © Ursula Borstell
Kleine Steine erzeugen große Fugen

Gartenwege und Beeteinfassungen schaffen Ordnung und klare Strukturen im Garten. Bevor Sie aber viele kleine Mäuerchen und verschlungene Pfade anlegen, sollten Sie bedenken, dass ein kleinteilig gegliederter Rasen schwer zu pflegen ist. Damit später die Rasen- und Beetpflege nicht in viel Arbeit ausartet, sollten Sie diese Tipps beherzigen:

Gepflasterte Gartenwege anlegen

Wege aus Beton oder Pflastersteinen sind pflegeleicht und langlebig. Im Gegensatz zu Mulch oder Kieswegen, die man regelmäßig rechen muss, braucht man Wege aus Stein höchstens von Moos zu befreien. Bodendecker können den Gartenweg einfassen und ersparen das mühsame Trimmen der Kanten. Im Idealfall befinden sich Grasnarbe und Pflaster auf einer Ebene.

Tipp: Pflastern Sie mit großen Steinplatten, so entstehen weniger Fugen als bei kleinen. Damit kein Gras oder Unkraut in den Fugen wächst, verwendet man Fugenmörtel. Der wird wie Sand in die Fugen gekehrt und anschließend gewässert.

Beeteinfassungen anlegen

Einfassungen grenzen Beetflächen zu Rasen und Wegen hin ab. Bevorzugtes Material ist Stein, denn der ist langlebig und stabil. Extra breite Einfassungen haben den Vorteil, dass Pflanzen sich anlehnen können und dennoch nicht in Rasen oder Wege ragen. Stahlbleche halten den Rasen im Zaum und ersparen das Abstechen der Rasenkante.


 

Gepflegte Rasenkante

Grenzen Beete oder Wege an den Rasen, dann sollten die Übergänge bündig mit der Grasnarbe sein. So kann man mit dem Rasenmäher über die Rasenkante hinaus fahren und mäht die Kante gleich mit – das erspart das nachträgliche Trimmen. Dies gilt auch für den Mähroboter: Auch hier bleiben Grasreste stehen, wenn der Mäher nicht über den Rand des Rasens fahren kann.

Bambus begrenzen

Bambus wächst schnell und ist sehr pflegeleicht. Damit er sich aber nicht im Garten ausbreitet, muss er begrenzt werden: Bei horstig wachsendem Bambus reichen eingegrabene Kantensteine. Bei Arten, die Ausläufer im Erdreich bilden, muss man vor dem Einpflanzen eine Rhizomsperre anbringen. Die Rhizomsperre muss circa 65 cm tief in die Erde reichen

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