Mit smarter Überwachungskamera alles im Blick | SELBER MACHEN Heimwerkermagazin

Serie Sicherheit - Videokameras

Mit smarter Überwachungskamera alles im Blick

Unterwegs stets wissen, ob zu Hause alles in Ordnung ist? Das klappt prima mit smarten Überwachungskameras, die sich per App bedienen lassen. Wir haben In- und Outdoor-Geräte für Sie im Check, inklusive Tipps und Tricks für die Montage und Nutzung.

 
Smarte Kameras im Haus © Tillmann Straszburger
Viele Überwachungskameras lassen sich über WLAN in ganze Alarmanlagen- oder Smarthome-Systeme integrieren und mit Bewegungsmeldern, Tür- und Fensterkontakten oder ähnlichem kombinieren

Urlaubszeit – Sie sind auf Reisen und was passiert gerade bei Ihnen zu Hause? Mit einer smarten Überwachungskamera können Sie von überall auf der Welt via Internet einen Blick in Ihre Gute Stube werfen. Ist dort alles okay, legen Sie sich einfach entspannt im Liegestuhl zurück. Ist Gefahr in Verzug, können Sie sofort reagieren und die Polizei rufen. selber machen stellt WLAN-Kameras für drinnen und draußen vor und gibt hilfreiche Tipps zur Montage und zur Nutzung.

So funktioniert eine WLAN-Kamera

Smarte Überwachungskameras funken ihre Aufnahmen via WLAN auf den Frequenzen 2,4 GHz oder 5 GHz an Ihren DSL-Router. Von dort werden die Live-Bilder z. B. über die Cloud des jeweiligen Kamera-Anbieters, eine NAS-App oder per Direktzugriff über den Browser zum Abruf übers Internet bereitgestellt. Sie können diese von unterwegs per Smartphone- oder Tablet-App sowie über den Browser abrufen. So kann auch die Einrichtung vorgenommen werden. Die Kamera-Apps gibt es kostenlos über die App-Stores von Apple (iTunes) oder Google (Play Store). Für eine Live-Übertragung in HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) genügt eine ausreichend starke Datendurchsatzrate – wer etwa Netflix oder Amazon Prime Video zum Streamen nutzen kann, sieht die Kamerabilder auch in HD. Sollte die eigene WLAN-Verbindung nicht ausreichen, können Sie einige Kameras (etwa von D-Link, Gigaset, Netatmo oder Withing) auch per Netzwerkkabel mit dem Router verbinden.

Brauchen Sie eine WLAN-Kamera?

Wenn Sie eine Kamera an einem Standort montieren möchten, an dem es keinen Netzwerkanschluss gibt oder Sie dorthin kein Netzwerkkabel legen können, sollten Sie sich für eine WLANÜberwachungskamera entscheiden. Strom benötigen Sie dann nur, wenn die Kamera nicht mit Akkus betrieben wird. Tipp: Die Ersteinrichtung der Kamera sollten Sie möglichst per Netzwerkkabel noch vor der Montage durchführen.

    Kameras im Fokus - das finden Sie in diesem Artikel:

    Indoor-Kameras
    Smarte Überwachungskameras erfreuen sich großer Beliebtheit. selber machen stellt acht WLAN-Kameras für die Nutzung in Haus und Wohnung vor und prüft, was sie leisten.

    Outdoor-Kameras & Tipps
    Garten, Carport oder Eingangsbereiche überwachen: Dafür brauchen Sie wetterfeste Outdoor-Kameras. selber machen checkt vier aktuelle Geräte und gibt Tipps zur Nutzung.

    Montage & Checkliste
    selber machen
    zeigt, wie Sie Outdoor-Kameras optimal montieren und installieren. Außerdem: Worauf Sie achten müssen, wenn Sie bestehende Systeme erweitern wollen.
     
      

    Indoor-Kameras

    1. D-Link Kamera© Hersteller

      D-Link DCS-2132L

      Die sehr günstige D-Link DCS-2132L bietet mit der ePTZ eine praktische Funktion: Damit können Sie den Bildausschnitt bei den Aufnahmen verschieben, vergrößern und verkleinern, um leichter einen größeren Bereich zu überwachen. Über die mydlink-Funktion (App, Webseite) lässt sich auch aus der Ferne bequem auf die D-Link-Kamera zugreifen. Etwa, um sie ganz unabhängig von Ihrem Aufenthaltsort zu konfigurieren. Live-Bilder der Kamera lassen sich via Website oder mydlink-App verfolgen.
    2. Gigaset Elements© Hersteller

      Gigaset elements camera

      Mit der elements Camera erhält das Smarthome-Sicherheitssystem Gigaset elements neben Türsensor, Bewegungssensor und Basisstation ein zusätzliches Auge. Die WLAN-Kamera lässt sich problemlos darin einbinden. Die elements Camera lässt sich sinnvoll ins Gigasetelements- Smarthome einbinden: Öffnet jemand die Haustür oder dringt jemand in ihr Zuhause ein, erhalten Sie sofort Bilder und Töne davon im Livestream an Ihr Smartphone. Eines von mehreren Testgeräten verwehrte nach seinem ersten Einsatz leider seinen Dienst, das Ersatzgerät ebenso.
    3. Logitech Logi Circle 2© Hersteller

      Logitech Logi Circle 2

      Ein extra großes Blickfeld von satten 180 Grad (statt 135 Grad wie beim Vorgänger) ermöglicht dem Nutzer nun, ganze Räume mit nur einer Kamera zu überwachen – dank Nachtsicht auch bei völliger Dunkelheit. Die Logi Circle 2 liefert ein scharfes und detailreiches Bild mit satten Farben. Live-Bilder und -Videos landen via App direkt auf dem Smartphone oder Tablet mit iOS oder Android. Bis zu 24 Stunden sind die Videos kostenlos abrufbar. Wer rückwirkend mehr möchte, muss zahlen: Bei 3,99 Euro geht es los – für 14 Tage. 31 Tage kosten 9,99 Euro.
    4. Somfy Camera© Hersteller

      Somfy Security Camera

      Datenschutz im Handumdrehen: Soll die Security Cam von Somfy mal keine Aufnahmen machen, braucht sie nicht gleich ausgeschaltet werden. Die motorbetriebene Blende lässt sich bei Bedarf nämlich einfach schließen. Dank des 130-Grad-Blickwinkels, den die Somfy bietet, lässt sich nahezu ein ganzer Raum abdecken. Die Somfy zeichnet permanent auf und speichert die Daten in der Cloud. Kostenlos gibt es Live-Streaming und 10-Sekunden-Clips über Bewegungserkennung. Zugriff auf Video-Archiv und mehr gibt es ab 4,99 Euro pro Monat.
    5. Nest Cam Indoor© Hersteller

      Nest Cam Indoor

      Schick in Schale: Die Google-Schwester Nest bringt mit der Nest Cam eine sehr anschauliche Indoor-Kamera. Die Einrichtung gelingt spielend einfach – auch dank einer praxistauglichen App-Oberfläche. Teuer, teurer, Nest: jeder Kunde erhält einen Gratis- Monat Zugang zu Nest Aware. Danach gibt es für 100 Euro pro Jahr oder 10 Euro pro Monat alle Videos in der Cloud für bis zu zehn Tage, für 300 Euro pro Jahr stehen die Daten 30 Tage lang zur Verfügung.
    6. © Hersteller

      Netatmo Welcome

      Das geht schnell: Um die Welcome einzurichten, genügt es, die kostenlose App für iOS- oder Android-Smartphones zu installieren und zu starten, die Kamera mit Strom zu versorgen und noch wenige Schritte auszuführen – fertig! Verschlüsselte Speicherung auf SD-Karte und eine Backup-Möglichkeit auf einem FTP-Server sorgen bei der Netatmo für Datensicherheit. Auch wenn der zu überwachende Bereich nicht individuell eingrenzbar ist, kann die WLAN-Kamera mit Gesichtserkennung punkten. Die Infos über die erkannten Personen werden dann ans Smartphone gesendet.
    7. © Hersteller

      Smartfrog Cam

      Gute Idee: Die WLAN-Kamera Smartfrog Cam besitzt einen integrierten Bewegungsmelder: Sobald sich davor etwas bewegt, sendet die Smartfrog-Überwachungskamera eine Nachricht ans Smartphone oder Tablet. Zur Miete oder zum Kauf: Wer die Smartfrog-Kamera inklusive App und 24-Stunden-Videospeicher mieten möchte, zahlt 5,95 Euro pro Monat. Ab 130 Euro Einmalpreis kann die Kamera auch ohne Abo-Modell gekauft werden. Die Smartfrog liefert brauchbare Bilder und Videos bei Tageslicht- und Nachtaufnahmen.
    8. Withings Home© Hersteller

      Withings Home

      Die Withings Home lässt sich via IFTTT („If this than that“) in Smarthome-Systeme einbinden. Darüber wird die Kamera etwa automatisch ausgeschaltet, sobald der Besitzer des Hauses durch die Haustür eintritt. Nicht nur WLAN-Kamera: Im Gehäuse der Withings Home stecken auch ein Sensor, der die Luftqualität misst, ein farbiges Nachtlicht und eine Spieluhr. Die Video-Aufnahmen haben teilweise einen Farbstich. Die Cloud-Aufnahme (bis 30 Tage rückwirkend) kostet: 8 Euro für eine Woche Speicherung, 20 Euro für einen 30 Tage-Speicher (jeweils pro Monat).

       
       

    Outdoor-Kameras

    1. Outdoor Nest© Hersteller

      Nest Cam Outdoor

      Die Outdoor-Variante der Nest Cam Indoor (siehe Seite 85) ist nach IP65 vor Staub und Regen geschützt. Sie bietet eine hochwertige Verarbeitung und zeichnet dauerhaft auf. Daher wird sie auch per Netzkabel an den Strom angeschlossen. Die Nest Cam Outdoor bietet Full-HD-Aufl ösung an (mit 30 Bildern pro Sekunde) und einen achtfachen Digital-Zoom, der per App steuerbar ist. Auch die Bildqualität lässt sich auf diese Weise justieren. Wer länger zurückliegende Aufnahmen ansehen möchte, muss ab 10 Euro pro Monat (für die letzen zehn Tage) ein Abo buchen. Die letzten 30 Tage kosten 30 Euro.
    2. Netgear Outdoor Kamera© Hersteller

      Netgear Arlo Wire-Free

      Mit der Arlo Wire-Free macht Hersteller Netgear vieles richtig: Das Kameramodul kann für Innenräume und für den Outdoor-Einsatz verwendet werden. Die Kamera soll im Batteriebetrieb bis zu sechs Monate durchhalten. Netgears Arlo Wire-Free sendet ihre Überwachungsaufnahmen per WLAN zunächst an die Basistation, die am WLAN-Router angedockt ist. Gut: Mit dem 7-Tage-Gratisspeicher für Videos braucht der Nutzer in der Basisausführung kein Abo abzuschließen. Mit dem Basic-Plan lassen sich bis zu fünf Arlo-Kameras gleichzeitig betreiben.
    3. D-Link Outdoor Kamera© Hersteller

      D-Link DCS-2330L

      D-Links DCS-2330L steckt für den Einsatz im Außenbereich in einem wetterfesten, nach IP65 geschützten Gehäuse. Mit der ePTZ-Funktion kann der Bildausschnitt verschoben, vergrößert und verkleinert werden. Die D-Link-Kamera verfügt über einen Micro-SD-Kartensteckplatz inklusive 16-GBSpeicherkarte, um Audio und Videoaufnahmen ohne Cloud-Speicher direkt auf der Kamera zu speichern. Dafür lässt sich die Kamera so konfigurieren, dass sie bis zu sieben Tage lang bei Bewegungen aufzeichnet. Danach werden ältere Aufnahmen überschrieben.
    4. Wansview Kamera© Hersteller

      Wansview NCM751GA-W1

      Wansviews Outdoor-Kamera mit der sperrigen Bezeichnung NCM751GA-W1 bietet eine Full-HD-Aufl ösung („1080p“) und fünf leistungsfähige LED-Leuchten, die für eine sehr gute Nachtsicht bis zu 30 Metern sorgen sollen. Die Wansview lässt sich problemlos per iOS, Android, Windows- und Mac-Software steuern. Die Kamera liefert eine gute Bildqualität, auch bei Überwachungsaufnahmen, die in dunkler Umgebung erstellt wurden. Die Kabelpeitsche mit Strom-, Netzwerk-, Audio- und Alarmkabel erfordert eine etwa 4 cm breite Bohrung bei der Montage.

       
       

    WLAN-Kameras: Das müssen Sie wissen 

    selber machen klärt auf: Diese Kosten kommen auf Sie zu, wenn Sie in den eigenen vier Wänden eine WLAN-Kamera betreiben möchten. Welche Daten dürfen Sie speichern, welche nicht? Was sollten Sie vor der Montage einer WLAN-Kamera beachten und wie rufen Sie unterwegs Live-Videos ab? 

    Kosten

    Wollen Sie nur das aktuelle Geschehen in Ihrem Zuhause von unterwegs betrachten? Das ist bei allen Kamera-Anbietern kostenlos möglich. In der Regel gilt aber: Wenn Sie mehr als das Live-Bild möchten (etwa Aufnahmen speichern), müssen Sie mit einer monatlichen Gebühr ab fünf Euro aufwärts planen. Einige Kameras (wie Netatmo oder D-Link) speichern die Videos aber auch lokal.

    Achtung, Datenschutz!

    Datenschutz ist ein wichtiger Punkt, den Sie beim Einsatz von Überwachungskameras unbedingt beachten müssen. Er spielt zumindest dann eine Rolle, wenn die Kamera im Außenbereich nicht nur Ihr Privatgrundstück erfasst. Die meisten Innen-Kameras, wie etwa die von Somfy, bieten eine „Privacy-Funktion“ und lassen sich per Knopfdruck deaktivieren.

    In Sachen Datenschutz und Anbringen von Outdoor-Kameras lassen Sie sich am besten vor der Installation rechtlich beraten, besonders auch dann, wenn die Kamera aufzeichnet und nicht nur einen Live-Stream ermöglicht – in diesem Fall gelten besonders strenge Regeln. Das wichtigste Wissen für Sie im Überblick:

    • Überwachte Bereiche außerhalb der eigenen vier Wände müssen entsprechend gekennzeichnet sein, etwa durch gut sichtbare Hinweisschilder, die manche Kamerahersteller bereits mitliefern. Es gibt sie aber auch in jedem Baumarkt zu kaufen.
    • Vorsicht: Auch für alle, die keine echte Kamera, sondern eine Kamera-Attrappe anbringen, gelten die Kennzeichnungspflichten! Denn der Passant kann nicht unterscheiden, ob die Kamera nun wirklich echt ist oder nicht.
    • Achtung bei Mehrparteienhäusern: Die Anbringung einer Kamera muss mit allen Hausbewohnern geklärt sein. Denn: Ist nur ein Hausbewohner nicht einverstanden (Nachbarn, Kinder…) ist das Aufhängen der Kamera verboten.

    WLAN-Verfügbarkeit prüfen

    Wenn Sie eine WLANÜberwachungskamera betreiben möchten, prüfen Sie vorher, ob Ihr heimisches WLAN-Netzwerk am geplanten Ort für die Montage der Überwachungskamera vorhanden ist. Dafür testen Sie zunächst mit Ihrem Smartphone oder Tablet die Stärke des WLAN-Empfangs. Gut zu wissen: Meist sind die WLAN-Module in den Kameras etwas schwächer als im Smartphone.

    Videos unterwegs abrufen

    Der Fernzugriff auf eine WLAN-Kamera in Ihrem Heimnetzwerk via Smartphone- oder Tablet-App lässt sich schnell einrichten. Dabei gilt: Eine WLAN-Kamera ist, genauso wie ein Smartphone oder Tablet, ein komplett eigenständiges Gerät im Heimnetz, das über den Router übers Internet „angesprochen“ werden kann, um Live- Bilder von unterwegs abzurufen.
      
      

    Kamera richtig installieren

    selber machen zeigt am Beispiel einer Digitus OptiDome Pro (ab circa 140 Euro im Handel), wie der Einbau vonstatten gehen sollte. Die Kamera lässt sich anschließend per App problemlos fernsteuern.

     
    1) Beachten Sie vor der Montage die Betriebsanleitung der Kamera. Wichtige Arbeitsschritte werden darin erläutert.
    2) Bei geöffneter Abdeckung können Sie die Bohrlöcher für das Anbringen der Kamera bequem anzeichnen.

     
    3) Ein PoE-Kabel (Power over Ethernet) versogt die Kamera mit Strom und überträgt die Bilder an den Router.
    4) Die Bohrung fürs Netzwerkkabel erfolgt von innen zum Dachüberstand. Später lässt sich das Kabel dann einfach durchstecken (siehe Bild 6).

            
    5) Damit der Router die Kamera übers PoEKabel auch mit Strom versorgen kann, braucht es oft einen PoEAdapter (ab etwa 25 Euro).
    6) Das PoE-Kabel wird von der Kamera über die Bohrung im Dachüberstand geführt und schließlich mit dem Router verbunden.

    7) Für die Überkopf-Anbringung der Kamera befestigt man die Halterungs- Schrauben gemäß der Bohrung. 

     
     
     
     
     

    8) Ideal ist die Montage unter einem Dachüberstand. dort hängt die Kamera diskret, vor Witterung geschützt und nicht zu hoch.

    Testaufnahme erstellen: Die Kamera sollte so installiert sein, dass Sie den gesamten Eingangsbereich im Blick haben und keine Nachbargrundstücke oder öffentlich zugängliche Bereiche (Bürgersteig). Der im Hintergrund sichtbare Zaun und Haus ist in unserem Fall ebenso Eigentum desjenigen, der die Kamera installiert und bei diesem Haus wird ebenfalls mit Hinweisschildern darauf aufmerksam gemacht, dass das Grundstück/Haus videoüberwacht wird. Wäre das ein Nachbargrundstück, ist diese Überwachung nicht zulässig.

     

    Systeme erweitern

    Perfekte Überwachung im ganzen Haus: Sind bereits Überwachungskameras montiert, können diese zusammen mit weiteren Komponenten das Smarthome noch sicherer machen.
     

    Damit Einbrecher Ihr Zuhause links liegen lassen, beispielsweise während Sie im Urlaub sind, können Sie mit smarten Komponenten Ihr Zuhause schützen. Netzwerk-Spezialist Devolo bietet dafür beispielweise Bewegungsmelder, intelligente Steckdosen oder Alarmsirenen an. Devolo vermarktet seine Smarthome-Komponeten unter dem Namen „Home Control“. Der Kontakt zu allen vernetzten Home-Control-Elementen läuft ausschließlich über die Home-Control-Zentrale. Darüber lassen sich per Smartphoneoder Tablet-App die Alarmsirene, Tür- und Fensterkontakte sowie auch der Bewegungsmelder oder Schalt- und Messsteckdose steuern. Die intelligenten Steckdosen erlauben etwa zeitgesteuertes An- und Ausschalten angeschlossener Geräte – etwa Lampen. So lässt sich vorgaukeln, man wäre zu Hause.

    Checkliste: Outdoor

    Damit Sie Ihren Hof verlässlich im Blick behalten können, sollten Sie fürs Anbringen und Betreiben der Outdoor-Kameras einige Tipps beachten. Die Gehäuse sind in der Regel nach den Schutzklassen IP65 oder IP66 gegen Staub und auch starken Regen geschützt, dennoch sollten Sie die Kameras im Optimalfall unter einem Dachvorsprung anbringen.

    • Störende Objekte sollten nicht im Weg sein
    • Neigungswinkelvorgaben laut Bedienungsanleitung beachten
    • Für WLAN-Kameras Repeater („Funk-Verlängerung“) nutzen 
    • Vor Inbetriebnahme Testaufnahmen erstellen

    Bildqualität

    Die Kamerahersteller werben meist mit HD-Auflösung (1280 x 720 Pixel) für die Kamera-Videos. Einige bieten sogar Full-HD mit 1920 x 1080 Pixel. Allerdings komprimieren die Kameras die Videos recht stark, da die Upload-Rate (in der Praxis rund 1 Mbit/s) haushaltsüblicher DSL-Anschlüsse (16 Mbit/s) nicht für TV-Qualität reicht. Dennoch lassen sich auch Details auf den Aufnahmen erkennen.

     

    Fotos: 
    Anja Schönmuth, Hersteller; Text: Horst Schröder; Illustration: Tillmann Straszburger
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