Regale für Kisten und Kästen | SELBER MACHEN Heimwerkermagazin
Boxen

Regale für Kisten und Kästen

Kisten und Kästen haben sich als Ordnungshüter bestens bewährt. Als Parkplatz für die Boxen haben wir kleine Regale gebaut, die man auch als Sitzbank nutzen kann.

 
Mehrzweckbank © Chris Lambertsen
Mehrzweckbank

1 Das Suchen hat jetzt ein Ende

© SelbermachenDer alte Spruch „Ordnung ist das halbe Leben“ findet zwar nicht bei jedermann Gehör, hat sich erfahrungsgemäß aber gut bewährt. Wir haben zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen und die Regale in Sitzöhe gebaut, so dass man bequem einen Schuhwechsel vornehmen kann. Wer ein Riesenangebot an Schuhen besitzt, stellt am besten nur die Paare der Saison ins Regal und parkt den Rest in Kartons verpackt auf dem Boden oder im Keller.

Bei vorhandenem Platz kann man natürlich noch ein Regal anbauen. Praktisch nutzen kann man das größere Fach für Holzkästen (30 x 40 cm, 10 Euro), in denen Schuhputzzeug, Gummistiefel oder auch Einkaufstaschen verschwinden. Dass die Oberflächen der Ablagen aus weiß grundierten MDF-Platten durch das Hin- und Herschieben hässlichen Kratzer bekommen, verhindert eine transparente Kunststofffolie (5 Euro, Ikea).

  1. © SelbermachenSkizze Regal
    Die Bauart dieser vier Regalbänke beruht auf einem einfachen Prinzip – sie werden alle stumpf verleimt. Entsprechend den Boxen ergeben sich die Maße für die Regalfächer von selbst.
  2. © SelbermachenGerüst zusammenbauen
    Das Gerüst für die Gipsplatten wird aus Dachlatten angefertigt. Dabei werden die aufrechten Holzlatten entsprechend der Dachneigung angeschrägt und das obere Zwischenstück passgenau eingearbeitet.
  3. © SelbermachenAkku herausnehmbar
    Beim Akku-Lenkmäher von Gardena kann der schwere Bleigel- Akku herausgenommen und getrennt aufgeladen werden. Die Ladezeit beträgt allerdings rund 24 Stunden.
  4. © SelbermachenHöhe markieren
    Mit dem Bleistift und einer langen Wasserwaage oder einem Richtscheit markieren Sie umlaufend auf der Wand die Höhe des Fertigfußbodens (ohne Bodenbelag).
  5. © SelbermachenSacklöcher bohren
    Aller Anfang ist einfach: Mit einem 25-mm- Forstnerbohrer werden zuerst etwa 10 mm tiefe Sacklöcher in die Bretter gebohrt. Die Position liegt jeweils 30 mm von der Kante entfernt. Anschließend mit einem 6-mm-Holzbohrer mittig durchbohren (von der Zentrierspitze des Forstnerbohrers markiert). Bei einem Brett des schmaleren Werkzeugfachs liegt die Bohrposition 20 mm weiter innen. Dann behindern die Schrauben einander später nicht.
  6. © SelbermachenBretter zurechtsägen
    Die Kopfkanten der Profilbretter schneiden Sie mit der Handsäge rechtwinklig ab. Ein Schreinerwinkel hilft beim Anreißen.
  7. © SelbermachenFußleisten entfernen
    **Fußleisten ab oder nicht?** In Altbauten sind Fußleisten („Hamburger Leisten“) oft in der Wand verdübelt. Wenn Sie sie herausreißen, kann es passieren, dass Sie die Wand über die Leistenhöhe neu verspachteln müssen. Falls Sie dann schmalere Leisten montieren wollen, fehlt oft auch ein Stück Tapete. Also: Vorher überlegen, ob Sie den Aufwand wirklich wollen.
  8. © SelbermachenPlatten zusammenleimen
    Die zugeschnittenen Platten werden zusammengeleimt. Dazu Rückwand plan auflegen und die Platten senkrecht aufstellen. Damit das mittlere Ablagebrett beim Verleimen nicht verrutscht, nimmt man am besten vier Abstandshalter zur Hilfe. Auf die zu verleimenden Kanten Holzleim aufbringen und die Plattenteile mit Malerkrepp fixieren.
  9. © SelbermachenGerüst anschrauben
    Der Boden wird mit Folie ausgelegt, das Gerüst an der Wand verschraubt und der Wandanschlussbereich mit einem leicht lösbaren Klebeband mit glatter Oberfläche versehen.
  10. © SelbermachenAkku-Lenkmäher
    Mit dem Lenkrad lässt sich der Akku-Lenkmäher gut steuern. Beim Starten kommt fast Rennwagen-Feeling auf.
  11. © SelbermachenFolie auslegen
    Vor dem Ausbringen der Trockenschüttung legen Sie eine PE-(Polyethylen-)Folie als Dampfbremse aus. Die Folie verhindert, dass Schüttmaterial durch die Ritzen und Fugen rieselt und dass Wasserdampf die Dämmung durchfeuchtet. Lassen Sie die Folienbahnen an den Stößen 10 cm überlappen und kleben Sie die Stöße mit Klebeband ab.
  12. © SelbermachenBretter streichen
    Wenn alle Bauteile zugeschnitten sind, wird das KDI-Holz mit Isoliergrund gestrichen, der verhindert, dass Holzschutzmittel durchschlagen. Ist die Grundierung trocken, wird mit einem Acryllack der Endanstrich ausgeführt.
  13. © SelbermachenSchraublöcher vorbohren
    Wenn Sie die Brettstöße direkt miteinander verbinden möchten, sollten Sie die Schraublöcher vorbohren und ansenken.
  14. © SelbermachenFußleisten schrauben
    **Leisten aufstecken oder schrauben? ** Viele Fußleistensysteme bieten Montageschienen oder -clips, die Sie in der Wand verdübeln und auf die Sie die Leisten aufschieben. Aber Achtung: Das funktioniert nur bei geraden Wänden! Bei welligen Wänden wird das Ganze sauberer, wenn Sie die Leisten direkt in der Wand verdübeln und die Schraubenköpfe abdecken.
  15. © SelbermachenZwingen befestigen
    Sind alle Teile zusammengefügt, wird das Regal zwischen Zwingen eingespannt, bis der Leim abgebunden ist.
  16. © SelbermachenGipsplatten anschrauben
    Nun die Gipsplatten mit speziellen Gipsbauschrauben auf die Holzkonstruktion schrauben.
  17. © SelbermachenHöhenverstellung von Räder
    Beim Gardena-Akkumäher müssen für die Höhenverstellung die Räder demontiert werden.
  18. © SelbermachenFolie festtackern
    Ziehen Sie die Folie an den Wandübergängen etwa 5 cm hoch und tackern Sie sie zusammen mit dem umlaufenden Randdämmstreifen fest. Letzterer entkoppelt den Boden schalltechnisch von den Wänden.
  19. © SelbermachenKastenboden
    Der Kastenboden besteht aus farbigem PVC-Hartschaum (Robex) in den Sie mit einem 30-mm-Forstnerbohrer bei langsamer Drehzahl einige Ablauflöcher bohren. Der Boden soll rundum etwa 5 mm kleiner als das Kasteninnenmaß sein. Er liegt auf Kunststoffbodenträgern, mit Niroschrauben etwa 10 mm vom Rand befestigt. So steht nie Wasser im Kasten.
  20. © SelbermachenLöcher bohren
    Ohne sichtbare Schraubenköpfe geht es, wenn Sie die Eckstöße mit je einem Lattenabschnitt verstärken. Auch den bohren und senken Sie vor und ...
  21. © SelbermachenLeistendicke
    **Welche Leistendicke?** Bei allen schwimmend verlegten Bodenbelägen müssen Sie eine Randfuge von 10 bis 15 mm lassen, damit die meist aus HDF bestehende Trägerplatte sich ausdehnen kann. Eine Fußleiste muss mindestens 20 mm dick sein, damit sie über alle Jahreszeiten und Temperaturen hinweg den „Arbeitsbereich“ des Belags sauber abdeckt.
  22. © SelbermachenSchraubenköpfe verspachteln
    Schraubenköpfe und Wandanschluss verspachteln und den Klebestreifen mit dem Cutter sauber abschneiden.
  23. © SelbermachenAkku von Bosch
    Der leichte Lithium-Ionen- Akku von Bosch sitzt unter einer aufklappbaren Klarsichthaube. Er ist in einer Stunde wieder vollständig geladen.
  24. © SelbermachenSchüttmaterial verteilen
    Verteilen Sie das Schüttmaterial gleichmäßig auf einen Bodenstreifen von etwa 150 cm Breite. Dann können Sie das Ganze mit einem Richtscheit oder einer geraden Dachlatte noch gut abziehen.
  25. © SelbermachenBauteile montieren
    Für die Montage der Bauteile werden die Bretter mit Zwingen an den Pfosten fixiert und die Schraublöcher mit einem 5-mm-Holzbohrer vorgebohrt. Die eigentliche Montage erfolgt mit Niro-Schlüsselschrauben (6 x 50 mm) und einer 24-mm-Unterlegscheibe.
  26. © SelbermachenTeile verschrauben
    . . . verschrauben ihn von innen zunächst mit dem kurzen Seitenbrett. Auf Bündigkeit achten!
  27. © SelbermachenDicke Leisten
    **Welche Scheuerleiste?** Ist der Bodenbelag neu verlegt oder der alte Holzfußboden abgeschliffen, nageln Sie die neuen Scheuerleisten an. Sie schützen die Fußleisten vor zudringlichen Möbel- und Menschenfüßen. Die üblichen Viertelstäbe haben sich dabei allerdings als äußerst unpraktisch erwiesen: Erstens verhindern sie, dass Sie die Möbel bis ganz an die Wand heran schieben können. Zweitens sind sie schlecht zu nageln, weil die Nägel oft ins Leere einer großen Fuge stoßen.
  28. © SelbermachenHöhenverstellung
    Der Bosch-Mäher ist mit einer zentralen Höhenverstellung ausgestattet. Sie ist am einfachsten zu bedienen, wenn der Mäher zum Verstellen am Tragegriff leicht angehoben wird.
  29. © SelbermachenDachlatten platzieren
    Platzieren Sie zwei gerade Dachlatten als Abziehhilfen auf der Schüttung: eine direkt an der Wand, eine im parallelen Abstand von etwa 1 bis 1,2 m dazu. Richten Sie beide Latten nach Ihrer an der Wand markierten Höhe und exakt waagerecht aus.
  30. © SelbermachenPfosten fixieren
    Nirowinkel (50 x 50 mm), in der Terrasse verdübelt, fixieren die Pfosten durch Niroschrauben mit 10 mm Abstand zum Boden.
  31. © SelbermachenEinzelteile verschrauben
    Dann verschrauben Sie das Ganze mit den beiden langen Brettern. Eine Zwinge sichert beim Schrauben die richtige Position.
  32. © SelbermachenDünne Scheuerleiste
    Besser sind hier dünne und hohe Scheuerleisten, mit der Sie die ganze Fuge abdecken und die genug „Fleisch“ bieten, um sie stabil in die Fußleiste zu vernageln.
  33. © SelbermachenRoter Rasenkamm
    Der rote Rasenkamm verbessert das Fangen der Grashalme an Wänden und Rasenkanten.
  34. © SelbermachenSchüttung abziehen
    Mit einer weiteren geraden Dachlatte ziehen Sie dann die Schüttung waagerecht ab. Fehlstellen auffüllen und erneut abziehen. So arbeiten Sie sich streifenweise durch den ganzen Raum vorwärts.
  35. © SelbermachenZwischenbretter einsetzen
    In der Mitte setzen Sie die Zwischenbretter so, dass maximal ein Abstand von 50 cm zueinander entsteht.
  36. © SelbermachenFalze abgesägt
    Die Falze, die an der Wand liegen, müssen Sie vor dem Verlegen mit der Stichsäge abschneiden, damit auf ganzer Fläche die volle Plattenstärke trägt.
  37. © SelbermachenSockel ausrichten
    Richten Sie den Sockel per Wasserwaage exakt waagerecht aus. Wenn alles passt, verdübeln Sie ihn in der Hauswand.
  38. © SelbermachenEstrichplatten verlegen
    Beginnend in einer linken Ecke verlegen Sie die Estrichplatten. Ein paar Reststücke dienen dabei als Trittfläche, damit Sie die zuvor abgezogene Ausgleichsschüttung nicht gleich wieder zerstören.
  39. © SelbermachenHöhe sichern
    Weitere Lattenabschnitte, die Sie an den Enden und den Zwischenbrettern von innen verschrauben, sichern die Höhe.
  40. © SelbermachenKleber auftragen
    Mit der speziellen Kleberflasche von Fermacell kann man zwei Kleberstreifen gleichzeitig auf den Falz aufziehen. So ist eine gleichmäßige Verteilung des Klebers bei Druck gewährleistet.
  41. © SelbermachenBeplankung anschrauben
    Mit einem umlaufenden Überstand von 1 cm als Tropfkante verschrauben Sie die Beplankung auf dem Sockel. Schraublöcher vorbohren. Sperrholzstreifen halten den 5-mm-Fugenabstand.
  42. © SelbermachenEstrichplatte festschrauben
    Legen Sie die nächste Platte an die erste und drücken Sie sie an dem Falz gut in den Kleber ein. Zusätzlich setzen Sie drei Schnellbauschrauben in den Falz.
  43. © SelbermachenAbschlussleiste anschrauben
    Wenn Sie das Zwischenstück als Stauraum verwenden wollen, müssen Sie auf der hinteren Kante eine Abschlussleiste verschrauben.
  44. © SelbermachenEstrichplatte versetzen
    Versetzen Sie die Estrichplatten pro Reihe immer um eine halbe Plattenlänge, damit keine Kreuzfugen entstehen. Auch hier müssen Sie alle Längs- und Querfalze mit Kleber versehen und etwa alle 15 cm miteinander verschrauben.
  45. © SelbermachenAufsatz montieren
    Das Gleiche gilt für den schmaleren Aufsatz, der quasi die zweite Stufe darstellt. Für das Beet verwenden Sie die Abschlussleiste als Halteleiste für das Mulchvlies.
  46. © SelbermachenAufsatz befestigen
    Haben Sie den Aufsatz auf dem Sockel exakt ausgerichtet, befestigen Sie ihn mit zwei Stahlwinkeln darauf. Dann die Dielenbretter wieder verschrauben.
  47. © SelbermachenTreppe in der Beetversion
    Die fertige Treppe in der Beetversion. Jetzt können Sie alle sichtbaren Flächen mit einem speziellen Lärchenöl behandeln, das das Holz gegen das witterungsbedingte Vergrauen schützt. Nötig ist der Anstrich aber nicht.

2 Die Ordnungshüter sind vom Fach

© SelbermachenDie Schachteln bestimmen die Maße der Bänke. Das vordere Modell ist 60 cm breit und hat einen Zwischenboden. Hier passen zwei grüne Boxen von 55 cm Breite und 43 cm Tiefe (9 Euro von Ikea) exakt hinein. Das Kissen lädt zum Verweilen ein, so dass der Telefonplausch mit der Freundin ruhig etwas länger dauern kann.

Das hintere Regal hat keine Zwischenböden. Hier sind die roten Boxen übereinander gestapelt. Beide Bänke sind aus Birke-Multiplex im Naturton gebaut und mit Klarlack überzogen. Als schmückendes Element haben wir die Seitenteile mit zwei Reihen Schraubrosetten und Schrauben aus Edelstahl verziert.

  1. © SelbermachenSkizze Bank
    Bei den Regalen aus Birken- Multiplex sowie aus farbig rot beschichteter Koski-Decor- Platte haben wir Schraubrosetten verwendet.
  2. © SelbermachenKonstruktionslatte befestigen
    Zunächst wird genau festgelegt, wo die Wände stehen sollen. Anschließend befestigt man eine Konstruktionslatte von 5 cm Breite am Boden und auch an der Decke, falls zimmerhoch gearbeitet wird.
  3. © SelbermachenLeiste bei Fliesen
    **Sockkelleisten für Fliesenböden** Für alle üblichen Bodenfliesen bekommen Sie die passenden Sockelleisten. Wichtig bei der Verarbeitung ist es, dass Sie eine etwa 5 mm große Fuge zum Boden lassen, die Sie später dauerelastisch ausspritzen. Zweitens dürfen Sie die Leisten nicht auf Tapete kleben. Die müssen Sie vorher bis auf Sockelhöhe entfernen.
  4. © SelbermachenLöcher bohren
    Da die Schrauben auch dekorativen Charakter haben, müssen sie exakt positioniert werden. Um saubere Bohrungen zu erhalten, werden die Platten in diesem Bereich mit einem Streifen Malerkrepp abgeklebt. Damit die Ablageplatten sich nicht spalten, sollte der erste Bohrpunkt einen Abstand zum Rand von 4 cm haben. Die Bohrlöcher auf dem Krepp anzeichnen und durchbohren. Dadurch erspart man sich das Ansenken und es entstehen saubere Bohrlöcher.
  5. © SelbermachenBauplatte aufstellen
    Nun wird die Bauplatte auf die Holzlatte gestellt, beziehungsweise, wenn es eine Deckenlatte gibt, von vorne auf die Latten aufgeschoben und seitlich verschraubt
  6. © SelbermachenLeiste für Kork
    **Leisten für Kork** Statt bei geklebtem Kork sich die Leisten selbst aus den übrig gebliebenen Platten zuzuschneiden, können Sie auf fertige Korkleisten zurückgreifen. Im Grunde handelt es sich dabei um folierte MDF-Leisten. Für die Zu- und Gehrungsschnitte benötigen Sie eine besonders feinzahnige Säge, damit die Folie nicht ausfranst.
  7. © SelbermachenTeile verschrauben
    Als Montagehilfe dient auch hier ein kleines Brett, das etwa 1 cm höher als die Box ist. Rosetten und Schrauben einschrauben. Die Rückwand wird nur verleimt.
  8. © SelbermachenHolz einschlagen
    Die Verbindung zweier Platten wird durch Holzabschnitte hergestellt. Dazu Hölzer in den Pappkern einschlagen.
  9. © SelbermachenHolzleiste mit Kabelkanal
    **Holzleiste mit Kabelkanal** Einige Holzleisten sind so profiliert, dass Sie Kabel und Leitungen bis 8 mm Durchmesser dahinter verschwinden lassen können. Nachteil: Müssen Sie an dieses Kabel ran, müssen Sie gleich die Leiste wieder von der Wand nehmen. Die Leiste wird mit der Wand verschraubt, die Schraubenköpfe müssen Sie abdecken.
  10. © SelbermachenPlatten zusammenschieben
    Bauplatten zusammenschieben und alles mit den speziellen Gipskartonplatten-Schrauben fixieren.
  11. © SelbermachenClip-Montage
    **Clip-Montage** Clip-Systeme sind bei der Kabelunterbringung besser. Es passen zwar nur Kabel bis 5 mm Durchmesser in die Clips, dafür können Sie die Leisten einfach jederzeit werkzeuglos abnehmen und aufschieben. Achtung: Einige Clips werden nicht verdübelt, Sie müssen sie bei der Bodenverlegung auf die Belagskante aufschieben.
  12. © SelbermachenTeppichsockel
    **Teppichsockel** Auch für Teppichböden können Sie Sockelleisten montieren. Die Grundschienen aus Kunststoff bekommen Sie in jedem Baumarkt, das Nervige ist, dass Sie die passenden Teppichstreifen dazu selbst schneiden. Nur die Firma Tretford bietet fertige Teppichleisten in ihrem Sortiment an. Fixiert werden die Streifen mit Doppelklebeband
  13. © SelbermachenAbschluss für Kunststoffböden
    **Abschluss für Kunststoffböden** Größter Vorteil der PVC-Böden ist die Wasserdichtigkeit, was sie gerade für Küche und Bad prädestiniert. Das gilt aber nur, wenn auch die Ränder abgedichtet sind. Dazu bekommen Sie in Baumärkten Knickleisten, die Sie per Kaltschweißmittel mit dem Boden verkleben. Für die Wand (ohne Tapete!) reicht Doppelklebeband.

3 Kleine Würfel – offen für alles

© SelbermachenBehälter aus Seegras nehmen jeden Krimskrams auf, der sonst herumliegt. Das können CDs mit Urlaubsfotos, Postkarten von Freunden oder Schals und Mützen sein. Auch Werkzeug für den Hausgebrauch oder Spielsachen können hier gelagert werden. Richtig zur Wirkung kommen die Boxen allerdings erst durch die kleinen Hocker im Würfelformat von 36 x 36 x 36 cm. Sie bestehen aus MDF und sind in einem eleganten Schilfton gestrichen. © SelbermachenDamit die Sitzhöhe stimmt, erhält das Möbel entweder Gelenkrollen (6,5 cm hoch), oder man leimt kleine Füße drunter. Auf jeden Fall sollte die Höhe identisch sein, denn sonst wirkt das Würfelpaar unharmonisch. Damit die Ordnungskästen leicht zu bewegen sind, haben wir 1 cm Spielraum gelassen.

  1. © SelbermachenSkizze MDF-Bank
    Wie auf der Zeichnung und den Fotos zu sehen ist, kann man die Würfel entweder mit festen Standbeinen ausrüsten, die etwas nach innen versetzt angeleimt werden. Oder wenn das Modell leicht zu bewegen sein soll, sind Möbelrollen genau richtig. Damit die Gelenkrollen nicht überstehen, sollten diese je nach Größe einen entsprechenden Abstand haben. Die Länge der Schraube darf die Materialstärke der Platte natürlich nicht überschreiten.
  2. © SelbermachenAbschlussdichtung auftragen
    Zuerst wird der geplante Wandverlauf auf Boden, Wand und Decke gezeichnet und die selbstklebende Anschlussdichtung aufgeklebt. Dann die ersten Elementverbinder so in die vorhandene Wand/den Boden dübeln, dass sie jeweils zwischen zwei Bausteinen sitzen.
  3. © SelbermachenSpezialkleber auftragen
    Zusätzlich zu den Elementverbindern hält ein Spezialkleber die Baulemente zusammen und gibt der Wand Stabilität.
  4. © SelbermachenBöden verschrauben
    Bei eingesetzten Böden oder vertikal verlaufenden Ebenen werden die Elementverbinder erst mit Schrauben fixiert, anschließend wird der Baustein seitlich aufgeschoben.
  5. © SelbermachenVerspachteln
    Dann wird alles verspachtelt und gestrichen.

4 Klasse Boxen für das Spielzeug

© SelbermachenAutos, Bälle, Handpuppen oder Kuscheltieren – wenn Emilio mit seinen Freunden spielt, macht sich im Kinderzimmer schnell Chaos breit. Damit es nicht jedes Mal einen tränenreichen Kampf um das Aufräumen gibt, kann er hinterher die Spielsachen in die Kunststoffbehälter schmeißen. Und damit es nicht so langweilig wird, hat Papa ihm zwei Hocker gebaut, die als Garagenplätze für die Container dienen.

Beide Sitze – einmal mit Seitenteilen in Form eines Satteldaches, einmal mit abgerundeten Kanten – lassen sich wunderbar ins Spiel mit einbeziehen. Mal wird daraus ein Wohnhaus für den Lieblingsteddy oder, weil die Kästen so schön rot sind, werden sie schnell in ein Feuerwehrauto verwandelt. Die Bauteile bestehen aus KoskiDecor- Platten, die in verschiedenen Farben angeboten werden. Sie haben eine glatte Oberfläche, somit entfällt das Streichen ganz.

  1. Skizze Spielzeugbox© Tillman Straszburger

    Skizze Spielzeugbox

    Für die Kinderbank brauchen Sie eine Lochsäge. Die Bohrstelle vorher mit Malerkrepp abkleben, den Mittelpunkt des Bohrlochs anzeichnen.
  2. Loch sägen© Chris Labberten

    Loch sägen

    Der Umgang mit der Lochsäge erfordert ein wenig Gefühl, also vorsichtig bohren. Der Sägekranz muss ganz plan aufsitzen und es bedarf einer stabilen Unterlage (altes Brett). Da die Kanten der beidseitig filmbeschichteten Multiplexplatten nach dem Zusägen sehr scharf sind, müssen sie unbedingt mit Schleifpapier angefast werden.

Fotos: Chris Lambertsen; Illustrationen: Tillman Straszburger

Artikel aus selber machen Ausgabe 05/2008. Jetzt abonnieren!
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