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Outdoor-Smartphone für Heimwerker

Ein robustes Smartphone, das nicht gleich kaputt geht, auch mal im Dreck landen kann und selbst bei Platzregen nicht den Geist aufgibt. Hört sich gut an? Wir haben die besten Tipps rund um das Outdoor-Smartphone für Sie zusammengestellt und zeigen hier, was beim Kauf wichtig ist.
 

 
Outdoor-Handy für Heimwerker © CAT
Ein robustes Handy ist auch für Heimwerker ein verlässlicher Begleiter

Outdoor-Smartphones, von Heim- und Handwerkern liebevoll Baustellen-Handy genannt, haben es in sich. Ein wasser- und staubfestes Gehäuse schützt die Technik mitsamt leistungsstarkem Akku. Auch innerhalb des stabilen Gehäuses stecken Funktionen, die auf der Baustelle, in der Werkstatt und im Garten nützlich sind.

Wann lohnt sich ein Outdoor-Smartphone?

Outdoor-Smartphones rentieren sich dann, wenn Sie sich viel im Freien oder in der Werkstatt aufhalten. Zudem lohnt sich der Kauf eines solchen Handys, wenn es unter Umständen viel Dreck sowie Nässe abbekommt. Dabei eignet es sich für Rucksackreisende ebenso wie für Handwerker auf der Baustelle. Aber auch für Heimwerker, die viel im Garten und in der Werkstatt erledigen, ist ein Outdoor-Smartphone ein praktischer Begleiter!

Tipp: Viele Outdoor-Smartphones sind vor allem für den Profi-Bereich geeignet. Wenn Sie das Outdoor-Handy nur als robuste Allwetter-Alternative zu iPhone und Co. benutzen, reicht meistens auch ein Gerät in der unteren Preisklasse.

Wie teuer ist ein Outdoor-Smartphone?

Je nach Nutzungsklasse und Zusatzausstattung gibt es Outdoor-Smartphones schon bereits ab 180 Euro - und damit zum Bruchteil des Anschaffungspreises eines üblichen Smartphones. Hochwertige Modelle wie das CAT S60 kosten etwa 600 Euro. Weitere Hersteller für Outdoor-Smartphones sind Blackview, Cyrus und Nomu. Informieren Sie sich vor dem Kauf genau über den Funktionsumfang des Gerätes.

Auch interessant: Lesen Sie hier, welche Apps sich besonders für die Gartenarbeit eignen.

Was muss man beim Kauf von Outdoor-Handys beachten?

Ob ein Outdoor-Handy für die jeweiligen Bedürfnisse geeignet ist, hängt zum Großteil von der Schutzklasse ab. Sie bestimmt wie bruchfest, wasser- und schmutzabweisend das Smartphone ist. Weitere Kaufkriterien können die Anzahl der SIM- und SD-Karten sein. Auch die Zusatzausstattung wie beispielsweise eine hochauflösende Kamera sind kaufentscheidend. In manchen Geräten sind auch Spezial-Funktionen wie beispielsweise eine Wärmebildkamera integriert.

An langen Tagen in der Werkstatt oder im Garten ist ein guter Akku ein Muss. Die Akkuleistung von Outdoor-Smartphones variiert zwischen 2000 und 5000 mhA.

Schutzklassen bei Outdoor-Handys

IP-Schutzklassen sind Richtwerte für die Eigenschaften von Outdoor Smartphones. „IP“ steht für „International Protection“ und gibt Auskunft darüber, was genau ein Outdoor-Handy aushält. Die erste Ziffer der IP zeigt, inwiefern das Gerät gegen Staub geschützt ist. Über die zweite Ziffer lassen sich Aussagen darüber treffen, wie wasserfest das Smartphone ist.

So ist ein Outdoor-Handy mit der Schutzklasse IP67 staubdicht – ein hervorragender Begleiter auf der Baustelle. Und auch wenn es bei der Gartenarbeit in den Teich fällt, nimmt das Smartphone keinen Schaden.

Gut zu wissen: Auch Smartphones, die nicht als Outdoor-Mobiltelefon ausgewiesen sind, werden heute oft staubdicht und wasserfest gebaut, beispielsweise das Samsung Galaxy S 8 mit der Schutzklasse IP68.

IP-Schutzklasse: Gegen Staub (erste Ziffer)

0: Nicht geschützt
1: Geschützt gegen feste Fremdkörper ab 50 mm Durchmesser
2: Geschützt gegen feste Fremdkörper ab 12,5mm Durchmesser
3: Geschützt gegen feste Fremdkörper ab 2,5mm Durchmesser
4: Geschützt gegen feste Fremdkörper ab 1mm Durchmesser
5: Staubgeschützt
6: Staubdicht

IP-Schutzklasse: Gegen Wasser (zweite Ziffer)

0: Nicht geschützt
1: Geschützt gegen Tropfwasser
2: Geschützt gegen Tropfwasser wenn das Gehäuse geneigt ist
3: Geschützt gegen Sprühwasser
4: Geschützt gegen Spritzwasser
5: Geschützt gegen Strahlwasser
6: Geschützt gegen starkes Strahlwasser
7: Geschützt bei zeitweiligem Untertauchen in Wasser
8: Geschützt bei dauernden Untertauchen in Wasser
9: Geschützt gegen Wasser bei Hochdruck-/Dampfstrahlreinigung

Stoßfestigkeit bei Outdoor-Smartphones

Der größte Unterschied vom Standard- zum Outdoor-Smartphone ist, dass es besonders robust ist. Ein dicker Kunststoffmantel sowie kratzfestes Gorilla-Glas schützen das Smartphone – selbst wenn es aus einer Höhe von bis zu 1,80 Metern herunterfällt. Einige Hersteller geben explizit Informationen zur Fallhöhe an.

Praktisches Zubehör bei Outdoor-Handys: Wärmebildkamera, Lasermessgerät und Co.

Nicht nur die robuste Bauweise ist attraktiv für Heimwerker, auch Zusatzfunktionen wie Wärmebildkamera und Lasermesser unterscheiden die Baustellen-Handys vom Standard-Smartphone. Generell gilt: Je mehr Funktionen das Handy hat, umso höher der Preis. Überlegen Sie sich deshalb vor dem Kauf genau, welche Funktionen Sie wirklich brauchen und was Sie regelmäßig verwenden.

 

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