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Alles über Spindelmäher

Spindelmäher sind das Beste, was man seinem Rasen antun kann. Die Halme werden sauber abgeschnitten und nicht abgehackt, wie es ein Rotationsmesser macht. Worauf es beim Spindelmäher ankommt, zeigen wir in fünf Minuten am Beispiel des Fiskars „Momentum“.

 
Spindelmäher © Chris Lambertsen
Spindelmäher "Momentum" von Fiskars

  1. Handgriff des Spindelmähers© Chris Lambertsen

    Handgriff des Spindelmähers

    Griffgünstig ist der nach oben gebogene Handgriff. Von Elektro- und Motormähern bekannt, erlaubt dieser Griff optimales Voranschieben ohne sich anzustrengen.
  2. Höhenverstellung des Griffs© Chris Lambertsen

    Höhenverstellung des Griffs

    Komfortabel ist eine Höhenverstellung des Rasenmähergriffs – Menschen sind nun mal unterschiedlich groß. Hier gibt es am unteren Ende der Griffstange vier Positionen, über die man die Griffstellung in einem Bereich von rund 10 cm verstellen kann.
  3. Die Schnittblätter© Chris Lambertsen

    Die Schnittblätter

    Die fünf Schnittblätter der Spindel sind scharf geschliffen und schraubenförmig angeordnet. So wirken sie zusammen mit dem fest stehenden Gegenmesser wie eine Schere. Von Zeit zu Zeit müssen sie mit einer geeigneten Feile nachgeschärft werden. Sind Scharten drin, ist der Gang zum professionellen Schärfservice oder ein Austausch unumgänglich.
  4. Justierschraube© Chris Lambertsen

    Justierschraube

    Schärfe ist auch Einstellungssache: Damit der Spindelmäher die Halme sauber abtrennt und eine perfekte Rasenfläche hinterlässt, muss die Spindel haarscharf am Gegenmesser vorbeigleiten. Damit auch etwas abgenutzte Messer noch schneiden, müssen sie nachjustiert werden. Beim Testlauf wird die Spindel von Hand (Handschuhe!) gedreht und soll einen Papierstreifen schneiden.
  5. Schnitthöhe einstellen© Chris Lambertsen

    Schnitthöhe einstellen

    Die Länge ist entscheidend für das Rasenbild. Deswegen sollte die Schnitthöhe, also die Höhe des Gegenmessers über der Grasnarbe, leicht und präzise einstellbar sein. Hier sind es mehrere Raststufen zwischen 2,5 und 10 cm Schnitthöhe, die über einen federnden Hebel mühelos eingestellt werden können.
  6. Der Zweitgriff© Chris Lambertsen

    Der Zweitgriff

    Nicht zum Wegwerfen ist dieser Griff an der Mähervorderseite gedacht. Aber wenn der Mäher zum Einsatz getragen wird, lernt man den Zweitgriff zu schätzen. Sonst baumelt das schwere Spindel gehäuse (hier immerhin 23,5 kg) vor den Knien. Mit dem Griff kann man den Mäher bequem vor dem Bauch tragen.
  7. Beschleunigung© Chris Lambertsen

    Beschleunigung

    Beschleunigend wirkt die Übersetzung der Raddrehung auf die Mähspindel. Bei jeder Umdrehung der Hinterachse hat sich die Spindel schon gut dreimal gedreht. Dafür sorgt das große Radritzel, hier mit 26 Zähnen, das die Bewegung per Kette auf das Spindelritzel mit nur acht Zähnen überträgt.

 

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