Für Sie getestet: Kip Klebebänder, Husqvarna "Rider", Selitstop Dicht- und Distanzband und Caramba Ölfleck-Entferner | SELBER MACHEN Heimwerkermagazin
Produkttests

Für Sie getestet: Kip Klebebänder, Husqvarna "Rider", Selitstop Dicht- und Distanzband und Caramba Ölfleck-Entferner

Jeden Monat testet die SELBER MCHEN-Redaktion für Sie verschiedene Produkte. Diesen Monat mit dabei: Klebebänder von Kip, Akku-Aufsitzmäher Husqvarna "Rider", Selitstop Dicht- und Distanzband und Caramba Ölfleck-Entferner. 

 
Aufsitzmäher im Test © Selbermachen
Aufsitzmäher im Test

Klebebänder von Kip

© Selbermachen© SelbermachenDie Klebebänder von Kip sind bei Profis ständig im Einsatz, bei Selbermachern noch nicht. Das kann sich ändern, denn die Bänder überzeugen durch ihre Qualität.

Wir haben das Reparatur-Gewebeband aus der Expertline ausprobiert und wurden von der Stabilität und Haftkraft – auch wenn’s mal feucht wird – überzeugt. Die Haftkraft ist so groß, dass man auf lackierten Flächen besser eine Klebeprobe macht, damit der Lack über lebt. Die Reißdehnung beträgt 25 Prozent, was das Band zäh und stabil macht.

Die 25-Meter-Rolle kostet in 48 Millimeter Breite rund 7,50 Euro.

Fazit: Hervorragendes Gewebe-Klebeband zum angemessenen Preis. Ideal zum Fixieren, luftdicht Verpacken und Reparieren von Planen, Segeln und dergleichen. Eine Rolle davon gehört in jede Werkzeugkiste.

Akku-Aufsitzmäher Husqvarna Rider

© PRDie positive (Gartentechnik-) Überraschung des Jahres kommt aus Schweden: Der Husqvarna Rider Akku-Aufsitzmäher ist ein Highlight! Im Garten fährt er praktisch geräuschlos, nur beim Mähen hört man den typischen Mähdeck-Sound. Die Reichweite der (noch konventionellen) 135-AH-Batterie beträgt unter optimalen Bedingungen 1900Quadratmeter oder 90 Minuten. Danach muss der Rider für 16 Stunden an das Ladegerät. Die Bedienung ist sonst wie gewohnt: ein geschobenes 85-Zentimeter-Mähdeck mit guter Mulchwirkung. Der Antrieb ist selbstverständlich hydrostatisch, also ohne Schaltgetriebe. Ein stiller Traum, wenn der Preis von 4459 Euro nicht wäre!

Fazit: Vorreiter einer ganzen Generation von Akku-Gartentreckern. Überzeugend in der Anwendung. Leider noch sehr teuer. Mit modernen Li-Io-Akkus wäre er unschlagbar!

Husqvarna Rider Akku-Aufsitzmäher

  1. Mulch-Mähwerk© Selbermachen

    Mulch-Mähwerk

    Das geschobene Mulch-Mähwerk wird nicht per Riemen, sondern per Elektromotor angetrieben.
  2. Motorraum© Selbermachen

    Motorraum

    Ungewohnt: aufwendige Regelelektronik und eine Gabelstaplerbatterie im Motorraum im Heck.

Selitstop Dicht- und Distanzband

Bisher musste man beim Legen von Laminat und Parkett mit kleinen Abstandskeilen peinlich genau eine Dehnfuge zur Wand frei halten. Das war fummelig und für ungeübte Fußbodenleger oft entnervend. Dieses Problem hat die Firma Selit, bekannt für Trittschalldämmungen, jetzt gelöst. Selitstop Dicht- und Distanzband heißt ein 1 Zentimeter breites Schaumstoffband, das auf einem alukaschierten Folienträger fixiert ist. Es wird einfach auf die Trittschalldämmung geklebt, bildet nebenbei einen feuchtedichten Wandanschluss, und der Boden wird dagegengelegt. Ist der Boden fertig, lässt sich das Schaumstoffband kinderleicht entfernen, und es bleibt eine perfekte Dehnfuge. Eine Zehn-Meter- Rolle kostet rund 17 Euro.

Fazit: Einfach zu verlegender Rand - dichtstreifen, der zu gleich das Dehnfugenproblem löst. Der Preis scheint etwas hoch, verspielt sich aber gegenüber den Gesamtkosten für den Boden.

Selitstop Dicht- und Distanzband

  1. Verlegen© Selbermachen

    Verlegen

    Das Verlegen des Dicht- und Distanzbandes ist kinderleicht. In den Ecken wird es gestoßen, damit es hier überall flach anliegt.
  2. Fixieren© Selbermachen

    Fixieren

    Der vorgefalzte Träger wird rechtwinkelig abgeknickt und mit der selbstklebenden Seite auf der Trittschalldämmung fixiert.
  3. Entfernen© Selbermachen

    Entfernen

    Ist der Boden verlegt, wird der Distanzschaumstoff einfach herausgezogen, und die Dehnfuge entsteht.

Caramba Ölfleck-Entferner

Wenn Sie Caramba Ölfleck-Entferner (13,98 Euro/Liter) brauchen, ist schon etwas danebengegangen: Öl, Benzin oder Heizöl auf dem Garagenboden zum Beispiel. Im Test zeigte sich das Mittel als sehr wirkungsvoll und leicht anzuwenden. Man spritzt die Flüssigkeit auf den Boden, lässt sie eintrocknen. Trotz schnellen Erfolgs sollte man sich dabei an die Bedienungsanleitung halten: Auf zwei Testflächen blieb zunächst ein zäher, weißer Niederschlag auf den Steinen, der erst nach mehrmaligem Schrubben mit Wasser und Besen wieder verschwand.

Fazit: Ein unentbehrlicher Begleiter für Nachwuchs-Autoschrauber, Besitzer englischer Motorräder oder auch nur, um die angesammelten Sünden der Vergangenheit vor dem Garagentor zu tilgen. Tipp: Immer an einer unauffälligen Stelle testen – nicht alle harten Untergründe vertragen das Produkt.

 

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