Kabellose Heckenschere DUH5511Z von Makita im Kurztest | SELBER MACHEN Heimwerkermagazin

Kabellose Heckenschere DUH5511Z von Makita im Kurztest

DIE HAT POWER: Kraftvoll und ausdauernd.

 
Kabellose Heckenschere DUH5511Z von Makita im Kurztest © Selbermachen

Bei unserem Test waren fingerdicke Thujenäste für das Gerät überhaupt kein Problem und auch der feine Schnitt an Buchsbäumen wird mit den zweiseitig geschärften Messern sehr sauber. Die zwei eingesetzten Akkus (18 V, 4 Ah) hatten nach dem Rundumschnitt der 7 Meter langen und 2,20 Meter hohen Hecke sowie drei kleinen Buchsbäumen immer noch Reserven. Die Akku-Heckenschere liegt gut in der Hand und beim vertikalen Zuschnitt erleichtert der um 90 Grad drehbare Handgriff die Arbeit. Jedoch macht sich das Gewicht von über 5 Kilo bei längerem Arbeiten bemerkbar. Ein vergleichbares Kabel gerät ist 1 bis 2 Kilo leichter. Praktisch ist das kleine Stellrad, mit dem sich die Geschwindigkeit der Messer zwischen 1.000 und 1.800 Stichen pro Minute regeln lässt. Eine langsamere Einstellung ist besser für Schnitte durch gröbere Heckenbereiche, die schnelle ist ideal für feines Schnittgut. Der Messerwechsel beziehungsweise das Herausnehmen zum Schleifen ist in 5 Minuten erledigt. Der Anschaffungspreis ist mit knapp 300 Euro ohne Akkus nicht ganz günstig, dafür erhält man aber ein solides und leistungsstarkes Gerät.

Akku-Heckenschere
Hersteller: Makita
Akkuleistung/-kapazität
36 V (2 x 18 Volt/4 Ah)
Messerbalkenlänge
55 cm
Gewicht
5,1 kg (ohne Akkus)
Maximale Aststärke
18 mm
Preis ohne Akkus
etwa 290 Euro
Austattungsmerkmale
Handgriff drehbar, Hubzahl regulierbar, Sanftanlauf und Motorbremse, Akkustand- Warnleuchte
Informationen
www.makita.de

Fazit

Das Handling, die Leistung und das Schnittergebnis des kabellossen Geräts sind sehr gut. Dafür ist es etwas schwerer und teurer als eine Heckenschere mit Kabel.

Somit die volle Punktzahl: 5 von 5 Punkten.


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