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Motorsägen - Das sollten Sie wissen

Brennholz selbst aus dem Wald zu holen liegt klar im Trend. Da kommt man ohne Motorsäge (und Sägenführerschein) nicht aus. Was eine gute Säge haben muss, was Profi- von Amateurgeräten unterscheidet, wissen Sie in fünf Minuten.

 
Kettensäge: STIHL © Selbermachen
Kettensäge: Stihl

Wichtige Tipps rund um die Pflege von Motorsägen

Die Spitze der Kettensäge

Die Schienenspitze mit dem Umlenkstern für die Kette (kleine Zähne, links) wird im täglichen Profieinsatz extrem belastet. Deswegen kann man bei Schienen für Forstprofis auch die Spitze auswechseln.

Schmierung von Schiene und Kette

Vorn an der Säge befindet sich der Tank für das Kettenöl. Er sollte transparent sein, denn ohne Öl zu sägen würde den frühen Tod von Schiene und Kette bedeuten. Nicht mit dem Kraftstofftank verwechseln.

Staubschutz

Unter der Abdeckkappe hinten am Gehäuse verbergen sich die Zündkerze und der Luftfilter. Oft ist es eine Filterpatrone, die entweder aus speziellem Papier oder inzwischen auch aus Kunststoff ist.

Zündschloss

Der Schalter neben dem hinteren Griff ist so etwas wie das Zündschloss beim Auto. Von unten: Das Dreieck ist die Start- bzw. Choke-Stellung bei kaltem Motor. Auf „Eins“ wird gearbeitet, auf „Null“ ist die Säge aus.

Kraftstoff-Reservoir

Eine gute Motorsäge sollte einen Tank haben, der transparent ist oder über ein Fenster anzeigt, wie viel Sprit noch vorhanden ist. Ein Bajonettverschluss garantiert, dass der Tank dicht hält. Wichtig: Kraftstoff fertig kaufen, nicht erst anmischen!

Ketten-Kollektion

Für jede Motorsäge, für jeden Einsatz, für jede Schiene gibt es unterschiedliche Sägeketten. Gemeinsam haben sie nur den Aufbau aus Bindeglied, Abstandshalter und Schneidzahn. Aber schon die Zähne unterscheiden sich in ihrer Größe und Geometrie. Hier sollte man sich unbedingt vom Fachmann beraten lassen.

Starter

Der Anreißzug ist gar nicht mehr zum Reißen da. Bei einer gut eingestellten, modernen Säge springt der Motor schon bei gemächlichem Zug problemlos an spätestens beim dritten Mal.

Spannende Sache

Zwischen den beiden Haltebolzen verbirgt sich die Spannschraube, mit der per Schlitzschraubenzieher die Kette nachgespannt wird. Dafür muss man zuvor die beiden Muttern lösen. Manche Sägen haben hier einen werkzeuglosen Spannhebel.

Antrieb

Die Sägekette läuft über ein relativ kleines, aber direkt angetriebenes Kettenrad. Die Trommel hinter dem Kettenrad wird von einer Blattfeder, der Kettenbremse, eingefasst – die die Trommel im Falle eines Falles umschließt und blitzschnell zum Stehen bringt.

Zitterfrei

Eine gefederte Aufhängung des Tragebügels minimiert die Übertragung von Vibrationen. Wer länger sägen möchte, wird darauf nicht verzichten wollen.

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