Glatte Holzoberflächen mit dem Elektrohobel | SELBER MACHEN Heimwerkermagazin

Glatte Holzoberflächen mit dem Elektrohobel

Die richtige Handhabung des Hobels erfordert viel Übung. Schneller und einfacher geht es mit einem Elektrohobel.

 
Mit dem Elektrohobel lassen sich Holzoberflächen ganz schnell und unkompliziert glätten. © Selbermachen
Mit dem Elektrohobel lassen sich Holzoberflächen ganz schnell und unkompliziert glätten.

Eine schnellaufende Messerwelle mit zwei Messern übernimmt beim Elektrohobel die Arbeit des gleichmäßigen Spanabhubs. Bei den modernen Geräten werden zwei Hartmetallwendemesser in die Welle geschoben. Sie können von beiden Seiten genutzt werden und haben eine sehr hohe Standzeit.

Die Spandicke wird durch Verstellen der vorderen Hobelsohle mit dem Knaufgriff eingestellt. Zwischen 0 und 3 mm liegt der Arbeitsbereich. Je dünner der Span, desto besser wird die Oberfläche. Sägerauhe Bretter arbeitet man mit der größtmöglichen Spandicke vor.

Ideale Arbeitsergebnisse

Genau wie beim Handhobel bringt ein langsamer, gleichmäßiger Vorschub die besten Arbeitsergebnisse. Am Ende des Werkstückes wird der Druck auf die hintere, feststehende Hobelsohle verlegt, um ein Abkippen des Hobels nach vorn zu vermeiden.

Gearbeitet wird immer in Richtung der Maserung. Quer zur Maserung würde der Hobel nur Holzstücke aus der Oberfläche reißen. Hirnholz wird von der Außenkante zur Mitte hin gehobelt. Damit die Kanten nicht absplittern, wird von beiden Seiten gearbeitet.

Um Kanten maßgenau und winkelgerecht zu bearbeiten, ist ein Parallel- und Winkelanschlag sinnvoll, der bei einigen Geräten mitgeliefert wird. Die zusätzliche seitliche Führung ermöglicht ein besonders genaues Arbeiten.

Die Bearbeitung von Leisten und kleinen Werkstücken, die sich schlecht festspannen lassen, ist wesentlich einfacher, wenn der Hobel in eine Stationäreinrichtung eingespannt wird.

©Selbermachen 

Elektrohobel erleichtern und vereinfachen die Bearbeitung von Oberflächen und Kanten sowie die exakte Anpassung von Werkstücken.

+©Selbermachen 

In jedem Winkel können die Oberflächen der Werkstücke mit dem Hobel geglättet, angefast und angepasst werden.

©Selbermachen 

Die Falztiefe wird mit dem Falztiefenanschlag eingestellt. Seitlich begrenzt der Parallelanschlag die Arbeitsbreite am Werkstück.

©Selbermachen 

Zum Anfasen der Werkstücke ist die V-Nut in der Einlaufsohle gedacht. Dieses Gerät hat drei unterschiedlich tiefe V-Nuten.

©Selbermachen 

Breite Flächen hobelt man, indem man eine Bahn auslässt und im zweiten Arbeitsgang hobelt. Die Hobelsohle liegt waagerecht.

©Selbermachen 

Diese Stationäreinrichtung macht aus dem Handhobel einen Abricht- und Dickenhobel zum Anfertigen gleichmäßiger Werkstücke.

TEXT:Walter Diem; FOTO: Selbermachen Media
Tags: 
Das könnte Sie auch interessieren