Im Februar für Sie getestet | SELBER MACHEN Heimwerkermagazin
Produkttests

Im Februar für Sie getestet

Jeden Monat testet die SELBER MACHEN-Redaktion für Sie verschiedene Produkte. Diesen Monat mit dabei: Glasfaserdübel, LED-Flächenstrahler oder Black&Decker „Multievo“.

 
Werkzeug für alle Fälle: Black&Decker „Multievo“ © Chris Lambertsen
Werkzeug für alle Fälle: Black&Decker „Multievo“

BTS Glasfaserdübel zur Schnellbefestigung

BTS Glasfaserdübel© Selbermachen

Eigentlich ist die Idee wirklich überzeugend: Kunststoffdübel, in denen der Haken oder die Schraube gleich integriert ist. Die Firma BTS stellt solche Dübel her (100 Stück rund 20 Euro), die minimal dicker sind als übliche Bohrerstärken. Durch eine Nut im Schaft klemmen sie sich im Bohrloch fest. Das hält in fast allen Baustoffen hervorragend – solange die Zugkraft im rechten Winkel zum Dübel wirkt. Wird in axialer Richtung gezogen, ist der Dübel relativ schnell wieder draußen.

Fazit:

Gute Idee und zum schnellen, aber dauerhaften Befestigen von leichten Gegenständen wie Bildern, Schildern, Briefkästen gut geeignet. Bei hohen Lasten und Zugkräften sollte man aber auf andere Dübel zurückgreifen.

LED-Flächenstrahler: Steinel „XLED home 3“

Was bisher nur Wunsch war, wird jetzt Wirklichkeit – viel Licht bei geringem Strombedarf. Die Firma Steinel hat die zweite Generation von LED-Flächenstrahlern auf den Markt gebracht (XLED home 3, rund 170 Euro). Sie leuchten mit typisch kaltem LEDLicht aus 345 Licht emittierenden Dioden laut Steinel so hell wie ein 300-Watt-Halogenstrahler – bei 18 Watt Leistungsaufnahme. Subjektiv scheint es nicht so hell. Der Hersteller verspricht bei 4,5 Stunden täglicher Betriebszeit eine Dioden- Lebenszeit von 30 Jahren. Damit das Licht angeht, wenn man es braucht, ist ein Infrarotsensor gleich mit eingebaut. Bei Steinel naheliegend, schließlich wurde die Sensorleuchte hier erfunden.

Fazit:

Extrem stromsparender und langlebiger Außenstrahler mit bewährter Sensortechnik. Helligkeit scheint durch Lichtfarbe geringer als angegeben.

  1. Einstellbarer BewegungssensorEinstellbarer Bewegungssensor© Chris Lambertsen

    Einstellbarer Bewegungssensor

    Der bewährte Infrarot-Bewegungssensor ist in Schaltdauer und Schwellwert einstellbar.
  2. "XLED home 3" mit Wandmontagevorrichtung"XLED home 3" mit Wandmontagevorrichtung© Chris Lambertsen

    "XLED home 3" mit Wandmontagevorrichtung

    Die „XLED home 3“ ist für die Wandmontage gedacht.
  3. Der StromanschlussDer Stromanschluss© Chris Lambertsen

    Der Stromanschluss

    Ein üblicher 230-Volt-Anschluss reicht als Stromquelle.
  4. 345 Dioden345 Dioden© Chris Lambertsen

    345 Dioden

    345 Dioden sorgen für helles Licht. Ihre Abwärme wird über ausreichend dimensionierte Kühlrippen an der Gehäuserückseite abgeleitet.

Black&Decker „Multievo“

Mehr braucht man eigentlich nicht! Der „Multievo“ von Black&Decker (rund 120 Euro) ist eigentlich ein 14,4-Volt-Lithium- Ionen-Akkuschrauber. Neu ist die abnehmbare Getriebeeinheit. Sie ermöglicht das Ansetzen von Schlagschrauber, Dreieckschleifer, Stichsäge, Schlagbohrer und oszillierendem Multitool (je 50–70 Euro) an einen Antriebsmotor. Für die meisten Arbeiten im Haushalt ist das mehr als genug. Wer wenig macht oder wenig Platz hat, der ist mit dem „Multievo“ bestens bedient. Die Zusatzwerkzeuge sind von überzeugender Qualität. Bei schweren Arbeiten, z.B. beim Schlagbohren, muss man aber Abstriche gegenüber einer üblichen „Kabelmaschine“ machen.

Fazit:

Ein Motor, viele Geräte: Das Konzept ist nicht neu, aber hier überzeugend umgesetzt worden. Der Black&Decker „Multievo“ kann Gelegenheits-Selbermachern einen ganzen Maschinenpark ersetzen.

  1. Das SystemDas System© Chris Lambertsen

    Das System

    Das System kann im Bereich „leichte Arbeiten“ eine komplette Ausrüstung ersetzen.
  2. Der SchlagbohrervorsatzDer Schlagbohrervorsatz© Chris Lambertsen

    Der Schlagbohrervorsatz

    Selbst gemauerte Wände schafft der Schlagbohrervorsatz problemlos.
  3. Der StichsägevorsatzDer Stichsägevorsatz© Chris Lambertsen

    Der Stichsägevorsatz

    Der Stichsägenvorsatz hat uns beim Schneiden von dickem Sperrholz überzeugt.
  4. Der DreieckschleiferDer Dreieckschleifer© Chris Lambertsen

    Der Dreieckschleifer

    Das Schleifpapier für den Dreieckschleifer ist pfiffig: Die stark beanspruchte Schleifspitze kann mehrfach ausgewechselt werden.

Knauf „Uniflott finish“

Knauf "Uniflott finish"© SelbermachenFugen zwischen Gipsbauplatten müssen gespachtelt werden. Zwei, drei Mal bevor die trockene Fuge nach dem Schleifen bündig mit den Platten abschließt. Mit dem Knauf „Uniflott finish“ (8-kg-Eimer, rund 17 Euro) wird schon der zweite Spachtelgang zum letzten, und zwar in einer Qualität, die das Nachschleifen fast überflüssig macht. Da macht sogar das Spachteln Spaß!

Fazit:

Ausgleichsmasse© Selbermachen

Die gebrauchsfertige Spachtelmasse „Uniflott finish“ von Knauf ist zum Nivellieren von Trockenbau fugen und zum Schließen kleiner Beschädigungen in Gipsbauplatten perfekt geeignet.

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