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Stromanschluss

So funktioniert die Steckdosenleiste

Eine Steckdosenleiste kann heute mehr, als nur Strom zu verteilen. Alles, was Sie über die unscheinbaren Leisten wissen müssen – in fünf Minuten!

 
Steckdosenleiste © Christian Bordes
Steckdosenleiste

Schutzkontaktdose und -stecker© SelbermachenPersonenschutz

Gute Verteilerdosen sind mit Schutzkontaktdose und -stecker (Schuko) ausgerüstet. Sie sind geerdet, um gefährliche Spannung abzuleiten. Man erkennt Schukostecker und -dosen an den Metallkontakten, die im 90°-Winkel zu den Steckkontakten angeordnet sind.

Stromsperre© SelbermachenStromsperre

Ein Schalter zwischen Anschlusskabel und Verteilerdosen schaltet mit einem Fingerdruck alle angeschlosenen Geräte aus. Heimlicher Stromverbrauch im Stand-by- Modus ist damit ausgeschlossen.

Sicherheitskontrolle© SelbermachenSicherheitskontrolle

Wenn der Strom nicht nur verteilt wird, sondern eine ausgeklügelte Elektronik auch Überspannung abschirmt und Schaltfunktion übernimmt, sollte man wissen, ob die Sicherheitstechnik auch wirklich funktioniert. Hier sorgen Kontroll-LEDs für Überblick und ein Drehregler für die passende Schaltschwelle (bei dieser Leiste beispielsweise zwischen 8 und 80 Watt).

Diagonal stecken© SelbermachenDiagonal parken

Das ist auch bei der Stromverteilung von Vorteil: So behindern sich abgewinkelte Stecker und Steckernetzteile nicht, wenn sie in den Dosen nebeneinander stecken. Dann kann zuverlässig jede Dose benutzt werden, und die Leiste braucht insgesamt nicht mehr Platz als nötig.

Gerechte Verteilung© SelbermachenGerechte Verteilung

Bei Steckdosenleisten, bei denen es – wie hier – permanent geschaltete sowie Masterund Slave-Dosen gibt, bekommen die „permanenten“ Strombuchsen ein Kabel direkt vom Hauptschalter, die Master- und Slave-Buchsen von der Elektronikplatine.

Master-und-Slave-Steckdosen© SelbermachenMeister und Sklave

Master-und-Slave-Steckdosen sind besonders für Computernutzer von Vorteil. Der Netzschalter des Geräts an der Masterbuchse (zum Beispiel Computer) schaltet zugleich alle Geräte an, die an den Slave-Buchsen angeschlossen sind (Monitor, Drucker und so weiter).

Permanent geschaltete Steckdosen© SelbermachenStändig unter Strom

Permanent geschaltete Steckdosen stellen im Gegensatz zur „Slave-Steckdose“, sofern der Hauptschalter eingeschaltet ist, ständig die volle Leistung des Stromnetzes zur Verfügung. Wer also seinen Fernseher mit an die Verteilerdose hängen möchte, sollte ihn hier anschließen. Überlegen Sie vor dem Kauf, wie viele Sie davon brauchen.

Blitzableiter© SelbermachenBlitzableiter

Wenn es mal zu Spannungsspitzen im Stromnetz kommt, beispielsweise wenn in der Nähe ein Blitz einschlägt, dann können angeschlossene elektronische Geräte (zum Beispiel Stereoanlage) ernsthaft Schaden nehmen. Mit einem elektronischen Schutz werden die Überspannungen in Sekundenbruchteilen zur Erde abgeleitet.

Nabelschnur

Ohne das Anschlusskabel mit Stecker nützt die beste Steckdosenleiste nichts. Es sollte möglichst lang sein, etwa ab 3 m, denn oft dient die Verteilerleiste auch als Verlängerungskabel.

Artikel aus selber machen Ausgabe 03/2010. Jetzt abonnieren!
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