Alarmanlage Myfox im Praxistest | SELBER MACHEN Heimwerkermagazin
Technik: Alarmanlage ausprobiert

Alarmanlage Myfox im Praxistest

Das aus Frankreich stammende drahtlose DIY-Überwachungssystem Myfox erobert mehr und mehr Deutschlands Haushalte. Der Clou: Ihr intelligenter Tür und Fenster-Funksensor „IntelliTag“ soll bereits den Versuch eines Einbruchs erkennen und die Bewegungen vom täglichen Öffnen und Schließen unterscheiden. Die Sirene erledigt dann den Rest: 110 Dezibel verjagen potenzielle Einbrecher noch bevor sie überhaupt ins Haus eingedrungen sind. Wir haben die Anlagen für Sie ausprobiert.

 
Alarmanlage Myfox im Praxistest © Jan Schönmuth

Home Alarm von Myfox kommt im Starterpaket mit Basisstation, Sirene, Funksensor und Fernbedienung daher. Kosten: 299 Euro. Erweiterbar ist das System mit bis zu vier Kameras zu je 199 Euro und 50 Tür- bzw. Fenstersensoren für je 49,99 Euro. Die Basisstation „Myfox Link“, verbindet die Funk-Elemente mit dem heimischen WLAN. Die batteriebetriebene Sirene schlägt bei drohendem Einbruch Alarm, ausgelöst durch den ebenfalls batteriebetriebenen Funksensor IntelliTag, der an der Tür oder am Fenster befestigt wird. Mit der Fernbedienung Myfox Key Fob schaltet man die Alarmanlage scharf oder unscharf. Natürlich lässt sich die Anlage auch per Smartphone-App (Android/iOS) steuern.

Optik: Myfox Home Alarm ist optisch schlicht gehalten, so dass sich die Elemente
unauffällig in jeden Haushalt einfügen.

Einzigartig: Die beiden nicht batteriebetriebenen Elemente (Basisstation und Kamera) haben eine Pufferbatterie, die bei Stromausfall dafür sorgt, dass die Geräte weiterlaufen (Herstellerangabe: 6 bzw. 1 Stunde, Test: 6 bzw. 2 Stunden). Ohne Internet gibt’s allerdings keine Warnmeldung aufs Smartphone und die App-Steuerung versagt, da sie per Webserver auf die Geräte zugreift – es sei denn, der Nachbar hat keinen Stromausfall, sein WLAN ist in Reichweite und er ist als Gastnutzer angemeldet. Dann kann Myfox das Netz nutzen und läuft einfach weiter. Einziger Kritikpunkt: der etwas hohe Preis.

Die ersten Schritte für ein sicheres Zuhause


Als erstes montieren Sie den Schukostecker an der Rückseite des Myfox Links.
Durch leichtes Drehen rastet der Stecker ein.


Anschließend stecken Sie den Link in eine freie Steckdose.
Bei Stromausfall ist der interne Akku für weitere 6 Stunden betriebsfähig.


Um die Sirene in Betrieb zu nehmen, drehen Sie den Boden ab.
An den Batterien befindet sich eine Lasche, die Sie entfernen müssen.

Einfache Installation

Der Aufbau des Systems ist ganz einfach und kommt ganz ohne Werkzeug aus. Auch die Verknüpfung der Geräte ist über die kostenlose App spielend leicht umzusetzen.

Schritt 1:


Nun können Sie den IntelliTag auf die gleiche Weise anschalten.
Dann befestigen Sie ihn am gewünschten Ort.

Schritt 2:


Ebenso entfernen Sie bei der Fernbedienung den Kontaktschutz.
Bei mehreren Personen ist es sinnvoll, jede mit einem KeyFob auszustatten.

Schritt 3:


Möchten Sie die Myfox Kamera verwenden, versorgen Sie sie per USB-Kabel mit Strom
und stellen Sie auf – auf den Blickwinkel achten!

Schritt 4:


Die Installation im WLAN erfolgt mit Hilfe eines vorher generierten QR-Codes aus der
App auf Ihrem Smartphone.

Schritt 5:


Die Kamera mit Bewegungsmelder hat eine motorgesteuerte Frontklappe, die erst hoch
fährt und den Blick freigibt, wenn die Anlage scharf ist.

Schritt 6


Die App leitet Sie gut verständlich durch den Einrichtungsprozess und ermöglicht eine
leichte Steuerung der Alarmanlage.

Anja Schönmuth
Fotos: 
Jan Schönmuth
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