Dachausbau: Dachflächen-Fenster einbauen lassen | SELBER MACHEN Heimwerkermagazin

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Dachausbau: Dachflächen-Fenster einbauen lassen

Der Einbau der Dachflächenfenster ist die Königsdisziplin im Dachausbau. Wer aber ein so großes Modell wie wir haben möchte, braucht unbedingt einen Profi vom Fach – allein einbauen ist hier keine Option!

 
Das große Fenster (Modell „Cabrio“ von Velux) bringt mit seinen fast zweieinhalb Quadratmeter Glasfläche jede Menge Licht unters Dach. © Chris Lambertsen
Das große Fenster (Modell „Cabrio“ von Velux) bringt mit seinen fast zweieinhalb Quadratmeter Glasfläche jede Menge Licht unters Dach.

Wenn wir in unseren Dachausbaugeschichten immer von „selber machen“ sprechen, so gilt das genau genommen nicht für alle Gewerke. Die für den Dachraum so wichtige Lichtgestaltung durch den Einbau von Dachflächenfenstern können Sie zwar genauestens planen, durchführen sollte es aber der Profi, sprich Dachdecker oder Zimmerer. Wir sprechen mit Bedacht nicht von „… muss der Profi“, denn natürlich dürfen Sie in Ihrem Dachgeschoss alles machen, was Sie wollen. Allerdings übernimmt der Hersteller der Dachfenster nur dann die volle Gewährleistung, wenn das Fenster nachgewiesenermaßen von einem geschulten Profi eingebaut wurde. Und in unserem Falle ist der Einbau des „Cabrio“ besonders knifflig, weil das Ganze aus zwei getrennt bedienbaren Fenstereinheiten besteht, die zu einem Mini-Balkon ausgeklappt werden können. Also – lassen Sie sich helfen, den Rest können Sie dann wirklich wieder selber machen.

Was wir bisher gemacht haben

Dampfbremsfolie einbauen© SelbermachenDie alte Dämmung war aus den 70er-Jahren, die haben wir komplett entfernt und entsorgt. Die neue Dämmung braucht für ihre volle Dämmwirkung eine luftdichte Dampfbremsfolie – haben wir natürlich schon eingebaut. Zur Beplankung aus Gipsfaserplatten gehört die Neuverlegung der Elektrik – schon erledigt!

Einbau eines Dachfensters von Profis

Ein Dachflächenfenster ist die günstigste Möglichkeit, genug Licht in die Dachstube zu bringen. Je größer die Glasfläche ist, desto besser ist die Ausbeute. Die Landesbauverordnung gibt die Mindestfläche vor – oft 12,5% der Raumfläche. Statisch spielt die Fenstergröße kaum eine Rolle, weil Sie es gegen das Gewicht der Dachziegel tauschen. Die Wechsel, also die tragenden Querhölzer im Dachstuhl, müssen ausreichend dimensioniert sein.

Dachausbau: Einbau eines Dachfensters

  1. Innenfutter entfernenInnenfutter entfernen© Chris Lambertsen

    Innenfutter entfernen

    Zunächst muss das Innenfutter des alten Fensters entfernt werden.
  2. Fensterbank entfernenFensterbank entfernen© Chris Lambertsen

    Fensterbank entfernen

    Das gilt auch für die kleine Fensterbank, die sowieso nicht mehr dem Stand der heutigen Einbauregeln entsprach.
  3. Beplankung aufschneidenBeplankung aufschneiden© Chris Lambertsen

    Beplankung aufschneiden

    Mit der Kettensäge schneidet der Profi die alte Beplankung auf. Für das „Cabrio“ muss die Öffnung mindestens bei 94 cm (Rahmenbreite) plus etwa 5 cm für den Eindeckrahmen breit sein. Die Maße kennt der Dachdecker genau.
  4. Konterlattung herausschneidenKonterlattung herausschneiden© Chris Lambertsen

    Konterlattung herausschneiden

    Die alte Konterlattung (hier Bretter) müssen ebenfalls rausgeschnitten werden, damit der Profi an den Fensterrahmen herankommt.
  5. Lattung lösenLattung lösen© Chris Lambertsen

    Lattung lösen

    Mit dem Brecheisen löst der Profi die Lattung, damit die restliche Beplankung möglichst unverletzt bleibt.
  6. Dämmung entfernenDämmung entfernen© Chris Lambertsen

    Dämmung entfernen

    Die Dämmung muss aus dem Bereich der neuen Öffnung komplett entfernt und in staubdichten Säcken aus dem Dachboden transportiert werden.
  7. FensteröffnungFensteröffnung© Chris Lambertsen

    Fensteröffnung

    So sieht die Öffnung von innen aus. Das „Cabrio“ hat eine Rahmenlänge von 252 cm. Es sitzt in unserem Falle direkt über der Mittelpfette des Dachs und muss so montiert werden, dass der untere Teil später eine Brüstungshöhe von 90–95 cm bietet.
  8. Fensterrahmen einschneidenFensterrahmen einschneiden© Chris Lambertsen

    Fensterrahmen einschneiden

    Nach der Herausnahme des Fensterflügels schneiden die Profis den alten Fensterrahmen ein, dann lässt er sich leichter herausnehmen.
  9. Dachziegel entfernenDachziegel entfernen© Chris Lambertsen

    Dachziegel entfernen

    Anschließend werden Bleischürze und die Dachziegel entfernt. Ziegel sicher aufbewahren, einige brauchen Sie noch!
  10. Eindeckrahmen entfernenEindeckrahmen entfernen© Chris Lambertsen

    Eindeckrahmen entfernen

    Ist der äußere Eindeckrahmen entfernt…
  11. Fensterflügel herausnehmenFensterflügel herausnehmen© Chris Lambertsen

    Fensterflügel herausnehmen

    …kann der Fensterflügel komplett herausgenommen werden.
  12. Fenster einmessenFenster einmessen© Chris Lambertsen

    Fenster einmessen

    Auch von außen wird die Länge des neuen Fensters eingemessen. Wichtig: Damit Sie später das Innenfutter am oberen Wechsel waagerecht einsetzen können, muss die Öffnung etwa 20 cm länger sein als der Fensterrahmen.
  13. Wechsel herausschneidenWechsel herausschneiden© Chris Lambertsen

    Wechsel herausschneiden

    Die alten Wechsel schneidet der Profi per Kettensäge heraus.
  14. FensteröffnungFensteröffnung© Chris Lambertsen

    Fensteröffnung

    Nun ist die Öffnung durchgängig.
  15. Sparren einziehenSparren einziehen© Chris Lambertsen

    Sparren einziehen

    Die Dachdecker ziehen neue Sparren und Wechsel in den Ausschnitt ein. Die Verbindungen werden durch Schrauben und verzinkte Stahlwinkel gesichert.
  16. Dachlatten ablängenDachlatten ablängen© Chris Lambertsen

    Dachlatten ablängen

    Die fehlenden Dachlatten werden bis zum neuen Sparren angestückelt und per Kettensäge auf genaue Länge gebracht.
  17. Rahmenteil einsetzenRahmenteil einsetzen© Chris Lambertsen

    Rahmenteil einsetzen

    Der erste Rahmenteil wird eingesetzt und verschraubt.
  18. Fensterrahmen einsetzenFensterrahmen einsetzen© Chris Lambertsen

    Fensterrahmen einsetzen

    Es folgt zunächst der untere und dann der obere Fensterrahmen. Bretter halten den geteilten Rahmen im Winkel, …
  19. Bretter herausnehmenBretter herausnehmen© Chris Lambertsen

    Bretter herausnehmen

    … die nach dem Fixieren der beiden Rahmen herausgenommen werden müssen.
  20. Brüstungsteile einführenBrüstungsteile einführen© Chris Lambertsen

    Brüstungsteile einführen

    Die seitlichen schrägen Brüstungsteile führen die Profis von oben in die Rahmennut ein.
  21. Brüstung ausrichtenBrüstung ausrichten© Chris Lambertsen

    Brüstung ausrichten

    Seitliche Brüstungen und unterer Fensterteil müssen exakt winklig ausgerichtet und miteinander verbunden werden. Die Lage des Fensters wird an den Schienen markiert.
  22. Schienen abflexenSchienen abflexen© Chris Lambertsen

    Schienen abflexen

    Dann können die seitlichen Schienen nämlich auf die richtige Länge abgeflext werden.
  23. Eindeckrahmen montierenEindeckrahmen montieren© Chris Lambertsen

    Eindeckrahmen montieren

    Der Eindeckrahmen wird montiert …
  24. Schürze montierenSchürze montieren© Chris Lambertsen

    Schürze montieren

    … ebenso die Schürze unterhalb des Fensters.
  25. Dachziegel zuschneidenDachziegel zuschneiden© Chris Lambertsen

    Dachziegel zuschneiden

    Einige der alten Dachziegel müssen auf ein neues Maß geschnitten werden, am besten mit dem Trennschleifer.
  26. Dach eindeckenDach eindecken© Chris Lambertsen

    Dach eindecken

    Das Dach wird bis ans Fenster eingedeckt.
  27. Fensterflügel einsetzenFensterflügel einsetzen© Chris Lambertsen

    Fensterflügel einsetzen

    Erst dann folgt der obere Fensterflügel.
  28. Eingebauter FensterflügelEingebauter Fensterflügel© Chris Lambertsen

    Eingebauter Fensterflügel

    Sicherungsstifte rasten ein, wenn der Flügel sitzt.
  29. Geschlossenes FensterGeschlossenes Fenster© Chris Lambertsen

    Geschlossenes Fenster

    Das „Cabrio“ im geschlossenen Zustand …
  30. Mini-BalkonMini-Balkon© Chris Lambertsen

    Mini-Balkon

    … und als offener Mini-Balkon.

Innenfutter für Selbermacher Klassisch wird das Innenfutter der Dachfenster aus den gleichen Gipsplatten hergestellt wie der Rest der Beplankung. Wenige Hersteller (Velux) bieten passende Innenfutter für ihre Fenster an, die Sie selbst an Ihre Gegebenheiten anpassen müssen. Lesen Sie die Anleitung des Herstellers genau durch, die Arbeit ist etwas fummelig. So viel ist garantiert: Das Ergebnis wird gut!

Dachausbau: Innenfutter anbringen

  1. Winkelschablone anlegenWinkelschablone anlegen© Chris Lambertsen

    Winkelschablone anlegen

    Die dem Velux-Innenfutter beiliegende Winkelschablone halten Sie an die Unterkante des Dachfensters. Achtung: Je nach Dachneigung und Laibungsseite müssen Sie die Schablone anders anlegen!
  2. DachschrägenschabloneDachschrägenschablone© Chris Lambertsen

    Dachschrägenschablone

    Das Pendel auf der Dachschrägenschablone zeigt Ihnen den Winkel an, in dem Sie die Seitenteile der beiden Innenfutter abschneiden müssen. Die Winkel sind in Bereiche (1–4) eingeteilt, das erleichtert das Maßnehmen und den Zuschnitt.
  3. Schablone abschneidenSchablone abschneiden© Chris Lambertsen

    Schablone abschneiden

    Mit der Schere schneiden Sie die Schablone entlang einer Perforation am entsprechenden Bereich ab.
  4. Rahmenklammern einschraubenRahmenklammern einschrauben© Chris Lambertsen

    Rahmenklammern einschrauben

    Die Rahmenklammern schrauben Sie in die Nut des „Cabrio“ ein. Sie brauchen beim „Cabrio“ vier Klammern pro Seite (je zwei pro Laibungsteil), die genaue Lage der Klammern ist auf der montierten Dampfbremsschürze durch Markierungen vorgegeben.
  5. Löcher durchbohrenLöcher durchbohren© Chris Lambertsen

    Löcher durchbohren

    Die Laibungsseitenteile sind entlang der vier Dachwinkelbereiche angebohrt. Löcher des entsprechenden Winkelbereichs durchbohren und daran entlang auf der Rückseite (!) den Verlauf anzeichnen.
  6. Innenfutter zuschneidenInnenfutter zuschneiden© Chris Lambertsen

    Innenfutter zuschneiden

    Beim Zuschnitt mit der Stichsäge ist eine festgeklemmte Anschlagleiste sehr zu empfehlen. Führen Sie die Säge langsam und vorsichtig, die Flächen des Innenfutters sind sehr glatt. Alternativ lässt sich in diesem Falle auch sehr gut mit einem scharfen Fuchsschwanz schneiden.
  7. Klammer einschlagenKlammer einschlagen© Chris Lambertsen

    Klammer einschlagen

    Die Gegenstücke zu den bereits eingesetzten Rahmenklammern schlagen Sie vorsichtig mit dem Hammer in die rückseitige Nut der beiden Innenfutter. Auch hier ist die genaue Lage der Klammern durch Perforationen vorgegeben.
  8. Klammern verschraubenKlammern verschrauben© Chris Lambertsen

    Klammern verschrauben

    Die Klammern müssen Sie zusätzlich von der Fläche aus verschrauben.
  9. Futter abschneidenFutter abschneiden© Chris Lambertsen

    Futter abschneiden

    Sonderfall: Da unser „Cabrio“ länger als die normalen Dachfenster ist, müssen wir die Innenfutter verlängern. Dazu schneiden Sie die Futter entlang der Perforation rechtwinklig ab.
  10. Seitenteil einschiebenSeitenteil einschieben© Chris Lambertsen

    Seitenteil einschieben

    Vor dem Zusammenbau des Innenfutters überprüfen Sie Winkelschnitt und die Lage der Halteklammern, indem Sie Ihr Seitenteil in die Nut des Fensters schieben.
  11. Futtertiefe markierenFuttertiefe markieren© Chris Lambertsen

    Futtertiefe markieren

    Markieren Sie sich die genaue Tiefe des Futters mit dem mitgelieferten Dorn …
  12. Futter abschneidenFutter abschneiden© Chris Lambertsen

    Futter abschneiden

    … und schneiden Sie die beiden Futter entlang Ihres Risses ab.
  13. Innenfutter verschraubenInnenfutter verschrauben© Chris Lambertsen

    Innenfutter verschrauben

    Die insgesamt sechs Teile des Innenfutters können Sie nun miteinander verschrauben. Vorsicht: Das Material ist sehr dünn.
  14. Kopf- und Fußteil abschneidenKopf- und Fußteil abschneiden© Chris Lambertsen

    Kopf- und Fußteil abschneiden

    Das Kopf- und Fußteil des Rahmens schneiden Sie erst nach dem Zusammenbau auf die erforderliche Tiefe ab.
  15. Blendrahmen aufsetzenBlendrahmen aufsetzen© Chris Lambertsen

    Blendrahmen aufsetzen

    Der Blendrahmen wird aufgesetzt und durch kleine Winkel an den Seitenteilen fixiert.
  16. Innenfutter einsetzenInnenfutter einsetzen© Chris Lambertsen

    Innenfutter einsetzen

    Dann können Sie das ganze Innenfutter einsetzen. Haben Sie Geduld, diese Arbeit ist fummelig und zeitintensiv. Die Klammern müssen hörbar ineinanderrasten.

Ein kleines Podest versteckt Pfette und Elektroleitungen

Ist die Luftdichtschicht sauber an das „Cabrio“ angeschlossen, geht es an die Verkleidung des unteren Bereichs. Da das lange Dachfenster bis weit hinter den Drempel und hier bis auf die Fußpfette des Dachstuhls reicht, mussten wir ein kleines Podest einbauen. Als Baumaterial diente uns eine Leimholzplatte aus Buche, die wir auf das Maß des Fensterausschnitts zugeschnitten haben. Die Verbindung der beiden Platten übernehmen drei eingeleimte Holzdübel, die wir in die vorgebohrten Löcher einschlugen.

Wenn das Buchepodest sitzt, sichern jeweils zwei fette Holzschrauben mit Innensechskant-Kopf die Lage. Die Schrauben messen Sie per Zollstock und Bleistift genau ein und bohren sie mit etwa 80% des Schraubendurchmessers senkrecht vor. Die Schrauben sollten dabei natürlich die Fußpfette treffen. Schrauben ansetzen und mit dem Inbusschlüssel fest anziehen. Anschließend haben wir das Buchenholz mit einer Lacklasur farblich so behandelt, dass es zum späteren Parkettboden passt.

Wenn die Öffnung gleich bleibt

Wer Dachflächenfenster hat, die vor 1991 eingebaut wurden, kann doppelt aufatmen: Erstens können auch die noch gut ausgetauscht werden, und zweitens können Sie dadurch Ihre Wärmedämmung, Ihren Sonnenschutz und Ihre Lichtausbeute enorm verbessern. Hersteller wie z. B. Velux bieten Komplettlösungen als Standard- und Sondermaße an, die auch für alle anderen Herstellerfenster passend sind.

Dachausbau: Dachfenster tauschen

  1. TypenschildTypenschild© Chris Lambertsen

    Typenschild

    Am Flügel ist das Typenschild Ihres alten Dachfensters angebracht. Darauf können Sie erkennen, welches Fenster Sie bestellen müssen.
  2. Sicherungsstift eindrückenSicherungsstift eindrücken© Chris Lambertsen

    Sicherungsstift eindrücken

    Auf beiden Seiten wird das Fenster von je einem Sicherungsstift gehalten. Drücken Sie die beiden per Schraubendreher ein, und nehmen Sie den Flügel raus.
  3. Rahmen heraushebenRahmen herausheben© Chris Lambertsen

    Rahmen herausheben

    Dann können Sie den alten Rahmen ebenfalls problemlos herausheben.
  4. Winkel festschraubenWinkel festschrauben© Chris Lambertsen

    Winkel festschrauben

    Der neue Rahmen wird über Stahlwinkel fixiert. Die Winkel vor der Montage festschrauben.
  5. Rahmen ausrichtenRahmen ausrichten© Chris Lambertsen

    Rahmen ausrichten

    Vor dem Fixieren an den Sparren muss der Rahmen exakt ausgerichtet werden.
  6. Eindeckrahmen montierenEindeckrahmen montieren© Chris Lambertsen

    Eindeckrahmen montieren

    Der Eindeckrahmen wird unterhalb des Fensters montiert …
  7. Eindeckrahmen sichernEindeckrahmen sichern© Chris Lambertsen

    Eindeckrahmen sichern

    … und an den Seiten mit Nägeln gesichert.
  8. Schürze anpassenSchürze anpassen© Chris Lambertsen

    Schürze anpassen

    Die Schürze, die das Regenwasser ableitet, muss dem Ziegelverlauf angepasst werden.
  9. Abdeckrahmen montierenAbdeckrahmen montieren© Chris Lambertsen

    Abdeckrahmen montieren

    Wenn der neue Fensterflügel hängt, ist der Abdeckrahmen an der Reihe.
  10. Rolladenkasen aufsetzenRolladenkasen aufsetzen© Chris Lambertsen

    Rolladenkasen aufsetzen

    Der Rollladenkasten ist bereits vorgefertigt und muss nur aufgesetzt werden.
  11. Führungsschiene befestigenFührungsschiene befestigen© Chris Lambertsen

    Führungsschiene befestigen

    Das gilt auch für die beiden Führungsschienen des Rollladens.
  12. Das neue FensterDas neue Fenster© Chris Lambertsen

    Das neue Fenster

    Das neue Fenster bietet perfekte Wärmedämmung und Hitzeschutz.

Kleine Sanierung für alte Fenster

Als unter dem Dach nur der Speicher war, war nicht viel Tageslicht nötig. Wenn man aber mehr Zeit unterm Dach verbringen möchte, braucht man mehr Fensterfläche. Deswegen müssen aber alte, einfache Fenster nicht verschwinden. Sie können zum „Kastenfenster“ aufgewertet werden.

Dachausbau: kleines Fenster sanieren

  1. Gpisfaserplatte anschraubenGpisfaserplatte anschrauben© Chris Lambertsen

    Gpisfaserplatte anschrauben

    Im Kastenfenster mit einfachverglasung verlagert sich der Taupunkt. deswegen haben wir die Laibung mit Gipsfaserplatten verkleidet. Sie nehmen Feuchtigkeit auf und geben sie bei entsprechendem Umgebungsklima wieder ab.
  2. Öffnungen einfräsenÖffnungen einfräsen© Chris Lambertsen

    Öffnungen einfräsen

    Trotzdem muss man für eine Luftzirkulation sorgen. Dafür werden Öffnungen in den Rahmen des neuen Fensterflügels gefräst oder gebohrt. Wer das Fenster nicht selbst baut, weist seinen Schreiner besser noch mal darauf hin.
  3. Rahmen einschraubenRahmen einschrauben© Chris Lambertsen

    Rahmen einschrauben

    Der neue, innere Rahmen wird mit dünnen Universalschrauben in die alte Holzlaibung geschraubt.
  4. Blendrahmen annagelnBlendrahmen annageln© Chris Lambertsen

    Blendrahmen annageln

    Von außen nageln Sie den auf Gehrung geschnittenen neuen Blendrahmen am alten Rahmen an.
  5. Fenster einhängenFenster einhängen© Chris Lambertsen

    Fenster einhängen

    Sitzt der komplette neue Fensterrahmen an seinem Platz, hängen Sie das kleine Fenster in die beiden Bänder ein.
  6. Dichtungsgummi einklebenDichtungsgummi einkleben© Chris Lambertsen

    Dichtungsgummi einkleben

    Ein Dichtungsgummi wird umlaufend in den Fensterfalz eingeklebt, damit nichts klappert oder zieht. Dadurch steht der Flügel etwas auf Spannung …
  7. Vorreiber anbringenVorreiber anbringen© Chris Lambertsen

    Vorreiber anbringen

    … Zwei sogenannte Vorreiber (Baumarkt) oben und unten am Rahmen machen das Fenster verschließbar. Jetzt bleibt die Kälte draußen.

Auch schräge Wände brauchen Farbe

Alle Gipsbauplatten benötigen vor der Farbbehandlung dringend eine Grundierung mit Tiefengrund. Der reduziert das Saugvermögen der Platten und gleicht es dem der Spachtelfugen an – so gewährleisten Sie eine gleichmäßige Haftung und Brillanz der Wandfarbe. Der Tiefengrund stammt idealerweise vom gleichen Hersteller wie die Platten selbst.

Beginnen Sie das Streichen grundsätzlich an den Rändern der Wände, das ist das sogenannte „Beschneiden“ der Flächen. Mit einem großen Pinsel tragen Sie satt die Farbe auf und verstreichen sie bis in die Ecken hinein. Beschneiden Sie immer nur eine Wandfläche, sodass Sie mit der Farbwalze anschließend noch nass in nass arbeiten können.

Mit der Farbwalze beginnen Sie deshalb in den Ecken. Das hat neben dem genannten Grund auch den Effekt, dass Sie die sichtbaren Pinselstriche gut verschlichten können. Weil keine Fläche absolut eben ist, arbeiten Sie immer in zwei Richtungen: entweder horizontal und vertikal oder versetzt diagonal. An den Fensterrahmen können Sie statt abzukleben eine Tapezierschiene als Schutz gegen Farbkleckse einsetzen.

Fotos: Chris Lambertsen

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