OBI Baumarkt zieht sich aus Tierverkauf zurück

OBI stellt Verkauf von Kleintieren nach Tierquälerei-Vorwürfen ein

Der Baumarkt-Riese OBI bezieht Stellung zu den von der Tierschutzorganisation PETA erhobenen Tierquälerei-Vorwürfen und will laut einer Pressemitteilung nun auch die letzten verbliebenen Verkaufstellen von Kleintieren in Deutschland aus seinen Märkten verbannen.

 
OBI stellt den Verkauf von Kleintieren ein © PR OBI
OBI stellt den Verkauf von Kleintieren ein

Damit reagiert OBI auf ein YouTube-Video der Tierschutzorganisation PETA, welches Kleinsäuger wie Kaninchen und Mäuse unter widrigen Lebensbedingungen zeigt. Die in diesem Video gezeigten Tiere waren, laut PETA, für den Verkauf in Filialen der Baumarktkette OBI bestimmt.

Laut einer offiziellen Verlautbarung zieht sich OBI nun vollständig aus dem Verkauf von Kleintieren zurück.

OBI reagiert unverzüglich

In der von OBI CEO Sergio Giroldi verfassten Pressemitteilung hießt außerdem: „Das Kerngeschäft sei anders orientiert, so dass bereits vor Jahren der Entschluss gefasst wurde, sich aus dem Kleintiergeschäft zurückzuziehen. Aktuell würden die betroffenen Kleintiere nur noch in 15 von Franchisepartnern geführten OBI Märkten in Deutschland verkauft.“

Außerdem hätten „die aktuellen Ereignisse haben uns veranlasst, den Ausstieg aus dem Verkauf von Kleintieren für das gesamte Unternehmen festzulegen.“ Nun möchte OBI alles daran setzen, dass auch die letzten 15 Franchisepartnermärkten unverzüglich keine Kleintiere mehr angeboten werden

Erste Kampagne bereits im April

Bereits im April 2015 hatte PETA erste Ergebnisse der Undercover-Recherche über den deutschen Haustiermarkt veröffentlicht. Auch Promis wie Musiker Thomas D., Moderatorin Ariane Sommer und Stylist Armin Morbach unterstützen die entsprechende PETA-Kampagne.

Das könnte Sie auch interessieren