Das kleine Reparatur-ABC für die Küche | SELBER MACHEN Heimwerkermagazin
Küche gestalten, Küche reparieren

Das kleine Reparatur-ABC für die Küche

Küchen gehören zu den am intensivsten genutzten Räumen der Wohnung und irgendwann sieht man den Gebrauch auch den solidesten Möbeln und Geräten an. Jetzt muss nicht gleich eine neue Küche her. Mit geringem Aufwand und wenig Material kann eine Küche wieder zum attraktiven Zentrum der Wohnung werden.

 
Die Küche wieder auf hochglanz bringen! © T. Straszburger
Die Küche wieder auf hochglanz bringen!

Neuer Dunstabzug

Umluft oder Abluft? Am Anfang steht die Entscheidung für eine Technik – Umluftoder Ablufthaube? Wer die Kochdünste ins Freie abdampfen lassen kann, sollte sich für eine Ablufthaube entscheiden. In Mietwohnungen ist meist die Umlufttechnik erste Wahl, um die Küchengerüche loszuwerden. Die „Wrasen“ werden hier durch einen Aktivkohle- und/oder einen Edelstahlfettfilter gesogen und die Luft anschließend wieder in den Raum geleitet.

Monatage der Dunstabzugshaube

  1. Material für den Einbau bereitlegenMaterial für den Einbau bereitlegen© Chris Lambertsen

    Material für den Einbau bereitlegen

    Als erstes werden alle Bauteile und Werkzeuge bereitgelegt und die Montage mit der Anleitung einmal „trocken“ durchgegangen, dann passiert bei der Montage nichts Unerwartetes.
  2. Montageschablone an die Wand zeichnenMontageschablone an die Wand zeichnen© Chris Lambertsen

    Montageschablone an die Wand zeichnen

    Die hoffentlich beiliegende Montageschablone wird an der Wand waagerecht ausgerichtet und alle Bohrpunkte angezeichnet. Dabei den Sitz der Steckdose berücksichtigen. Sie darf nicht durch gegebenenfalls im Haubenkamin montierte Bauteile abgedeckt werden, denn hier soll später ein Stecker reinpassen.
  3. Haltebügel montierenHaltebügel montieren© Chris Lambertsen

    Haltebügel montieren

    Anschließend die Einhängeschrauben und Haltebügel montieren. Jetzt wird die Haube einfach angehängt. Überprüfen, ob sie wirklich gerade und mittig über dem Kochfeld hängt.
  4. Haube aufsetzenHaube aufsetzen© Chris Lambertsen

    Haube aufsetzen

    Wenn alles stimmt, wird nun der Stecker eingesteckt, dann der „Kamin“ aufgesetzt und von der Seite am Haltebügel befestigt. Zum Schluss den Aktivkohle-Fettfilter einlegen oder die Edelstahlfettfilter einsetzen. Jetzt können Sie dunstfrei loskochen!

Fett hängt in der Kurve: Edelstahl-Fettfilter funktionieren ganz einfach: Die Dünste werden durch den Filter gesogen und ändern mehrfach die Richtung. In jeder „Kurve“ schleudert die Fliehkraft das Fett quasi ans Filtergeflecht, wo es dann hängen bleibt.

Schöne Türfronten

Ganz gleich, ob Ihnen das Dekor nicht mehr gefällt oder ein paar Macken die Küche alt aussehen lassen, mit etwas Farbe bekommt sie wieder ein frisches Gesicht.

Türfronten verschönern

  1. Türfronten säubern und schleifenTürfronten säubern und schleifen© PR

    Türfronten säubern und schleifen

    Die Vorarbeiten: Kunststoffflächen in der Küche müssen vorm Lackieren gründlichst von Schmutz und Fett befreit werden. Am besten mit einem Anlauger. Er löst die Kunststoffoberfläche leicht an. Dann wird die Fläche mit 240er-Schleifpapier angeraut und der Schleifstaub mit einem feuchten Schwamm sorgfältig entfernt.
  2. Türfronten grundierenTürfronten grundieren© PR

    Türfronten grundieren

    Drei Schichten Farbe führen zum Erfolg: Zuerst wird eine Grundierung mit der Lackierwalze aufgetragen. Sie sorgt für eine gute Verbindung zwischen Kunststoffoberfläche und Farbe.
  3. Türfronten schleifenTürfronten schleifen© Chris Lambertsen

    Türfronten schleifen

    Dann rollen Sie ihre Lieblingsfarbe (zum Beispiel Glasurit „Küchenlack“) auf die Oberfläche, lassen sie trocknen, schleifen ganz leicht an (Staub wieder entfernen!) und lackieren ein zweites Mal. Jetzt die Griffe wieder anbauen und fertig!

Neue Fronten öffnen Wenn neu lackieren nicht reicht, weil die Küche schon zu sehr gelitten hat, dann können Sie natürlich auch komplette Türen nachkaufen oder die Fronten mit einer einer tollen Idee vom SELBER MACHEN-Team wieder flott kriegen.

Gerade hängende Türen

Das Ausrichten der Küchenschranktüren mit Hilfe der Stellschrauben an den küchenschranktypischen „Topfbändern“ scheint ein Rätsel mit sieben Siegeln zu sein. Es sei denn, man weiß an welcher Schraube was eingestellt wird.

Gerade Türe

  1. Schraube eindrehenSchraube eindrehen© T. Straszburger

    Schraube eindrehen

    Dafür die vordere Schraube im „Arm“ hereindrehen, um die (später geschlossene) Tür nach innen zu ziehen und umgekehrt.
  2. Tür hängt vom KüchenschrankTür hängt vom Küchenschrank© T. Straszburger

    Tür hängt vom Küchenschrank

    Wenn die Tür vom Küchenschrank hängt, dann muss das Topfband an seinem „Arm“ so eingestellt werden, dass die Tür parrallel zur Schrankaußenseite hängt.
  3. Tür hat zu viel Abstand vom KorbusTür hat zu viel Abstand vom Korbus© T. Straszburger

    Tür hat zu viel Abstand vom Korbus

    Hat die Tür zu viel Abstand zum Schrankkorpus, dann ...
  4. Schraube verstellenSchraube verstellen© T. Straszburger

    Schraube verstellen

    ... wird die hintere Schraube am „Arm“ verstellt bis der Abstand bei geschlossener Tür stimmt. Meist ist es eine Exzenterschraube, die die Tür „automatisch“ heranzieht oder herausdrückt.
  5. Tür hängt zu tief oder hochTür hängt zu tief oder hoch© T. Straszburger

    Tür hängt zu tief oder hoch

    Hängt die Schranktür zu tief oder zu hoch, dann ...
  6. Topfband lösenTopfband lösen© T. Straszburger

    Topfband lösen

    ... wird das Topfband auf der sogenannten Montageplatte im Schrank gelöst und nach oben oder unten verschoben und wieder fixiert. Dabei geht es jeweils nur um wenige Millimeter. Gute Topfbänder haben hierfür auch eine Exzenterschraube, die das Lösen des Scharniers überflüssig macht.

Optimales Arbeitslicht

Welches Licht ist das Richtige? Um in der Küche gut arbeiten zu können, muss das Licht am Arbeitsplatz stimmen. Das heißt, es soll auf die Arbeitsfläche gerichtet und ausreichend hell sein. Neben der allgemeinen Raumbeleuchtung braucht man Leuchten an der Unterseite der Küchen-Oberschränke, um die Arbeitsfläche zu beleuchten, ohne dass es blendet. Da sie flach und möglichst unauffällg sein sollen, haben sich hier Leuchtstoff-/Energiesparleuchten oder Halogenleuchten bewährt.

Für den nachträglichen Einbau einer Arbeitsplatzbeleuchtung haben sich zwei Systeme durchgesetzt, die es jeweils im Set mit mehreren, kombinierbaren Leuchten, einem Netzteil und steckbaren Verbindungskabeln zu kaufen gibt.

Unterschiedliche Systeme montieren

  1. Leuchtstoffleuchten anbringenLeuchtstoffleuchten anbringen© Chris Lambertsen

    Leuchtstoffleuchten anbringen

    Relativ günstig sind Leuchtstoffleuchten, deren Gehäuse direkt zusammengesteckt und von unten mit einer Universal-Holzschraube am Küchenschrank montiert werden.
  2. Rohre einsteckenRohre einstecken© Chris Lambertsen

    Rohre einstecken

    Stecker in die Dose und das Licht funktioniert.
  3. Verbindung der LeuchtstoffrohrenVerbindung der Leuchtstoffrohren© Chris Lambertsen

    Verbindung der Leuchtstoffrohren

    Die Montage ist kinderleicht, da einfache, kurze Holzschrauben die Leuchten halten.
  4. Halogenlampen anbringenHalogenlampen anbringen© Chris Lambertsen

    Halogenlampen anbringen

    Dafür lassen sie sich aber einfach mit Spiegelklebeband (Baumarkt) unter den Schrank kleben.
  5. Halogenlampen-SetHalogenlampen-Set© Chris Lambertsen

    Halogenlampen-Set

    Etwas teurer, aber auch heller und mit „natürlicherem“ Licht leuchtend sind Halogenlampen. Die Leuchten werden aber relativ warm und brauchen jeweils eine Verbindungsleitung zwischen den Gehäusen.

Ganz neu: LED-Lampen Auch im Haushalt setzen sich LEDs (Licht Emittierende Dioden) immer mehr durch. In der Küche haben sie aber noch klare Nachteile: Sie sind oft nicht hell genug, leuchten nur kleine Flächen aus, und gute Qualität ist noch relativ teuer.

Moderneres Fliesenschild

Fliesen, die aus der Mode sind, oder die so viel Fett abbekommen haben, dass sie nicht mehr schön sind, können abgestemmt, übergefliest oder ganz einfach verkleidet werden. Unser Vorschlag: Ob mit System oder per individueller Lösung, die Montage einer Verkleidung ist perfekt und dauert nur etwa einen Vormittag lang.

Neues Fliesschild

  1. Profile für besseren HaltProfile für besseren Halt© Chris Lambertsen

    Profile für besseren Halt

    Profile geben Halt: Auf der sicheren Seite sind Sie mit einem System aus (Glas-)Platten und Profilen eines Anbieters. Zuerst wird auf der Arbeitsplatte das untere Halteprofil montiert und mit einer Spur transparenten Sanitärsilikons (es sollte fungizid sein, damit Schimmel keine Chance bekommt) abgesiegelt. Dann wird ein Gummiprofil eingelegt.
  2. "Fliesenschild" einsetzen"Fliesenschild" einsetzen© Chris Lambertsen

    "Fliesenschild" einsetzen

    Jetzt wird der neue „Fliesenschild“ eingesetzt. Man kann ihn kaufen oder selbst machen: Wer Glas rückseitig lackiert, kann sich seine Wunschfarbe aussuchen.
  3. Halteprofil festschraubenHalteprofil festschrauben© Chris Lambertsen

    Halteprofil festschrauben

    Zum Schluss wird das obere Halteprofil angeschraubt. Wer Glas eingesetzt hat, sollte die Schrauben nur eben festziehen, damit keine Spannungen entstehen

Fugen übermalen© PRKeine Kunst: neue Fuge Man muss nicht gleich neu fliesen oder eine „Vorsatzschale“ bauen, wenn es nur die Fugen sind, die stören. Die engagierte Lösung heißt, mit der Fugenraspel die Fuge vertiefen und neue Fugenmasse einarbeiten. Schneller geht es, wenn man mit einem Fugenstift die Fugen einfach übermalt.

Sparsamer Geschirrspüler

Wenn man auch künftig nicht von Hand spülen will, dann ist die Geschirrspülmaschine noch ganz in Ordnung? Nach rund 15 Jahren bekommt auch die beste „Geschirrspülerin“ ihre Zipperlein, und man sollte sich überlegen, eine neue, sparsamere, zu kaufen. Übrigens: Alle Markengeräte dürften heute sparsamer sein als vor 15 Jahren. Ausbau der alten und Einbau der neuen kann man selbst erledigen. Alles, was man dafür braucht, sind Maulschlüssel, Schraubenzieher, Wasserpumpenzange und Wasserwaage.

  1. Geschirrspüler hervorziehenGeschirrspüler hervorziehen© Chris Lambertsen

    Geschirrspüler hervorziehen

    Wenn alle Strom- und Schlauchverbindungen gelöst sind, lässt sich die alte Maschine einfach hervorziehen. Dabei ganz gerade ziehen, sonst verkantet die Maschine, und es geht weder vor noch zurück.
  2. Schrauben lösenSchrauben lösen© Chris Lambertsen

    Schrauben lösen

    Zuerst die vordere Fixierung unter der Arbeitsplatte lösen.
  3. "Wasserstop" montieren"Wasserstop" montieren© Chris Lambertsen

    "Wasserstop" montieren

    Wenn der neue Geschirrspüler ebenso in seine Lücke bugsiert wurde, dann wird hier wieder ein Blech montiert. Es schützt die Arbeitsplatte vorm Aufquellen durch Dampf und Feuchtigkeit. Am Wasserzulauf wird der „Wasserstopp“ montiert, der automatisch absperrt, wenn der Wasserdruck abfällt, weil es eine Undichtigkeit in der Maschine oder es mal einen Schlauchplatzer gibt.
  4. Füße justierenFüße justieren© Chris Lambertsen

    Füße justieren

    Für einen aufrechten Stand lassen sich die Füße per Maulschlüssel justieren. Dabei immer wieder mit der Wasserwaage kontrollieren, ob das Gerät wirklich waagerecht steht.

Wie viel darf der Spüler schlucken? Als sparsam galt ein Geschirrspüler schon 2006 laut Testergebnis der Stiftung Warentest mit rund 13 Liter Wasser- und etwa 1,2 kWh Stromverbrauch im Eco-Programm. Da hält kein Handspülen mit!

Kochfeld

Zeichnung: Herd einsetzen© SelbermachenNeben dem größeren Spaß am Kochen spricht für moderne Backöfen und Kochfelder mehr Komfort und effizientere Energienutzung. Wer möchte, kann sein Kochfeld beim Austausch auch noch vergrößern.

  1. Schrauben rausdrehenSchrauben rausdrehen© Chris Lambertsen

    Schrauben rausdrehen

    Die Schrauben im Türprofil herausdrehen – den neuen später auch wieder festschrauben! – und den alten Backofen herausziehen.
  2. Kochfeld heraus nehmen Kochfeld heraus nehmen © Chris Lambertsen

    Kochfeld heraus nehmen

    Den Herd stromlos schalten (Sicherung), die Steckverbindung zwischen Kochfeld und Ofen lösen, das Kochfeld von unten losschrauben und heraus nehmen.
  3. Neues Kochfeld einsetzenNeues Kochfeld einsetzen© Chris Lambertsen

    Neues Kochfeld einsetzen

    Das neue Kochfeld wird ebenfalls von unten mit Schraubklammern gehalten. Wer möchte, kann den Plattenausschnitt mit der Stichsäge vergrößern und ein breiteres Kochfeld (zum Beispiel mit 70 cm Breite) einbauen.
  4. Profisache!Profisache!© Chris Lambertsen

    Profisache!

    **Die Elektrik macht der Profi!** Verbindung und Stromanschluss der beiden Herdmodule ist Profisache, denn hier sind bis zu 400 Volt im Spiel.

Schöner Spülen

Arbeitsplatte zusägen© SelbermachenWer nicht nur die Spüle austauscht, sondern die Arbeitsplatte gleich mit erneuert, der zeichnet sich den Ausschnitt auf die neue Platte (an den Spülenüberstand denken!), überklebt die Linie mit dünnem Malerband und sägt dann den Ausschnitt ausrissfrei aus der Platte heraus.

  1. Randdichtung klebenRanddichtung kleben© Chris Lambertsen

    Randdichtung kleben

    Jede neue Spüle bekommt als erstes von der Unterseite eine Randdichtung – beim Kauf darauf achten, dass sie beiliegt.
  2. Loch stanzenLoch stanzen© Chris Lambertsen

    Loch stanzen

    Dann die Spüle einsetzen und von unten mit den Halteklammern fixieren. Der Dreh mit der Armatur Für die neue Armatur muss oft erst ein Loch gestanzt werden. Das Werkzeug dazu gibt es für ein paar Euro im Baumarkt.
  3. Schläuche anschraubenSchläuche anschrauben© Chris Lambertsen

    Schläuche anschrauben

    Die Armatur einsetzen, von unten verschrauben (mit Standhahnschlüssel (etwa 12 Euro) geht’s einfacher), und die Flexschläuche an den Eckventilen anschrauben. Jetzt die Eckventile öffnen und sorgfältig prüfen, ob an der Zuleitung zur Armatur Wasser austritt.

Starres Rohr biegen Hat die Armatur statt flexibler Leitungen verchromte Kupferrohre für den Anschluss an die Eckventile, dann steckt man eine sogenannte Biegefeder im passenden Durchmesser darüber und biegt sie in Form. So kann das Rohr nicht abknicken.

Tropffreie Armatur

Oft wirkt die Reinigung einer verkalkten Armatur mit Entkalker und Co. wahre Wunder. Besonders der Perlator („Luftsprudler“) am Wasseraustritt neigt durch sein engmaschiges Drahtnetz zum Verkalken. Bei Einhebel- Mischarmaturen ist die Verkalkung manchmal aber soweit fortgeschritten, dass auch das Innenleben zugesetzt ist und eine Reparatur nötig wird. Tipp: Ersatzteile gibt es in der Regel nur für Markenarmaturen.

  1. Bedienhebel abnehmenBedienhebel abnehmen© Chris Lambertsen

    Bedienhebel abnehmen

    Bevor es los geht, werden beide Eckventile unter der Spüle zugedreht! Jetzt wird der mit einer Schraube gesicherte Bedienhebel abgenommen.
  2. Ring lösen und abnehmenRing lösen und abnehmen© Chris Lambertsen

    Ring lösen und abnehmen

    Dann den Ring, der die verkalkte Kartusche sichert, lösen und abnehmen – dabei die Reihenfolge der Einzelteile notieren. Ist Kalk zu sehen, diesen vorsichtig abkratzen.
  3. Kartusche entnehmenKartusche entnehmen© Chris Lambertsen

    Kartusche entnehmen

    Unter leichtem Rütteln die sogenannte Kartusche (sie regelt Durchlass und Mischung von warmem und kaltem Wasser) aus der Armatur ziehen. Sie ist das Muster beim Ersatzteilkauf.
  4. Armatur einfettenArmatur einfetten© Chris Lambertsen

    Armatur einfetten

    Wenn man schon dabei ist, wird noch der Auslauf abgezogen und alle Reibflächen mit Hahnfett geschmiert. Dann die neue Kartusche einsetzen und alles wieder in der richtigen Reihenfolge zusammenbauen.

Perlator in der Kaffeemaschine baden Immer, wenn die Kaffeemaschine entkalkt wird, sollten die Perlatoren des Hauses in den mit Entkalkerlösung gefüllten Wassertank oder die Kanne gelegt und einfach gleich mit gereinigt werden.

Freier Abfluss

Im Knie unter der Spüle sammelt sich mit der Zeit allerlei Schmutz, der irgendwann zwangsläufig zum verstopften Abfluss führt. Durch die geringe Fließgeschwindigkeit im Siphon, auch Geruchsverschluss genannt, bleiben Fette, Fasern und Ähnliches hier hängen und setzen das Rohr zu.

Keine chemische Reinigung, denn chemische Abflussreiniger sind praktisch, aber aggressiv und problematisch für unsere Kläranlagen. Saugheber oft überfordert. Mit einer Viertelstunde Arbeit können Sie aber auf beides verzichten.

  1. Siphon aufschraubenSiphon aufschrauben© Chris Lambertsen

    Siphon aufschrauben

    Phase 1: Stellen Sie einen Eimer unter den Siphon, drehen sie mit einem Lappen gegen das Abrutschen die Verschraubung los. Eine Leiste sorgt für Gegendruck. Reihenfolge der demontierten Teile merken!
  2. Siphon reinigenSiphon reinigen© Chris Lambertsen

    Siphon reinigen

    Phase 2: Das Rohr mit einer Flaschenbürste und etwas Seifenlauge säubern.
  3. Rohr wieder zusammenschraubenRohr wieder zusammenschrauben© Chris Lambertsen

    Rohr wieder zusammenschrauben

    Phase 3: Alles wieder zusammenbauen und die Überwurfmuttern nur handfest anziehen.

Rohrzangen© SelbermachenWat is’ ’ne Rohrzange? Oft wird die übliche Wasserpumpenzange (rechts) als Rohrzange bezeichnet – und umgekehrt. Sie ist aber nur für leichte Verschraubungen bis etwa 50 mm Durchmesser gedacht. Die echte Rohrzange (links) schafft mehr und wird in verschiedenen Größen verkauft. Mit ihrem langen Hebelarm lassen sich auch sehr feste Verschraubungen lösen.

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