Pimp my Kitchen – DIY-Ideen für einen neuen Touch | SELBER MACHEN Heimwerkermagazin
Deko-Ideen für die Küche

Pimp my Kitchen – DIY-Ideen für einen neuen Touch

Die Küche ist heutzutage weit mehr als ein Raum, in dem die Mahlzeiten zubereitet werden. Mit handwerklichem Geschick, Geduld und einer Prise Kreativität ist es problemlos möglich, der eigenen Küche einen neuen Look zu verpassen. Die nachfolgenden DIY-Ideen bringen Frische und einen neuen Touch in das lebendige Koch- und Esszimmer!

 
Retro Küche © pixabay © Finmiki (CC0 Creative Commons)
DIY-Ideen setzen wunderbare Akzente

Eine Küche hat viele Funktionen: Sie ist ein Ort für entspannte Kochabende, gleichzeitig ein gesellschaftliches Domizil für Familie und Freunde oder ein Raum, in dem ab und zu ausgelassene Partys oder ernsthafte Gespräche stattfinden. Da das Auge bekanntlich mit isst, wirkt die Küche umso einladender und behaglicher, je schöner sie aussieht. Nicht immer ist eine aufwendige Renovierung der Küche erforderlich.

Wo(ran) hängt´s denn? Individuelle Etiketten - einfach zu handhaben und vielseitig einsetzbar

Obwohl Millionen Deutsche vorhaben, ihre Küche in den kommenden Jahren zu renovieren, ist eine komplette Instandsetzung der Küche oftmals gar nicht von Nöten, damit diese rasch ein hübsches und vorzeigbares Äußeres bekommt. Kleine Dekoideen und originelle DIY-Elemente gestalten die Küche kinderleicht um und verleihen dieser eine individuelle Note. Wer keine Lust auf dauerhafte Veränderungen hat, versucht es für den Anfang mit DIN A4 Papieretiketten auf Bogen, die auf Gewürz- und Vorratsgläsern optisch gut zur Geltung kommen. Viele Etiketten sehen nicht nur hübsch aus, sie lassen sich auch recyceln, wiederablösen und tragen dazu bei, die Umwelt zu schützen. Solche Aufkleber sind ideal für die Küche, da sie sich einfach anbringen und entfernen lassen, ohne einen Rückstand auf den Gläsern zu verursachen. Dadurch ist es möglich, die Küche beispielsweise saisonal umzugestalten und an den Feiertagen an Weihnachten oder zu Ostern die passenden Aufkleber zu verwenden. 

Was nicht im Kopf ist, steht auf dem Klemmbrett!

Notizen und Erinnerungen sind nicht nur im Arbeitszimmer willkommen, sie finden auch in der Küche einen Platz. Wenn dieser kreativ und einladend aussieht, macht es umso mehr Freude, die bevorstehenden Aufgaben im Blick zu behalten. Ein originell gestaltetes Klemmbrett kann solch ein Organizer sein, der sich beliebig in der Küche positionieren lässt: Je nach Wunsch auf der Arbeitsplatte, mit einem Magneten am Kühlschrank oder als charmante Dekoration an Fliesen und Wand. Um die Küchendeko anzufertigen, mischen Kreative beispielsweise helle oder dunkle Marmorierfarben in einen Eimer Wasser ein und tauchen das Klemmbrett anschließend in den Eimer, damit sich die angerührte Farbe auf die Oberfläche des Bretts legt. Die überschüssige Farbe lässt sich mit den behandschuhten Fingern oder einem kleinen Spieß entfernen. Nach dem Vorgang trocknet das Klemmbrett idealerweise mehrere Stunden auf dem Küchenpapier. Klarer Sprühlack hilft nach dem Trocknen, die Farbe dauerhaft zu fixieren. Voilà – fertig ist das neue Klemmbrett, das Gedanken kreativ festhält.

Ordnung ist das halbe Leben. Ideen für ein neues Küchenregal

Kleider machen Leute, heißt es so schön – und manchmal lassen sich Küchenbügel mit Kleiderbügeln aus Draht errichten. Was nach viel Arbeit klingt, ist in der Praxis weniger aufwendig als angenommen. Die benötigten Utensilien für dieses DIY-Vorhaben erhalten Hobbyhandwerker in Bau-, Bastel- und Kreativläden. Der erste Schritt auf dem Weg zum neuen Küchenregal besteht darin, den unteren, waagerechten Draht mit einem Seitenschneider zu durchtrennen und die Enden mithilfe einer geeigneten Klemmzange zu verbiegen, sodass diese kleine Haken formen. Die Drahtbügel bekommen nun je nach individuellem Geschmack mit einem farbigen Sprühlack den passenden Anstrich. Der Drahtbügel verbindet sich zu guter Letzt beispielsweise mit einer Küchenrolle. Ein stilvolles i-Tüpfelchen auf dem Bügel bilden auf den Bügelhals aufziehbare Perlen.

pixabay © jill111 (CC0 Creative Commons)

Die volle Palette: Regale und Körbe aus Drähten und Kisten anfertigen

Falls die Bügel nicht reichen und gleich ein neues Regal entstehen soll, eignen sich einzelne Kisten oder Holzbretter, aber auch Holzklötze und Äste, um ein individuelles Möbelstück zu konstruieren. Die Kisten ergeben, wenn sie übereinandergestapelt sind, ein Standregal oder lassen sich einzeln mit einem Akkuschrauber oder Bohrer an die Wand montieren. Mit Körben funktioniert diese Montage ebenso, Dübel und festgeschraubte Haken bilden die Halterung für die Körbe. Diese bieten genug Platz für Obst, Gemüse und andere frische Lebensmittel. 

Der Herr der Lebensmittel. Den Kühlschrank kreativ in Szene setzen

Kühlschränke sind zwar groß und bieten viel Platz, um die Lebensmittel aufzubewahren, sehen aber von Natur aus nicht immer schön aus. Mit Ideen und Utensilien lässt sich dies ändern – beispielsweise mit bunter Klebefolie, lustigen Magneten, persönlichen Postkarten, Stickern oder Grußkarten. Einige Anbieter im Internet haben solch eine Klebefolie in vielen verschiedenen Varianten vorrätig, die der Nutzer kreativ und den eigenen Wünschen entsprechend gestalten kann.

Mix & Match: Mit Farbe und Einrichtung einen eigenen Stil kreieren

Einfallsreiche DIY-Ideen wirken zusammen mit einer harmonischen Einrichtung noch individueller und stilsicherer. Der persönliche Geschmack entscheidet, in welchem Stil die Einrichtung der Küche erstrahlt.

  • Aus alt mach neu – der Vintage-Look: Die Liebe zum Vergangenen verbildlicht das Vintage-Design. Diese Möbelstücke fungieren nicht nur als alltägliche Helfer, sie erzählen auch Geschichten. Diese Geschichten zaubern eine besondere Atmosphäre in die Küche und bewahren wundervolle, wichtige Erinnerungen in einem Stück Ewigkeit auf. Vintage- Stücke lassen sich gut in den Raum integrieren und bereichern diesen mit einem nostalgischen Flair. Blechdosen, alte Wanduhren und verschnörkelte Kaffeemühlen runden das Design ab und finden an den Wänden einen auffälligen Platz.

pixabay © Artturi_Mantysaari  (CC0 Creative Commons)

  • Alles andere als brav – der Landhaus-Stil:  Der Landhaus-Stil von heute hat wenig mit dem alten, urigen Ambiente der alten Wirts- und Gästehäuser gemeinsam. Landhaus bedeutet heute: naturbelassen, romantisch und verspielt. Weiße und bunte Farben geben in diesem Stil den Ton an und schmücken Teller, Regale und Schränke. Eine „klassische“ DIY-Idee sind edle Teller, die an der Wand hängen. 
  • Yesterday is not so far away. Der Retro-Look: Das Retro-Design betitelt überwiegend ältere Elemente und Möbelstücke aus den 60er- und 70er Jahren. Im Wohnzimmer sind die Retromöbel ein knalliger Dauerbrenner. Warum also nicht auch die Küche mit Retro-Elementen schmücken? Die organischen, futuristisch wirkenden Formen sind vielseitig und wandelbar – sie verfehlen weder als Vase, noch als Blumentopf oder Bilderrahmen ihre Wirkung. 
Das könnte Sie auch interessieren