Vinylboden - das bessere Laminat? | SELBER MACHEN Heimwerkermagazin
Trendbodenbelag: Vinyl-Klickboden

Vinylboden - das bessere Laminat?

Der Trend zeichnet sich ab: Der Vinyl-Klickboden wird über einen relativ kurzen Zeitraum dem beliebten Laminat den Rang ablaufen. Warum erfahren Sie hier. 

 
Vinyl-Böden liegen voll im Trend. © Selbermachen
Vinyl-Böden liegen voll im Trend.

Vinylböden kennen alle als Rollenware, die man schnell und einfach verlegen kann. Zur Freude aller Heimwerker drängen nun noch weitere neue Vinyl-Produkte auf den Bodenbelagsmarkt und erobern mehr und mehr die heimischen Räume: Vinyl-Klickbodensysteme.

Zwar haben immer noch das bewährte Echtholzparkett und das Laminat ihre Daseinsberechtigung, doch der Vinyl-Klickboden ist unaufhaltsam auf dem Vormarsch und scheint den beiden Vorreitern gehörig das Wasser abzugraben.

Was macht diesen Boden so interessant? Man darf diesen Boden sicher nicht aus dem emotionalen Blickwinkel betrachten, denn da hat das Parkett ganz klar die Nase vorn. Aber ein Vinylboden hat andere Vorzüge!

Vorteile eines Vinylbodens

  1. So ist ein Boden aus Echtholz relativ empfindlich, einer aus Vinyl nun mal nicht.
  2. Ein klassisches Laminat hat immer den Nachteil des unnatürlich nach Plastik klingenden Trittschalls – ein Vinylboden hingegen dämpft den Trittschall enorm. Verstärkt wird die Trittschalldämpfung noch weiter, wenn ein Vinylboden mit einer HDF-Trägerplatte eingesetzt wird. Der Hersteller Parador verbaut sogar zusätzlich in seine Vinyl-HDF Böden eine Korkschicht, die die Dämpfung noch einmal erhöht.
  3. Zudem ist der Vinylboden dank seiner glatten Oberfläche sehr einfach und schnell zu reinigen und daher auch für Allergiker interessant.
  4. Die geringe Aufbauhöhe von 5 bis 10 mm, sodass bei der Verlegung keine Zargen oder Türen gekürzt werden müssen.
  5. Das Erscheinungsbild: Viele Bauherren wünschen sich rustikale naturgealterte Böden oder solche im Vintage-Stil, dem angesagten Trend im „Used Look“ mit vielen Gebrauchsspuren. Einen solchen Boden haben auch wir hier verlegt. Allerdings benutzten wir zwei Böden, um ein spannendes Streifenmuster zu erzeugen (heller Boden: Washed Pine (Art.-Nr. 35998004); dunkler Boden Colored Pine (Art.-Nr. 35998001), beide von Tarkett). Verlegt ist ein solcher Boden in Windeseile und ohne große Vorkenntnisse, weil er einfach nur zusammengeschoben oder -gehämmert wird. Interesse geweckt?

Bevor Sie einen Vinylboden verlegen:

  1. Akklimatisierung© Selbermachen

    Akklimatisierung

    MÜSSEN SICH DIE VINYLFUSSBODEN-ELEMENTE VOR DER VERLEGUNG AKKLIMATISIEREN? Bevor die Vinylfußboden-Elemente verlegt werden dürfen, lagern Sie diese für etwa 48 Stunden flach liegend auf einer ebenen Unterlage im geschlossenen Paket. Dabei muss die Raumtemperatur mindestens 17° C und die Luftfeuchtigkeit 35–60 % betragen.
  2. Vollvinyl© Selbermachen

    Vollvinyl

    IST DIE VERLEGUNG VON VINYL IM BAD O.K.? Vinyldielen aus Vollmaterial sind für die Verlegung in Bädern sowie in Spritzwasserbereichen (Küche) geeignet. Achten Sie jedoch darauf, dass stehendes Wasser rasch entfernt wird.
  3. Vinyl mit HDF-Träger© Selbermachen

    Vinyl mit HDF-Träger

    WIE VERHÄLT ES SICH MIT VINYL AUF EINER HDFTRÄGERPLATTE IM BAD? Im Spritzwasserbereich darf Vinyl mit HDF-Trägerplatte nicht verlegt werden. Das stehende Wasser würde über die Kanten in den HDF-Kern eindringen und ihn dauerhaft beschädigen. Ebenso sollte in dauerhaft feuchten Räumen, etwa im Sauna-Bereich oder in kleinen Badezimmern, kein Vinyl mit HDF-Trägerplatte verlegt werden. Ist es jedoch Ihr größter Wunsch, Vinyl mit HDF-Trägerplatte im Bad zu verlegen, so müssen Sie zumindest die Spritzwasserbereiche, wie Dusche, Badewanne, Toilette und Waschbecken, aussparen und mit einem anderen Bodenbelag versehen.
  4. Dampfbremse© Selbermachen

    Dampfbremse

    IST EINE DAMPFBREMSE AUF MINERALISCHEN UNTERGRÜNDEN NOTWENDIG? Da sich bei dieser Frage die Aussagen der Anbieter unterscheiden, ist es grundsätzlich notwendig, die Anleitung des jeweiligen Herstellers zu studieren. Wenn aber auf einem mineralischen Untergrund eine Dampfbremse eingesetzt werden soll, dann ist es eine 0,2 mm dicke Polyethylen-Folie oder alternativ ein Trittschallunterboden mit integriertem Feuchtigkeitsschutz. Dabei sind die Bahnenkanten um etwa 30 cm überlappend zu verlegen und zu verkleben.
  5. Wandabstand© Selbermachen

    Wandabstand

    SIND DEHNUNGSFUGEN, ÄHNLICH WIE BEIM LAMINAT, ZU BEACHTEN? Die Dehnungsfuge und der Wandabstand müssen bei Vinyl aus Vollmaterial mindestens 5 mm betragen. Bei der Verlegung von Vinyl mit HDF-Trägerplatte verhält es sich anders. HDF (hochdichte Faserplatte) ist ein Holzwerkstoff, der sich genau wie Holz je nach Klimabedingungen ausdehnt oder schwindet. Daher benötigt das verlegte Vinyl mit HDF-Trägerplatte zu allen festen Bauteilen, wie Wänden, Pfeilern und auch Heizungsrohren, einen Abstand von mindesten 8 mm, bei größeren Flächen entsprechend mehr. Als Faustregel gilt: Pro Meter Boden mindestens 1,5 mm Dehnungsfuge an beiden Raumseiten einhalten (Beispiel: Raumbreite 6 m = mindestens 9 mm an jeder Seite Randfuge).
  6. Dehnungsfuge© Selbermachen

    Dehnungsfuge

    IN WELCHEN ABSTÄNDEN SOLLTEN DANN DIE DEHNUNGSFUGEN VERLAUFEN? Da die Vinylbodendielen je nach klimatischen Bedingungen schwinden oder sich ausdehnen, sind bei folgenden Bedingungen weitere Dehnungs- und Bewegungsfugen erforderlich, nämlich bei Raumflächen von über 8 x 12 Meter Größe, bei verwinkelten Flächen und bei der Verlegung von Raum zu Raum. Solche Bewegungsfugen werden dann mit Übergangsprofilen (siehe oben) abgedeckt.
  7. Verlegebild© Selbermachen

    Verlegebild

    GIBT ES REGELN BEI DEM VERLEGEBILD? Vinyl kann in regelmäßigen wie auch in unregelmäßigen Mustern verlegt werden. Um Farbschwankungen der Dielen zu kaschieren, kann es empfehlenswert sein, die Dielen aus mehreren Kartons zu mischen.
  8. Verlegeversatz© Selbermachen

    Verlegeversatz

    GIBT ES MINDESTLÄNGEN FÜR EINE VINYLDIELE? Bei der Verlegung muss berücksichtigt werden, dass der Versatz der Kopfstöße von Reihe zu Reihe mindestens 30 bis 40 cm (je nach Herstellerangaben) beträgt.
  9. Lichteinfall© Selbermachen

    Lichteinfall

    WIE VERHÄLT ES SICH MIT DER VERLEGERICHTUNG UND DEM LICHTEINFALL? Verlegen Sie die Dielen der Länge nach mit dem einfallenden Licht (Fenster)! Befinden sich mehrere Fenster im Raum, orientieren Sie sich am besten an dem größten Fenster.
  10. Untergrund© Selbermachen

    Untergrund

    WIE MUSS ODER DARF DER UNTERGRUND BESCHAFFEN SEIN? Die Grundvoraussetzung für die Verlegung von Vinyldielen ist ein fester, sauberer, trockener und ebener Untergrund. Größere Unebenheiten von mehr als 3 mm auf 1 m müssen mit geeigneter Spachtelmasse ausgeglichen werden. Überstehendes Material, etwa Estrichkanten, müssen geschliffen oder geebnet werden.
  11. Teppich© Selbermachen

    Teppich

    DÜRFEN VINYLDIELEN AUF BESTEHENDEM TEPPICH VERLEGT WERDEN? Teppichböden sind aus Festigkeitsgründen und aus hygienischer Sicht als Untergrund ungeeignet und müssen rückstandslos entfernt werden. Selbst alte Schaumrückenreste von verklebten Teppichen müssen restlos vom Untergrund entfernt werden, denn ungleich mäßige Rückstände sind Unebenheiten, die sich mit der Zeit in dem Vinyl abzeichnen werden.
  12. Holzboden© Selbermachen

    Holzboden

    WAS IST BEI DER VERLEGUNG AUF ALTEN HOLZUNTERGRÜNDEN ZU BEACHTEN? Bei der Verlegung auf bestehenden Holzdielen oder alten Verlegeplatten müssen zum Beispiel lose liegende Dielen zuvor fest mit der Unterkonstruktion verschraubt werden, um ein mögliches Quietschen und Knarren zu eliminieren. Die Verlegung muss dabei quer zur Längsrichtung der Holzdielen erfolgen. Widerspricht diese Querverlegerichtung den unter Frage 9 aufgeführten Kriterien, so wiegt das Querverlegen zum Untergrund schwerer als die optische Begründung durch den Lichteinfall!

Vinylboden richtig verlegen:

  1. Vinylboden-Ecke© Selbermachen

    Vinylboden-Ecke

    Um den geforderten Wandabstand von mindestens 5 mm einzuhalten, setzen Sie zwischen der Wand und der ersten Dielenreihe Abstandshalter ein. Beginnen Sie stets in der linken Ecke, und arbeiten Sie dann nach rechts hinüber.
  2. Vinylboden-Front© Selbermachen

    Vinylboden-Front

    Die Diele muss dann an ihrer rechten Ecke diese Klickverbindung zeigen. Tut sie das nicht, liegt die Vinyldiele verkehrt herum, und sie muss gedreht werden!
  3. Vinylboden-Klickverbindung© Selbermachen

    Vinylboden-Klickverbindung

    Schieben Sie die nächste Diele von oben in die Klickverbindung hinein.
  4. Vinylboden Muster© Selbermachen

    Vinylboden Muster

    Wenn Sie am Ende des Raumes mit den Dielen ankommen, stellt sich die Frage: Wie lang darf die letzte Diele sein? Legen Sie dazu eine neue Diele deckungsgleich auf die zuletzt verlegte Diele.
  5. Vinylboden Kante© Selbermachen

    Vinylboden Kante

    Nun legen Sie eine weitere Diele unter Berücksichtigung des 5-mm-Wandabstandes auf die zuvor gelegte Diele.
  6. Anzeichnen© Selbermachen

    Anzeichnen

    Zeichnen Sie entlang der Kopfseite eine Markierung auf die in Bild 4 gelegte Diele. Jetzt haben Sie das passende Stück, das genau in die Lücke zwischen letzter Diele und Wand passt.
  7. Werkzeug© Selbermachen

    Werkzeug

    Schneiden Sie mit einem scharfen Cutter oder Teppichmesser und unter Zuhilfenahme eines metallenen Tischlerwinkels oder einer Schneideschiene die Vinyldiele ein.
  8. Klicksystem© Selbermachen

    Klicksystem

    Biegen Sie die Schnittlinie mit beiden Händen auf. Gelingt dies nicht auf Anhieb, so muss der Schnitt noch etwas vertieft werden.
  9. Klicksystem© Selbermachen

    Klicksystem

    Nun die eine Hälfte der Diele auf den Boden legen und entlang der Schnittlinie die andere Hälfte so weit umklappen oder umbiegen, bis die Diele entzweit.
  10. Vinylboden © Selbermachen

    Vinylboden

    Die passgenau zugeschnittene Diele wird eingesetzt.
  11. Vinylboden © Selbermachen

    Vinylboden

    Weiter geht es mit der zweiten Reihe. In unserem Fall wechseln wir die Farbvariante des Vinylbodens, da wir ja ein Streifenmuster legen wollen. Bleiben Sie bei einem Farbmuster, so setzen Sie jetzt den Restabschnitt aus der ersten Reihe an den Anfang der zweiten Reihe. Arbeiten Sie so wie wir mit zwei Farben, schneiden Sie nun die erste Diele so zu, dass sie eine Mindestlänge von 30 cm hat, jedoch nicht so lang ist, dass der Fugenversatz zur Diele der ersten Reihe kleiner als 30 cm wird.
  12. Vinylboden-Platte© Selbermachen

    Vinylboden-Platte

    Die nachfolgenden Dielen werden nun immer erst mit der Feder an ihrer kurzen Seite eingesetzt. Vor dem Einschieben der Dielen in die Nut an der langen Seite, heben Sie die beiden eben zusammengefügten Dielen leicht an und drücken diese dann gemeinsam in die Längsnut.
  13. Vinylboden-Platte© Selbermachen

    Vinylboden-Platte

    Die nachfolgenden Dielen werden nun immer erst mit der Feder an ihrer kurzen Seite eingesetzt. Vor dem Einschieben der Dielen in die Nut an der langen Seite, heben Sie die beiden eben zusammengefügten Dielen leicht an und drücken diese dann gemeinsam in die Längsnut.
  14. Vinylboden© Selbermachen

    Vinylboden

    Nun gelangen Sie an das Ende des Raumes, und die letzte Diele muss zugeschnitten werden. Gehen Sie dabei ähnlich vor, wie es ab Bild 4 gezeigt wird, nur in der Längsrichtung. Dazu legen Sie zuerst eine Diele deckungsgleich auf die erste Diele der vorletzten Reihe.
  15. Montage© Selbermachen

    Montage

    Nehmen Sie nun eine weitere Diele und schieben diese ohne Distanzkeile an die Wand. An dieser Stelle wird auf die Distanzstücke verzichtet, weil die Federn (etwa 5 mm) der oben liegenden Diele mit in die Markierung einfließen.
  16. Anzeichnen© Selbermachen

    Anzeichnen

    Nun gelangen Sie an das Ende des Raumes, und die letzte Diele muss zugeschnitten werden. Gehen Sie dabei ähnlich vor, wie es ab Bild 4 gezeigt wird, nur in der Längsrichtung. Dazu legen Sie zuerst eine Diele deckungsgleich auf die erste Diele der vorletzten Reihe. Nehmen Sie nun eine weitere Diele und schieben diese ohne Distanzkeile an die Wand. An dieser Stelle wird auf die Distanzstücke verzichtet, weil die Federn (etwa 5 mm) der oben liegenden Diele mit in die Markierung einfließen.
  17. Zuschnitt© Selbermachen

    Zuschnitt

    Mit dem Cutter oder Teppichmesser und einer Schneideschiene wird die Diele zugeschnitten.
  18. Einsetzen der Dielenreihe© Selbermachen

    Einsetzen der Dielenreihe

    Die letzte Dielenreihe wird vorsichtig eingesetzt.

Aussparungen schneiden

  1. Forstnerbohrer© Selbermachen

    Forstnerbohrer

    Mit einem scharfen Forstnerbohrer lassen sich die Löcher für die Heizungsrohre am einfachsten herstellen. Bedenken Sie hierbei wieder den Mindestabstand der zu allen festen Bauteilen – und dazu gehören auch die Heizungsrohre – eingehalten werden muss! Bei Vollvinyl sind das mindestens 5 mm!
  2. Schneideschiene© Selbermachen

    Schneideschiene

    Mit dem Tischlerwinkel als Schneideschiene und dem Messer ritzen Sie zunächst die Schnittlinie von der Rückseite ein.
  3. Einritzen der Diele© Selbermachen

    Einritzen der Diele

    Die Diele wird umgedreht und von der Oberseite eingeritzt beziehungsweise eingeschnitten.
  4. Aufbiegen der Diele© Selbermachen

    Aufbiegen der Diele

    Biegen Sie nun die Diele kräftig hin und her, sodass sich das Material der eingeschnittenen Bereiche entzweit oder zumindest ein wenig aufbricht. Anschließend schneiden Sie mit dem Messer vorsichtig nach. (Siehe Bild oben.) Da das Material relativ zäh ist, sollten Sie das Messer mit äußerster Vorsicht führen!
  5. Platzieren der Diele© Selbermachen

    Platzieren der Diele

    Die nun durch den Einschnitt noch flexibler gewordene Vinyldiele lässt sich ganz leicht um die Heizungsrohre herumlegen.

Dielen aneinander fügen

  1. Schneiden der Längsfeder© Selbermachen

    Schneiden der Längsfeder

    Schneiden Sie zuerst von den gesamten Dielen der ersten Reihe die Längsfeder ab, damit später die Fußleiste noch die Dehnungsfuge überbrücken kann, ohne dass die Feder zu sehen ist.
  2. Rand des Vinyl´s© Selbermachen

    Rand des Vinyl´s

    Der erforderliche Wandabstand von 8 bis 10 mm wird mittels Kunststoffkeilen hergestellt.
  3. Klicken des Vinyl´s© Selbermachen

    Klicken des Vinyl´s

    Die nächste Diele wird an die Kopfseite der vorangegangenen geschoben und unter Zuhilfenahme eines Schlagklotzes zusammengefügt.
  4. Montage Vinyl© Selbermachen

    Montage Vinyl

    Die nächste Diele wird an die Kopfseite der vorangegangenen geschoben und unter Zuhilfenahme eines Schlagklotzes zusammengefügt.
  5. Vermessen © Selbermachen

    Vermessen

    Messen Sie mithilfe eines Tischlerwinkels die letzte Diele der
  6. Säge© Selbermachen

    Säge

    Mit der Stichsäge wird dann die Vinyldiele mit HDF-Trägerplatte zugesägt. Sollte der Sägeschnitt zu stark ausreißen, kleben Sie vor dem Sägen etwas Malerband oben auf die Schnitt linie, oder Sie sägen die Diele mit der Unterseite nach oben zu.
  7. Verlegen© Selbermachen

    Verlegen

    Die Diele wird an der Kopfkante angesetzt und mit einem Zugeisen mit vorsichtigen Hammerschlägen zusammengefügt.
  8. Zusammenfügen des Vinyl´s© Selbermachen

    Zusammenfügen des Vinyl´s

    Die Diele wird an der Kopfkante angesetzt und mit einem Zugeisen mit vorsichtigen Hammerschlägen zusammengefügt.
  9. Zusammenfügen der Dielen© Selbermachen

    Zusammenfügen der Dielen

    Die erste Diele der zweiten Reihe wird nun längsseitig zusammen gefügt. Dazu die Diele auf den Boden vor die erste Reihe schieben. Nun die Diele bis zum Einrastpunkt leicht schräg kippen (15–25°). Senkt man die Diele wieder ab, rastet sie ein.
  10. Zusammenfügen der Dielen© Selbermachen

    Zusammenfügen der Dielen

    Die nächste Diele nah an die Kopfkante setzen und mit dem Schlag klotz die Verbindung herstellen.
  11. Anzeichenhilfe© Selbermachen

    Anzeichenhilfe

    Bei geraden Wänden gehen Sie vor wie auf Seite 18/19. Bei krummen Wänden nutzen Sie eine schmale Anzeichenhilfe, mit der Sie die Kontur der Wand auf die Diele übertragen.

Aussparungen bohren

  1. Bohren von Aussparungen© Selbermachen

    Bohren von Aussparungen

    Die PE-Folie, die als Dampfbremse fungiert, muss natürlich auch im Bereich der Heizungsrohre liegen. Da die Folie hier eingeschnitten wird, müssen die Schnitte mit einem speziellen Klebeband für PE-Folien wieder verschlossen werden.
  2. Ausmessen der Aussparung© Selbermachen

    Ausmessen der Aussparung

    Unter Berücksichtigung der Kopffedern wird das Maß für die Bohrlöcher ermittelt. Dass heißt, es muss miteinberechnet werden, dass die Diele seitlich eingeschoben wird und dennoch der geforderte Abstand zu den Heizungsrohren eingehalten werden kann.
  3. Abmessen des Vinyl´s© Selbermachen

    Abmessen des Vinyl´s

    Die ermittelten Bohrlochpunkte werden gekennzeichnet und dann, wie oben im Bild, mit einem Forstnerbohrer mit entsprechendem Durchmesser angefertigt. Arbeiten Sie zu Anfang mit wenig Druck, bis Sie die Vinylschicht durchdrungen haben. Danach folgt die HDF Schicht, die wie gewohnt durchbohrt werden kann.
  4. Laminat sägen© Selbermachen

    Laminat sägen

    In einer Art V-Form wird nun das Teilstück aus der Diele herausgesägt.
  5. Einsetzen des Teilstücks© Selbermachen

    Einsetzen des Teilstücks

    Die Diele wird verlegt und das ausgesägte Teilstück von der Rückseite her wieder eingesetzt.
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