Flexible Fotowände | SELBER MACHEN Heimwerkermagazin
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Flexible Fotowände

Wohin mit den vielen Familienfotos und Bildern, die einem wichtig sind? Unsere Stellwände bieten Platz für die Privatgalerie.

 
Stellwände © Chris Lambertsen
Stellwände

Stehplätze für Bilderrahmen sehen nicht nur hübsch aus, sondern haben auch den Vorteil, dass man keine Nägel in die Wand schlagen muss. Auf unserem Leiterregal kann man die Bilder nach Lust und Laune neu arrangieren, austauschen oder ergänzen. Denn der Trick besteht darin, dass die Rahmen nur angelehnt sind. Für die Ahnengalerie haben Generationen Platz und können jederzeit umziehen. Auch lustige Schnappschüsse von den Kleinen oder die schönsten Sonnenuntergänge vom letzten Urlaub werden hier zum Blickfang. Und die Herstellung der Stellwand ist so einfach wie genial, wie die Arbeitsschritte auf der rechten Seite zeigen. Wichtig sind viele Schraubösen an beiden Senkrechtstützen. Denn die hier eingehängten Alurohre geben den Bildern Halt. © SelbermachenDa die vier Trägerleisten ebenfalls mit einem Alurohr (2,20 Euro/Stück) gehalten werden, sind sie ganz einfach verstellbar. So ist auch eine Kombination aus großen und kleinen Bildern möglich. Zudem behält das Modell dank der zierlichen Rohre Transparenz. Damit das Gesamtkunstwerk dem Gewicht von vielen Bildern standhält, müssen zur Stabilisierung zwischen die Senkrechtstützen zwei MDF-Platten geleimt und geschraubt werden.

  1. Stellwand Zeichnung© Tillman Straszburger

    Skizze Stellwand

    Stellwand Zeichnung

    Das einfache Prinzip der verstellbaren Trägerleisten, die von Alurohren gehalten werden, funktioniert.
  2. Trägerleisten Zeichnung© Tillman Straszburger

    Skizze Trägerleiste

    Trägerleisten Zeichnung

    Trägerleisten Zeichnung
  3. Stopper© Chris Lambertsen

    Stopper

    Ein Verrutschen der Leiter verhindern Stopper, die in die vorgebohrten Löcher der abgerundeten Senkrechtleisten gesteckt werden.
  4. Markierungen setzen© Chris Lambertsen

    Markierungen setzen

    Damit die Löcher in den Senkrechtstützen und den Zwischenbrettern aus MDF parallel laufen, werden mithilfe eines Winkels die Markierungen gesetzt.
  5. Löcher an den Senkrechtstützen© Chris Lambertsen

    Löcher an den Senkrechtstützen

    Die Löcher an den Senkrechtstützen müssen sehr genau sein und werden in einem Bohrständer (6-mm-Holzbohrer) gebohrt.
  6. Brett und Stütze zusammenfügen© Chris Lambertsen

    Brett und Stütze zusammenfügen

    Mit Leim und 80 mm langen Kreuzschlitzschrauben werden Brett und Stütze zusammengefügt.
  7. Trägerleisten verleimen© Chris Lambertsen

    Trägerleisten verleimen

    Die Trägerleisten für die Bilder bestehen aus zwei Leisten (6 x2 cm und 4 x 2 cm stark), die stumpf verleimt werden. Mit Klammern fest fixieren.
  8. Loch bohren© Chris Lambertsen

    Loch bohren

    Für die Schraubösen, in die die Alustangen geschoben werden, mit einem 2-mm-Holzbohrer Löcher in die Trägerleisten bohren. Sind alle Teile zusammengefügt, wird das Regal gestrichen.
  9. Oesen einschrauben© Chris Lambertsen

    Oesen einschrauben

    Wenn die Farbe getrocknet ist, können die Ösen für die Alustangen eingeschraubt werden.

Gut gerahmt

© SelbermachenWer Spaß an unkonventionellen Ideen hat, findet sicher auch Gefallen an unseren Stellwänden aus Lochplatten. Die 260 x100 cm große Platte (rund 14 Euro) können Sie sich im Holzfachhandel auf das gewünschte Maß zuschneiden lassen. Für genügend Standfestigkeit sorgt eine Konstruktion aus Rechteckleisten. Mit Winkelleisten aus Aluminium erhalten die Platten einen sauberen Rahmen.

© SelbermachenTipp: Vor dem Sägen die Aluleisten mit Malerkrepp abkleben, damit sie nicht verkratzen. Die kleinen Träger, hergestellt aus Kiefernleisten und Rundstäben, werden mit Schraubhaken bestückt und in die Lochplatte gesteckt. Passend zu den Aluleisten werden sie mit Felgensilber aus der Dose besprüht und erhalten einen metallischen Effekt. Durch Versetzen der Träger lassen sich alle Rahmengrößen perfekt in Szene setzen.

  1. Lochwand Zeichnung© Tillmann Straszburger

    Lochwand Zeichnung

    Diese Zeichnung zeigt die Lochplatte von hinten mit Leistenrahmen, der der Konstruktion Stabilität gibt. Die Position der Befestigungshaken richtet sich nach dem Lochraster der Platte.
  2. Rechteckleisten sägen© Chris Lambertsen

    Rechteckleisten sägen

    Zunächst werden die Rechteckleisten (3 x 1,3 cm) auf das Maß der Lochplatte (197 x 47,5 cm) zugesägt.
  3. Leisten leimen© Chris Lambertsen

    Leisten leimen

    Die Leisten werden auf die Rückseite der Lochplatte geleimt und von vorn mit Drahtstiften fixiert. Die Stifte dürfen nicht zu weit vom Rand eingeschlagen werden (maximal 4 mm), da sie sonst nicht von der Kantenleiste aus Aluminium abgedeckt sind.
  4. Alukantleisten kleben© Chris Lambertsen

    Alukantleisten kleben

    Wenn die Alukantenleisten (Winkelleiste 19 x 8 x 1,6 cm) auf Gehrung gesägt sind, werden sie mit Montagekleber an der Lochplattenkonstruktion befestigt. Papierklebeband fixiert die Metallleisten bis zum vollständigen Aushärten des Klebers.
  5. Trägerleisten bohren© Chris Lambertsen

    Trägerleisten bohren

    In die Trägerleisten werden Löcher (1 cm ∅) für die 5 cm langen Abschnitte des Buchenholz-Rundstabes gebohrt. Das Arbeiten mit dem Bohrständer und einer Positionsschablone erleichtert das exakte Bohren. Die Schablone sollte fest mit dem Bohrtisch des Ständers verbunden sein.
  6. Rundstäbe einleimen© Chris Lambertsen

    Rundstäbe einleimen

    Dann die Rundstäbe einleimen.
  7. Abstände © Chris Lambertsen

    Abstände

    **Tipp** Um gleichmäßige Abstände für die Befestigungshaken zu erhalten, fertigen Sie sich am besten aus einem Reststück der Lochplatte eine Bohrschablone an. Damit die Bilder nicht verrutschen, O-Ringe (Dichtungsringe 9 mm ∅) über die Enden der lackierten Rundstäbe schieben.
  8. Träger einhaken© Chris Lambertsen

    Träger einhaken

    Die Präsentation der Privatgalerie hängt nicht nur von den Motiven, sondern auch von der Anordnung und Form der Bilderrahmen ab. Der Vorteil der kleinen Holzträger: Hier können auch ovale Rahmen Platz nehmen, ohne umzufallen.
Artikel aus selber machen Ausgabe 09/2011. Jetzt abonnieren!
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