Putz, Profile, Papier: Ein Raum dreimal anders | SELBER MACHEN Heimwerkermagazin
Wangestaltungs-Möglichkeiten im Vergleich

Putz, Profile, Papier: Ein Raum dreimal anders

Lieben Sie den Landhausstil, das romantische Ambiente oder eher die moderne Variante? Die Firmen Knauf, Saarpor und Marburger Tapetenfabrik haben einen Raum jeweils anders gestaltet. Wir sind gespannt, welcher Stil Ihnen am besten gefällt.

 
Klassich Wohnen mit Profil © Selbermachen
Klassich Wohnen mit Profil

Ländliches Ambiente mit Easy-Putz

Zimmer vorher© SelbermachenWer das mediterrane Flair liebt und sich auch zu Hause mit Wänden umgeben möchte, die den Charme einer Ferienwohnung ausstrahlen, entscheidet sich für Putz. Mit dem einfach zu verarbeitenden Dekorbelag „EasyPutz“ von Knauf ist es dank einer Vielzahl von Strukturen und Farben leicht, Wände dekorativ zu gestalten. Wir haben uns für eine feine Optik entschieden und den Putz mit einer Körnung von 1 mm aufgetragen.

Wände mit Putz© SelbermachenDie Struktur der sandfarbenen Felder, die mit weißen Streifen (5 cm breit) abgesetzt wurden, kommen noch besser zur Geltung. Hier kann man ganz individuell jede andere Farbkomposition vornehmen. Die hochkonzentrierten Farbpigmente „Compact Colors“ gibt es in zehn Farben. Das Spektrum reicht vom dezenten Cottoton über Azurblau bis hin zum satten Himbeerrot.

Je nachdem, wie hoch die Dosis der Pigmente ist, fällt die Farbkraft aus. Zum Beispiel 2 g auf 10 kg Putz ergeben einen Pastellton, bei 18 g ist die Mischung farblich hochkonzentriert, so wie auf unserem Bild zu sehen. Bei den Pigmenten, die es in Portionen von zwei und sechs Gramm gibt, ist ein exaktes Dosieren möglich. Auch ein späteres Nachmischen der vorhandenen Farbe ist mit „Compact Colors“ total easy und gelingt garantiert.

Material für Putz© SelbermachenVor der Verarbeitung des aufrollbaren Putzes sollten folgende Vorbereitungen getroffen werden: Zunächst ist zu prüfen, ob die Oberfläche ausreichend tragfähig ist. Das heißt, dass die Wände und Decken fest sein müssen, also frei von losen Teilen, nicht sandend und nicht kreidend. Die Fußleisten werden abgeklebt, und der Fußboden sollte mit einer Folie oder mit einem Malervlies ausgelegt sein. Zwar ist die Verarbeitung von „EasyPutz“ recht tropfarm, trotzdem kann immer mal ein Spritzer danebengehen.

Wände schön herausputzen! Um „EasyPutz“ aufzutragen, muss man kein Profi sein. Der fertige Putz und die Farbpigmente sind schnell angerührt, und es wird wie beim Streichen mit Rolle und Pinsel gearbeitet.

Profi-Tipp

„Bevor Sie mit dem Auftragen von ‚EasyPutz‘ beginnen, sollten Sie die Rolle unbedingt mit etwas Wasser anfeuchten und durchwalken beziehungsweise durchkämmen. So vermeiden Sie feine Fusseln im Putz, und die Fasern nehmen obendrein auch den Putz besser auf. Der ‚EasyPutz‘ sollte dann vollsatt, also nicht zu zaghaft, und kreuzweise aufgetragen werden. Denn um eine einheitliche Struktur zu erzielen, ist es von größter Wichtigkeit, genügend Material aufzurollen. Idealerweise rollen Sie immer erst eine ganze Wand fertig und strukturieren diese dann komplett durch.

Je nach Umgebungstemperatur haben Sie dann 10 bis 20 Minuten Zeit, die Oberfläche zu gestalten. Clever ist es, hierbei zu zweit zu arbeiten. Der erste rollt den Putz auf, und der Partner geht sofort hinterher und bearbeitet die noch feuchte Oberfläche mit dem Finishpinsel oder der Finishrolle. Ein letzter Rat zu den Farbpigmenten: Rühren Sie nur komplette Farbpackungen in den Putz ein. So wird sichergestellt, dass auch der letzte Putzeimer den richtigen Farbton erhält.“

Easy-Putz auftragen

  1. Lot ausrichtenLot ausrichten© Selbermachen

    Lot ausrichten

    Damit die weißen Streifen wirklich gerade verlaufen, die Bahnen mit dem Lot ausrichten und mit dem Bleistift markieren. Dann die rechteckigen Felder, die später mit dem Rollputz ausgefüllt werden sollen, mit einem glatten 5 cm breiten Malerkrepp (Typ „Classic“ von Tesa) abkleben. Wir haben hier die knapp deckenhohen Felder mit einer Breite von 70 cm angelegt. Dieses Maß ergab sich aus der regelmäßigen Teilung der Raumbreite, kann aber je nach Wandabmessung und Geschmack variiert werden. Wird später dann das Malerband entfernt, so ist an diesen Stellen wieder die helle Ursprungswand sichtbar. Sollten Sie andere Töne von Streifen und verputzter Wand bevorzugen, ist jede Farbkombination möglich.
  2. Sperrgrund auftragenSperrgrund auftragen© Selbermachen

    Sperrgrund auftragen

    Nun wird der Sperrgrund aufgetragen. Er dient zur Regulierung des Saugverhaltens, besonders auf vorhandener Tapete, und gewährleistet obendrein eine optimale Verarbeitung sowie Strukturierung des Putzes. Sollten Sie als Untergrund etwa eine Mustertapete besitzen, so empfehlen wir Ihnen, den Sperrgrund noch zusätzlich einzufärben, um ein Durchschlagen der Muster zu verhindern.
  3. Putz verrührenPutz verrühren© Selbermachen

    Putz verrühren

    Jetzt den Putz mit einer Bohrmaschine und einem Rührquirl so lange aufrühren, bis er eine cremige Konsistenz hat
  4. Farbpigmente hinzufügenFarbpigmente hinzufügen© Selbermachen

    Farbpigmente hinzufügen

    Mit den Farbpigmenten „Compact Colors“, die in 2- und 6-g-Packungen erhältlich sind, wird der Putz im entsprechenden Farbton eingefärbt. Dazu Putz und Farbpigmente mindestens eine Minute lang aufrühren, bis der Putz gut durchgefärbt ist. Anschließend den Putz in einen sauberen Eimer umschütten und noch einmal durchrühren.
  5. Putz auftragenPutz auftragen© Selbermachen

    Putz auftragen

    Der Putzauftrag erfolgt jeweils pro Feld und stets nur auf so großen Flächen, dass man sie noch in feuchtem Zustand strukturieren kann.
  6. Pinsel-StrukturPinsel-Struktur© Selbermachen

    Pinsel-Struktur

    Der feuchte Rollputz kann mit dem Finishpinsel oder mit der Finishrolle strukturiert werden.
  7. Klebeband abziehenKlebeband abziehen© Selbermachen

    Klebeband abziehen

    Das Malerkreppband wird nach etwa zwei Stunden von der noch feuchten Wand entfernt.

Klassisch Wohnen mit Profil

Ein Wohnzimmer kann viel mehr sein als ein uniformer Raum. Um Individualität auszudrücken, gibt es viele Gestaltungsmöglichkeiten. Und so kann man sich auch auf der Etagenwohnung mit Profilleisten ein romantisches Refugium schaffen. Hat man früher dafür aufwendig mit Gips- oder Holzleisten gearbeitet, geht es heute schneller mit fertigen Profilen von Saarpor.

Klassisch mit Profil© SelbermachenWie man mit Farbe und Zierprofilen sowie Ornamenten der Wand einen völlig neuen Rahmen verleiht, zeigt unser Beispiel. Abhängig von einem harmonischen Gesamtbild ist allerdings auch die Einhaltung der richtigen Proportionen. Bei dieser gängigen Deckenhöhe von 2,50 m haben wir den Sockelbereich auf 1,10 m mit einem Zierprofil in Mäandermuster begrenzt. Die Profile für die Kassetten sind 64x44 cm groß und in einem Abstand von 12 cm aufgebracht. In diesem Bereich haben wir harte Profile eingesetzt, die stoß- und schlagfest sind. Sämtliche Profile können auch mit einer lösemittelfreien Dispersionsfarbe gestrichen werden.

Welche Farbe bei Ihnen zu Hause den Ton angibt und ob Sie weiße oder farbig abgesetzte Profile bevorzugen, ist reine Geschmackssache. Wie Sie mit Zierprofilen und floralen Ornamenten Akzente im Kleinformat setzen können, beweisen die Bilderrahmen.

An Vorbereitungen bedarf es bei der Umsetzung dieses Ideen-Vorschlages wenig. In erster Linie sollten Sie Platz für einen ordentlichen Zuschneidetisch für die Polystyrol-Profile schaffen. Und, das ist besonders wichtig, sich eine sehr feine scharfe Säge besorgen. Denn je schärfer die Säge ist, desto weniger müssen Sie später an den Schnittkanten beziehungsweise an den zusammengefügten Stößen spachteln. Aber nun geht es los:

Profi-Tipp

„Altbauwohnungen und Landhäuser mit ihren verzierten Stuckleisten und Wandkassetten erzählen Geschichten und besitzen einen ganz besonderen Charme. Leider kann nicht jeder in solchen Objekten wohnen, doch eines kann man sicher: Die eigenen vier Wände genauso schön und behaglich herrichten, wie man es aus Wohnmagazinen kennt. Das geht ganz einfach mit Profilen aus Polystyrol oder Duropolymer (oberflächenhartes, leichtes Material).

Material Profile© SelbermachenDiese Profile lassen sich mittels einer feinen Säge sowie einer Schneidelade im Handumdrehen auf Maß bringen und sind selbst für Deko- Anfänger einfach zu verarbeiten. Es gibt sie in den verschiedensten Dekoren und Größen, wobei die farbige Gestaltung noch weitere Varianten zulässt. So lassen sich nicht nur Wände dekorieren, sondern auch Möbel und Türen oder, wie bei unserem Ideenvorschlag, auch ganze Bilderrahmen schaffen. Noch ein Tipp, falls der Gehrungsschnitt einmal nicht passen sollte: Spachteln Sie die Fuge einfach mit dem Kleber zu, und streichen Sie das Profil nochmal über. Leichter geht’s nicht!“

Auf den richtigen Schnitt kommt es an. Je präziser beim Zuschneiden gearbeitet wird, desto weniger Mühe hat man beim Anbringen der Zierleisten. Denn wenn die Gehrungsschnitte exakt ausgeführt sind, erspart man sich das Spachteln.

Profil anbringen

  1. Fußleisten abklebenFußleisten abkleben© Selbermachen

    Fußleisten abkleben

    Die Fußleisten werden mit Malerband oder der speziellen Abdeckfolie mit integriertem Klebeband (von Tesa) vor herabtropfender Farbe geschützt. Den Fußboden empfehlen wir stets mit einem Malervlies abzudecken. Malervlies ist wiederverwendbar wie ein Stück Teppich, schützt den Boden vor Farbspritzern und auch vor gröberen Verschmutzungen, was besonders bei Holzfußböden, Laminat oder Teppich von großem Vorteil ist.
  2. Zweifarbige WandZweifarbige Wand© Selbermachen

    Zweifarbige Wand

    Nun wird in entsprechender Höhe ein waagerechter Bleistiftstrich auf die Wand gebracht. Führen Sie diesen Strich unbedingt mittels einer Wasserwaage aus, und orientieren Sie sich lieber nicht am eventuell schiefen Fußboden oder der möglicherweise krummen Decke. An diesem Strich entlang werden nun mit einer Malerrolle die zwei Farbtöne aufgetragen. Streichen Sie knapp an die Markierung heran, denn schließlich wird dieser Bereich später von einem Zierprofil abgedeckt.
  3. Flachprofile zusägenFlachprofile zusägen© Selbermachen

    Flachprofile zusägen

    Die Flachprofile aus hartem Duropolymer werden dann auf Gehrung zugesägt. In unserem Fall handelt es sich um eine 45-Grad-Gehrung, die sich am besten mit einer Schneidlade anfertigen lässt. Wir empfehlen hier die Gehrungslade des Herstellers, die durch ihre Form auch Gehrungsschnitte bei Eckprofilen zulässt. Siehe Arbeitsfoto 7. Die Gehrungslade kostet knapp 15 Euro und ist natürlich auch für andere Gehrungsschnitte verwendbar.
  4. Material anstreichenMaterial anstreichen© Selbermachen

    Material anstreichen

    Das Material wird vor dem Aufkleben mit Wandfarbe im entsprechenden Farbton gestrichen.
  5. Universalkleber auftragenUniversalkleber auftragen© Selbermachen

    Universalkleber auftragen

    Den „Decosa“-Universalkleber zur besseren Verteilung schlangenförmig auftragen.
  6. Kassetten zusammenfügenKassetten zusammenfügen© Selbermachen

    Kassetten zusammenfügen

    Aus vier Einzelteilen werden nun die Kassetten zusammengefügt. Arbeiten Sie mit der Wasserwaage, und richten Sie jedes einzelne Profil aus. Sollte Kleber einmal hervortreten, so ist dieser sofort mit einem feuchten Schwamm zu entfernen.
  7. Eckprofile zusägenEckprofile zusägen© Selbermachen

    Eckprofile zusägen

    Die Eckprofile aus Polystyrol ebenfalls mit der Gehrungslade zuschneiden. Hier zeigt sich der Vorteil der schräg gestellten Lade. Man kann das Profil so hineinlegen, also in eine 90-Grad-Ecke, wie man es später auch an der Zimmerdecke vorfinden wird.
  8. Profile anklebenProfile ankleben© Selbermachen

    Profile ankleben

    Profile ankleben, wenn notwendig, verspachteln.

Modern mit den Farben Zimt und Curry

Tapete© SelbermachenStylish zu wohnen bedeutet nicht, sich spärlich mit wenigen Möbeln einzurichten und die Wände in schlichtem Weiß zu halten. Ganz im Gegenteil. Voll im Trend liegen Tapeten mit floralen und großen grafischen Mustern, wie man sie von dem Hersteller Marburger Tapetenfabrik kennt. Die hier gezeigten Vliestapeten stammen aus der Kollektion „Benares“, die sich an der textilen Optik indischer Seidengewebe orientiert.

Moderne Tapete© SelbermachenDabei sind die kreisförmigen Musterungen entweder mit Goldoder Silberstaub akzentuiert. Eine besondere Tiefe entsteht durch das selbstgebaute, vorgesetzte Bildobjekt. Diese MDF-Platte wurde rückseitig mit Leisten verstärkt und von vorn mit einer großrapportigen Lotosblüten- Mustertapete versehen. Der Rapport, die kleinste abgeschlossene Einheit eines Musters, spielt übrigens eine sehr große Rolle bei diesen üppigen Dessins: Um ein vollständiges Muster zu ergeben, müssen die Tapetenbahnen fortlaufend um eine bestimmte Länge versetzt geklebt werden.

Material zum Tapezieren© SelbermachenDer Wandbelag verschiebt sich jeweils um 32 cm und die Tapete des Bildobjektes um 64 cm. Aber auch ohne eine vorgesetzte Platte lässt sich mit dem Dessin Lotosblüten eine dreidimensionale Wirkung erzielen: Indem Sie einen Tapetenabschnitt direkt an die Wand kleben.

Wichtig beim Tapezieren: Kleister. Damit die Vliestapeten an der Wand bleiben, sollten Sie unbedingt einen speziellen Vliestapetenkleister (Methylan von Henkel, etwa 5 Euro) verwenden.

Profi-Tipp

„Vliestapeten bestehen aus Kunststoffen und Zellstofffasern. Daher sind sie PVC-frei, formaldehydfrei, lösemittelfrei und ohne Schwermetallverbindungen, also von der Wohngesundheit her optimal. Wer sich für Vliestapeten entscheidet, ist darüber hinaus noch zweifach im Vorteil. Der Wandbelag ist schnell und einfach auf die Wand gebracht und bei späteren Renovierungen ebenso schnell restlos trocken von der Wand abgezogen.

Sie sehen also, wer heute mit Vliestapeten arbeitet, erspart sich auch in der Zukunft das mühsame Abkratzen der Tapeten. Weitere Vorteile einer Vliestapete sind die Maßstabilität und, je nach Ausstattung, die schwere Entflammbarkeit. Vliestapeten lassen sich einfach verarbeiten, ohne Weichzeiten des Kleisters zu beachten. Einfach die Wand sorgfältig einkleistern – und hierbei kommt es nicht auf Geschwindigkeit, sondern auf Sorgfalt an – und die Tapete in das Kleisterbett hineinlegen. Dabei bleibt genügend Zeit, um die Vliestapete noch an der Wand zu korrigieren und zu verschieben.“

Tapeten anbringen

  1. Tapetenbreite übertragenTapetenbreite übertragen© Selbermachen

    Tapetenbreite übertragen

    Bevor es mit dem Tapezieren losgeht, müssen alte Tapetenreste komplett vom Untergrund entfernt werden. Diese Vorbereitung ist wichtig, damit später das Muster und das Farbenspiel der neuen Tapete nicht gestört werden. Beginnen Sie folgendermaßen: Messen Sie zunächst die Tapetenbreite an der Rolle ab, und übertragen Sie dieses Maß abzüglich eines Zentimeters (Rollenbreite 53 cm minus 1 cm = 52 cm), ausgehend von der Raumecke aus, oben und unten auf die Wand. Nehmen Sie nun eine lange Wasserwaage und loten von der oberen Markierung aus nach unten. Treffen Sie mit dem Lot die untere Markierung, ist die Wandecke gerade, und Sie können dieses Lot als Arbeitslinie nutzen. Wird mit dem Lot nicht die untere Markierung getroffen, verläuft die Wandecke schief, und Sie müssen mit der Markierung wahrscheinlich noch weiter in die Raumecke wandern. Dieses ist notwendig, damit die Tapete auf jeden Fall etwa 1 cm in beziehungsweise um die Ecke läuft und somit die Ecke komplett abgedeckt wird.
  2. Tapetenkleister auftragenTapetenkleister auftragen© Selbermachen

    Tapetenkleister auftragen

    Nun wird der Tapetenkleister aufgetragen. Da es sich bei der hier verwendeten Tapete um eine Vliestapete handelt, muss selbstverständlich auch ein spezieller Vliestapetenkleber benutzt werden, der direkt auf die Wand aufgetragen wird. Arbeiten Sie beim Auftragen des Kleisters in den Ecken und an den Kanten stets mit dem Flachpinsel und auf den Flächen mit einer Malerrolle
  3. Tapete anbringenTapete anbringen© Selbermachen

    Tapete anbringen

    Die Tapete wird entsprechend der Wandhöhe plus etwa 5 cm zugeschnitten, auf die Wand gebracht und an der lotrechten Markierung ausgerichtet. Bei der zweiten Bahn ist zu beachten, dass die Tapete mit einem Rapport von 32 cm verklebt wird. Rapport bedeutet, dass sich das Muster mit jeder Bahn vertikal um 32 cm verschiebt.
  4. Überstände entfernenÜberstände entfernen© Selbermachen

    Überstände entfernen

    Die Überstände werden mit einer Schneidehilfe und einem scharfen Messer entfernt.
  5. Leisten anbohrenLeisten anbohren© Selbermachen

    Leisten anbohren

    Das Bildobjekt besteht aus einer 16 mm dicken MDF-Platte, deren Kanten mit brauner Farbe lackiert werden. Damit dieses Objekt optisch vor der Wand schwebt, wurde es rückseitig mit zwei Leisten versehen. Diese Leisten verhindern auch, dass die Platte beim Tapetenauftrag krumm wird.
  6. WandaufhängungWandaufhängung© Selbermachen

    Wandaufhängung

    Anbringen der Wandaufhängung.
  7. Tapete mittig auftragenTapete mittig auftragen© Selbermachen

    Tapete mittig auftragen

    Da unser Bildobjekt 90 cm breit ist, wird zunächst mittig eine Bahn Tapete aufgetragen. Dazu den geraden Verlauf mit Bleistift aufzeichnen, Kleister auftragen und die Tapete ansetzen. Links und rechts davon verlaufen dann jeweils 18,5 cm breite Stücke, die jedoch größer zugeschnitten und erst auf der Platte exakt zugeschnitten werden.
  8. Tapete exakt ansetzenTapete exakt ansetzen© Selbermachen

    Tapete exakt ansetzen

    Tapete exakt ansetzen.
Artikel aus selber machen Ausgabe 09/2011. Jetzt abonnieren!
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