Smarthome-Systeme als Komplettlösung nach dem Baukasten-Prinzip | SELBER MACHEN Heimwerkermagazin
Smarthome: Das alles können intelligente Steckdosen

Smarthome-Systeme als Komplettlösung nach dem Baukasten-Prinzip

Vernetzte Zwischenstecker bieten bereits grundlegende Smarthome-Funktionen. Für eine umfassende Gebäudeautomatisierung gibt es aber leistungsfähigere Systeme - wir stellen sie vor.

 
Smarthome-Systeme als Komplettlösung nach dem Baukasten-Prinzip © PR/ Hersteller
Smarthome-Systeme als Komplettlösung nach dem Baukasten-Prinzip

Diese Smarthome-Komplettlösungen bestehen aus vielen Komponenten, die sich nach dem Baukasten-Prinzip zusammensetzen lassen.

Teilweise geht das sogar mit Produkten unterschiedlicher Hersteller, wenn sie denselben Standard unterstützen. Voraussetzung ist meist eine Basisstation, bei der alle Informationen zusammenlaufen.

Manche Anbieter verlangen für die Nutzung eine monatliche Gebühr oder machen die Fernbedienung übers Internet kostenpflichtig. Das Abo fürs erste Jahr ist dann meist im Preis des Startpakets enthalten.

2 Komplettsysteme, die nicht zusammen können.

RWE Smarthome (Bild) und HomeMatic von EQ-3 gehörten zu den ersten Heimvernetzern.

RWE Smarthome (Bild) und HomeMatic von EQ-3 gehörten zu den ersten Heimvernetzern. Ihre Systeme sind nicht kompatibel. Wer gerne bastelt, hat mit HomeMatic mehr Möglichkeiten, die RWE-Lösung ist leichter zu bedienen. Startpakete ab circa 300 Euro.

Mixbetrieb: Die Qivicon-Plattform der Telekom

Die Deutsche Telekom hat mit ihrer Qivicon-Plattform einen herstellerübergreifenden Standard geschaffen.

Die Deutsche Telekom hat mit ihrer Qivicon-Plattform einen herstellerübergreifenden Standard geschaffen. Über die Qivicon-Basis (Bild, um 200 Euro) lassen sich Steckdosen von Bitron (um 60 Euro) ebenso steuern wie D-Link- Kameras, Philips-Lampen oder Miele-Hausgerät

Erweiterbar: Devolo "Home Control"

Devolo nutzt für "Home Control" den Funkstandard Z-Wave.

Devolo nutzt für "Home Control" den Funkstandard Z-Wave. An der Devolo-Basis sollen sich damit auch Produkte anderer Hersteller anmelden lassen. Schon das eigene Sortiment mit Steckdosen, Heizungsreglern, Rauchmeldern und mehr ist aber umfangreich. Ein Startset kostet etwa 220 Euro, das Erweiterungspaket mit drei Steckdosen rund 140 Euro.

Mini-Stecker: Das Fibaro-System

Das Fibaro-System funkt wie Devolo im Z-Wave-Standard, ist jedoch teurer.

Das Fibaro-System funkt wie Devolo im Z-Wave-Standard, ist jedoch teurer. Die Basis kostet je nach Ausstattung bis zu 600 Euro. Dafür sind die Steckdosen (um 60 Euro) sehr kompakt und zeigen den Stromverbrauch mit bunten LEDs an. Sie vertragen allerdings nur maximal 2.500 Watt, Konkurrenzmodelle haben bis zu 3.600 Watt Leistung.

Smartphone-Lösung per Bluetooth

Als erster Hersteller nutzt Elgato die neue HomeKit-Schnittstelle von AppleAls erster Hersteller nutzt Elgato die neue HomeKit-Schnittstelle von Apple.

Das heißt: Alle Produkte des Smarthome-Systems "Eve" werden per Bluetooth vom Smartphone oder Tablet aus gesteuert – der Zwischenstecker Eve Energy (Bild links) genauso wie Tür-, Fenster-, Luft- und Wettersensoren.

Als Fernbedienung dient die Eve-App für iOSGeräte, eine Lösung für Android ist vorerst nicht geplant. Mit dem offiziellen Start von HomeKit im Herbst soll sich Eve dann auch per Sprache steuern lassen. Nach dem Motto: „Siri, mach doch mal das Licht an."

Artikel aus selber machen Ausgabe 09/2015. Jetzt abonnieren!
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