Die Deckenpaneele werden nicht viel anders als Wandpaneele montiert.

Die Deckenpaneele werden nicht viel anders als Wandpaneele montiert.

Paneele aus Holz lassen sich an nahezu jeder Wand anbringen. Wie Sie beispielsweise Ihre Decke verkleiden, wird Ihnen Schritt für Schritt im folgenden Artikel erklärt.

 
Deckenpaneele lassen sich recht einfach montieren und sehen dabei wirklich gut aus. © Selbermachen
Deckenpaneele lassen sich recht einfach montieren und sehen dabei wirklich gut aus.

Das Foto unten zeigt, dass für die Deckenpaneele – mit der die Montage dieser kombinierten Decken-und-Wandverkleidung beginnt – nicht nur eine einfache Lage Latten an der Decke befestigt wird, sondern auch eine Konterlattung: Es wird ja Platz für die Einbaustrahler benötigt (ohne solche Einbauleuchten genügt eine einfache Ladung).

Die ersten Latten direkt an der Decke werden so befestigt, wie die Paneele verlaufen sollen, die zweite Lattenlage darunter verläuft quer dazu. Die Einbaustrahler werden an den Paneelen komplett montiert, bevor diese an den Latten befestigt werden. Sonst gäbe es Schwierigkeiten bei der Anbringung.

Passend für jeden Wohnstil

Paneelverkleidungen auf einer begrenzten Wandfläche enden nicht irgendwo, sondern brauchen seitliche Begrenzungen, die ganz wesentlich zum Gesamteindruck der Gestaltung beitragen. Die Randleisten müssen im Einklang mit der übrigen Einrichtung des Raums stehen.

Es hat schon einen guten Grund, wenn die Hersteller von Paneelen komplette Systeme anbieten, das heißt zu den Paneelen auch Abschlussleisten mit unterschiedlichen Profilen (wie die Paneele selbst auch in den verschiedenen Holzarten).

Die Leisten müssen zunächst die Unterlattung und den dahinterliegenden Hohlraum abdecken, sie sollen aber auch gewissermaßen einen Übergang zum Stil, zum Charakter der Raummöblierung bilden. Glatte und profilierte Leisten in vielen Formen werden in großer Zahl angeboten.

Profile in großer Auswahl

Die Wand- oder Deckenverkleidung wird erst mit dem passenden Abschlussprofil perfekt. Zur Auswahl stehen Sockel-, Hohlkehl-, Winkel- oder Zwischenleisten und viele mehr – natürlich jeweils in all den Holzarten und den gleichen Oberflächenbehandlungen, in denen es auch die Paneele gibt.

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Das Lattengerüst besteht aus zwei Lattenlagen. Dies bietet ausreichend Bauhöhe für die Niedervolt-Halogenleuchten, die den Esstisch darunter beleuchten sollen.

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Die Einbauleuchten werden vor Befestigung der Paneele montiert und an die Kabel an-geschlossen. Mit der Lochsäge werden die Ausschnitte mittig in die Paneele gesägt.

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Mit den üblichen Krallen werden die Paneele an der Unterkonstruktion befestigt. Zug um Zug werden auch die Zuleitungen für die Strahler an den Latten festgemacht.

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Vor die Seitenkanten der Deckenpaneele wird eine Blende gesetzt: etwa 4 cm breite Paneelstreifen oder Profilleisten. Darüber bleibt ein schmaler Lüftungsspalt.

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Die erste Latte für die Wandverkleidung wird direkt unterhalb der Deckenpaneele an die Wand geschraubt. Am Fuß der Wand wird ebenfalls waagerecht eine Leiste befestigt.

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Die Unterlattung für die Wandpaneele wird waagerecht angebracht. Drei Latten auf normale Wandhöhe plus Decken- und Fußleiste reichen dafür aus.

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Den seitlichen Abschluss bilden Profilleisten, die mit den Randleisten der Deckenpaneele auf Gehrung zusammengefügt werden. Solche Profile gehören zu diesem Paneelsystem.

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Perfekt schließen die Randleisten die Paneelflächen und damit den Gesamt­eindruck ab.

TEXT:Walter Diem; FOTO: Selbermachen Media
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