Welcher Kleister ist der Richtige? | SELBER MACHEN Heimwerkermagazin
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Welcher Kleister ist der Richtige?

Ein Tapetenwechsel steht für Veränderungen im Alltag: Ein neues Wandkleid kann jedem Zuhause einen modernen Look verleihen. Ebenso entscheidend wie die schöne Oberfläche: der passende Kleister!

 
Tapezieren mit dem richtigen Kleister © Selbermachen
Tapezieren mit dem richtigen Kleister

Struktur- oder Präge-, Papier- oder Vinyltapeten oder schlicht Raufaser: Mit der richtigen Arbeitsweise und einem Qualitätskleister kann jederman schnell eine neue Optik zaubern. Mitentscheidend ist der Kleister. „Metylan spezial“ von Henkel punktet bei fast jeder Tapetenart durch seine universelle Klebekraft und dauerhafte Sicherheit. Der Kleister lässt sich klumpenfrei anrühren, ist nach 20 Minuten gebrauchsfertig und sehr gut korrigierbar.

Wer Schritt für Schritt vorgeht, erhält auch als Anfänger ein perfektes Ergebnis. Zunächst werden die Bahnen zugeschnitten: Dazu die Zimmerhöhe plus 10 cm Verschnitt abmessen. Die Rückseiten gut mit Kleister bestreichen und zum Einweichen zusammenlegen. Immer nur so viel einkleistern, wie man in 15 Minuten verarbeiten kann. Damit die erste Bahn gerade sitzt, an der Wand mit Wasserwaage oder Senklot eine senkrechte Linie einzeichnen, an der die erste eingeweichte Bahn angelegt wird.

Ein leichter Überstand zur Decke ermöglicht den Ausgleich von Unebenheiten. Von der Mitte die Tapete mit einer Bürste oder einer Moosgummirolle blasenfrei andrücken. Nicht sitzende Nähte kann man mit einem glatten Nahtroller vorsichtig korrigieren. Alternativ wählt man den Kleister „Metylan direct“ für Vliestapeten. Die Bahnen werden direkt auf die Wand gebracht, ohne Weichzeiten und Tapeziertisch. „Metylan direct“ ist in etwa drei Minuten gebrauchsfertig.

Dann wird der Kleister auf die Wand gepinselt und die Vliestapete angelegt. Und auch nach Jahren lassen sich die Vliestapeten mühelos wieder abziehen. Noch einfacher geht Tapezieren mit „Metylan direct control“. Der Kleister ist zuerst pink, bevor er transparent auftrocknet. So erkennt man sofort, ob die Wand vollständig benetzt ist – ein perfektes Ergebnis ohne Fehlerstellen ist garantiert.

Wichtig: Bevor es ans Werk geht, müssen schadhafter Putz, kleine Risse oder herausgebrochene Mauerecken sorgsam ausgespachtelt werden. Tapezier-Grund für Vliestapeten verfestigt zusätzlich den Untergrund, reguliert die Saugfähigkeit und deckt gleichzeitig Farbunterschiede zuverlässig ab, ist also ideal auch für durchscheinende Tapeten.

SELBER MACHEN 10/2009

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