Akku-Heißkleber

Heißklebepistole Bosch GluePen im Test

In diesem Produkttest haben wir uns den "GluePen" von Bosch genauer angesehen. Welche Vorteile bietet die Akku-Heißklebepistole?

 
© Selbermachen
"GluePen" mit Steckerladegerät von Bosch

Der Vorteil von Heißklebern liegt auf der Hand: Sie sind garantiert lösemittelfrei, nahezu unbegrenzt haltbar und trocknen auch nicht aus. Ihr Nachteil: Sie brauchen ein Gerät, das sie heiß macht. Hier ist der neue GluePen von Bosch (rund 40 Euro) einen großen Schritt Richtung Alltagstauglichkeit gegangen. Durch einen leistungsfähigen Lithium-Ionen-Akku ist das handliche Gerät schon nach 15 Sekunden einsatzbereit.
 

Heißklebepistole "GluePen" von Bosch im Test

Bosch GluePenDie feine Düse macht das präzise Verkleben von fast allen Materialien einfach und sauber, ganz gleich ob Geschenkpaket oder Sperrholz-Modellflugzeug. Schon nach 20 Sekunden ist der Kleber fest.

Per Tastendruck wird der Kleber zum Heizelement in der Gerätespitze transportiert. Lässt man die Taste los, wird er ins Gerät zurückgezogen. Nachtropfen ist da nahezu ausgeschlossen.

Ist der Akku nach 30 Minuten Betrieb leer, wird er mit einem Steckerladegerät per Mini-USB-Stecker in vier bis fünf Stunden wieder geladen. Einzig eine Ablage für das Gerät hat uns gefehlt. Es würde die Gefahr reduzieren, mit der heißen Spitze in Berührung zu kommen, und, sollte es doch vorkommen, Klebertropfen auffangen.
 

Fazit:

Sehr handliches und schnell einsatzbereites Heißklebegerät für fast alle Materialien (ausgenommen Teflon, Styropor, Weich-PVC, PP und PE). Dadurch und durch zwei verschieden starke Kleber (transparent, opak) für nahezu alle Klebefälle im Haushalt geeignet.

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