Praktischer Raumtrenner

Paravent: Mobiler Raumteiler selbst gebaut

Um innerhalb eines Raumes eine Abgrenzung zu schaffen, muss man nicht gleich neue Wände einziehen. Weniger kompliziert ist es, einen Paravent aufzustellen.

 
Paravent © Lambertsen
Selbst gebauter Paravent - hier im Country-Stil

Transportable faltbare Stellwände sind zum einen ein guter Sichtschutz. Unmittelbar vor dem Fenster schirmen sie Licht und Sonnenstrahlen hervorragend ab. Zum anderen kann man im Handumdrehen einen Raum in zwei Bereiche teilen, um zum Beispiel ungestört am Computer zu arbeiten. Die Konstruktionen unserer beweglichen Wände sind denkbar einfach nachzubauen. Bei diesem Objekt benötigen Sie vier MDF-Platten, die Sie sich im Baumarkt zuschneiden lassen können (170 x 45 cm, etwa 9 Euro/Stück).

Neben dem Nutzwert bieten die einzelnen Elemente des Paravents eine tolle Fläche zur individuellen Gestaltung. Hier kann man zu Pinsel und Farbe greifen, Tapetenbahnen mit ausgefallenen Mustern oder Urlaubsfotos aufbringen.
 

Paravent selber bauen: Anleitung

  1. © Lambertsen

    Die zugeschnittenen MDF-Platten für den Paravent (170 x 45 cm, 16 mm dick) umlaufend mit doppelseitigem Klebeband (Teppichklebeband) bekleben. Vorher die Platte unbedingt entstauben.
  2. © Lambertsen

    Bedruckte Leinwand auflegen und so positionieren, dass auf jeder Seite 1,6 cm überstehen.
  3. © Lambertsen

    Kanten sauber mit dem Cuttermesser herausschneiden, damit die Leinwand ohne Falten um die Platte gelegt werden kann.
  4. © Lambertsen

    Überstehende Leinwand um die Kanten legen und festtackern. Die umlaufenden Kanten bei der Bemaßung nicht vergessen!
  5. © Lambertsen

    Damit der Paravent klappbar ist, werden die Flügel mit speziellen Beschlägen (Reparaturbänder für Fenster und Türen) verbunden. Die Positionen genau ausmessen, damit die Flügel genau fluchten.
  6. © Lambertsen

    Sind die Bänder mit den mitgelieferten Schrauben montiert, werden die Flügel eingehängt.
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