Gasgrill mit festem Unterbau

Ein fester Platz für den mobilen Gasgrill

Grillen ist ein geselliges Outdoor-Vergnügen. Wenn bloß nicht der Auf- und Abbau oder das Entsorgen der Asche wäre. Wir haben uns des Problems angenommen und einen mobilen Gasgrill mit einem festen Unterbau kombiniert.

 
Gartenparty mit einem Gasgrill © Selbermachen
Gartenparty mit einem Gasgrill

Kennen Sie auch dieses Verlangen, wenn der feine Duft eines gegrillten Steaks oder einer frischen Bratwurst vom Nachbarn herüberweht? „Das will ich jetzt auch“, hören wir uns sagen. Aber dazu müsste man nun den Grill aus dem Schuppen zerren oder ihn aufbauen oder erst noch von den Ascheresten befreien oder, oder, oder.

Damit ist jetzt Schluss! Alles, was Sie für eine gelungene Grillsaison benötigen, sehen Sie hier: Einen handlichen mobilen Gasgrill und einen dazu passenden stationären Unterbau. Bei dem Grill fiel unsere Wahl auf ein Exemplar der Firma Landmann, den „Pantera“ mit zwei getrennt einstellbaren Edelstahlbrennern (für etwa 200 Euro, teilweise auch günstiger erhältlich).

Sein Vorteil: Er ist groß genug für die abendliche Grillrunde und so handlich, dass man ihn schnell nach Grillende oder bei unvorhergesehenen Regenfällen ins Trockene tragen kann. Das stationäre Untergestell, individuell abgestimmt auf die Abmessungen des „Pantera“, ist dann selbstverständlich Selbermacher-Sache! Hergestellt aus Vierkanthölzern, kann das Gestell noch mit verschiedenen Seitenfüllungen versehen werden. Nach Ende der Grillsaison wird das Untergestell dann in seine drei Teilstücke auseinandergebaut und verstaut.

Wer kann da widerstehen? Der „Pantera“ von Landmann besitzt einen Rost und eine Platte aus emailliertem Gusseisen für leckeres Grillgut.

Mit einer Dimension von 4 x 6 cm bieten die gehobelten Vierkant hölzer eine perfekte Stärke für eine dübellose Verschraubung. Zudem würde hier eine größere Dimension zu klobig für den filigranen Grill-Unterbau wirken.

  1. Vierkantholz zusägenVierkantholz zusägen© Selbermachen

    Vierkantholz zusägen

    Sägen Sie die Vierkanthölzer entsprechend der Bauzeichnung zu. Die angeschrägten Bauteile werden mit einer Gehrung von 22,5 Grad versehen. Dazu eignet sich am besten eine Säge im Gestell mit verstellbarem Winkel. Wer nicht über eine solche Säge verfügt, kann sich mit dem Tipp weiter unten oder einer Tischlerschmiege helfen!
  2. Sitz übertragenSitz übertragen© Selbermachen

    Sitz übertragen

    Bevor die Einzelteile verleimt werden, sollten die Löcher für die Bodenträger (für die Einlegeböden) eingebohrt werden. Damit die jeweiligen Bodenträger auf einer identischen Höhe sitzen, wird der Sitz mit einem Tischlerwinkel auf die vier „Beine“ übertragen, und anschließend werden so die Löcher gebohrt.
  3. Löcher einbohrenLöcher einbohren© Selbermachen

    Löcher einbohren

    Bevor die Einzelteile verleimt werden, sollten die Löcher für die Bodenträger (für die Einlegeböden) eingebohrt werden. Damit die jeweiligen Bodenträger auf einer identischen Höhe sitzen, wird der Sitz mit einem Tischlerwinkel auf die vier „Beine“ übertragen, und anschließend werden so die Löcher gebohrt.
  4. ÜbersichtÜbersicht© Selbermachen

    Übersicht

    Übersicht des Elements.
  5. Nagel einschlagenNagel einschlagen© Selbermachen

    Nagel einschlagen

    Damit beim Verleimen und Verschrauben nichts verrutscht, bedient man sich eines kleinen Tricks: Schlagen Sie einen dünnen Nagel in eine Hirnholzseite ein und kneifen ihn dann auf etwa 3–4 mm ab. Nun drücken Sie die beiden Bauteile zusammen. Der Nagel drückt sich in die Gegenseite, und ein Verrutschen der Bauteile ist nahezu ausgeschlossen.
  6. Nagel abkneifenNagel abkneifen© Selbermachen

    Nagel abkneifen

    Damit beim Verleimen und Verschrauben nichts verrutscht, bedient man sich eines kleinen Tricks: Schlagen Sie einen dünnen Nagel in eine Hirnholzseite ein und kneifen ihn dann auf etwa 3–4 mm ab. Nun drücken Sie die beiden Bauteile zusammen. Der Nagel drückt sich in die Gegenseite, und ein Verrutschen der Bauteile ist nahezu ausgeschlossen.
  7. Bauteile zusammendrückenBauteile zusammendrücken© Selbermachen

    Bauteile zusammendrücken

    Damit beim Verleimen und Verschrauben nichts verrutscht, bedient man sich eines kleinen Tricks: Schlagen Sie einen dünnen Nagel in eine Hirnholzseite ein und kneifen ihn dann auf etwa 3–4 mm ab. Nun drücken Sie die beiden Bauteile zusammen. Der Nagel drückt sich in die Gegenseite, und ein Verrutschen der Bauteile ist nahezu ausgeschlossen.
  8. Sackloch bohrenSackloch bohren© Selbermachen

    Sackloch bohren

    Da sich die Schraubenköpfe bei der Verwendung in der Schräge nur schlecht in das Holz hineinziehen, muss ein Sackloch gebohrt werden. Anschließend einen wasserfesten Konstruktionskleber auf das Holz geben und die Bauteile zusammenschrauben.
  9. Kleber auftragenKleber auftragen© Selbermachen

    Kleber auftragen

    Da sich die Schraubenköpfe bei der Verwendung in der Schräge nur schlecht in das Holz hineinziehen, muss ein Sackloch gebohrt werden. Anschließend einen wasserfesten Konstruktionskleber auf das Holz geben und die Bauteile zusammenschrauben.
  10. Bauteile zusammenschraubenBauteile zusammenschrauben© Selbermachen

    Bauteile zusammenschrauben

    Da sich die Schraubenköpfe bei der Verwendung in der Schräge nur schlecht in das Holz hineinziehen, muss ein Sackloch gebohrt werden. Anschließend einen wasserfesten Konstruktionskleber auf das Holz geben und die Bauteile zusammenschrauben.
  11. Das GrundgerüstDas Grundgerüst© Selbermachen

    Das Grundgerüst

    Das Grundgerüst steht.
  12. Sacklöcher verspachtelnSacklöcher verspachteln© Selbermachen

    Sacklöcher verspachteln

    Die Sacklöcher werden mit einem Lackspachtel verschlossen und die Spachtelmasse nach dem Durchtrocknen mit einem Schleifgerät plan verschliffen. Sollte die Spachtelmasse in das Loch gesackt sein, so wird ein Nachspachteln notwendig!
  13. Spachtelmasse schleifenSpachtelmasse schleifen© Selbermachen

    Spachtelmasse schleifen

    Die Sacklöcher werden mit einem Lackspachtel verschlossen und die Spachtelmasse nach dem Durchtrocknen mit einem Schleifgerät plan verschliffen. Sollte die Spachtelmasse in das Loch gesackt sein, so wird ein Nachspachteln notwendig!
  14. Durchgangsloch bohrenDurchgangsloch bohren© Selbermachen

    Durchgangsloch bohren

    Das Mittelstück des Untergestells besteht nur aus zwei Rahmenhölzern, die mit Flügel schrauben an den beiden Seiten gestellen befestigt werden. Dazu die Rahmen oben und unten mit Schraubzwingen in Position bringen und Durchgangslöcher bohren. So kann nun mit Schlossschrauben und Flügelmuttern die Verbindung hergestellt werden.
  15. Verbindung herstellenVerbindung herstellen© Selbermachen

    Verbindung herstellen

    Das Mittelstück des Untergestells besteht nur aus zwei Rahmenhölzern, die mit Flügel schrauben an den beiden Seiten gestellen befestigt werden. Dazu die Rahmen oben und unten mit Schraubzwingen in Position bringen und Durchgangslöcher bohren. So kann nun mit Schlossschrauben und Flügelmuttern die Verbindung hergestellt werden.
  16. Innenwände einleimenInnenwände einleimen© Selbermachen

    Innenwände einleimen

    Die Seitengestelle erhalten Innenwände aus Leimholzplatten. Leimen Sie diese in Abstimmung mit den Einlegeböden ein.
  17. Holzschutz auftragenHolzschutz auftragen© Selbermachen

    Holzschutz auftragen

    Sind die Holzarbeiten erledigt, wird alles mit einem Holzschutz und der Deckfarbe versehen.
  18. Deckfarbe auftragenDeckfarbe auftragen© Selbermachen

    Deckfarbe auftragen

    Sind die Holzarbeiten erledigt, wird alles mit einem Holzschutz und der Deckfarbe versehen.

Bauteil befestigen© Selbermachen

Unser Tipp:

Die 22,5-Grad-Schrägung lässt sich auch so gut herstellen: Lassen Sie sich vom Tischler ein Holz mit der Schrägung zusägen. Mit einer Zwinge am Werkstück befestigt, kann dies so Ihre Schneidhilfe sein!

Oft kann man die Werkstücke nicht richtig festhalten und gleichzeitig die Schraube exakt setzen. Befestigen Sie in diesem Falle einfach die Bauteile mit Zwingen auf einem Tisch.

  1. Seitenteil Variante 1Seitenteil Variante 1© Selbermachen

    Seitenteil Variante 1

    Variante 1 des Seitenteils im Ziegel-Look.
  2. Do-it-Platte zuschneidenDo-it-Platte zuschneiden© Selbermachen

    Do-it-Platte zuschneiden

    Die Basis der Füllungsplatten ist eine Do-it-Platte. Sie lässt sich mit einem scharfen Cuttermesser in mehreren Durchgängen zuschneiden.
  3. Do-it-Platte streichenDo-it-Platte streichen© Selbermachen

    Do-it-Platte streichen

    Die Rückseite der Do-it-Platte erhält einen weißen Anstrich.
  4. Kleber aufziehenKleber aufziehen© Selbermachen

    Kleber aufziehen

    Die Verblender von Elastolith lassen sich mit einer Schere zuschneiden. Legen Sie sich das Muster der Verblender neben die Platte, und ziehen Sie mit einem Zahnspachtel den passenden Kleber von Elastolith auf.
  5. Verblender eindrückenVerblender eindrücken© Selbermachen

    Verblender eindrücken

    Die Verblender ins Kleberbett drücken und die Zwischenräume mit einem Pinsel glatt streichen.
  6. Zwischenräume glatt streichenZwischenräume glatt streichen© Selbermachen

    Zwischenräume glatt streichen

    Die Verblender ins Kleberbett drücken und die Zwischenräume mit einem Pinsel glatt streichen.

  1. Seitenteil in Stein-OptikSeitenteil in Stein-Optik© Selbermachen

    Seitenteil in Stein-Optik

    Die zweite Variante unseres Seitenteils kommt in schicker Naturstein-Optik.
  2. Natursteinmatte eindrückenNatursteinmatte eindrücken© Selbermachen

    Natursteinmatte eindrücken

    Ziehen Sie einen Flexkleber für den Außenbereich auf die Do-it-Platte auf, und drücken Sie die Natursteinmatte ins Kleberbett. Steine, die am Rand überstehen, können mit einer Schere aus dem Glasfasermattenverband herausgelöst werden.
  3. Holzrahmen anfertigenHolzrahmen anfertigen© Selbermachen

    Holzrahmen anfertigen

    Fertigen Sie einen Holzrahmen um die Platte herum, und verfüllen Sie dann die Fugen mit einer Fugenmasse für Natursteine.
  4. Fugenmasse aufgießenFugenmasse aufgießen© Selbermachen

    Fugenmasse aufgießen

    Fertigen Sie einen Holzrahmen um die Platte herum, und verfüllen Sie dann die Fugen mit einer Fugenmasse für Natursteine.
  5. Fugenmasse verteilenFugenmasse verteilen© Selbermachen

    Fugenmasse verteilen

    Fertigen Sie einen Holzrahmen um die Platte herum, und verfüllen Sie dann die Fugen mit einer Fugenmasse für Natursteine.
  6. Grauschleier entfernenGrauschleier entfernen© Selbermachen

    Grauschleier entfernen

    Mit einem feuchten Schwamm wird der Grauschleier der Fugenmasse entfernt.

  1. Seitenteil Variante 3Seitenteil Variante 3© Selbermachen

    Seitenteil Variante 3

    Die Seitenverkleidungen aus grau-weiß lackiertem Holz werden genauso angefertigt wie die Tür.
  2. Streifen aufnagelnStreifen aufnageln© Selbermachen

    Streifen aufnageln

    Auf eine Leimholzplatte werden Streifen von Sperrholz aufgebracht. Am schnellsten geht dies, wenn man sich den Sitz der Sperrholzstreifen mit einem Bleistift anzeichnet, in dem markierten Bereich Holzleim aufträgt und dann die Streifen, die zuvor mit einigen Nägeln versehen sein sollten, aufnagelt.
  3. Kanten schleifenKanten schleifen© Selbermachen

    Kanten schleifen

    Ist der Leim ausgehärtet, werden die scharfen Kanten noch einmal mit 120er Schleifpapier geschliffen.
  4. Zwischenräume streichenZwischenräume streichen© Selbermachen

    Zwischenräume streichen

    Die Tür erhält zunächst einen weißen Anstrich. Beginnen Sie mit den Zwischenräumen der Sperrholzstreifen, und rollen Sie anschließend die Flächen.
  5. Fläche rollenFläche rollen© Selbermachen

    Fläche rollen

    Die Tür erhält zunächst einen weißen Anstrich. Beginnen Sie mit den Zwischenräumen der Sperrholzstreifen, und rollen Sie anschließend die Flächen.
  6. Fläche streichenFläche streichen© Selbermachen

    Fläche streichen

    Die erhabenen Flächen werden im Farbton Lichtgrau gestrichen.
  7. Scharnier anbringenScharnier anbringen© Selbermachen

    Scharnier anbringen

    Zuletzt erhält die Tür ein Scharnier, einen Magnetschnapper und einen farblich abgestimmten Türgriff.

  1. Arbeitsplatte zusägenArbeitsplatte zusägen© Selbermachen

    Arbeitsplatte zusägen

    Die Arbeitsplatte aus 26/28 mm starkem Eichenholz wird mit einem Winkel von 22,5 Grad zugesägt. Eine Anschlagleiste hilft bei Verwendung einer Handkreissäge, einen geraden Schnitt auszuführen.
  2. Seitenteile verleimenSeitenteile verleimen© Selbermachen

    Seitenteile verleimen

    Die beiden Seitenteile werden stumpf mit Konstruktionskleber und Paketklebeband verleimt.
  3. Klarlack auftragenKlarlack auftragen© Selbermachen

    Klarlack auftragen

    Die so entstandenen drei Plattenelemente benötigen einen wetterfesten Anstrich mit Klarlack.
  4. Loch anfertigenLoch anfertigen© Selbermachen

    Loch anfertigen

    Mit einem Forstnerbohrer ein Versorgungsloch für den Gasschlauch anfertigen.
  5. Plattenelemente anschraubenPlattenelemente anschrauben© Selbermachen

    Plattenelemente anschrauben

    Plattenelemente an das Gestell schrauben.

Gasreservoir

Gasflasche für den Grill© SelbermachenHinter der Tür und unter dem Grill versteckt sich die Gasflasche. Hier wurde bewusst auf einen Boden verzichtet, sodass der Raum gut belüftet ist und sich auch der Wärmestau im Sommer in Grenzen hält.

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