Wandfarbe "Frischeweiß" von Auro im Kurztest | SELBER MACHEN Heimwerkermagazin
Farbe im Kurztest

Wandfarbe "Frischeweiß" von Auro im Kurztest

FRISCHE LUFT DURCH WANDFARBE? Wir testen die geruchsneutralisierende Farbe "Frischeweiß" von Auro. 

 
Kurztest Frischeweiß von Auro © Lukas Hartmann, Hersteller
Die ökologische Wandfarbe von Auro verbessert tatsächlich wahrnehmbar das Raumklima, indem sie Gerüche neutralisiert

Das Besondere an der Innenwandfarbe „Frischeweiß nr. 328“ von Auro ist das enthaltene Titandioxid. Es ist in der Lage, Schadstoffe, Gerüche oder Bakterien in der Luft in einem photokatalytischem Prozess aufzuspalten und abzubauen. 

Die Wandfarbe ist außerdem ökologisch zusammengesetzt: Sie basiert auf Sumpfkalk, was schimmelhemmend wirkt, und enthält keine Kunststoffdispersion. Streichbarkeit und Deckkraft sind gut.
  

Fazit

Die Deckkraft ist gut, es sind aber mindestens zwei Streichdurchgänge nötig. Manche Dispersionsfarben decken in weniger Durchgängen besser ab. Der positive Effekt auf die Raumluft ist tatsächlich wahrnehmbar. Die Farbe ist stark alkalisch (Kalkbasis), Haut und Augen sollten beim Streichen geschützt sein. Deutlich teurer als andere Farben.


Das Streichen ist aufwendiger als mit Dispersionsfarbe: Saugende oder kontrastreiche Untergründe muss man zuerst mit 20 Prozent Wasser verdünnt grundieren. Anschließend wird bis zu drei Anstriche aufgetragen, um eine vollständige Deckung zu erreichen. Man kann dabei die Fabe mit maximal zehn Prozent Wasser verdünnen.

Bernhard Eder
Artikel aus selber machen Ausgabe 05/2017. Jetzt abonnieren!
Tags: 
Das könnte Sie auch interessieren