Dachbodendämmung von A bis Z | SELBER MACHEN Heimwerkermagazin

Dachboden

Dachbodendämmung von A bis Z

Das „Team SELBER MACHEN“ ist wieder am Werk. Diesmal haben wir einen Dachausbau von der Dämmung über das Bad bis zur Wandgestaltung auf die Beine stellen lassen – und den Profis dabei zugeschaut

 
Dachboden Skizze © Selbermachen
Dachboden Skizze

Sie halten Ihr Dachgeschoss für zu klein, um es sinnvoll auszubauen? Dann schauen Sie sich unser selbst errichtetes Exemplar doch mal genauer an: Auf knapp 6 x 6 m Grundfläche haben wir einen wunderschönen Schlafraum und ein perfekt eingerichtetes Badezimmer gezaubert – selbst eine Schranknische, eine gemütliche Badewanne und eine Wellness-Dusche sind optimal integriert.

Na gut, wie beim „Team SELBERMACHEN“ üblich, haben wir nicht wirklich viel selber gemacht, sondern uns von Ausbau-Profis zeigen lassen, wie die das so angehen. Die wichtigste Erkenntnis: Es ist alles kein Hexenwerk. Bei einigen der Gewerke, wie etwa dem Anbringen der luftdichten Schicht für die Wärmedämmung oder beim Verlegen der Wasserleitungen, müssen Sie allerdings besonders sorgfältig und am besten mit Muße arbeiten. Hier ist eine nachlässige Ausführung nämlich besonders schadensträchtig. Bei zwei Teilarbeiten müssen auch Sie den Profi rufen: Beim Einbau der Dachfenster übernimmt Velux nur dann die Garantie, wenn das Fenster von einem zertifizierten Fachmann (Dachdecker oder Zimmerer) eingebaut wurde. Und beim Strom gilt wie bei SELBERMACHEN üblich:

Leitungen verlegen und Steckdosen setzen dürfen Sie selbst, den Anschluss an den Hausstrom übernimmt dann besser der Elektriker. Damit wir Ihnen den Dachausbau en détail nahebringen können, brauchten wir zunächst ein Dachgeschoss. Hier kam es zu einer echten Weltneuheit: Unser Redakteur und Zimmerer Ulrich Wolf baute einen kompletten Dachstuhl im Kellergeschoss des SM-Fotostudios auf. Es handelt sich dabei um ein sogenanntes Kehlbalkendach, bei dem zwischen jeweils zwei Sparren (die schrägen Hölzer) zwei Querhölzer eingebaut werden. Diese Hölzer („Kehlbalken“) haben eine stabilisierende Wirkung auf die Sparren und halten den Dachraum frei von störenden Pfosten. Der Dachstuhl selbst sitzt nicht auf dem Boden auf, sondern auf einem gemauerten Drempel aus Porenbeton. Um ausreichend Licht in das Ganze zu bringen, wurden noch zwei große „Lichtbänder“ von Velux in die Dachschrägen eingebaut. Diese Lichtbänder bestehen aus einem feststehenden (unten) und einem beweglichen (oben) Glasteil, letzteres lässt sich wie ein Klapp-/Schwingfenster bedienen. Um die Illusion eines echten Dachstuhls perfekt zu machen, haben wir von außen eine sogenannte Unterspannbahn aufgetackert, die die Konstruktion in der Realität wind- und regendicht macht – in unserem Fall verhinderte sie den Blick ins übrige Kellergeschoss.

1. Dämmung - Eine dicke Schicht Mineralwolle sorgt für gutes Klima unterm Dach

Etwa 30 % der Heizenergie eines Einfamilienhauses geht über ein ungedämmtes Dach flöten. Grund genug, die Sparrenzwischenräume zu nutzen und eine gute Dämmung einzubauen. Standard für den Selbermacher ist eine Kombination von Zwischensparrendämmung (200 mm) und Untersparrendämmung (50 mm). Die addierten 250 mm Dämmstärke reichen aus, um die Mindestanforderung der Energieeinsparverordnung einzuhalten. Die braune Mineralwolle von Knauf Insulation juckt übrigens erheblich weniger auf der Haut als andere.

Dämmwolle verlegen

  1. Abstand messenAbstand messen© Selbermachen

    Abstand messen

    Messen Sie den Sparrenabstand immer pro Feld und an mindestens drei Stellen in verschiedenen Höhen.
  2. GlasfaserwolleGlasfaserwolle© Selbermachen

    Glasfaserwolle

    Die Folienverpackung der Rollen sollten Sie nicht mit dem Cutter aufschneiden, sondern aufreißen.
  3. Glasfaserwolle schneidenGlasfaserwolle schneiden© Selbermachen

    Glasfaserwolle schneiden

    Schneiden Sie die Dämmrolle quer zur Länge auf Ihre gemessene Breite plus 1 cm. Ein Dämmstoffmesser und ein Richtscheit sind hilfreich.
  4. Glasfaserwolle einsetzenGlasfaserwolle einsetzen© Selbermachen

    Glasfaserwolle einsetzen

    Beginnen Sie mit dem ersten vollen Sparrenfeld am unteren Ende. Wichtig: Die Dämmung so weit wie möglich hinter die Pfette schieben, sie sollte sich nicht durchbiegen.
  5. Glasfaserwolle Wand streichenGlasfaserwolle Wand streichen© Selbermachen

    Glasfaserwolle Wand streichen

    Bevor Sie den Dämmstreifen zwischen Sparren und Giebelwand schieben, sollten Sie Letztere mit einem Primer für die Klebung der Luftdichtschicht vorbehandeln.
  6. Glasfaserwolle einsetzenGlasfaserwolle einsetzen© Selbermachen

    Glasfaserwolle einsetzen

    Erst nach der Trocknung des Primers den Dämmstreifen eindrücken. So bleibt die Kontaktfläche auf der Giebelwand frei von Fasern.
  7. Glasfaserwolle einsetzenGlasfaserwolle einsetzen© Selbermachen

    Glasfaserwolle einsetzen

    Den engeren Raum zwischen den Kehlbalken füllen Sie mit Passstücken.
  8. Abstand messenAbstand messen© Selbermachen

    Abstand messen

    Auch an den Dachfenstern muss gedämmt werden. Messen Sie den Abstand zwischen Sparren und späterer Beplankung mit Gipskartonplatten.
  9. Glasfaserwolle FensterGlasfaserwolle Fenster© Selbermachen

    Glasfaserwolle Fenster

    Eine passgenau gehobelte Latte schrauben Sie an die Sparren und füllen den Zwischenraum bis zum Fensterrahmen mit Dämmung.
  10. Dachboden GlasfaserwolleDachboden Glasfaserwolle© Selbermachen

    Dachboden Glasfaserwolle

    Die Dämmschicht muss lückenlos sein, sonst entstehen Wärmebrücken

Doppelt gedämmt hält Wärme ab

Der Dämmspezialist Knauf Insulation empfiehlt mittlerweile, die Dachflächen nicht nur bis in die Spitze zu dämmen, sondern auch den Raum zwischen den Kehlbalken. So verhindern Sie, dass im Winter ein Teil des Daches im Kalten liegt, sowie im Sommer einen Wärmestau unter dem First.

Glattstrich für saubere Anschlüsse

Falls Ihre Giebelwände auf der Oberfläche zu rau sind, könnte die luftdichte Haftung der Klebemasse oder -raupe leiden. In diesem Fall sollten Sie einen sogenannten „Glattstrich“ an der Wand vornehmen, um eine optimale Haftung zu erzielen. Dazu grundieren Sie einen Streifen von etwa 20 cm mit Rotband Universalgrundierung und ziehen dann einen Flächenspachtel auf. Den lassen Sie trocknen und grundieren abermals mit Tiefengrund. Das Ganze machen Sie am besten vor dem Dämmen.

2. Luftdichtschicht - PE-Folien halten die Feuchtigkeit aus der Dämmung

Ohne eine luftdichte Schicht, die unter der Dämmung angebracht wird, nutzt die beste Mineralwolle nichts. Diese Schicht aus einer Dampfbremsfolie und zugehörigen Klebebändern und Manschetten verhindert, dass im Winter warme und feuchte Luft in die Dämmung diffundiert, dort kondensiert und die Dämmwirkung boykottiert. Die Folie wird an die Sparren getackert, was relativ einfach ist, sie muss an die angrenzenden Bauteile (Giebelwände und Boden) sorgfältigst angeschlossen werden. Dazu bekommen Sie die zum Programm gehörenden Klebebänder, -masse und -raupen. Nutzen Sie bitte keine anderen Klebebänder – die mögen anfangs halten, aber keine 30 Jahre lang wie die Knauf-Insulation-Klebebänder.

PE-Folie anbringen

  1. IsolationIsolation© Selbermachen

    Isolation

    Tackern Sie die Folie von unten an die Sparren, und zwar alle 20 cm
  2. IsolationIsolation© Selbermachen

    Isolation

    Nicht vergessen: Auch an der Fußpfette muss die Folie anliegen, die überlappende Folie fixieren Sie später.
  3. IsolationIsolation© Selbermachen

    Isolation

    Die obere Folienbahn ziehen Sie (ohne Spannung!) unter die Kehlbalkenlage und tackern sie dort fest. Überlappung: jeweils mindestens 10 cm.
  4. Fenster isolierenFenster isolieren© Selbermachen

    Fenster isolieren

    An der Dachfensterlaibung schneiden Sie die Folien bündig ab.
  5. KlebenKleben© Selbermachen

    Kleben

    Die Folienstöße müssen Sie mit dem passenden Klebeband sauber und lückenlos abkleben.
  6. KlebenKleben© Selbermachen

    Kleben

    Die Tackerklammern und sonstige bei der Montage entstandenen Löcher ebenfalls sorgfältig abkleben.
  7. Fenster abdichtenFenster abdichten© Selbermachen

    Fenster abdichten

    Von Velux bekommen Sie passend zu jedem Dachfenster eine Dampfsperrschürze. Die drücken Sie mit dem mitgelieferten Stift in die Fensterrahmennut
  8. Fenster abdichtenFenster abdichten© Selbermachen

    Fenster abdichten

    Zusätzlich wird die Schürze in den vier Ecken mit je zwei Schrauben fixiert.
  9. KlebenKleben© Selbermachen

    Kleben

    Bei großen Fenstern sind die Schürzen zu verlängern. Das mittige Passstück sauber verkleben.

3. Anschlüsse - die Dampfbremsfolien müssen überall sauber abgeklebt werden

Richtig dicht wird die Schicht erst, wenn alle Anschlüsse sauber abgeklebt sind. Das geschieht hauptsächlich mit einer dauerelastischen Klebemasse, die auf nahezu jedem Untergrund dicht hält. Die Masse kommt aus der Kartusche, aus ihr ziehen Sie einen geraden, lückenlosen Strang auf dem verputzten Drempel und an die (geprimerte) Giebelwand und drücken die Folie durchgängig ein. Ist der Untergrund zu porös, müssen Sie ihn vorher verspachteln („Glattstrich“) und trocknen lassen. Die Kleberaupe ist ein vorgefertigter Doppelstrang Klebemasse, den Sie einfach von seiner Schutzfolie befreien und auf alle Baumaterialien aufkleben können. Dann wird die Folie eingedrückt. Für die Durchdringungen, also für Rohre und Kabel, gehören passende Manschetten zum Knauf-Insulation-Programm. Auch die müssen mit einem Klebeband (das blaue) an die Dampfbremsfolie angeklebt werden.

LDS - Solimur© SelbermachenLDS - Kleberraupe© SelbermachenOb Sie lieber mit der Klebemasse „Solimur“ (links) oder mit der Kleberaupe (rechts) arbeiten – für beide empfehlen wir, den Untergrund vorab für eine bessere Haftung zu primern. Nutzen Sie nicht irgendeinen Primer, sondern bleiben Sie im System.

Folie abkleben

  1. Silikon verklebenSilikon verkleben© Selbermachen

    Silikon verkleben

    Die Klebemasse „Solimur“ drücken Sie in einem geraden Strang auf den Drempel. Vorsicht: Die Masse klebt wie Hölle!
  2. SilikonSilikon© Selbermachen

    Silikon

    Die Folie drücken Sie mit einem grosszügigen Faltenwurf in die Masse ein, auf keinen Fall darf Spannung auf der Folie sein.
  3. RohrdurchführungRohrdurchführung© Selbermachen

    Rohrdurchführung

    Für die Rohrdurchführung (hier: Entlüftung des Fallrohres) legen Sie eine luftdichte Manschette ums Rohr
  4. RohrdurchführungRohrdurchführung© Selbermachen

    Rohrdurchführung

    … ziehen es stramm und klebenden Stoß per Klebeband ab.
  5. Kamin-AbzugKamin-Abzug© Selbermachen

    Kamin-Abzug

    So sieht eine sauber angeschlossene Durchdringung aus
  6. Dachboden isoliertDachboden isoliert© Selbermachen

    Dachboden isoliert

    Ist die Luftdichtschicht fertig, können Sie zur Kontrolle der Dichtheit vom Profi einen „BlowerDoor“-Test machen lassen. Infos finden Sie auf www.blowerdoor.de

Das ist mir aufgefallen

Begutachtung© SelbermachenTackerklammern abkleben? Ist das nicht ein bisschen übertrieben? Oliver Proskevon Knauf Insulation erklärt mir, dass die Tausenden Löcher durch die Klammern zu einem erheblichen Luftzugführen können – es droht Schimmelgefahr.

4. Metallprofile & Untersparrendämmung - Erst die zweite Schicht Mineralwolle komplettiert die Dachdämmung

Der nächste Schritt auf dem Weg zum perfekt gedämmten Dachgeschoss ist das Anbringen der Direktabhänger. Dabei handelt es sich um belastbare Metallstreifen, die Sie von unten an die Sparrenschrauben und rechtwinklig aufbiegen. Die Abhänger tragen die Metallprofile, an denen die Gipskartonbeplankung hängt, und sie dienen auch der provisorischen Fixierung der 50-mm-Untersparrendämmung. In der Dachschräge darf der Abstand der Abhänger (und damit der Tragprofile) nicht größer als 50 cm sein, an der Decke sind’s nur 40 cm. Den genauen Abstand legt die Länge der eingesetzten Gipskartonplatten fest (bei uns 260 cm bei 12,5 mm Stärke). Fixieren Sie die Abhänger immer mit je zwei Schrauben, und kleben Sie die Schrauben mit Klebeband ab.

Anbringen der zweiten Dämmschicht

  1. Abhänger festschraubenAbhänger festschrauben© Selbermachen

    Abhänger festschrauben

    Schrauben Sie die Abhänger mittig auf die Sparrenunterseite. Beginnen Sie unten am Drempel. Achtung: Sie müssen die Tragprofile von unten noch verschrauben können.
  2. Wand verkleidenWand verkleiden© Selbermachen

    Wand verkleiden

    Mit einer geraden Holzlatte können Sie die Richtung der untersten Abhänger-Reihe sauber fluchten und kontrollieren.
  3. AbmessenAbmessen© Selbermachen

    Abmessen

    Markieren Sie sich den Profilabstand entlang der Dachschräge auf der Giebelwand. Die Markierungen brauchen Sie später für die Verschraubung mit den Gipskartonplatten – dann wissen Sie, wo die Profile verlaufen.
  4. Abstände messenAbstände messen© Selbermachen

    Abstände messen

    Zum Verschrauben der Abhänger markieren Sie sich die Abstände am jeweils äußeren Sparren.
  5. Glasfaserwolle Glasfaserwolle © Selbermachen

    Glasfaserwolle

    Schieben Sie die Untersparrendämmung auf die Abhänger, und biegen Sie die wieder um.
  6. Glasfaserwolle schneidenGlasfaserwolle schneiden© Selbermachen

    Glasfaserwolle schneiden

    Mit dem Cutter erleichtern Sie das Aufschieben auf die Abhänger. Nicht in die Folie schneiden!
  7. Glasfaserwolle anbringenGlasfaserwolle anbringen© Selbermachen

    Glasfaserwolle anbringen

    Mit Blechschrauben fixieren Sie die Tragprofile an den Abhängern. Montieren Sie zunächst das unterste und oberste Profil.
  8. Dichtband Dichtband © Selbermachen

    Dichtband

    Ein sogenanntes UD-Profil nimmt die Tragprofile an den Giebelwänden auf. Dichtband für den Schallschutz aufkleben …
  9. Tragprofil verschraubenTragprofil verschrauben© Selbermachen

    Tragprofil verschrauben

    … und mit Drehstiftdübeln zwischen oberem und unterem Tragprofil verschrauben.
  10. Tragprofile schneidenTragprofile schneiden© Selbermachen

    Tragprofile schneiden

    Die Tragprofile selbst schneiden Sie mit einer Blechschere auf Maß. Erst beide Schenkel einschneiden, dann den Steg biegen, bis er bricht.
  11. TragprofilTragprofil© Selbermachen

    Tragprofil

    Zum Koppeln zweier Profile bekommen Sie Multiverbinder, die Sie in die Profilenden einschieben
  12. Befestigte GlasfaserwolleBefestigte Glasfaserwolle© Selbermachen

    Befestigte Glasfaserwolle

    Fixieren Sie eine gerade Latte am oberen und unteren Profil. Sie dient als Richtscheit für die übrigen Profile.
  13. Tragprofile veschraubenTragprofile veschrauben© Selbermachen

    Tragprofile veschrauben

    Profile über die Latte schieben, Abhänger aufbiegen und verschrauben.

5. Platten - Mit Gipskartonplatten schaffen Sie ganz einfach glatte Dachschrägen

Glasfaser Fugendeckstreifen© SelbermachenUm die Dachschrägen zu beplanken, haben wir uns die grünen Gipskartonplatten von Knauf-Bauprodukte ausgesucht. Grün sind sie deshalb, weil sie imprägniert und damit auch für Feuchträume wie unser Badezimmer geeignet sind – und so arbeiten wir mit immer den gleichen Platten. Die Imprägnierung hat aber auch den Effekt, dass die so gefürchtete Dampfdiffusion auf dem Weg in die Dämmung noch zusätzlich durch die Platten gebremst wird. Mit 260 cm Länge haben wir uns die großen Exemplare vorgenommen, die haben durch ihre enorme Fläche in den Dachschrägen Verlegevorteile gegenüber den kleineren Platten. Grundsätzlich sollten Sie die Platten immer quer zu den Tragprofilen verschrauben, das erhöht die Stabilität des Ganzen. Das Gleiche bewirken Sie auch, wenn Sie die Platten mit einem Mindestfugenversatz von 40 cm verlegen. Plattenstöße sollten nicht direkt in den Ecken von Tür- oder Fensterausschnitten liegen – auch wenn’s aufwendig ist, die Platten entsprechend auszuklinken. Etwas fummelig wird es an der Dachfensterlaibung: Hier können auch Profis sich nur durch Probieren an den richtigen Plattenzuschnitt annähern. Wichtig ist, dass Sie die Platten am oberen Fensterrahmen waagerecht und am unteren Rahmenende senkrecht anbringen, damit Luft am Fenster vorbei zirkulieren kann.

TIPP

Glasfaser Fugendeckstreifen© Selbermachen

Jedes Ständerwerk braucht andere Schnellbauschrauben: Für Metallprofile sind es die mit Feingewinde (A), für Vorwandelemente die mitBohrspitze (B) und für Holzständer die mit Grobgewinde (C). Ein Schraubvorsatz hilft beim plattenbündigen Eindrehen.

Anbringen der Gipskartonplatten

  1. DachwandDachwand© Selbermachen

    Dachwand

    Die erste Platte verschrauben die Profis mit 5 mm Abstand zur Giebelwand als Dehnungsfuge. Da die Platte lotrecht ausgerichtet wird, die Giebelwand aber nicht unbedingt gerade sein muss, kann ein Anschnitt der Längsseite nötig werden.
  2. Dachwand verschraubenDachwand verschrauben© Selbermachen

    Dachwand verschrauben

    Die nächste Platte ist auf das Rastermaß der Tragprofile gekürzt, damit ein ausreichender Fugenversatz entsteht. Sie sollte auf der halben Profilbreite enden, damit Sie die nächste Platte auch noch problemlos und bündig daran verschrauben können.
  3. Markierung einzeichnenMarkierung einzeichnen© Selbermachen

    Markierung einzeichnen

    Die Passstücke bis zum Deckenknick messen die Profis von den beiden Plattenecken aus. Sie werden auf der nächsten Platte angezeichnet.
  4. ZuschneidenZuschneiden© Selbermachen

    Zuschneiden

    Der obere Karton wird mit dem Cutter entlang der Markierung angeritzt.Nutzen Sie dazu ein Richtscheit.
  5. Platten gerade brechenPlatten gerade brechen© Selbermachen

    Platten gerade brechen

    Die Platte können Sie so über eine gerade Kante brechen. Anschließend müssen Sie noch den unteren Karton mit dem Cutter durchtrennen.
  6. ZuschneidenZuschneiden© Selbermachen

    Zuschneiden

    Die Profis fasen alle Schnittkanten mit dem Surformhobel auf etwa 45° an – das erleichtert später das Verspachteln der Fugen.
  7. Zugeschnittene PlatteZugeschnittene Platte© Selbermachen

    Zugeschnittene Platte

    Rechtwinklige Ausschnitte in einer Platte können Sie ganz einfach mit einer Gipsplattensäge oder dem Fuchsschwanz herstellen. Eine Seite einschneiden, die andere Seite wie gehabt anritzen, brechen und durchtrennen.
  8. Abstand messenAbstand messen© Selbermachen

    Abstand messen

    An der Fensterlaibung misst der Profi zunächst die Laibungstiefe und schneidet sich eine Schablone aus Gipskarton.
  9. Anhalten der PlatteAnhalten der Platte© Selbermachen

    Anhalten der Platte

    Durch Anhalten, Übertragen und Nacharbeiten entsteht die passende Schräge für den oberen Fensterrahmen, die die Profis dann auf eine große Platte übernehmen.
  10. Anhalten der PlatteAnhalten der Platte© Selbermachen

    Anhalten der Platte

    Mit viel Probieren und Feinarbeit haben die Knauf-Jungs die perfekte Laibungsplatte zugeschnitten. Die Platte wird in die Fensterrahmennut eingeschoben und an der selbst gehobelten Aufdopplungslatte verschraubt. Zum Raum hin lassen sie die Platte ein paar Zentimeter überstehen.
  11. Platte zurecht schneidenPlatte zurecht schneiden© Selbermachen

    Platte zurecht schneiden

    Genauso verfahren die beiden Spezialisten mit der Winkelplatte für den Übergang von der Schräge zur Laibung.
  12. Überstände abschneidenÜberstände abschneiden© Selbermachen

    Überstände abschneiden

    Die genauen Zuschnitte der überstehenden Laibungsplatten nehmen die Profis mit der Säge erst an den eingebauten Platten vor. Sägen Sie immer von innen nach außen, dann reißt die Sichtseite nicht so aus.
  13. Dachwand fertigDachwand fertig© Selbermachen

    Dachwand fertig

    Die schräge Dachfläche ist schließlich fertig beplankt. Es fehlt aber noch die Deckenbeplankung. Erst wenn alle Platten verschraubt sind, können sie mit Uniflott-Fugenmasse verspachtelt werden.

6. Fugen - Erst die Fugenmasse macht die Gipsplattenfläche stabil und belastbar

Zu einer ebenen Fläche werden die verschraubten Gipskartonplatten durch die Spachtelmasse. Zum System Uniflott gehören einmal das Uniflott selbst in Grün und in Weiß, passend zu den gewählten Platten sowie das Uniflott Finish. Der erste Spachtelgang mit Uniflott dient dazu, die Fugen zu füllen und die Platten so zu einer belastbaren Scheibe miteinander zu verbinden. Die Konsistenz sollte in etwa quarkähnlich sein. Nach ungefähr einer Stunde Trocknungszeit stoßen die Profis die Überstände mit dem Schraubgriffspachtel ab und beginnen den zweiten Spachtelgang mit Uniflott Finish. Das ist schon gebrauchsfertig angemischt, etwas dünner in der Konsistenz und füllt so die noch vorhandenen kleinsten Fehlstellen. Ein Nach schleifen der Fugen ist damit zwar nicht mehr zwingend nötig, unsere Knauf-Jungs machen’s aber natürlich trotzdem – echte Handwerksarbeit eben. Das Ergebnis ist eine planebene und absolut glatte Plattenoberfläche.

Die Gipsplatten verspachteln

  1. Verkleben der PlattenVerkleben der Platten© Selbermachen

    Verkleben der Platten

    Die kurzen Plattenkanten mit dem offenliegenden Gipskern und alle angefasten Schnittkanten müssen mit Tiefengrund vorbehandelt werden. Das mindert die sehr ausgeprägte Saugfähigkeit des Gipses.
  2. KleberKleber© Selbermachen

    Kleber

    Sollte eine der Schnellbauschrauben nicht bis unter die Plattenebene eingedreht sein, können Sie das beim Spachteln mit dem Schraubgriff im Knaufspachtel nachholen.
  3. SpachtelmasseSpachtelmasse© Selbermachen

    Spachtelmasse

    Sämtliche Schraublöcher werden sauber abgespachtelt.
  4. Spachtelmasse verputzenSpachtelmasse verputzen© Selbermachen

    Spachtelmasse verputzen

    Die Profis bringen die Uniflott-Masse sorgfältig in die Fugen ein. Wichtig ist, dass die Fugen vollständig gefüllt sind. Überstände werden glatt abgezogen.
  5. Spachtelmasse verstreichenSpachtelmasse verstreichen© Selbermachen

    Spachtelmasse verstreichen

    An allen Außenecken müssen Sie eine sogenannte Eckschutzschiene anbringen, die in die Fugenmasse eingearbeitet wird. Mit Tackerklammern fixieren Sie die Leiste provisorisch.
  6. SpachtelmasseSpachtelmasse© Selbermachen

    Spachtelmasse

    Gespachtelt werden die Schienen dann immer von der Ecke weg zur Fläche hin. In die andere Richtung reißen Sie die Leiste wieder ab.
  7. Spachtelmasse verputzenSpachtelmasse verputzen© Selbermachen

    Spachtelmasse verputzen

    An den schrägen Stoßkanten passen keine rechtwinkligen Leisten, hier wird Gewebeband eingearbeitet. Erst die Kante auf ganzer Länge vorspachteln.
  8. Gewebeband verklebenGewebeband verkleben© Selbermachen

    Gewebeband verkleben

    ... dann das Gewebeband einlegen und andrücken.
  9. Kleber verputzenKleber verputzen© Selbermachen

    Kleber verputzen

    Beim anschließenden Nachspachteln gehen die Profis ganz vorsichtig zu Werke, damit sie das Band nicht wieder herausziehen.
  10. Flächen glättenFlächen glätten© Selbermachen

    Flächen glätten

    Die unweigerlich entstehenden Grate an den Kanten schleifen Sie mit einem Schleifgitter vorsichtig ab.
  11. Wand verputzenWand verputzen© Selbermachen

    Wand verputzen

    Mit dem Glätter wird nun Uniflott Finish großflächig über die Fugen gezogen. Damit werden alle Fehlstellen und Riefen gefüllt. Anschließend die Fugen mehrere Stunden gut trocknen lassen.
  12. Trockenbau-SchleifmaschineTrockenbau-Schleifmaschine© Selbermachen

    Trockenbau-Schleifmaschine

    Die Trockenbau-Schleifmaschine haben die Profis natürlich bei ihrem Handwerkszeug, Sie können sich so ein Gerät im Fachhandel oder Baumarkt ausleihen. Damit lassen sich die Fugen schnell und sauber nachschleifen.

7. Drempel - Die gerade Wand unter der Schräge birgt noch ein paar Knackpunkte

Der Drempel (auch Kniestock oder Abseite genannt) hat auch in einem aufgemauerten Dachgeschoss noch eine Aufgabe: Er verbirgt und schützt die Anschlüsse der Luftdichtschicht an die gemauerten Drempel, und er bietet Platz für Wasser- und Elektroinstallationen. Um Platz zu sparen, greifen die Profis hier auf die schmalsten, nur 50 mm breiten Metallprofile zurück. Die UW-Profile werden an Boden und Dachschräge verschraubt, die CW-Profile dann dazwischengestellt. Der maximale Profilabstand liegt bei 62,5 cm.

TIPP

Knauf Uniflott© Selbermachen

Damit die Spachtelmasse schön cremig wird und lange verarbeitbar bleibt, streuen die Profis das Pulver von Hand ins Wasser und lassen das Ganze „eine Zigarettenlänge“ lang sumpfen. Erst danach wird durchgerührt.

Verschraubung des Drempels

  1. UW-ProfilUW-Profil© Selbermachen

    UW-Profil

    Zur Schallentkopplung klebt man den UW-Profilen, die an Boden und Giebelwand verschraubt werden, ein Dichtband auf die Unterseite.
  2. Akkuschrauber bohrenAkkuschrauber bohren© Selbermachen

    Akkuschrauber bohren

    Schnellbauschrauben mit Grobgewinde halten das Bodenprofil auf den OSB-Platten. Die im Profil eingestanzten Löcher sind für die Schrauben zu groß.
  3. Trockenbau-SchraubeTrockenbau-Schraube© Selbermachen

    Trockenbau-Schraube

    Gipsplattendübel fixieren das obere UW-Profil in der Dachschräge: Bodenprofil hochloten, Löcher durch das Schrägenprofil vorbohren, Dübel eindrehen.
  4. Metall schrabenMetall schraben© Selbermachen

    Metall schraben

    Schrauben werden durch eine Profilkante in die Gipsplattendübel eingedreht.
  5. Platten festschraubenPlatten festschrauben© Selbermachen

    Platten festschrauben

    Beginnen Sie mit der Beplankung am Fenster, und schneiden Sie die erste Platte winkelförmig zu. Dann liegt an der Fensterkante kein Plattenstoß.
  6. DachbodenDachboden© Selbermachen

    Dachboden

    Beginnen Sie mit der Beplankung am Fenster, und schneiden Sie die erste Platte winkelförmig zu. Dann liegt an der Fensterkante kein Plattenstoß.
  7. TiefengrundTiefengrund© Selbermachen

    Tiefengrund

    Die Gipskartonfläche behandeln Sie abschließend mit einem Tiefengrund.

8. Übergänge - Wahre Profis zeigen sich erst an den Anschlussfugen

Anschlussfugen zwischen Wand und Wand oder Wand und Schräge sind deshalb sokritisch, weil sich die angrenzenden Bauteile bei Temperaturschwankungen immer in ihrer Längsebene ausdehnen und deshalb in verschiedene Richtungen arbeiten. Die Folge sind Risse. Die verhindern Sie, indem Sie am Übergang von Gipsplatte zu Gipsplatte (Innen- und Außenecken) ein Gewebeband in die Spachtelmasse einarbeiten, das diese Zugspannung aufnimmt. Bei Übergängen verschiedener Materialien (Giebelwand) füllen Sie die Fuge mit einer dauerelastischen und überstreichbaren Masse (kein Silikon!).

Das ist mir aufgefallen

„Ich war überrascht, wie sorgfältig und mit wie viel Zeit die beiden Knauf-Profis sich den Anschlussfugen gewidmet haben. Hier ist schnelles Arbeiten eher nicht zielführend. Übrigens weiß ich jetzt, warum die beiden von der ersten Gipsplatte an der Giebelwand die halbrunde Längskante vor dem Verschrauben abgeschnitten haben: Man braucht dann nämlich viel weniger vom Power-Elast zum Ausspritzen!“

Anschlussfugen abdichten

  1. Kleber anbringenKleber anbringen© Selbermachen

    Kleber anbringen

    Für das Einarbeiten des Gewebebands spachteln Sie die Ecke vor, drücken das Band ein und spachteln vorsichtig nach.
  2. SilikonSilikon© Selbermachen

    Silikon

    Anschlussfugen zur Giebelwand spritzen Sie mit einer dauerelastischen Masse sauber aus. Schneiden Sie die Kartuschenspitze etwa auf Fugenbreite ab, am besten schräg.
  3. AbzieherAbzieher© Selbermachen

    Abzieher

    Mit einem Abzieher lässt sich dien och frische Masse sauber ausrunden oder anfasen. Wichtig: DieMasse sollte nur an zwei Flanken haften, nicht die Fuge komplett ausfüllen.
  4. Verfugter DachbodenVerfugter Dachboden© Selbermachen

    Verfugter Dachboden

    Die Anschlussfugen müssen sorgfältig ausgeführt werden, das machen Sie am besten ganz zum Schluss.

9. Zwischenwände - Mit Ständern und Platten ganz einfach Räume bauen

Profile© SelbermachenZum Stellen der Zwischenwand benötigen Sie neben den Gipskartonplatten Metallprofile: Die UW-dB-Profile haben eine U-Form, werden an Boden und Decke geschraubt und halten die senkrechten CW-dB-Profile, an denen die Platten verschraubt werden. Das „dB“ (Dezibel) steht übrigens synonym für erhöhten Schallschutz, der durch eine durchgehende Riffelung bei der Profilarten erreicht wird. Wie beim Drempel bekleben Sie die Unterseiten der UW-dB-Profile mit einem entkoppelnden Dichtband, bevor Sie sie an Boden und Decke verschrauben. Der Profilabstand der CW-Ständer liegt hier bei 60 cm, das entspricht der Plattenbreite.

Zwischenwände ziehen

  1. Stahl schneidenStahl schneiden© Selbermachen

    Stahl schneiden

    Mit dem Knabberer haben die beiden Profis von Knauf die Profile exakt auf Länge gebracht. Für Selbermacher funktioniert eigentlich auch eine simple Blechschere.
  2. Wand StahlträgerWand Stahlträger© Selbermachen

    Wand Stahlträger

    Bevor sie die UW-Profile verschrauben, stellen die Profis die CW-Profile ein. Bei hochkant verlegten Platten entspricht der Profilabstand der Plattenbreite (60 cm).
  3. Wand aufbauenWand aufbauen© Selbermachen

    Wand aufbauen

    Das Passstück unter den Platten verschrauben die beiden am Übergang zur Giebelwand. Am freien Ende der Trennwand steht eine ganze Platte.
  4. Glasfaserwolle einsetzenGlasfaserwolle einsetzen© Selbermachen

    Glasfaserwolle einsetzen

    Ist eine Seite beplankt, wird der Hohlraum mit Trennwanddämmung für optimalen Schallschutz gefüllt.
  5. Platte einsetzenPlatte einsetzen© Selbermachen

    Platte einsetzen

    Es folgt wieder eine raumhoch abgeschnittene Platte.
  6. Wand befestigenWand befestigen© Selbermachen

    Wand befestigen

    Als kleine Trennwand innerhalb des Bades und Vorwandelement für das Waschbecken montieren die Knauf-Jungs ein weiteres Ständerwerk mit Gipsplattendübeln an der Zwischenwand.
  7. Wand einbauenWand einbauen© Selbermachen

    Wand einbauen

    Bei der Beplankung geht’s mit der oberen Abschlussplatte los.
  8. TrennwandTrennwand© Selbermachen

    Trennwand

    Der fertige Wandstummel ist nicht mit Trennwanddämmung gefüllt.

10. Elektrik - Dosen und Leitungen für Licht und Strom

Das Schöne an den Trockenbauwänden ist die Tatsache, dass Sie die Löcher für die Elektroinstallationen ganz einfach mit dem Akkuschrauber und einer Lochsäge herstellen können – kein mühseliges, schmutziges Stemmen und Bohren ist hier angesagt. Auch die Leitungen selbst können Sie in den Hohlräumen gut verlegen, hier gibt es keine Vorschriften hinsichtlich der in Massivwänden einzuhaltenden Installationszonen. Die Steckdosen selbst sollten allerdings einen Bodenabstand von etwa 30 cm, die Lichtschalter von 105 cm haben. Wollen Sie Lichtschalter und Steckdosen kombinieren, so gelten die 105 cm Bodenabstand für die mittlere Hohlwanddose. Ein Tipp: Setzen Sie für die Doppelsteckdosen Doppel-Hohlwanddosen ein und nicht zwei Einzeldosen. Die sind mit unter schwieriger zu bohren, da sie sich am Rand nicht überlappen dürfen. Für die Lichtspots in der Decke ist eine gute Lichtplanung erforderlich. Aber Achtung: Schauen Sie sich die Spots und die Leitungslänge genau an, bevor Sie die Löcher bohren. Die mitgelieferten Verbindungskabel zwischen den Spots und dem Trafo können zu kurz sein, Verlängern ist fummelig. Die Leitungen, Dosen und Spots können Sie selbst installieren und verdrahten. Den Anschluss an den Hausstrom sollten Sie dem Elektriker überlassen.

Das ist mir aufgefallen

Zubehör© Selbermachen„Lange habe ich mich vor dem Thema Strom gedrückt, beim Team SELBERMACHEN kam ich nicht mehr daran vorbei: Wenn man sich damit mal richtig befasst hat, ist die Auswahl und das Verlegen der richtigen Leitungen kein Hexenwerk mehr. Jedenfalls ging mir ein Licht auf, und Strom war auch auf der Steckdose. Der Trockenbau mit seinen Hohlräumen ist für die Installation einfach genial!“

Löcher für Elektrik bohren

  1. Loch bohrenLoch bohren© Selbermachen

    Loch bohren

    Zeichnen Sie sich die Lage der Spots an der Deckean, und bohren Sie die dafür passenden Löcher (Durchmesser steht in der Montageanleitung Ihrer Spots). Beachten Sie unbedingt die Länge der Verbindungskabel der Spots, die ist meist kurz.
  2. Kabel verlegenKabel verlegen© Selbermachen

    Kabel verlegen

    Ziehen Sie das stromführende Kabel aus einem der Löcher, und schieben Sie den Trafo der Lichtspots rein.
  3. Kabel verlegenKabel verlegen© Selbermachen

    Kabel verlegen

    Die Verbindungskabel der Spots ziehen Sie sich mit einem gebogenen Draht durch die Löcher und verbinden sie mit dem Trafo. Den schließen Sie dann an das stromführende Kabel an.
  4. ZubehörZubehör© Selbermachen

    Zubehör

    Wollen Sie eine Doppelhohlraumdose setzen, bohren Sie zunächst die beiden Löcher und schneiden die Stege mit dem Cutter heraus.
  5. WandkabelWandkabel© Selbermachen

    Wandkabel

    Das stromführende Kabel und die Leitung zum Lichtziehen Sie von hinten durch die Dose.
  6. Wanddose befestigenWanddose befestigen© Selbermachen

    Wanddose befestigen

    bevor Sie sie in der Lochlaibung mit den Aufklapphaken hinter der Dose fixieren.

Dämmstoffe vom Experten

Glasfaserwolle© Selbermachen

Einer der weltweit führenden Hersteller von Dämmstoffen aus Glaswolle-, Steinwolle und Holzwollebasis sowie auch EPS (Extrudiertes Polystyrol)-Produkten ist Knauf Insulation aus Simbach am Inn. Als Teil der familiengeführten Knauf-Gruppe produziert Knauf Insulation in mehr als 30 Ländern auf der ganzen Welt seine Dämmprodukte. Wichtiges Alleinstellungsmerkmal ist dabei die Mineralwolle auf Basis der ECOSE-Technologie: Dem regelmäßigen SELBERMACHEN-Lesern werden die dunkelbraun gefärbten Dämmrollen bekannt vorkommen. Dabei handelt es sich um Mineralwolle mit einer neuartigen Bindemittelrezeptur, die das sonst übliche Jucken der Dämmfasern auf der Haut stark minimiert. Knauf Insulation bietet alle für einen Dachausbau nötigen Komponenten von der Dämmung bis zur Kleberaupe aus einer Hand an – natürlich perfekt aufeinander abgestimmt.

Trockenbau aus einer Hand

Markierung einzeichnen© SelbermachenWenn man „trockener Innenausbau“ in Deutschland sagt, landet man sehr früh unweigerlich bei den grauen und grünen Gipskartonplatten von Knauf Bauprodukte. Auch die Iphofener gehören zur weltweit agierenden Knauf-Gruppe und bieten nicht nur alles rund ums Ständerwerk, die Gipsplatten und Uniflott an, sondern auch die ganze Palette an Bauchemie, die wir im zweiten Teil vom Team SELBERMACHEN im geplanten Bad einbauen. Durch die hohe Angebots- und Produkttiefe der gesamten Knauf-Gruppe kommen die regelmäßigen Innovationen und Weiterentwicklungen für den Profianwender auch immer dem ambitionierten Selbermacher zu gute. Sie brauchen Beispiele? Die schalltechnisch erheblich verbesserten UW- und CW-dB-Profile für die Trockenbauwand etwa oder das Uniflott-System für perfekt glatte Oberflächen sind echte Eigenentwicklungen aus dem Hause Knauf.

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