Mach doch mal das Bad! | SELBER MACHEN Heimwerkermagazin
Badezimmer renovieren

Mach doch mal das Bad!

So verschieden die Ansprüche an ein Bad sind, so verschieden sind auch die Voraussetzungen. Wir haben deswegen nicht ein Bad komplett renoviert, sondern die Arbeiten in kleinere, machbare Einzelprojekte aufgeteilt. Sie haben also die Wahl! Fliesen, Fugen, Dusche oder Waschbecken: Wir haben nützliche Tipps, die Ihnen beim Badezimmer Renovieren helfen!
 
Dank Renovierung: vom unansehnlichen Bad zum persönlichen Wohlfühl-Spa! © Chris Lambertsen
Dank Renovierung: vom unansehnlichen Bad zum persönlichen Wohlfühl-Spa!

Für den einen ist es nur eine „richtige“ Renovierung, wenn es staubt und Steine fliegen. Ein anderer ist bereits mit einer neuen Silikonfuge zufrieden. Wo fängt Renovieren an, und ab wann lohnt es sich? Das Team von SELBER MACHEN ist der Meinung, dass sich jede noch so kleine Renovierungmaßnahme lohnt, wenn sie den Menschen dahinter glücklich und zufrieden macht. Das darf dann auch nur mal der Tausch einer Duschbrause sein ... Auf den nächsten Seiten finden Sie nun viele Ansätze, Ihr Bad schöner zu machen. Angefangen beim Auffrischen einer Fliesenfuge, dem Tausch von Waschtischarmaturen und Waschbecken über den Wechsel von zerbrochenen Fliesen bis hin zum Verputzen der Wand. Letzteres gehört aber schon zur Kür der Badrenovierung und bedarf eines mittleren Kraftaktes. Wer noch weiter gehen möchte, für den halten wir den Neueinbau einer Duschtasse nebst Duschkabine bereit. Lassen Sie sich also von uns „anstecken“!

Fliesen verputzen

Die Vorarbeit ist entscheidend: so auch bei dem Verputzen von alten Fliesen. Ist die Oberfläche gereinigt, wird zunächst ein Haftvermittler aufgetragen. Danach rühren Sie sich eine Art Schlämme aus Haftvermittler und Feuchtraumputz an und bringen diese auf. Ist die Schlämme getrocknet, beginnt das eigentliche Verputzen. Zuletzt wird der Putz noch geschliffen und gestrichen.

Frischer Putzt lässte betagte Wände aufleben

  1. Ansetzgips auftragenAnsetzgips auftragen© Chris Lambertsen

    Ansetzgips auftragen

    Oft sind Bäder nicht bis zur Decke gefliest. Wer den Absatz bis zur Decke ausgleichen möchte, greift zu Gipsplatte und Ansetzgips.
  2. Gipsplatte aufsetzenGipsplatte aufsetzen© Chris Lambertsen

    Gipsplatte aufsetzen

    Dazu die Gipsplatte passgenau zuschneiden und gegebenenfalls die Form mit einem Surformhobel (Gipshobel) anpassen, den Ansetzgips je nach auszugleichender Wanddicke in entsprechend großen Batzen auftragen und anschließend alles auf die Wand aufsetzen.
  3. Wasserzuleitung abriegelnWasserzuleitung abriegeln© Chris Lambertsen

    Wasserzuleitung abriegeln

    Wichtig! Vor der Demontage der alten Armaturen gehört die Wasserzuleitung abgeriegelt. Danach den Hahn an der Armatur leerlaufen lassen.
  4. Armatur lösenArmatur lösen© Chris Lambertsen

    Armatur lösen

    Mit einer Rohrzange werden die Anschlüsse der Armatur gelöst. Denken Sie dran, die Verschlussstopfen für die Wasserzuleitungen zu besorgen.
  5. Z-Anschlüsse herausdrehenZ-Anschlüsse herausdrehen© Chris Lambertsen

    Z-Anschlüsse herausdrehen

    Nun noch die Z-Anschlüsse herausdrehen und die Verschlussstopfen eindrehen. Sie werden die Leitungen während der Bauphase verschließen.
  6. Schraube abnehmenSchraube abnehmen© Chris Lambertsen

    Schraube abnehmen

    Um die Heizung zu demontieren, müssen die Leitungen verschlossen sein. Dazu unten die Schraube abnehmen und die Inbusschraube eindrehen.
  7. Verbindungsmutter lösenVerbindungsmutter lösen© Chris Lambertsen

    Verbindungsmutter lösen

    Das Thermostat zudrehen und anschließend die Verbindungsmutter mit der Rohrzange lösen. Bereits jetzt schon eine Auffangschale drunterstellen.
  8. Heizkörper entleerenHeizkörper entleeren© Chris Lambertsen

    Heizkörper entleeren

    Löst man nun unten die Mutter, entleert sich der Heizkörper. Ist das gesamte Wasser abgelaufen, wird der Heizkörper von der Wand genommen.
  9. WC abbauenWC abbauen© Chris Lambertsen

    WC abbauen

    Auch das WC samt Spülkasten muss weichen. Dazu am WC die Bodenschrauben lösen und die Keramik aus dem Abwasserrohr ziehen.
  10. Abwasserrohr verschließenAbwasserrohr verschließen© Chris Lambertsen

    Abwasserrohr verschließen

    Nun liegt das Abwasserrohr frei, und kein Geruchsverschluss stoppt die unangenehmen Gerüche aus der Kanalisation. Nehmen Sie daher etwas Textil, und stopfen Sie es in einen Kunststoffbeutel. Den Kunststoffbeutel stecken Sie anschließend in das Abwasserrohr und verschließen es damit sauber!
  11. Fliesen reinigenFliesen reinigen© Chris Lambertsen

    Fliesen reinigen

    Die Fliesen müssen fett- und seifenfrei sein, bevor sie verputzt werden. Damit wirklich alles runtergeht, wird dazu ein spezieller Reiniger genutzt.
  12. Haftvermittler auftragenHaftvermittler auftragen© Chris Lambertsen

    Haftvermittler auftragen

    Da auf den glatten Fliesen kein Putz halten würde, wird eine dünne Schicht Haftvermittler für Fliesen mit einem Deckenpinsel aufgetragen.
  13. Schlämme anrührenSchlämme anrühren© Chris Lambertsen

    Schlämme anrühren

    Nun wird zuerst eine Schlämme aus dem Feuchtraumputz und dem Haftvermittler angerührt und auf die Fliesen dünn aufgetragen.
  14. Feuchtraumspachtel aufziehenFeuchtraumspachtel aufziehen© Chris Lambertsen

    Feuchtraumspachtel aufziehen

    Ist die Schlämme getrocknet, wird der pure Feuchtraumspachtel mit der Kelle einige Millimeter aufgezogen, verdichtet und angepresst.
  15. Wand abziehenWand abziehen© Chris Lambertsen

    Wand abziehen

    Wenn der Putz schon etwas angezogen hat, wird für eine besonders homogene Oberfläche noch die Wand mit einem Flächenrakel abgezogen.
  16. Wand überarbeitenWand überarbeiten© Chris Lambertsen

    Wand überarbeiten

    Für eine feine Putzoberfläche empfehlen wir, die Wände mit einem Schleifgitter zu überarbeiten. Anschließend erfolgt der farbige Anstrich.
  17. Schöne WirkungSchöne Wirkung© Chris Lambertsen

    Schöne Wirkung

    Kein Vergleich zu der ursprünglichen, braunen Fliese! Der feine Putz strahlt Ruhe und Eleganz aus.

Experte Thorsten Zühlsdorff© SelbermachenPROFITIPP: Thorsten Zühlsdorff, Marktleiter Max Bahr-Baumarkt, Hamburg: Wer Putz auf Fliesen einsetzen möchte, sollte mit einer verzögerten Trocknungsdauer rechnen! Normalerweise zieht die Feuchtigkeit des Putzes zu großen Teilen in die Wand und trocknet von hier aus ab. Das ist hier durch die glasierte Fliese nicht möglich. Kalkulieren Sie daher ruhig zwei Tage länger für die Trockendauer ein. Noch ein Tipp zum Verputzen: Kleben Sie Malervlies mit Folienrücken als Schutz auf den Boden!

Fliesen renovieren

Ablagerungen von Shampoo oder Badezusätzen lassen die Fugen mit der Zeit ergrauen. Hier helfen ein Fugenreiniger und eine Bürste sowie ein „Fugen-Frisch-Produkt“. Zeigen sich bereits Stockflecken oder Schimmel, muss die Fuge erneuert werden. Das bedeutet: Fugen auskratzen und neu verfugen!

So wird die ergraute Fliesenfuge wieder frisch

  1. Fugen reinigenFugen reinigen© Chris Lambertsen

    Fugen reinigen

    Auf die verschmutzten Fugen einen Fugenreiniger sprühen und einwirken lassen. Dann mit einer Bürste und Wasser kräftig abschrubben.
  2. Fugenzement einbringenFugenzement einbringen© Chris Lambertsen

    Fugenzement einbringen

    Ein „Frische-Fuge-Produkt“ (dünnschichtiger Fugenzement) in die Fugen einbringen.
  3. Reste entfernenReste entfernen© Chris Lambertsen

    Reste entfernen

    Nach angegebener Einwirkzeit die Reste mit einem Schwämmchen von der Fliese entfernen.
  4. Fuge herausarbeitenFuge herausarbeiten© Chris Lambertsen

    Fuge herausarbeiten

    Stufe 2, die Fuge muss raus: Mit einem Dremelfräser oder einer Fugenraspel werden die alten Fugen herausgearbeitet.
  5. Fugenmasse einarbeitenFugenmasse einarbeiten© Chris Lambertsen

    Fugenmasse einarbeiten

    Neue Fugenmasse in kleiner Menge anrühren, da die Verarbeitungszeit recht kurz sein kann. Die Masse diagonal oder kreisend mit einer Gummirakel in die Fuge einarbeiten.
  6. Rugenreste entfernenRugenreste entfernen© Chris Lambertsen

    Rugenreste entfernen

    Fugenreste mit einem feuchten (nicht nassen) Schwamm entfernen.

Siphon reinigen

Wenn der Abfluss mal verstopft ist, ja was ist denn schon dabei ...?“ Kennen Sie diesen Werbeslogan aus den 80ern noch? Klar, da schüttete man eine gehörige Portion Chemie in den Ausguss, und dann war’s das. Doch was tun, wenn es dann doch nicht klappt oder man einfach der Umwelt zuliebe mal auf die chemische Keule verzichtet? Dann heißt es Gummihandschuhe anziehen und Rohr aufschrauben! Meistens ist das eine Sache von gut zehn Minuten, und der Siphon funktioniert wieder staufrei.

Der Duschen-Siphon

  1. Revisionsklappe öffnenRevisionsklappe öffnen© Chris Lambertsen

    Revisionsklappe öffnen

    Die Revisionsklappe (Zugangsklappe) öffnen.
  2. Schraubverbindung lösenSchraubverbindung lösen© Chris Lambertsen

    Schraubverbindung lösen

    Gummihandschuhe schützen vor Schmutz, und obendrein hat man noch mehr Griff mit ihnen. Lösen Sie die Schraubverbindungen ohne Werkzeug!
  3. Rohr reinigenRohr reinigen© Chris Lambertsen

    Rohr reinigen

    Rohr mit Flaschenbürste reinigen, Gummidichtungen eventuell tauschen.
  4. Siphon einsetzenSiphon einsetzen© Chris Lambertsen

    Siphon einsetzen

    Alles wieder fest zusammenschrauben.

Dusche neu verfliesen

Eine Dusche zu entfernen und komplett neu zu ersetzen ist schon mehr als ein bisschen Kosmetik im Bad. Wir haben hier zusätzlich noch die Fliesen im Duschbereich erneuert, da die Verwendung eines Feuchtraumputzes im Spritzwasserbereich nicht zu empfehlen ist.

Eine saubere Sache: die neue Dusche

  1. Rückbau der DuschtasseRückbau der Duschtasse© Chris Lambertsen

    Rückbau der Duschtasse

    Alles muss raus! Aber seien Sie vorsichtig beim Rückbau der Duschtasse. Einige ältere Modelle besitzen noch Ablaufgarnituren, die nur von unten her zu lösen sind. Und wenn Sie dann keine Revisionsklappe finden (kommt öfter in Selbstbauhäusern vor!), dann müssen Sie sich erst einmal den Weg mit dem Hammer dorthin bahnen und alles lösen. Anderenfalls könnten die Abwasser leitun gen abreißen, und das bedeutete noch mehr Arbeit.
  2. Loch ausfüllenLoch ausfüllen© Chris Lambertsen

    Loch ausfüllen

    Alte Duschtassen sind oft höher als neue. Mit einem Stück Gipsplatte lässt sich das entstandene Loch aber gut ausfüllen.
  3. Fliesenkleber aufziehenFliesenkleber aufziehen© Chris Lambertsen

    Fliesenkleber aufziehen

    Den Fliesenkleber mit der Zahnkelle aufziehen.
  4. Fliesen stabilisierenFliesen stabilisieren© Chris Lambertsen

    Fliesen stabilisieren

    Damit die Fliesen nicht abrutschen, helfen kleine Nägel in der Gipsplatte.
  5. Fliesen einsetzenFliesen einsetzen© Chris Lambertsen

    Fliesen einsetzen

    Mithilfe von Fugenkreuzen werden die Fliesen in gleichmäßigem Abstand ins Kleberbett gesetzt.
  6. Fliesen zuschneidenFliesen zuschneiden© Chris Lambertsen

    Fliesen zuschneiden

    Fliesenschneider und Zange bringen die Fliesen auf das richtige Format.
  7. Löcher bohrenLöcher bohren© Chris Lambertsen

    Löcher bohren

    Berücksichtigen Sie beim Einkauf, dass auch Löcher in die Fliesen gebohrt werden müssen. Am besten nehmen Sie gleich eine vernünftige Bohrkrone aus dem Baumarkt mit!
  8. Löcher bohren (2)Löcher bohren (2)© Chris Lambertsen

    Löcher bohren (2)

    Berücksichtigen Sie beim Einkauf, dass auch Löcher in die Fliesen gebohrt werden müssen. Am besten nehmen Sie gleich eine vernünftige Bohrkrone aus dem Baumarkt mit!
  9. Löcher bohren (3)Löcher bohren (3)© Chris Lambertsen

    Löcher bohren (3)

    Berücksichtigen Sie beim Einkauf, dass auch Löcher in die Fliesen gebohrt werden müssen. Am besten nehmen Sie gleich eine vernünftige Bohrkrone aus dem Baumarkt mit!
  10. Fugenpulver einrieseln lassenFugenpulver einrieseln lassen© Chris Lambertsen

    Fugenpulver einrieseln lassen

    Erst das Wasser in den Eimer, dann das Fugenpulver einrieseln lassen – nicht andersherum, dann gelingt auch eine klumpenfreie Masse!
  11. Fugenmasse eintreibenFugenmasse eintreiben© Chris Lambertsen

    Fugenmasse eintreiben

    Mit einer Gummirakel kreisend und mit Druck die Fugenmasse in die Fugen treiben.
  12. Mit Schwammbrett überreibenMit Schwammbrett überreiben© Chris Lambertsen

    Mit Schwammbrett überreiben

    Anschließend mit einem feuchten (nicht nassen) Schwammbrett überreiben.

Duschtasse einziehen

Ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann und kein Vergleich zum „Vorher“. Wir benutzten hier zur Realisierung die Duschkabine „Eckeinstieg Super 6 Plus“ mit Türen zum Herausklappen für 269 Euro sowie eine passende Duschtasse 90 × 90 cm für 90 Euro (beides vom Max Bahr-Baumarkt).

Einbau mit leichter Neigung gewünscht

  1. Abflussrohre verbindenAbflussrohre verbinden© Chris Lambertsen

    Abflussrohre verbinden

    Spülmittel wirkt beim Verbinden der Abflussrohre zuerst wie Schmiermittel, später wie Kleber.
  2. Füße einstellenFüße einstellen© Chris Lambertsen

    Füße einstellen

    Stellen Sie die Füße der Duschtasse mit einer leichten Neigung zum Abfluss hin ein.
  3. Anschlussschlauch verbindenAnschlussschlauch verbinden© Chris Lambertsen

    Anschlussschlauch verbinden

    Der flexible Anschlussschlauch wird mit dem Abfluss in Verbindung gebracht.
  4. Duschtasse mit Montageklebstoff versehenDuschtasse mit Montageklebstoff versehen© Chris Lambertsen

    Duschtasse mit Montageklebstoff versehen

    Die Duschtasse nun an den Wandanschlussseiten mit einem Montageklebstoff (z. B. Pattex „Kleben und Dichten“; All for one) versehen.
  5. Duschtasse einschiebenDuschtasse einschieben© Chris Lambertsen

    Duschtasse einschieben

    Duschtasse in die Badezimmerecke schieben. Anschließend die Silikonfuge ausführen.

PROFITIPP: Thorsten Zühlsdorff, Marktleiter im Max Bahr-Baumarkt in Hamburg: Eine glatte Silikonfuge, am besten mit fungizid (pilztötend) eingestelltem Bad-Silikon, lässt sich am leichtesten unter Verwendung eines Fugengummis herstellen. Dieses kleine und unscheinbare Werkzeug wird entlang der Silikonraupe gezogen und lässt die perfekte Fuge entstehen!

Dusche: neue Abtrennung

Der Einbau der Duschkabine ist durch die vorgefertigten Bauteile und Profile recht zügig erledigt. Allerdings müssen die unteren Schienen noch zusätzlich mit Bad-Silikon zur Duschtasse abgedichtet werden, damit die Kabine auch wirklich wasserdicht ist. Damit die Silikondichtung vollkommen trocknen kann, sollten Sie die Dusche für mindestens 24 Stunden nicht benutzen. So lassen Sie dem Silikon genügend Zeit abzubinden. Ein Tipp zur Pflege der Duschkabine: Hängen Sie die Türen beim „Großreinemachen“ aus. So gelangt man besser an knifflige Stellen.

Die Duschabtrennung wird aufgestellt

  1. Bohrpunkt markierenBohrpunkt markieren© Chris Lambertsen

    Bohrpunkt markieren

    Bringen Sie die Wandanschlussprofile mit der Wasserwaage in Position, und beachten Sie, dass die Profile 15 mm weit von der Ecke angesetzt werden. Der Bohrpunkt für den Dübel wird mit einem wasserfesten Stift markiert.
  2. Loch bohrenLoch bohren© Chris Lambertsen

    Loch bohren

    Bohren Sie das Loch durch die Fliese zunächst ohne Schlagwerk, da anderenfalls die Fliese platzen könnte.
  3. Dichtungsmasse auflegenDichtungsmasse auflegen© Chris Lambertsen

    Dichtungsmasse auflegen

    Legen Sie eine Spur Dichtungsmasse (etwa Pattex „Dichten und Kleben“) auf die Rückseite des Wandanschlussprofils, und montieren Sie es mit den beiliegenden Rundkopfschrauben.
  4. Wandanschlussprofil montierenWandanschlussprofil montieren© Chris Lambertsen

    Wandanschlussprofil montieren

    Das Wandanschlussprofil mit den beiliegenden Rundkopfschrauben montieren.
  5. Laufschienen verbindenLaufschienen verbinden© Chris Lambertsen

    Laufschienen verbinden

    Die fest stehenden Glaspaneele werden mit den Laufschienen verbunden.
  6. Elemente einschiebenElemente einschieben© Chris Lambertsen

    Elemente einschieben

    Nun die entstandenen Elemente in das Wandanschlussprofil schieben.
  7. Durchgangsloch bohrenDurchgangsloch bohren© Chris Lambertsen

    Durchgangsloch bohren

    Elemente ausrichten und mit einem Metallbohrer ein Durchgangsloch durch Profil und Element bohren. Damit Sie mit dem Bohrer nicht abrutschen und das Metall zerkratzen, sollten Sie das zu bohrende Loch zuvor mit einem Metallkörner ankörnen.
  8. Laufrollen einsetzenLaufrollen einsetzen© Chris Lambertsen

    Laufrollen einsetzen

    Setzen Sie als Nächstes die Laufrollen für die beweglichen Elemente ein.
  9. Dichtung einschiebenDichtung einschieben© Chris Lambertsen

    Dichtung einschieben

    Die Dichtungen werden eingeschoben.
  10. Griff befestigenGriff befestigen© Chris Lambertsen

    Griff befestigen

    Den zweiseitigen Türgriff befestigen.
  11. Laufrollen einklickenLaufrollen einklicken© Chris Lambertsen

    Laufrollen einklicken

    Nun können die Türen oben eingehängt werden. Die Laufrollen unten sind über Federn gelagert. Sie werden heruntergedrückt und in die Laufschiene eingeklickt.
  12. Türen einstellenTüren einstellen© Chris Lambertsen

    Türen einstellen

    Zuletzt werden die Türen eingestellt.

Waschbecken einbauen

Allem voran steht bei der Waschtischdemontage: Wasser komplett abdrehen! Danach lösen Sie die metallenen Wasserzuläufe und die Befestigungsmuttern. Schon ist der alte Waschtisch abmontiert. Wer wie wir vor der neuen Waschtischmontage noch eine Schicht Fliesen aufgeklebt hat, für den wird es nun spannend. Mit der zweiten Schicht Fliesen muss nämlich der Wandanschluss verlängert werden! Dazu verwenden Sie Distanzmuffen, die ebenso mit Hanf und Dichtungsmasse oder Silikonband abgedichtet werden müssen.

Ein neues Waschbecken wird montiert

  1. Distanzmuffe umwickelnDistanzmuffe umwickeln© Chris Lambertsen

    Distanzmuffe umwickeln

    Um die neue Fliesenstärke auszugleichen, werden Distanzmuffen mit Hanf und Dichtungsmasse (z. B. Fermit) oder Silikonband eingedreht. Wichtig: Rauen Sie die Messingmuffen mit der Drahtbürste an, bevor Sie das Dichtungsmaterial umwickeln.
  2. Silikon auftragenSilikon auftragen© Chris Lambertsen

    Silikon auftragen

    Da die Schraubverbindung innerhalb der Wand liegt und man erst sehr spät bemerkt, wenn die Verbindung undicht ist, empfehlen wir zusätzlich, noch einen Wulst Silikon um die Verbindungsstelle zu legen.
  3. Eckventile umwickelnEckventile umwickeln© Chris Lambertsen

    Eckventile umwickeln

    Die neuen Eckventile werden ebenso mit Dichtungsband eingedreht.
  4. Waschbecken aufsetzenWaschbecken aufsetzen© Chris Lambertsen

    Waschbecken aufsetzen

    Nun das Waschbecken auf die Stockschrauben in der Wand setzen.
  5. Waschbecken festziehenWaschbecken festziehen© Chris Lambertsen

    Waschbecken festziehen

    Unterlegscheiben aufschieben und alles mit den Muttern festziehen.
  6. Anschlussfuge ausspritzenAnschlussfuge ausspritzen© Chris Lambertsen

    Anschlussfuge ausspritzen

    Die Anschlussfuge zwischen Waschbecken und Wand mit Bad-Silikon ausspritzen und mit einem Fugenwerkzeug glatt ziehen.

Waschtischbefestigung

  1. Fliese durchbohrenFliese durchbohren© Chris Lambertsen

    Fliese durchbohren

    Es kommt vor, dass die alten Befestigungsschrauben nicht mit den Löchern des neuen Waschbeckens übereinstimmen. Dann müssen die Befestigungen neu gesetzt werden: Kleben Sie einen Streifen Malerband auf die Fliesen, und zeichnen Sie die Bohrpunkte an. Das Malerband wird verhindern, dass Sie mit dem Bohrer abrutschen und die Fliesen zerkratzen. Dann das Schlagwerk der Bohrmaschine abschalten und vorsichtig die Fliese durchbohren. Ist die Fliese durchbohrt, wird das Schlagwerk wieder zugeschaltet.
  2. Dübel einsetzenDübel einsetzen© Chris Lambertsen

    Dübel einsetzen

    Um einen Waschtisch sicher anzuhängen, benötigen Sie einen Dübel, der auf die Wand abgestimmt ist. Ein Universaldübel wie hier würde z. B. in einem Hohllochziegel oder in Leichtbauwänden nicht halten.
  3. Schraube eindrehenSchraube eindrehen© Chris Lambertsen

    Schraube eindrehen

    Mit zwei gekonterten Muttern wird die Schraube in den Dübel gedreht.
  4. Waschtisch aufziehenWaschtisch aufziehen© Chris Lambertsen

    Waschtisch aufziehen

    Den Waschtisch aufschieben, die Distanzhülse einschieben und alles festziehen.

Waschbecken: neue Armatur

Eine Armatur ist in Windeseile ausgetauscht, ist sie doch nur mit einer Mutter von der Unterseite befestigt. Bei dem Designsiphon muss allerdings noch ein Rohr gekürzt werden, was aber keine schwierige Aufgabe ist. Der verwendete Waschtisch stammt übrigens aus dem Max Bahr-Baumarkt und wird dort als Waschtisch-Set für 149 Euro verkauft. Es besteht aus Waschtisch, Armatur und einfachem Siphon. Der gezeigte Designsiphon rechts kostet 30 Euro (auch von Max Bahr).

Armatur und Siphon sicher anbringen

  1. Armatur befestigenArmatur befestigen© Chris Lambertsen

    Armatur befestigen

    Die Armatur durch die Waschtischöffnung schieben und von der Unterseite mit dem beiliegenden Befestigunsmaterial festziehen.
  2. Flexschläuche anziehenFlexschläuche anziehen© Chris Lambertsen

    Flexschläuche anziehen

    Die metallenen Flexschläuche mit den Quetschverschraubungen auf die Eckventile drehen und mit einem Schraubenschlüssel anziehen.
  3. Ablaufgarnitur montierenAblaufgarnitur montieren© Chris Lambertsen

    Ablaufgarnitur montieren

    Die komplette Ablaufgarnitur mit Dichtungsring montieren.
  4. Geruchsverschluss messenGeruchsverschluss messen© Chris Lambertsen

    Geruchsverschluss messen

    Geruchverschluss anhalten und Maß nehmen.
  5. Geruchsverschluss absägenGeruchsverschluss absägen© Chris Lambertsen

    Geruchsverschluss absägen

    Das Rohr des Geruchverschlusses mit Malerband umkleben, damit es beim Sägen nicht aus Versehen zerkratzt, und mit einer Eisensäge mit neuem (!) Sägeblatt absägen sowie anschließend entgraten.
  6. Gummidichtung einlegenGummidichtung einlegen© Chris Lambertsen

    Gummidichtung einlegen

    Die Gummidichtungen einlegen und nun alles gut verschrauben.
  7. Geruchsverschluss verschraubenGeruchsverschluss verschrauben© Chris Lambertsen

    Geruchsverschluss verschrauben

    Benutzen zum Festschrauben kein Werkzeug, sondern ziehen Sie die Rändelmuttern mit der Hand an.

Dreilochbecken

  1. Montagelöcher öffnenMontagelöcher öffnen© Chris Lambertsen

    Montagelöcher öffnen

    Für eine klassische Dreilocharmatur muss ein Becken mit vorbereiteten Montagelöchern versehen sein. Diese erkennt man von der Unterseite als dünnwandige Kreise. Um sie zu öffnen, nimmt man Maß, zeichnet sie oben an und pickert vorsichtig mit einer Ecke der schmalen Hammerseite (Finne) auf den Punkt, bis das Loch freiliegt.
  2. Montagelöcher öffnen (I.)Montagelöcher öffnen (I.)© Chris Lambertsen

    Montagelöcher öffnen (I.)

    Für eine klassische Dreilocharmatur muss ein Becken mit vorbereiteten Montagelöchern versehen sein. Diese erkennt man von der Unterseite als dünnwandige Kreise. Um sie zu öffnen, nimmt man Maß, zeichnet sie oben an und pickert vorsichtig mit einer Ecke der schmalen Hammerseite (Finne) auf den Punkt, bis das Loch freiliegt.
  3. Montagelöcher öffnen (II.)Montagelöcher öffnen (II.)© Chris Lambertsen

    Montagelöcher öffnen (II.)

    Für eine klassische Dreilocharmatur muss ein Becken mit vorbereiteten Montagelöchern versehen sein. Diese erkennt man von der Unterseite als dünnwandige Kreise. Um sie zu öffnen, nimmt man Maß, zeichnet sie oben an und pickert vorsichtig mit einer Ecke der schmalen Hammerseite (Finne) auf den Punkt, bis das Loch freiliegt.
  4. Montagelöcher öffnen (III.)Montagelöcher öffnen (III.)© Chris Lambertsen

    Montagelöcher öffnen (III.)

    Für eine klassische Dreilocharmatur muss ein Becken mit vorbereiteten Montagelöchern versehen sein. Diese erkennt man von der Unterseite als dünnwandige Kreise. Um sie zu öffnen, nimmt man Maß, zeichnet sie oben an und pickert vorsichtig mit einer Ecke der schmalen Hammerseite (Finne) auf den Punkt, bis das Loch freiliegt.

Silikonfugen erneuern

Eine Silikonfuge, die von Schimmel befallen oder hart geworden ist und reißt, muss erneuert werden. Die wichtigste Voraussetzung für eine neue, dauerhafte Fugendichtung ist ein geeignetes Silikon. Gerade im Bad muss es fungizid (pilztötend) sein. Eine Fuge reißt auch, wenn sich ein Haus „setzt“, sich also in sich bewegt. Dann entstehen sehr große Fugenrisse. Diese Risse verfüllt man dann mit einer Hinterfüllschnur aus weichem Schaumstoff und versiegelt anschließend alles wieder.

Eine neue Dichtung bitte!

  1. Schimmelvernichter aufsprühenSchimmelvernichter aufsprühen© Chris Lambertsen

    Schimmelvernichter aufsprühen

    Ein Schimmelvernichter kann ein Schimmelproblem in der Anfangsphase noch in den Griff bekommen.
  2. Fuge herausschneidenFuge herausschneiden© Chris Lambertsen

    Fuge herausschneiden

    Bei stärkerem Befall aber muss die Fuge erneuert werden. Dazu mit dem Messer oder dem sogenannten Fugenhai die Fuge herausschneiden.
  3. Silikonentferner auftragenSilikonentferner auftragen© Chris Lambertsen

    Silikonentferner auftragen

    Silikonreste werden mit einem Silikonentferner angelöst und abgewischt.
  4. Malerband aufklebenMalerband aufkleben© Chris Lambertsen

    Malerband aufkleben

    Für eine gleichmäßige Fugenbreite kleben Sie links wie rechts Malerband neben den Fugenspalt.
  5. Fliesenrand vorstreichenFliesenrand vorstreichen© Chris Lambertsen

    Fliesenrand vorstreichen

    Poröse Fliesenränder werden mit einem Primer (z. B. Lugato-„Wie Gummi“-Voranstrich) vorgestrichen.
  6. Fuge ausspritzenFuge ausspritzen© Chris Lambertsen

    Fuge ausspritzen

    Die Fuge mit Silikon ausspritzen. Dabei sollte eine deutlich nach außen gewölbte Silikonraupe entstehen.
  7. Silikon abnehmenSilikon abnehmen© Chris Lambertsen

    Silikon abnehmen

    Das Silikon mit einem gerundeten Fugenwerkzeug abnehmen.
  8. Malerband entfernenMalerband entfernen© Chris Lambertsen

    Malerband entfernen

    Das Malerband entfernen.

Was Oma noch wusste

Um Fugen zu säubern, kann man bei geringer Verschmutzung auf ein altes Hausmittel zurückgreifen. Dazu lauwarmes Wasser mit Backpulver vermischen, auftragen, einige Stunden einwirken lassen und dann kräftig abspülen.

Mischbatterie anbringen

Die Armatur klemmt und tropft? Dann wechseln Sie sie schnell aus, denn eine Reparatur wird teurer als ein Neukauf! Dazu den Abstand der Anschlüsse ausmessen und im Baumarkt eine neue besorgen. Wenn Sie zuvor gefliest haben, kommt noch eine Hahnverlängerung dazu!

Auch für Warmduscher geeignet

  1. Anschlüsse messenAnschlüsse messen© Chris Lambertsen

    Anschlüsse messen

    Der Abstand der Anschlüsse muss mit denen der Anschlüsse übereinstimmen.
  2. Anschlüsse vermessenAnschlüsse vermessen© Chris Lambertsen

    Anschlüsse vermessen

    Wenn Sie wie wir eine neue Fliese auf ihre alte geklebt haben, dann müssen die Leitungen mit einer Hahnverlängerung verlängert und gegebenfalls auch die Z-Anschlüsse eingekürzt werden, die jedoch mindestens 10 mm tief in die Hahnverlänger ungen eingedreht sein müssen.
  3. Z-Anschlüsse kürzenZ-Anschlüsse kürzen© Chris Lambertsen

    Z-Anschlüsse kürzen

    Wenn Sie wie wir eine neue Fliese auf ihre alte geklebt haben, dann müssen die Leitungen mit einer Hahnverlängerung verlängert und gegebenfalls auch die Z-Anschlüsse eingekürzt werden, die jedoch mindestens 10 mm tief in die Hahnverlänger ungen eingedreht sein müssen.
  4. Z-Anschlüsse umwickelnZ-Anschlüsse umwickeln© Chris Lambertsen

    Z-Anschlüsse umwickeln

    Die Z-Anschlüsse mit Dichtungsband versehen und so weit eindrehen, dass noch genügend Platz für die Abdeckkappen besteht.
  5. Z-Anschlüsse eindrehenZ-Anschlüsse eindrehen© Chris Lambertsen

    Z-Anschlüsse eindrehen

    Die Z-Anschlüsse mit Dichtungsband versehen und so weit eindrehen, dass noch genügend Platz für die Abdeckkappen besteht.
  6. Z-Anschlüsse messenZ-Anschlüsse messen© Chris Lambertsen

    Z-Anschlüsse messen

    Die Z-Anschlüsse mit Dichtungsband versehen und so weit eindrehen, dass noch genügend Platz für die Abdeckkappen besteht.
  7. Mischbatterie anbringenMischbatterie anbringen© Chris Lambertsen

    Mischbatterie anbringen

    Dichtungen in die Überwurfmuttern legen und die Armatur mit einer Armaturenzange oder Wasserpumpenzange mit Chromschutzkappen befestigen.
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