Garderobenständer

Garderobe aus alten Möbeln

Möbel und andere Gegenstände des alltäglichen Lebens lassen sich prima zweckentfremden, mit effektvoller Patina kann man ihnen zu neuem Ansehen verhelfen. Wir zeigen originelle Objekte, die zu stilvollen Garderoben wurden.

 
Upcycling für den Flur: Garderobe aus alten Möbeln © Lambertsen
Upcycling für den Flur: Garderobe aus alten Möbeln

Sammeln kann zu einer wahren Leidenschaft werden. Stellen die einen ihre Schaustücke in der Vitrine aus, so spezialisieren die anderen sich darauf, aus ausgedienten Alltagsgegenständen, Strandgut und Restmaterialien aus der Werkstatt brauchbare Objekte herzustellen. Wer über eine gute Portion Kreativität verfügt, kann aus den betagten Dingen ohne viel Aufwand Neues schaffen. Eine beispielhafte Idee ist diese Kassettentür, die wir kurzerhand in eine Garderobe im Countrylook umgestaltet haben.

Um den Charakter der Tür zu erhalten, haben wir sie nicht neu gestrichen, sondern lediglich geschliffen und mit Klarlack behandelt. Den besonderen Charme des Antiken erhält sie durch die Accessoires wie Kerzenleuchter, Spiegel, Kleiderhaken und die Schilder mit den emaillierten Namen. Eine Garderobe mit individueller Note, die Sie leicht nachmachen können.

Kassettentür abschleifen

  1. © Selbermachen

    Die alte Tür mit einer Schleifmaschine – am besten mit einem Deltaschleier – abschleifen. Teilweise bis auf das Holz durchschleifen.
  2. © Selbermachen

    Dann die Tür restlos vom Staub befreien und mit PU-Möbellack versiegeln.
  3. © Selbermachen

    Damit die Tür plan an der Wand anliegt, werden auf der Rückseite mit einem Forstnerbohrer (30 mm Ø) zwei 2 cm tiefe Löcher für die Aufhängung gebohrt.
  4. © Selbermachen

    Nun werden die Aufhangeösen, 10 x 2 cm (4 Stück rund 3 Euro), jeweils über dem Bohrloch festgeschraubt.
  5. © Selbermachen

    Der Spiegel wird mit speziellem Spiegelklebeband in der oberen Kassette der Tür befestigt.
  6. © Selbermachen

    Kleiderhaken und Namensschilder anschrauben.

Regenrinne als Aufhänger

© SelbermachenRegenrinne als Garderobe? Festgelegt auf ihre notwendige Funktion, wird sie leicht übersehen, und man kommt nicht gleich auf die Idee, sie für etwas anderes zu verwenden. Der Glanz und die Farbe der Kupferrinne haben uns gereizt, das Material neu in Szene zu setzen. Zur Garderobe verwandelt, erfüllt sie jetzt ihre neue Aufgabe. Mit den Porträtfotos der Familie beklebt, wird sie unweigerlich zum Blickfang.

  1. © Selbermachen

    Die 12 cm breite Regenrinne wird mit der Gehrungssäge (siehe Serviceleiste) auf 1,2 m Länge zugesägt.
  2. © Selbermachen

    Für die Befestigung an der Wand mit einem Forstnerbohrer (20 mm Ø) Löcher in die Rückseite des Brettes bohren.
  3. © Selbermachen

    In die Regenrinne werden mit einem Metallbohrer Löcher gebohrt (erst 2 mm vorbohren, anschließend auf 5 mm aufbohren). Mit Holzschrauben wird die Kupferrinne an der Rückwand an je zwei Punkten auf jeder Seite festgeschraubt.
  4. © Selbermachen

    Die beiden seitlichen Endkappen der Rinne werden mit Zweikomponenten-Kleber befestigt.
  5. © Selbermachen

    Haken mit Blechschrauben an der Rinne festschrauben. Fotos mit Hilfe einer Schablone ausschneiden, mit Sprühkleber benetzen und aufkleben.
  6. © Selbermachen

    Einhängen der Garderobe.
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