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4 Trockenbau-Ideen für Heimwerker

Keine Bauart für die heimischen vier Wände ist gleichzeitig so einfach, so flexibel und so innovativ wie der Trockenbau. Wir zeigen und erklären Ihnen die neuesten High-End-Lösungen, mit denen Sie wieder Schwung in Ihr Zuhause bringen.

Dachausbau
© Knauf

Es ist schon erstaunlich, was man mit Metallprofilen und Gipskartonplatten für das eigene Zuhause alles zaubern kann. Die Trockenbausysteme sind mittlerweile so ausgereift, dass von Wandnischen, Schiebetürlösungen und eleganten Rundungen bis hin zu handfesten bauphysikalischen Anforderungen an Schall-, Brand- und Feuchteschutz auch für den Selbermacher alles möglich ist.

Die Ständerwerk-Gipsplatten-Konstruktion hat dabei die Vorurteile hinsichtlich Stabilität und Belastbarkeit längst widerlegt. Auch und gerade in Sachen Schallübertragung ist sie einer gemauerten Wand weit überlegen. Der große Vorteil solcher Konstruktionen ist, dass sie als sogenannte „leichte Trennwände“ keinerlei statischer Nachweise bedürfen und Sie nach Herzenslust drauflos (trocken)bauen können. Die hier gezeigten Varianten zeigen Ihnen, was alles möglich ist.

Wandnischen als Bausatz

Trennwände, Drempel oder Vorsatzschalen werden mit Wandnischen ganz einfach zum Möbel. Möglich macht das ein neues System, bei dem vorgefertigte Platten zu Kästen verschraubt und dann am Metallständerwerk fixiert werden. Licht, Regalböden und Türen sind problemlos integrierbar.

Modulares System in Trockenbau

Vier Standardgrößen hat Knauf bei den Wandnischen im Programm, die miteinander zu weiteren Formaten kombinierbar sind. Höhe (362 mm) und Tiefe (350 mm, auf 180 mm kürzbar) sind gleich, bei der Länge können Sie zwischen 400, 600, 800 und 1.000 mm wählen. Die Nuten an der Vorderkante des Kastens nehmen die Schenkel des Ständerprofils und je zwei Klammern pro Seite auf. Letztere fixieren durch eine Schraube die Profile so, dass jede Wandnische bis zu 30 kg Last trägt. Alle Nischen können hochkant und quer eingebaut werden. Die beschichteten Platten können Sie streichen, lackieren oder befliesen.

  • UW-Profile sind die Anschlussprofile für Boden und Decke. Sie werden mit einem schalldämmenden Dichtband beklebt und dann verdübelt.
  • CW-Profile tragen als vertikale Ständer die Gipsplatten und die Nischen. Für die Letzteren müssen es 75-mm-Profile sein.
  • Schnellbauschrauben dienen als Befestigungsmittel für die Gipsplatten. Für Metallständer brauchen sie ein Feingewinde.
Trockenbau
© Knauf

1. Verschrauben Sie die Kästen so, dass die waagerechten Platten immer zwischen den aufrechten Platten liegen.
2. Dort, wo Sie die Nischen ins Ständerwerk setzen, müssen die Öffnungen der Ständerprofile zueinander zeigen.

Trockenbau
© Knauf

3. Klammern in die Profile setzen. Sie müssen einrasten, bevor Sie sie mit der Schraube in die Nut ziehen.
4. Übereinander liegende Nischen mit mind. 10 cm Abstand setzen, damit noch zwei Querprofile dazwischen passen.
5. Die einzelnen Wandnischen lassen sich vertikal ganz einfach verschieben, wenn Sie die Schrauben leicht lösen.

Trockenbau
© Knauf

6. Sind alle Schrauben fix, sind die Nischen mit den Profilen waagerecht nachträglich verschieb- und millimetergenau justierbar.
7. Beplankt wird das Ständerwerk mit Gipskartonplatten. Die Plattenfugen müssen in alle Richtungen versetzt sein.
8. Für rissfreie Anschlüsse die Fugen an den Nischen mit Uniflott und Fugendeckstreifen (kein Glasfaser) verspachteln.
9. Wichtig: Für eine optimale Oberfläche sollten Sie die Fläche mindestens zweimal spachteln und danach schleifen.
10. Nach dem Schleifen und Entstauben lässt sich die Fläche mit einer Trockenbaufarbe reinweiß streichen.

Trockenbau
© Knauf
Tipp: Der Fugendeckstreifen „Kurt“ ist ideal geeignet, die anfälligen Fugen zwischen Nischen und Gipsplatten dauerhaft rissfrei zu halten.

Schall-, Brand- und Feuchteschutz

Gleich drei Anforderungen auf einmal müssen Wandbaustoffe wie Gipskartonplatten erfüllen: Sie sollen gegen Schall schützen, eine Brandausbreitung verhindern und im besten Fall auch noch resistent gegen Feuchte sein. Mit der Diamantplatte lassen sich alle Wünsche erfüllen.

Tipp: Die Knauf Diamant hat einen modifizierten Gipskern, der die Platte robuster und belastbarer macht.

Bei einer Vorsatzschale wird vor eine bestehende Wand eine zweite, leichte Trennwand gesetzt. Die dient dazu, vor allem den Schallschutz der ersten Wand deutlich zu verbessern. Den Schalldämpfungseffekt noch erhöhen können Sie durch den Einsatz von besonders biegeweichen, aber dennoch oberflächenharten Gipskartonplatten.

Wichtig ist, dass die beiden Wände an keiner Stelle in direktem Kontakt sind und dass der Zwischenraum zwischen den beiden Wänden mit Mineralwolle gefüllt wird. Durch diese (nicht brennbare) Dämmung und durch das in Gipskartonplatten per se enthaltene kristallingebundene Wasser eignet sich die Konstruktion auch hervorragend für eine Verbesserung des Brandschutzes, etwa bei Haustrennwänden.

1. Markieren Sie die Vorderkante des Ständerwerks an Wänden, Boden und Decke. Lassen Sie 1-2 cm Luft zur Bestandswand.
2. Die UW-Profile für Boden und Decke bekleben Sie mit schallentkoppelndem Dichtband. Dichtband und Profil müssen gleich breit sein.
3. Verdübeln Sie zunächst das Bodenprofil, von dort aus loten Sie die Wandprofile ein. An den Wänden verdübeln Sie jeweils ein CW-Profil.

Trockenbau-Unterkonstruktion
© Knauf

4. CW-Ständerprofile setzen Sie je nach Abmessung und Verlegerichtung der Platten. Der max. Abstand liegt bei 62,5 cm.
5. Die Trennwanddämmung schneiden Sie mit maximal 10 mm Überbreite zu, damit eine leichte Klemmwirkung entsteht.

Trockenbau
© Knauf

6. Hier sind die Gipsplatten quer verlegt. Die vertikalen Fugen müssen um mindestens 40 cm versetzt sein.
7. Mit Uniflott spachteln Sie zunächst Fugen und Schraublöcher. Nach ca. einer Stunde stoßen Sie Grate und Überstände ab.
8. Bei der zweiten Spachtelung die Fugen breit ausziehen. Nach Schleifen und Grundieren tapezieren oder streichen.

Tipp: Eine Trockenbauwand braucht mindestens zwei Spachtelgänge: Beim ersten spachteln Sie alle Fugen und Schraublöcher mit dem pulverförmigen und faserbewehrten Uniflott. Für die Flächenspachtelung nehmen Sie das gebrauchsfertige Uniflott Finish.

Schiebetür bauen mit Trockenbau-Lösungen

Schiebetür
Eine Schiebetür ist platzsparend und schnell eingebaut.© Knauf

Wer eine neue Trennwand stellt, hat bei der Türart die freie Wahl. Eine Schiebetür, die elegant in der Wand verschwindet, bietet viele Vorteile. Sie braucht keinen Schwenkbereich, die Wandflächen auf beiden Seiten bleiben frei. Der Einbau einer Schiebetürkonstruktion ist denkbar einfach.

1. Das vormontierte System stellen Sie in Ihre Wandöffnung, richten es exakt aus und verschrauben es am Ständerwerk.

Unterkonstruktion Schiebetür
© Knauf

2. Für die erste Gipskartonlage verwenden Sie kurze Schrauben, die nicht in den Schacht hineinragen und das Türblatt verkratzen.
3. Bevor Sie die zweite Lage verschrauben, die erste Lage unbedingt spachteln.

Tipp: Das Schiebetürsystem Pocket Kit ist bereits für eine schnelle Ein-Mann-Montage optimiert. Wenn es schnell gehen oder es noch leichter sein soll, bestellen Sie einfach die vormontierte Version. Dann reichen nur drei Schritte für den vollständigen Einbau in Ihre Trockenbauwand.

Trockenbau-Evolution beim Fliesenlegen

Der Trockenbau ist die ideale Basis für alle Wände, Nischen und Vorwandinstallationen im Bad, vor allem, wenn die Flächen verfliest werden sollen. Auch beim Thema Fliesenlegen geht die Evolution der Technik immer weiter, vor allem in Sachen Fugenmasse und Fliesenkleber.

Trockenbau
© Knauf

Wenn Wände verfliest werden, müssen sie vorher zwingend doppelt beplankt werden, damit die Tragfähigkeit ausreicht. Erste Lage auch spachteln. Bei Fugenbreiten von 2 bis 20 mm funktioniert Flexfuge Smart mit allen Fliesen- und Natursteinarten. 

Neu ist der gebrauchsfertige Fugenmörtel. Er ist universell verwendbar und erspart Ihnen das lästige Anmischen.

Fliesen verlegen
© Knauf

1. Besonders auf kritischen Untergründen (Heizestrich, Balkone) muss der Kleber flexibel sein. Der Flexkleber Leicht lässt sich aufgrund seiner cremigen Konsistenz sehr gleichmäßig aufkämmen.
2. Auch großformatige Fliesen lassen sich mit dem Flexkleber Leicht, sicher und dauerhaft kleben. Die Flexfugen-Familie umfasst auch klassische Pulverprodukte für Universalanwendungen und speziell für Bodenfliesen.

Dank neuer Entwicklungen ist es jetzt für Heimwerker noch leichter geworden, mit hochwertigen Trockenbau-Lösungen neuen Schwung in die eigenen vier Wände zu bringen. 

Die neue Ausgabe ist da: selber machen - Jetzt kaufen!
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