Wandgestaltung

Kreative Wandgestaltung mit Tapeten

Verlassen Sie beim nächsten Tapetenwechsel doch einmal die üblichen Bahnen! Mit unseren Rollenspielen setzen Sie neue Akzente in Ihren Räumen.

Wandgestaltung mit Streifen
Wandgestaltung mit Streifen© Christian Bordes

Wie wäre es einmal mit einem originellen Tapeten-Mix? Denn eine Tapete muss nicht einfach da anfangen, wo die andere aufhört. Unser Bild zeigt, wie man streifenweise eine Tapete in die andere reinarbeiten kann. So entsteht ein harmonischer Übergang. Gleichzeitig wird durch diese "Insellösung" ein interessanter Raumeffekt erzielt, der Hingucker wie das TV-Gerät betont. Dabei sollten die Streifen verschieden breit sein. Idealerweise beginnt man auf beiden Seiten mit schmalen Streifen und arbeitet zur Mitte hin, wobei die Breite zunimmt. Die Breite der letzten Bahn wird direkt an der Wand gemessen.

Wandgestaltung mit Streifen

Wandgestaltung mit Streifen
Tapeten zuschneiden
© Christian Bordes

Schritt 1/5: Tapeten zuschneiden

Schmale Streifen lassen sich aus einer Tapetenbahn am besten mit Cutter und Stahlschiene schneiden.

Vorlage zeichnen
© Christian Bordes

Schritt 2/5: Vorlage zeichnen

Wenn sie Ihren "Rhythmus" gefunden haben, zeichnen Sie sich eine Vorlage. Anschließend messen Sie die Abstände aus und markieren sie an der Wand.

Streifen anbringen
© Christian Bordes

Schritt 3/5: Streifen anbringen

Nach Auftragen des Kleisters wird der erste Streifen angebracht.

Kleber wegwischen
© Christian Bordes

Schritt 4/5: Kleber wegwischen

Den überschüssigen Kleber drückt man mit einem sauberen Tuch aus der Naht heraus und wischt ihn ab.

Nahtrolle schafft den Übergang
© Christian Bordes

Schritt 5/5: Nahtrolle schafft den Übergang

Mit der Nahtrolle werden die Ränder für einen perfekten Übergang sauber angedrückt

Gemischtes

© Christian Bordes

Die Freude an farbenfrohen Wänden dürfte mittlerweile kein Privileg junger Menschen mehr sein. Und mit unterschiedlichen Tapeten zu spielen und sie zu kombinieren, bietet Freiraum für die eigene Kreativität. Doch Achtung: Bei aller Lust an individueller Gestaltung sollten Sie kein zu großes Durcheinander veranstalten.

© Christian Bordes

Es empfiehlt sich, bei der Kollektion eines Herstellers zu bleiben. Die Farbtöne sind hier aufeinander abgestimmt, so dass allzu große Kontraste vermieden werden. Außerdem erleichtert die gleiche Materialstärke und -beschaffenheit das Verarbeiten der Tapeten wesentlich.

Karo sticht Naht

© Christian Bordes

Einfarbige Tapeten kann man mit einem Muster nachträglich verzieren. Wie wäre es zum Beispiel mit eingelegten Rauten? Die erforderliche Schablone lässt sich gut aus einer Hartschaumplatte herstellen (etwa Protex light, im Baumarkt erhältlich). Das Material ist problemlos mit dem Cutter zu bearbeiten, ohne dass die Schnittkanten schnell verschleißen. Die Ausschnitte für die Rauten werden an der Wand geschnitten, nachdem der Kleister getrocknet ist. Um die Ausschnitte abziehen zu können, muss unbedingt mit Tapetenwechselgrund gearbeitet werden. Das Einlegen schützt die Rautenspitzen.

Wandgestaltung mit Karos

Wandgestaltung mit Karos
Senkrechtstarter
© Selbermachen

Schritt 1/4: Skizze

Für die Rauten wählten wir eine Breite von 20 cm und Höhe von 40 cm. Das ist gleichzeitig der Höhenabstand der Rauten voneinander.

Karos zuschneiden
© Christian Bordes

Schritt 2/4: Karos zuschneiden

Anschließend werden die Rauten zugeschnitten.

Karos ankleistern
© Christian Bordes

Schritt 3/4: Karos ankleistern

Bevor man die Abstände auf der Tapete anzeichnet, sollte man an den entsprechenden Stellen Malerkrepp kleben. Das macht die Markierungen deutlich und lässt sich hinterher leicht wieder entfernen.

Tipp
© Selbermachen

Schritt 4/4: Material

Benötigt werden eine Schablone, ein Cutter und Tapete.

Wer für Schwärme schwärmt

© Christian Bordes

. . . der wird sicher Gefallen an unseren kleinen Schwarm Fische an der Badezimmerwand finden. Sicher, die Idee ist nicht neu, aber immer wieder originell. Und auch dieses Motiv lässt sich mit einer Schablone leicht herstellen. Gut zu wissen ist, dass Badezimmer bei üblicher Beheizung und Lüftung nicht als Feuchtraum gelten. Die Verwendung spezieller Tapeten oder Kleister erübrigt sich so meist. Dennoch sollte man für die Einlagen einen Bordürenkleber verwenden. Der zieht schnell an und man erspart sich außerdem das Anrühren einer kleinen Kleistermenge.

© Christian Bordes

Wenn die Tapete im Untergrund nicht zu strukturiert ist, lassen sich kompliziertere Formen wie die Fische auch direkt aufkleben. Die verwendeten Tapeten entstammen folgenden Kollektionen: "Just Delicious" von Rasch Textil, "Idea2009" von Rasch, "Benares" von Marburg.Den richtigen Blupp erhält unser Fischmotiv durch die Luftblasen aus selbstklebenden weißen Punkten. Die erhält man in verschiedenen Größen im Bürobedarf.

Quadratisch, farbig, gut

© Christian Bordes

Sie haben bei aller Wandgestaltung immer noch etwas Tapete übrig? Kein Problem. Wie wäre es mit selbstgestalteten Bildern. Der Vorteil zu gekaufter Kunst: Hat man sie sich übergesehen, einfach etwas Neues drauf. Als Grundlage eignen sich sowohl handelsübliche Spannrahmen – dabei sollte die Tapete der Optik halber um den Rand gehen – oder massive Holzplatten.

© Christian Bordes

Bei deren Verwendung muss auch die Rückseite beklebt (kaschiert) werden, damit sich das Holz nicht verzieht.

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