Die besten Geräte zum Terrasse reinigen
Nach dem Winter ist es Zeit für den Frühjahrsputz – auch auf der Terrasse. Wir stellen Hochdruckreiniger und weitere Geräte vor, mit denen Sie Ihre Terrasse reinigen und schnell und gründlich von Moosen, Pilzen und Schmutz befreien können.
Wenn Sie die Terrasse von Hand reinigen wollen, kostet das oft viel Kraft und Zeit. Bequemer und gründlicher können Sie die Terrasse mit dem Hochdruckreiniger, einem Akkusprüher oder einer akkubetriebenen Bürste reinigen. Wir haben drei Geräte zum Terrasse reinigen für Sie getestet.
Terrasse reinigen mit dem Hochdruckreiniger
Der Hochdruckreiniger K5* gehört preis- und leistungsmäßig zur oberen Mittelklasse von Kärcher. Damit reinigen Sie Fahrzeuge, Wege oder Gartenmöbel gründlich mit hohem Druck. Mit der Drei-in-eins-Multijet-Düse ist man für alle Reinigungsaufgaben gut gerüstet. Im Boostmodus können Sie hartnäckigen Schmutz mit Maximaldruck beseitigen. Dank Schlauchtrommel am Gerät gibt es kein Gewirr. Der 10 Meter lange Druckschlauch ist etwas dünn und kann leicht knicken, das haben wir schon besser gesehen.
Der Griff ist stabil – damit lässt sich der K5 leicht wie ein Koffertrolley bewegen. Der Reiniger kann via Bluetooth mit der Kärcher Home-&-Garden-App verbunden werden. Das ist eine nette Spielerei, bringt aber keinen wirklichen Zusatznutzen außer Nutzerdaten für Kärcher. Zur App-Nutzung muss man sich registrieren und sogar den Standort aktivieren.
- Der Schlauchanschluss des K5 aus Plastik macht keinen sehr wertigen Eindruck.
- Hatte öfters Aussetzer: Die Smart- Control-Pistole mit LCD-Display und Tasten zur Druckdosierung.
- Reinigungsmittel wird bei Bedarf direkt beigemischt. Es passt nur die Kärcher-Flasche.
- Das Drei-in-eins-Multijet-Strahlrohr hat drei verschiedene Düsen. Zum Wechseln drehen.
- Der Flächenreiniger funktioniert sehr gut und es spritzt nichts an die Wand.
Testurteil: Gut
Die Leistung ist sehr gut – mit dem Boost lässt sich jeder Schmutz entfernen. Schlauchtrommel, Griff, Lanze: Die Bedienung ist top und alles gut einstellbar. App und Bluetooth sind überflüssig, weniger Plastik und ein besserer Schlauch wären sinnvoller.
Druck | 20–145 bar |
Fördermenge | max. 500 (l/h) |
Anschlussleistung | 2,1 kW |
Gewicht | 14 kg (ohne Zubehör) |
Preis | etwa 340 Euro |
Info | www.kaercher.com/de |
Terrasse reinigen mit der mobilen Spritzpistole
Von Boschs grüner Heimwerkermarke gibt es den Outdoorreiniger Fontus*: ein vielseitig einsetzbarer mobiler 15-l-Wassertank, mit dem man Oberflächen absprühen und reinigen kann. Es gibt drei Druckeinstellungen, von leicht bis stark.
Die Handdüse hat vier Einstellungen: Punktstrahl, Flächenstrahl, rotierender Wasserstrahl
und Gießfunktion. Der 18-V-Akkusprüher eignet sich für leichte Reinigungsarbeiten. Größere oder hartnäckige Verschmutzungen lassen sich damit jedoch nicht beseitigen. Mit 20 bar Wasserdruck ist die Strahlstärke geringer als bei vergleichbaren Geräten von Kärcher (24 bar) oder Gloria (25 bar).
- Mobiler Sprüher: Mit dem Fontus kann man Fliesen, Fahrräder oder Mülltonnen reinigen.
- Neben drei Reinigungsstrahlen gibt es auch eine Gießeinstellung an der Brause.
- Der Wassertank fasst 15 l, einen Wasserschlauch kann man leider nicht anschließen
- Praktisch: In einem Zubehörfach sind Brause und Bürste am Gerät verstaut.
- Mit dem 2,5-Ah-Akku kann man auf höchster Stufe etwa 15 Minuten lang sprühen.
- Es gibt einen Ausschalter und der Wasserdruck ist in drei Stufen bis 20 bar regulierbar.
Testurteil: Gut
Terrasse, Fahrrad oder Camping: Mit dem Bosch Fontus beseitigt man leichte Verschmutzungen ohne Strom- und Wasseranschluss. Mit 20 bar Druck ist das Gerät kein Hochdruckreiniger-Ersatz. Der Schlauchanschluss aus Kunststoff ist eine Schwachstelle.
Akku | 18 V/2,5 oder 4 Ah |
Wassertank | 15 Liter |
Druck | max. 20 bar |
Gewicht | 7,5 kg (ohne Zubehör) |
Preis | 180/250 Euro (ohne/mit Akku) |
Info | www.bosch-diy.com/de |
Terrasse schonend reinigen mit dem Akku-Schrubber
Vor dem ersten Ausprobieren der Worx-Bürste WG441E* waren wir skeptisch: Kann eine akkubetriebene Bürste mit Wasseranschluss wirklich einen Mehrwert bringen? Beim Test kam die Erkenntnis: In manchen Bereichen rund um Haus und Garten macht das Gerät durchaus Sinn, etwa bei langen, gepflasterten Gartenwegen oder auf Balkonen.
Es ist jedoch ein spezielles Reinigungswerkzeug, das nicht jeder Heimwerker braucht. Mit der
Fugenbürste werden Moos und Unkraut aus den Zwischenräumen geholt und direkt entfernt. Weitere Bürsten gibt es als Zubehör, beispielsweise mit weicheren Borsten für empfindliche Oberflächen.
- Die rotierende Akkubürste mit Wasserstrahl sorgt für eine schonende und gründliche Reinigung der Terrasse.
- Die Stärke des Wasserstrahls lässt sich mit dem Schieber einstellen.
- Mit dem Knopf am Griff wird die Rotation der Bürsten eingestellt: schnell oder langsam.
- Stolpern vermeiden: Den Wasserschlauch klemmt man unter dem Handgriff fest.
- Neben der normalen Reinigungsbürste wird noch eine Fugenbürste (links) mit stärkeren Borsten mitgeliefert.
- Die Drehrichtung der Walzen geht vom Bediener weg – Schmutz wird vorn ausgeworfen, die Schuhe bleiben sauber.
Testurteil: Gut
Der Akkuschrubber erfüllt seinen Zweck und reinigt mit der richtigen Bürste jede Oberfläche gründlich. Ein Hochdruckreiniger mit Flächenreiniger kann das aber auch. Die Bürste kann ohne Wasserstrahl genutzt werden und ist angenehm leise.
Akku | 18 V / 2–4 Ah |
Leerlaufdrehzahl | 700 min-1 |
Wasserdruck | 6 bar |
Gewicht | 2,9 kg (ohne Akku) |
Preis | 140/200 Euro (ohne/mit Akku) |
Info | www.worx-europe.com |
Mit dem richtigen Gerät ist es ein Kinderspiel, die Terrasse zu reinigen und damit fit für den Frühling zu machen.
In diesem Text verwenden wir sogenannte Affiliate-Links. Produkte, die mit einem Stern (*) gekennzeichnet sind, können Sie käuflich erwerben. Kommt der Kauf zustande, erhalten wir eine kleine Provision. Sie bezahlen deshalb jedoch nicht mehr für die Produkte als üblich. Mehr zum Thema Affiliate finden Sie hier.