Materialkunde

Alles über: Sand

Man sagt, auf Sand zu bauen sei nicht gut. Aber auf Sand zu verzichten ist auch nicht ratsam! Denn wenn es um Wege, Mörtel und Beton geht, sind Sand und Kies unersetzlich.

 
Acht Sandsorten im Überblick © Chris Lambertsen
Acht Sandsorten im Überblick

Sand kennen viele nicht nur aus dem Sandkasten, es handelt sich dabei auch um ein vielseitiges Material zum Bauen im Haus oder Garten. Sand und Kies sind beispielsweise unersetzlich, wenn es um Wege, Mörtel und Beton geht. Wir haben acht Sandsorten im Überblick und alles was Sie darüber wissen müssen für Sie zusammengefasst.
 

Sand und Kies: Verschiedene Sorten im Überblick

  1. RiesandaRiesanda© Chris Lambertsen

    Riesanda

    „Riesanda“ ist ein Handelsname (ähnlich „Glensanda“, Promenadengrand, „Andura“) für ein Gemisch aus Gestein oder Kies, Sand und einem „bindigen“ Anteil (z.B. Ton). Dieses Material wird für Wegedeckschichten eingesetzt und muss verdichtet und gewässert werden. Erst nach dem Trocknen ist es endgültig fest.
  2. SplitSplit© Chris Lambertsen

    Split

    Bekannt als lackzerstörende Flugobjekte nach Asphaltierungsarbeiten sind diese mehrfach gebrochenen Natursteinchen ein frostsicherer Füllstoff für Rasengittersteine und in breiten Plattenfugen. Oder eben auch günstiger Wegebelag.
  3. Kies-Sand-Gemisch, 0-16 mmKies-Sand-Gemisch, 0-16 mm© Chris Lambertsen

    Kies-Sand-Gemisch, 0-16 mm

    Dieses Gemisch eignet sich gut als sogenannter Unterbau für Wege und Stellplätze, die mit Platten oder Pflaster belegt werden sollen. Der Kies verbessert die Wasserdurchlässigkeit gegenüber reinem Plattensand.
  4. EstrichkiesEstrichkies© Chris Lambertsen

    Estrichkies

    Beton, also auch Estrich, besteht bis zu 80 Prozent aus Sand und Kies. Für Estrich nimmt man da ein Sand-Kies-Gemisch, das eine relativ feine Körnung von 0 bis 8 Millimetern hat. Für Beton wird eine Körnung von bis zu 32 Millimeter verwendet.
  5. Putz- und MauersandPutz- und Mauersand© Chris Lambertsen

    Putz- und Mauersand

    Dieser Bausand ist oft noch eine Spur feiner als der reine Maurersand. Damit lässt sich ein fein strukturierter Putzmörtel anmischen. Außerdem eignet er sich optimal für Fugenmörtel.
  6. MauersandMauersand© Chris Lambertsen

    Mauersand

    Gewaschene Qualität und extreme Feinkörnigkeit (0 bis 2 Millimeter) zeichnen diesen Sand aus. Drei Teile davon auf einen Teil Zement und man hat den perfekten Mauermörtel. Wenn das Haus schon fertig ist – dieser Sand macht sich auch gut in der Sandkiste.
  7. FugensandFugensand© Chris Lambertsen

    Fugensand

    Sein Name ist Programm. Der feine, fast kornlose gesiebte Sand wird zum Füllen von Platten- und Pflasterfugen verwendet. Dafür wird er mit einem Besen in die Fugen gebürstet und mit Wasser eingeschlämmt.
  8. PlattensandPlattensand© Chris Lambertsen

    Plattensand

    Gesiebt und mit einer Körnung von nur 0 bis 8 Millimetern ein relativ feiner Sand. Er dient als maximal 5 Zentimeter dicke Ausgleichsschicht zur Tragschicht – z.B. unter Betonpflaster.

 

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