Möbelbau

Trendmaterial Bambus

Die mehrschichtigen Bambusplatten sind wasserfest verleimt und maßstabil. Sie sind ideal geeignet für den Möbelbau sowie im Küchen- und Badbereich.

 
Bambus verarbeiten © Selbermachen
Bambus verarbeiten

Haber Sie schon einmal etwas aus Bambus gebaut? Wir haben es ausprobiert. Die massiven Platten lassen sich sehr gut wie Holz – Bambus gehört zur Gattung der Gräser – mit normalem Werkzeug verarbeiten. Es ist zwar härter als Eichenholz, aber leichter im Gewicht und deshalb besser zu handhaben.

Die Bambusplatten werden von ein- bis zu fünfschichtig als Breit- oder Hochkantlamelle angeboten. Mit dem Material kann man Leisten auf der Kreissäge zuschneiden und Spiegel- oder Bilderrahmen daraus herstellen. Aber auch als Arbeitsplatten in der Küche sowie als Treppenbelag sind die Massivplatten, je nach Stärke, hervorragend geeignet.

Die charakteristischen Merkmale des Bambus kommen gut sichtbar zum Vorschein, wenn es mit Öl behandelt wird, das tief ins Material einzieht. Eine dünne Wachsschicht zum Schluss und die Oberfläche fühlt sich an wie Samt. Den ganz großen Auftritt hat Bambus auch als Bodenbelag. Vom mehrschichtigen Fertig- bis zum massiven Stabparkett ist alles im Angebot. Aber auch Furniere aus Bambus haben sich, zum Beispiel zur Verkleidung von Türfronten, durchgesetzt. Ebenso bei den Sitzmöbeln hat dies wunderbar formbare Material seinen Platz gefunden.

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