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Kernbohrmaschine - Aufbau und Funktionsweise

Hier erfahren Sie alles über Kernbohrmaschinen. Wir erklären, was sie von einer normalen Bohrmaschine unterscheidet und wie sie funktioniert.

Kernbohrmaschine - Kernbohrung
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Das passende Loch für den Wanddurchbruch bohrt man mit einer Kernbohrmaschine, meist im Durchmesser zwischen 100 und 200 Millimetern. Was die Kernbohrmaschine von einer normalen Bohrmaschine unterscheidet – und wie sie funktioniert – erklären wir Ihnen in hier.

Kernbohrmaschine - Funktionsweise und Komponenten

Kernbohrmaschine
Kernbohrmaschine
© Christian Bordes

Schritt 1/9: Kernbohrmaschine

Eine Kernbohrmaschine besteht aus einer ganzen Reihe von Komponenten. Angefangen bei der Halterung und er Bohrkrone bis hin zum Wasserkühl-Anschluss.

Andockstation einer Kernbohrmaschine
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Schritt 2/9: Andockstation

Nicht jede Bohrkrone passt an jede Maschine. Bei Nass und Nass-/Trockenbohrmaschinen muss die Bohrkrone einen dichten Wasserzulauf haben, der hier an der Schlauchkupplung zu erkennen ist. Die Kraftübertragung übernimmt ein schlichtes Sechskantprofil.

Bohrkrone einer Kernbohrmaschine
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Schritt 3/9: Bohrkrone

Zu den teuersten Einzelteilen des Kernbohrers gehören die Zähne der Bohrkrone. Sie sind hartmetallbestückt und mit Diamant beschichtet, um auch härtestem Stein zu widerstehen, wenn sie sich ins Material fräsen. Trotzdem nutzen sich die Zähne ab, was man beim Mieten in der Regel bezahlen muss.

Halterung einer Kernbohrmaschine
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Schritt 4/9: Halterung

Entscheidend für eine makellose Kernbohrung ist die saubere Führung der Bohrkrone. In Beton und mit Wasser sollte ohnehin mit Bohrstativ gearbeitet werden. Beim trockenen Bohren in "weichem" Material geht das meist auch aus der Hand – allerdings darf die Maschine nicht verkanten.

Wasserkühlung einer Kernbohrmaschine
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Schritt 5/9: Wasserkühlung

Beim Bohren besonders fester, harter Baustoffe wie Beton sollte man mit Wasserkühlung bohren. Das schont die teuren Zähne an der Bohrkrone und transportiert zuverlässig den Bohrstaub aus dem Bohrloch. Deswegen schreiben Vermieter dies bei Leihgeräten meist grundsätzlich vor. Damit der Fluss kontrolliert werden kann, dreht sich ein Propeller im Schauglas, und mit dem Hahn wird die Zufuhr gestoppt, wenn’s nötig ist.

Wasserschlauch-Anschluss an einer Kernbohrmaschine
© Christian Bordes

Schritt 6/9: Wasserschlauch-Anschluss

Eigentlich reicht ein simpler Gartenschlauch, um die Bohrkrone mit Wasser zu versorgen. Aber macht man eine Pause, muss das Wasser gestoppt werden. Dafür wird per Bajonettkupplung ein Schlauchadapter mit Sperrhahn angekuppelt.

Zwei Libellen an einer Kernbohrmaschine
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Schritt 7/9: Zwei Libellen

Wenn man freihändig bohrt, muss die Maschine exakt waagerecht oder senkrecht gehalten werden, sonst kann die Krone verkanten, und das reißt einem fast die Arme aus. Zur Kontrolle gibt es meist im Griffbereich für beide Bohrpositionen (die dritte wäre "über Kopf" und ist nicht erlaubt) je eine kleine, gut sichtbare Libelle.

Tempomat einer Kernbohrmaschine
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Schritt 8/9: Tempomat

Wie bei normalen Bohrmaschinen lassen sich bei Kernbohrgeräten mindestens zwei Gänge einlegen. Dabei ist es der erste Gang, der zwar langsamer dreht, dafür aber kräftiger ist, auf den man bei harten Baustoffen nicht verzichten möchte.

Personenschutz einer Kernbohrmaschine
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Schritt 9/9: Personenschutz

Weniger als 30 Millisekunden braucht dieser "Personenschutzschalter", um die Maschine von der Stromzufuhr zu trennen. Besonders wenn man mit Wasser bohrt und doch mal eine Stromleitung trifft, kann das Leben retten. Also diese Sicherung immer erst testen, dann starten – eine Diode zeigt an, ob Strom fließt oder nicht.

Passend dazu: Hier zeigen wir, wie Sie mithilfe einer Kernbohrmaschine eine Lüftungsanlage installieren.

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