Hobbyschreibtisch bauen

Selbermacher-Tisch

Dieser Tisch vereint drei Elemente und ist damit ideal für jedes Hobby, das einen gut organisierten Arbeitsplatz braucht: eine höhenverstellbare Unterkonstruktion, eine robuste Arbeitsfläche und eine praktische Magnetwand mit Ordnungselementen.

 
Hobby-Schreibtisch © Christian Bordes
Praktisch und stilvoll: Der Selbermacher-Tisch

Akazienholz ist hart und robust, lässt sich jedoch mit normalen Werkzeugen gut bearbeiten. Das ideale Material also für einen Hobby- und Werktisch, an dem regelmäßig gearbeitet wird. Egal ob für Modellbauer, Briefmarkensammler oder Elektrobastler: Bei dieser Kostruktion ist die notwendige Grundausstattung dabei.

Der Tisch ist mit zwei integrierten Leuchtelementen immer gut ausgeleuchtet. An die Magnetwand lässt sich anpinnen, was sonst Platz auf der Arbeitsfläche wegnimmt, aber trotzdem immer im Blick bleibt. Bei Bedarf lässt sich ein Stromanschluss ausfahren und es gibt flexibel platzierbare Ordnungshelfer wie Stiftboxen oder eine Tablet-PC-Halterung.

Auch auf das Design haben wir viel Wert gelegt: Die Fronten der Schubladen schließen bündig mit dem Tischkorpus ab. Es gibt keine störenden Überstände oder Griffe, nur Grifflöcher für die Schubladen. Holzzinkenverbindungen runden die edle Optik ab. Diese sind zwar handwerklich anspruchsvoll, sehen aber wunderschön aus.

Besonderes Highlight: Eine in die Arbeitsplatte eingelassene Glasplatte macht den Schreibtisch gleichzeitig zum Schaukasten. Sie können in der Schublade Stücke Ihres Hobbys effektvoll in Szene setzen oder sie haben immer gleich im Blick, was sonst darin verstaut ist.
 

Hobby-Werktisch bauen: Das brauchen Sie dazu

Material

  • Leimholzplatten Akazie massiv 2200 x 600 x 18 / 2200 x 500 x 18 / 800 x 400 x 18 / 800 x 200 x 18 mm
  • MDF-Platte roh 1200 x 1000 x 19 mm
  • Rahmenholz 45 x 26 mm, 3 lfm
  • Fichte Glattkantbrett gehobelt 1200 x 118 x 18 mm
  • Rechteckleiste Kiefer 1200 x 40 x 13 mm
  • Glas-/Plexiglasplatte 8 mm stark
  • 3 x Lochblech Stahl verzinkt 1000 x 400 mm
  • Drehkonsole / Drehteller 95 x 70 mm
  • Holzschrauben 3 x 35 / 3,5 x 16, 50 / 4,5 x 40 / 4 x 70 mm
  • Schraubhaken 3 x 30 / 3 x 20 mm
  • Schrauben Halbrundkopf 4 x 20 mm
  • Flachdübel Größe 0
  • Schleifpapier 120
  • Holzöl (Osmo Topoil)
  • Acryl Lack schwarz 2in1 (Alpina)
  • 2 x Holzklappbock
  • LED Sticks 4 x 40 cm (4er-Set von Ritos)
  • Downlight Alu-LED (Paulmann Micro Line)
  • Holzbeize (Clou „Aqua“)
  • Holzleim
  • Schubladen Teilauszug 50 cm (Stabilit)
  • Kabeldurchlass 60 mm (Stabilit)
  • Pop-Up Steckdose (Kopp)
  • Kabelkanal 15 x 15 mm
  • Styroporplatte

Werkzeug: Maßband, Winkeleisen, Stahllineal, Streichmaß, HW Falzfräser 31,7 mm, Stechbeitel 16 mm, Hammer, Holzhammer, Holzfeile, Feinsäge / Japansäge, Lochsäge 60 / 100 mm, Forstnerbohrer 35 mm, Holzbohrer 2 / 3,5 / 4 / 8, Schleifklotz, Zwingen, Schraubendreher, Kombizange, Lackpinsel, Lackrolle, Lackwanne, Rundholz

Werkzeugmaschinen: Kappsäge, Stichsäge, Akkubohrschrauber, Oberfräse, Exzenterschleifer, Tauchsäge (hier von Festool), Flachdübelfräse (hier von Dewalt)

Gesamtkosten: ca. 430 Euro
Schwierigkeitsgrad: Könner
Aufwand: 12 Stunden
 

Hobby-Werktisch bauen: Aufbau im Detail

Die Arbeitsfläche von 160 x 70 Zentimetern bietet genug Platz, sich mit seinem Hobby oder bei Büroarbeiten auszubreiten. Die rechte Schublade kann auch etwas tiefer als 50 Zentimeter ausfallen, die linke muss hinten noch Platz lassen für die versenkbare Steckdose.

Die Ablagefächer werden an der Rückseite mit Einschraubhaken versehen und können so an jeder beliebigen Stelle an der Lochwand aufgehängt werden. Zum Vergrößern hier klicken.

 


© Tillman Straszburger
 

1. Werktisch bauen: Korpusteile vorbereiten

Eine Handkreissäge mit Führungsschiene ist ideal, um die Bauteile aus Akazienholz exakt zuschneiden zu können. Die großen Teile können Sie sich auch im Baumarkt millimetergenau vorbereiten lassen.

Profi-Tipp: Damit Sie genug Platz haben, die Tischplatte zu bearbeiten, können Sie einen Arbeitsbock − auf dem später der Tischkorpus auch stehen wird − als zusätzliche Auflagefläche verwenden. Unterlegehölzer sorgen für Freiraum beim Arbeiten mit der Stich- oder Handkreissäge.

Damit nichts verrutscht, sollten Sie die Werkstücke mit ein oder zwei Zwingen fixieren. Dünne Unterlegehölzer verhindern Druckstellen im Holz.

  1. Platte ausmessen und zusägenPlatte ausmessen und zusägen© Christian Bordes

    Platte ausmessen und zusägen

    Die Arbeitsplatte, Boden- und Seitenteile zu erst ausmessen, anzeichnen und zusägen. Tipp: Styroporplatte als Unterlage verwenden.
  2. Seiten- und Mittelteile zusägenSeiten- und Mittelteile zusägen© Christian Bordes

    Seiten- und Mittelteile zusägen

    Die Korpusseiten und Mittelteile ablängen. Sie können dazu die Handkreissäge oder eine Kappsäge verwenden.
  3. Kanten brechen und Sichtkanten beizen Kanten brechen und Sichtkanten beizen © Christian Bordes

    Kanten brechen und Sichtkanten beizen

    Die Sichtkanten der Korpusteile dunkel beizen, hier: Aqua Clou Beize „Eiche Mittel“ (250 ml, 6,95 Euro). Vorher die Kanten brechen.
  4. Ausschnitt für GlasplatteAusschnitt für Glasplatte© Christian Bordes

    Ausschnitt für Glasplatte

    Den Ausschnitt für für die Glasplatte über der Schublade – hier 26 cm breit und 40 cm lang – abmessen und anzeichnen.
  5. Sichtkastenausschnitt aussägenSichtkastenausschnitt aussägen© Christian Bordes

    Sichtkastenausschnitt aussägen

    Den Sichtkastenausschnitt mit der Handkreissäge aussägen. Nicht ganz in die Ecken gehen, sonst gibt es Verschnitt.
  6. Ecken aussägenEcken aussägen© Christian Bordes

    Ecken aussägen

    Die Ecken, die mit der Handkreissäge ausgespart wurden, können Sie anschließend exakt mit der Stichsäge aussägen.
  7. Genug Platz zum SägenGenug Platz zum Sägen© Christian Bordes

    Genug Platz zum Sägen

    Eine Unterlage auf dem Arbeitstisch sorgt für Freiraum beim Sägen oder sie lassen immer eine Seite über die Tischkante hinausragen.

 

2. Werktisch bauen: Tischplatte mit Durchblick

Eines der Highlights ist das eingebaute Sichtfenster in der Arbeitsplatte. Damit die Glasplatte bündig eingelassen werden kann, muss ein Falz in die Kante des Ausschnitts gefräst werden.

Die Oberfräse haben wir mit einem Falzfräser mit 31,7 mm Durchmesser versehen. Die Falztiefe ist durch Austausch des Kugellagers variabel.

  1. Kanten abschleifenKanten abschleifen© Christian Bordes

    Kanten abschleifen

    Die Schnittkanten des Sichtkastenauschnitts − besonders an den Übergangsstellen von Kreis-auf Stichsäge − glattschleifen.
  2. Falz ausfräsenFalz ausfräsen© Christian Bordes

    Falz ausfräsen

    Damit die Glasplatte bündig eingelassen werden kann, muss ein Falz ausgefräst werden. Die Ränder der Falze ergeben am Ende das genaue Maß der Glasplatte. Die Breite der Falzfräsung muss also beim vorherigen Ausschnitt in der Platte berücksichtigt werden.
  3. Ecken ausmessenEcken ausmessen© Christian Bordes

    Ecken ausmessen

    Die Ecken für die Glaseinlage müssen Sie nachträglich abmessen und anzeichnen, da mit der Fräse nur Rundungen möglich sind.
  4. Ecken ausarbeitenEcken ausarbeiten© Christian Bordes

    Ecken ausarbeiten

    Mit einem scharfen Beitel stechen Sie die Ecken aus. Stechen Sie immer kleine Stücke aus, dann wird das Ergebnis präzise.
  5. Kanten schleifenKanten schleifen© Christian Bordes

    Kanten schleifen

    Die scharfen Kanten schleifen Sie mit einem Schleifklotz und feinem Schleifpapier mit 180er- Korn noch etwas ab.
  6. Holz beizenHolz beizen© Christian Bordes

    Holz beizen

    Den ausgefrästen und geschliffenen Bereich behandeln Sie am Ende noch mit dunkler Beize.

 

3. Werktisch bauen: Arbeitsplatte vergrößern

Die von uns im Baumarkt gekauften Platten sind nur 60 Zentimeter breit und müssen daher etwas verbreitert werden, damit man am Ende eine schön große Arbeitsfläche hat.

  1. Position für Dübel markierenPosition für Dübel markieren© Christian Bordes

    Position für Dübel markieren

    Um die Tiefe von 70 Zentimetern zu erreichen, muss angestückelt werden. An beiden Teilen die Positionen für die Dübel markieren.
  2. Dübel-Schlitze fräsenDübel-Schlitze fräsen© Christian Bordes

    Dübel-Schlitze fräsen

    Mit Flachdübeln und Leim hält die Verbindung ohne Schrauben fest zusammen. Die Schlitze werden mit der Flachdübelfräse angefertigt.
  3. Verzwingen und trocknen lassenVerzwingen und trocknen lassen© Christian Bordes

    Verzwingen und trocknen lassen

    Die beiden Teile fest verzwingen und den Leim über Nacht trocknen lassen. Die Anstückelung fällt bei einer Leimholzplatte nicht auf.

 

4. Werktisch bauen: Holzverbindung mit Zinken

Die Verbindung der Korpusteile mittels Fingerzinken sieht optisch sehr schön aus, ist aber handwerklich auch etwas anspruchsvoll. Es muss genau gemessen und präzise gearbeitet werden. Wer das zum ersten Mal macht, sollte vielleicht vorher einmal an zwei Brettern üben.

Nach den Vorarbeiten, Messen und Sägen ist noch einmal gefühlvolles Arbeiten beim Ausstemmen der Zinken gefragt. Ein sehr scharfer Beitel ist hier ein Muss.

  1. Länge der Zinken anreißenLänge der Zinken anreißen© Christian Bordes

    Länge der Zinken anreißen

    Bei unserem Tisch sind nur die sichtbaren Korpusseiten mit Fingerzinken versehen. Dazu als erstes mit einem Streichmaß die Länge der Zinken in Materialstärke parallel zur Kante anzeichnen.
  2. Raster ausrechnenRaster ausrechnen© Christian Bordes

    Raster ausrechnen

    Das Raster für die Fingerzinken müssen Sie vorher ausrechnen. Das geht am einfachsten, wenn Sie die Brettbreite auf einem karierten Papier anzeichen. Die Zinkung der einen Seite dient als Schablone für das Gegenstück.
  3. Längsschnitte sägenLängsschnitte sägen© Christian Bordes

    Längsschnitte sägen

    Die Längsschnitte für die Fingerzinken werden als erstes eingesägt. Hierfür am besten eine Feinsäge oder Japansäge verwenden, damit gelingt ein sehr feiner Schnitt mit wenig Materialabtrag.
  4. Zinken ausarbeitenZinken ausarbeiten© Christian Bordes

    Zinken ausarbeiten

    Mit einem geschärften Beitel, möglichst in der Breite der Zinken, und einem Holzhammer werden die Zinken ausgestochen.
  5. Werkstück einspannenWerkstück einspannen© Christian Bordes

    Werkstück einspannen

    Spannen Sie das Werkstück unbedingt auf dem Werktisch zwischen zwei Weichholzbrettern ein, damit nichts verrutscht.
  6. Nach und nach ausstechenNach und nach ausstechen© Christian Bordes

    Nach und nach ausstechen

    Stechen Sie von der Seite das erste kleine Stück aus, nachdem Sie von oben ein paar Schläge auf den Beitel gegeben haben.
  7. Zinken für ZinkenZinken für Zinken© Christian Bordes

    Zinken für Zinken

    So gehen Sie Schritt für Schritt vor und stechen Sie nach und nach einige Millimeter aus dem Holz. Ein untergelegtes Brett ist sehr wichtig, damit das letzte Stück scharf abgestochen werden kann.
  8. Zinken nacharbeitenZinken nacharbeiten© Christian Bordes

    Zinken nacharbeiten

    Mit einer feinen Feile arbeiten Sie die einzelnen Zinken noch etwas nach, wo es notwendig ist.
  9. VerleimenVerleimen© Christian Bordes

    Verleimen

    Geben Sie Leim zwischen die Zinkverbindungen, dann rechtwinklig verzwingen.

Tipp: Hier erfahren Sie mehr über klassische Holzverbindungen.
 

5. Werktisch bauen: Tischkorpus zusammenbauen

Der Korpus wird ohne Schrauben, nur mit Holzdübeln und Leim zusammengebaut. Das sieht am Ende sehr edel aus und hält auch bombenfest zusammen.

  1. Position für Dübel anzeichnenPosition für Dübel anzeichnen© Christian Bordes

    Position für Dübel anzeichnen

    Die Positionen für die Dübel an allen Bauteilen ausmessen und anzeichen. Hilfsbrettchen erleichtern das Ausrichten.
  2. Kerben für Dübel fräsenKerben für Dübel fräsen© Christian Bordes

    Kerben für Dübel fräsen

    Mit der Flachdübelfräse die Kerben einfräsen. Sie können auch ein Brett als Anschlag für die Fräse auf der Fläche festzwingen.
  3. Verleimen und verzwingenVerleimen und verzwingen© Christian Bordes

    Verleimen und verzwingen

    Tragen Sie Leim auf die Verbindungsstellen auf und verzwingen Sie die Arbeitsplatte mit den Aussen- und Rückseiten.
  4. Mittelteile einsetzenMittelteile einsetzen© Christian Bordes

    Mittelteile einsetzen

    Bei den Mittelseiten ebenfalls die Flachdübel mit Leim eindrücken, Holzleim auf die ganze Länge auftragen und die Teile einsetzen.
  5. VerzwingenVerzwingen© Christian Bordes

    Verzwingen

    An den Mittelelementen sollten Sie zusätzlich zu den senkrechten Zwingen noch eine Zwinge horizontal ansetzen.
  6. Korpusboden montierenKorpusboden montieren© Christian Bordes

    Korpusboden montieren

    Der Korpusboden wird zum Schluss aufgesetzt. Hier gehen Sie genauso vor, wie bei der Arbeitsplatte − einleimen und verzwingen.

 

6. Werktisch bauen: Löcher gegen Kabelgewirr

Zwei Löcher in der Arbeitsplatte werden für einen Kabeldurchlass und eine versenkbare Steckdose ausgesägt. Die Lochsäge können Sie direkt in den Bohrschrauber einsetzen. Mit 10 cm Durchmesser kostet sie etwa 10 Euro.

  1. Löcher markieren und aussägenLöcher markieren und aussägen© Christian Bordes

    Löcher markieren und aussägen

    Markieren Sie die Position für die beiden Löcher auf der Arbeitsplatte. Hinter der Schublade ist dafür auf 15 bis 20 Zentimetern Platz notwendig. Anschließend mit zwei Lochsägen − 60 und 100 mm − aussägen.
  2. Kanten brechenKanten brechen© Christian Bordes

    Kanten brechen

    Die Kanten der Lochausschnitte brechen Sie an der Ober- und Unterseite mit Schleifpapier der Körnung 120. Fertig sind die Vorbereitungen für Kabeldurchlass und Steckdose.

 

7. Werktisch bauen: Schubladenbau

Die linke Schublade darf nicht tiefer ausfallen als 50 Zentimeter, damit die Popup-Steckdose und gegebenfalls Kabel und Netzteil für einen Laptop Platz finden.

  1. AusmessenAusmessen© Christian Bordes

    Ausmessen

    Das Schubkastenmaß ermitteln. Für die Front messen Sie an den Außenkanten, für den Korpus an den Innenkanten.
  2. Griffloch und DübelkerbenGriffloch und Dübelkerben© Christian Bordes

    Griffloch und Dübelkerben

    Die Schubladenfront mit einem Griffloch versehen (35 mm) und an den restlichen Teilen die Dübelkerben einfräsen.
  3. Boden verschraubenBoden verschrauben© Christian Bordes

    Boden verschrauben

    Der Boden der Schublade wird zusätzlich verschraubt. Für die 3,5 x 50 mm Schrauben sollten Sie mit einem 2-mm-Bohrer vorbohren.
  4. Fronten schleifen, beizen und verleimenFronten schleifen, beizen und verleimen© Christian Bordes

    Fronten schleifen, beizen und verleimen

    Die Fronten werden – nachdem die Kanten abgeschliffen und die Schnittflächen gebeizt sind – mit Flachdübeln verleimt.
  5. VerzwingenVerzwingen© Christian Bordes

    Verzwingen

    Wie der Korpus, werden auch die Schubladen fest mit Zwingen fixiert, bis der Leim vollständig ausgehärtet ist.
  6. Teilauszüge montierenTeilauszüge montieren© Christian Bordes

    Teilauszüge montieren

    Teilauszüge montieren (3,5 x 16 mm Schrauben). Im Korpus wenige Millimeter Abstand zum Boden lassen (Unterlegehölzer).

 

8. Werktisch bauen: Stromversorgung

Der Kabeldurchlass ist für Geräte wie etwa ein Note book. Die Popup-Steckdose lässt sich bei Bedarf ausfahren. So lassen sich Elektrowerkzeuge direkt am Tisch anschließen.

  1. Popup-Steckdose einsetzenPopup-Steckdose einsetzen© Christian Bordes

    Popup-Steckdose einsetzen

    Die Popup-Steckdose und der Kabeldurchlass werden einfach in die Löcher eingesteckt. An der Unterseite des Korpus muss natürlich noch ein Loch für die Kabel gesetzt werden.
  2. KabeldurchlassKabeldurchlass© Christian Bordes

    Kabeldurchlass

    Der Kabeldurchlass mit 60 mm Durchmeser kostet in der einfachen Ausführung in schwarzem Kunststoff etwa fünf Euro. Aus Edelstahl in der gleichen Größe kostet das Teil etwa 10 Euro.
  3. Versenkbare SteckdoseVersenkbare Steckdose© Christian Bordes

    Versenkbare Steckdose

    Die versenkbare Steckdose von Kopp kostet etwa 45 Euro. Sie ist mit einem Schuko-Stecker mit der maximalen Anschlussleistung von 3.500 Watt und zwei USB-Anschlüssen ausgestattet.

 

9. Werktisch bauen: Ordnungshelfer

Damit der Tisch frei bleibt zum Arbeiten oder Basteln, wird mit kleinen Ablagen, Behältnissen und Kästen zusätzlicher Platz für Werkzeug, Stifte, Tablet-PC und vieles mehr geschaffen.

  1. AblageAblage© Christian Bordes

    Ablage

    Die rechtwinklige Ablage ist sehr einfach herzustellen: Einfach zwei Brettreste, beispielsweise aus dem Ausschnitt der Arbeitsplatte, rechtwinklig verleimen.
  2. StifteboxStiftebox© Christian Bordes

    Stiftebox

    Die Teile für die Stiftebox werden ebenfalls stumpf miteinander verleimt. Mit Metallhaken an der Rückseite werden die Ordnungshelfer später in die Lochblechwand eingehängt.

 

10. Werktisch bauen: Lochblechwand mit Licht

Die Lochblechwand macht den Tisch perfekt für jegliche Art von Handarbeit: Sie hält Magnete, zusätzlich ist ein Licht integriert und Sie können an beliebiger Stelle Odrnungselemente platzieren.

Die LED-Sticks von Ritos kosten im 4er-Set etwa 35 Euro. Sie werden hinter der Blende montiert und verbrauchen nur 5 Watt

  1. Kanthölzer an Rückwand montierenKanthölzer an Rückwand montieren© Christian Bordes

    Kanthölzer an Rückwand montieren

    Die MDF-Rückwand wird mit Kanthölzern versehen, auf die das Lochblech montiert wird. Für die Kanthölzer das MDF vorbohren.
  2. Blendleiste verschraubenBlendleiste verschrauben© Christian Bordes

    Blendleiste verschrauben

    Die Blendleiste, die später oben an die Rückwand montiert wird, verschrauben Sie mit 3 x 35-mm-Schrauben.
  3. Rückwandteile lackierenRückwandteile lackieren© Christian Bordes

    Rückwandteile lackieren

    Lackieren Sie die Rückwandteile. Verwenden Sie eine Grundierung und Lack oder greifen Sie, wie hier, zu einem 2-in-1 Acryllack.
  4. LampenschwenkarmLampenschwenkarm© Christian Bordes

    Lampenschwenkarm

    Beim Lampenschwenkarm die Kanten abrunden und dunkel beizen. Anschließend Leuchte und Kabelkanal montieren.
  5. DrehkonsoleDrehkonsole© Christian Bordes

    Drehkonsole

    Jetzt kommt die Drehkonsole zum Einsatz.
  6. Drehkonsole montierenDrehkonsole montieren© Christian Bordes

    Drehkonsole montieren

    Die Position der Drehkonsole auf der Blende anzeichnen, vorbohren und mit 4 x 20 mm Halbrundkopfschrauben anbringen.
  7. KabeldurchlassKabeldurchlass© Christian Bordes

    Kabeldurchlass

    Einen Kabeldurchlass bohren Sie direkt neben der Drehkonsole mit einem 8-mm-Bohrer. Das Kabel verläuft später hinter dem Lochblech.
  8. Rückwand montierenRückwand montieren© Christian Bordes

    Rückwand montieren

    Die Rückwand an der Wand montieren und oben den Rückwanddeckel mit 4 x 70-mm- Schrauben anbringen.
  9. Lochblech anschraubenLochblech anschrauben© Christian Bordes

    Lochblech anschrauben

    Das Lochblech befestigen Sie auf den Rahmenhölzern mit Halbrundkopfschrauben der Größe 4 x 20 mm.
  10. LED-Sticks befestigenLED-Sticks befestigen© Christian Bordes

    LED-Sticks befestigen

    Die LED-Sticks werden in kleine Plastikhalter eingeklipst, die hinter der Blende angeschraubt sind. Das Kabel ist hinter dem Blech versteckt.

Architekten-Holzbock werden diese höhenverstellbaren Gestelle genannt. Es gibt sie fertig in Baumärkten für ungefähr 20 Euro pro Stück zu kaufen. Mit dem Zapfensystem lässt sich die Arbeitshöhe etwa zwischen 70 bis 100 Zentimetern verstellen.

Fotos: 
Christian Bordes; Illustrationen: Tillman Straszburger
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