Heimwerker-Wissen

Gipsplatten biegen

Gipsplatten lassen sich wirklich mit Wasser biegen. Dazu benötigen Sie eine Nadelwalze (ein Tapezierwerkzeug), einen Schwamm und eine äußerst vorsichtige Herangehensweise.

 
Gipsplatte © Chris Lambertsen
Gebogene Gipsplatte

Auch wenn es auf den ersten Blick kaum zu funktionieren scheint - Gipsplatten lassen sich wirklich mit Wasser biegen. Hier erfahren Sie, wie Sie dabei vorgehen.
 

Gipsplatten biegen: So geht's

Zum Biegen von Gipsplatten benötigen Sie eine Nadelwalze (ein Tapezierwerkzeug), einen Schwamm und eine äußerst vorsichtige Herangehensweise. Die durchfeuchteten Platten sind nämlich sehr empfindlich und brechen schnell entzwei.

Schneiden Sie sich also den Gipsplattenstreifen für den Rundbogen mit dem Cuttermesser zu, perforieren Sie eine Seite der Platte mit der Nadelwalze und wässern Sie diese kräftig.

Bevor Sie sich nun ans Biegen machen, muss die Gipsschicht relativ weit durchtränkt sein. Die andere, nicht perforierte Pappschicht aber darf noch nicht nass sein. In diesem Zustand lässt sich die Platte gut bearbeiten. Clever ist es dann, die gebogene Platte mit zwei Streifen Malerkrepp so zu fixieren, dass sie in Form gehalten wird.

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