Verdeckte Anbringung

Regalbrett im Landhaus-Look

Ein Regalbrett an der Wand kann man zum Beispiel mit einfachen Stahlblech-Konsolen befestigen – das sieht oft improvisiert aus. Die bessere Alternative ist eine verdeckte Anbringung des Regalbretts.

Regalbrett im Landhaus-Look
Regalbrett im Landhaus-Look© Selbermachen

Regalbrett Maße

Wenn man sich bei der Renovierung der Küche für einen mediterranen Landhausstil entscheidet, sollte das Gesamtkonzept stimmen. Das beginnt bei der Wandgestaltung, die bei unserer Variante mit einem rustikalen Modellierputz in Sandsteinstruktur verschönert wurde. Zu der Farbe im Sandton ist das heitere Himmelblau der oberen Wandhälfte eine optimale Ergänzung fürs Mittelmeer-Feeling. Dazu darf ein passendes Bord für nützliche Utensilien in der Küche natürlich nicht fehlen.

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Was man auf keinen Fall unterschätzen darf, ist das Gewicht von Geschirr. Deshalb ist ganz wichtig, dass die Wandbefestigung eine hohe Belastbarkeit aufnehmen kann. Eine sichere Lösung ist ein Rundstahl, der zu gleichen Teilen in der Wand und im Holzbrett verankert ist. Mit vier Stahlhaltern verteilt auf 2 m Länge kann garantiert nichts schiefgehen. Zu der Wandhalterung gehört natürlich ein tragfähiges Brett. Weil ein einfaches bei zu hohem Gewicht nicht ausreicht, ist eine Aufdoppelung (siehe Zeichnung) ratsam. Dann bleibt das Bord auch bei Dauerbelastung in der Waage.

Regalbrett montieren
Platte aufdoppeln
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Schritt 1/9: Platte aufdoppeln

Zwei Leimholz-Buchenplatten (2 m lang, 20 cm breit) im Baumarkt zuschneiden lassen. Zum Aufdoppeln eine Seite mit Holzleim (Ponal classic, Henkel) einstreichen und aufeinanderkleben.

Zwingen fixieren
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Schritt 2/9: Zwingen fixieren

Mit Zwingen fixieren (Kiefernleisten als Zulagen, damit es keine Abdrücke gibt). Mindestens 30 Minuten abbinden lassen.

Kante schleifen
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Schritt 3/9: Kanten schleifen

Die Flächen der Kanten ringsherum mit einem Schleifgerät (80er und 180er) glatt schleifen. Danach die Kanten mit Schleifpapier und -klotz (180er Körnung) brechen.

Bohrloch markieren
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Schritt 4/9: Bohrloch markieren

Für die Aufhängung in die Rückseite des Bordes Löcher (4 Löcher bei 2 m Länge) mittig bohren. Vorher ausmessen und mit Bleistift markieren. Mindestens 8 cm von der Außenkante einrücken, damit das Holz nicht aufplatzt.

Sackloch bohren
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Schritt 5/9: Sackloch bohren

Damit die Sacklöcher (circa 15 cm tief) gerade ins Holz gebohrt werden, sind zwei Winkeleisen für die Peilung eine gute Hilfe.

Rundstahl ablängen
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Schritt 6/9: Rundstahl ablängen

Den Rundstahl (25 cm lang, 12 mm Ø Vollmaterial) in der Gehrungslade fixieren und mit einer Metallsäge ablängen. Fasen Sie die Rundstahlenden mit einer Metallfeile oder alternativ mit einer Schleifmaschine an.

Lochpositionen übertragen
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Schritt 7/9: Lochpositionen übertragen

Halten Sie das Bord in Waage an der Wand und übertragen Sie per Bleistiftmarkierung die Lochpositionen.

Loch einbohren
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Schritt 8/9: Löcher bohren

Mithilfe eines Bohrmobils (Wolfcraft) die 12,5 cm tiefen Löcher in die Wand bohren.

Bord aufschieben
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Schritt 9/9: Bord aufschieben

Die Rundstäbe in die vorgebohrten Löcher der Wand setzen und das Bord aufschieben. Mit einem Gummihammer und einem Zulagebrettchen als Schutz auf die Kanten schlagen, bis es bündig an der Wand sitzt.

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