Recht und Regeln

Feuer im Garten – Was ist wirklich erlaubt?

Eine Feuerstelle im Garten ist ein Wunsch, den sich viele Gartenbesitzer gerne erfüllen würden. Wir erklären, was wirklich erlaubt ist und was Sie besser nicht tun sollten.

Recht und Regeln: Was ist beim Feuer im Garten wirklich erlaubt?
Recht und Regeln: Was ist beim Feuer im Garten wirklich erlaubt? © Jan Schönmuth

Bevor Sie mit dem Bau einer Feuerstelle im Garten beginnen, sollten Sie sich vorher bei Ihrer Gemeindeverwaltung informieren, ob in Ihrer Wohngegend eine Feuerstelle im Garten erlaubt ist.

Denn: Die Frage, ob Lagerfeuer erlaubt ist, ist nicht pauschal zu beantworten. Es gibt nämlich keine landesweite Regelung. Je nach Regelung müssen Sie bestimmte Kriterien beachten.

Meist ist die Größe der Feuerstelle ausschlaggebend (oftmals ist etwa nicht mehr als 1 Meter Innendurchmesser erlaubt). Aber auch der Abstand zu den umliegenden Nachbarn ist meist geregelt.

So dürfen nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz unbeteiligte Nachbarn nicht erheblich belästigt oder gefährdet werden. Ein Gespräch mit dem Nachbarn kann hier schon helfen.

Ebenso gelten natürlich die üblichen Verhaltensregeln zur Brand- oder Unfallverhütung:

Feuer im Garten: Nie unbeaufsichtigt lassen!

  • Ein bereitstehender Eimer mit Löschwasser oder alte Decken tragen ebenfalls zur Sicherheit bei.
  • Lassen Sie Kinder nie unbeaufsichtigt in Feuernähe spielen.

Feuer im Garten: Löschen Sie das Feuer immer korrekt!

  • Asche und glühende Kohlen bleiben noch sehr lange heiß und könnten Schaden anrichten. Verteilen Sie die glühenden Kohlen gleichmäßig auf dem Boden der Feuerstelle. Dann löschen Sie mit Wasser bis der gesamte Rauch verschwunden ist.
  • Bei starkem oder ungünstigem Wind entzünden Sie bitte kein Feuer.
  • Bei aufkommendem Wind ist das Feuer zu löschen. Funkenfluggefahr!
  • Benutzen Sie niemals Benzin oder Brandbeschleuniger für Feuer im Garten – Stichflammen können lebensgefährlich sein.

 

 

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