Zu Besuch bei Husqvarna

Mähroboter: Ein Blick hinter die Kulissen

Wie werden eigentlich Mähroboter hergestellt? Unsere Volontärin Mirjam Löw weiß es: Sie hat den Produktionsstandort Aycliff von Husqvarna besucht. Mitgebracht hat sie Einblicke in die Produktion und spannende Konzepte für die Zukunft des Rasenmähens.

Mähroboter
In dieser Fabrik werden Mähroboter gefertigt - und an der Zukunft des Rasenmähens geforscht© Mirjam Löw

Aycliff/Großbritannien. Ein Fabrikgelände im ländlichen Norden Englands. Hier befindet sich der Produktionsstandort für Mähroboter der Firma Husqvarna. Ich durfte einen Blick hinter die Kulissen werfen. Dabei durfte ich nicht nur sehen, wie die Mähroboter der schwedischen Firma maschinell gefertigt und in manueller Kleinstarbeit zusammengebaut werden - in kleinen Workshops konnte ich viel über die Sicherheit der Mähroboter und Zukunftsvisionen des Mähroboter-Herstellers in Erfahrung bringen.

Werksbesichtigung bei Husqvarna: Impressionen

Einblicke in die Mähroboter-Fabrik
Fabrikbesichtigung
© Hans-Christian Dirscherl

Schritt 1/13: Ansicht

Jetzt geht’s los! Volontärin Mirjam Löw darf einen Blick in die Produktionsstätte des Husqvarna Mähroboter-Werks werfen!

© Mirjam Löw

Schritt 2/13: Ansicht

Direkt aus der Druckguss-Maschine kommt die erste Mähroboter-Abdeckung. Mit dem Fließband geht es zur Sammelstelle...

Erdhaken auf blauem Fließband
© Mirjam Löw

Schritt 3/13: Ansicht

Auch die vielen kleinen Erdhaken, die man zur Befestigung des Begrenzungsdrahtes benötigt, werden hier produziert.

© Mirjam Löw

Schritt 4/13: Ansicht

Nicht nur grau...Viele verschiedene Modelle werden in Aycliff produziert.

Sammelstelle und nächste Fliessbandstation
© Mirjam Löw

Schritt 5/13: Ansicht

Aufgereiht warten die Mähroboter-Teile darauf, in Handarbeit zusammengebaut zu werden.

Mähroboter-Fahrgestell
© Mirjam Löw

Schritt 6/13: Ansicht

Auf dieser Station des Fließbandes wird der untere Teil der Mähroboter zusammengebaut. In Schritt eins werden die Räder angeschraubt.

Fliessband-Arbeit Unterteil
© Mirjam Löw

Schritt 7/13: Ansicht

Jetzt ist die Elektronik dran.

Weiterer Zusammenbau
© Mirjam Löw

Schritt 8/13: Ansicht

Station für Station schreitet der Zusammenbau voran...

Der Antrieb
© Mirjam Löw

Schritt 9/13: Ansicht

Antrieb und Antriebsräder werden montiert.

Fahrwerk und "Karosserie" werden vereint
© Mirjam Löw

Schritt 10/13: Ansicht

Fast fertig!

Zusammengebaut
© Mirjam Löw

Schritt 11/13: Ansicht

Fertig zusammengebaut warten die Mähroboter auf die letzte Inspektion.

Software
© Mirjam Löw

Schritt 12/13: Ansicht

Jetzt geht’s ans Eingemachte: Die Software wird auf die Steuereinheit gespielt.

Verpackung
© Mirjam Löw

Schritt 13/13: Ansicht

Zusammengebaut, geprüft und fertig installiert! Jetzt wird der Mähroboter verpackt.

Mähroboter mit Sprachsteuerung

Ab Herbst 2018 können die Mähroboter von Husqvarna auch über Sprachbefehle bedient werden - in Kombination mit dem Alexa Voice Service von Amazon. Doch das soll nur der erste Schritt sein: Den Mähroboter später einmal direkt über Spracheingabe dirigieren zu können, ist eins der Ziele. Langfristig soll aus dem einfachen Mähroboter ein mobiles Smart-Garden-System werden.

Mähroboter-Sicherheit im Fokus

Die Sicherheit der Mähroboter steht für alle Hersteller an erster Stelle. Doch was und wie getestet wird, darüber konnte ich mir jetzt ein Bild verschaffen:

Mähroboter-Sicherheit
Sicherheitstest mit Fuß
© Mirjam Löw

Schritt 1/6: Ansicht

Mit dem Standard-Fuß aus Holz wird getestet, ob die Klingen des Mähroboters eine Gefahr darstellen.

Finger-Test
© Mirjam Löw

Schritt 2/6: Ansicht

Mit einem hölzernen Test-Finger wird geprüft, ob beim Greifen unter den Mäher die Finger verletzt werden können.

Test-Gegenstände
© Mirjam Löw

Schritt 3/6: Ansicht

Auch tierische Opfer sollen ausgeschlossen werden. Mit dem Test-Igel (aus Plüsch, aber mit richtigem Gewicht und Größe) wird geprüft, ob vom Mäher eine Gefahr für kleine Tiere ausgeht.

Igel im Test
© Mirjam Löw

Schritt 4/6: Ansicht

Damit niemand unter die Räder gerät: Kann ein extra Schutzbügel verhindern, dass kleine Tiere, die unter die Blende passen, in Gefahr geraten?

Praxistest Igel
© Mirjam Löw

Schritt 5/6: Ansicht

Auf dem Test-Parcours muss der Mähroboter den Igel erkennen und ausweichen.

Mähroboter mit Kamera
© Mirjam Löw

Schritt 6/6: Ansicht

Nicht Sensoren, sondern eine Kamera hilft dem Mähroboter dabei, Hindernisse zu erkennen. So sollen in Zukunft auch kleine, weiche Gegenstände vor den Klingen des Mähroboters sicher sein.

Die Mähroboter der Zukunft

Autonom agierende Mähroboter, die von Drohnen durch die Luft transportiert werden, alle Geräte miteinander via Cloud verbunden - so stellt sich Husqvarna in einem Designkonzept die Zukunft vor. Aktuell steckt das Projekt noch in der Entwicklungsphase. Vor Ort konnte ich mir bereits einen Eindruck über die Zukunft des automatischen Rasenmähens verschaffen.

Fotos: Mirjam Löw, Husqvarna

 

Die neue Ausgabe ist da: selber machen - Jetzt am Kiosk!