Klebeband „Frogtape“

Abkleben ist keine Kunst

Wem es zu eintönig ist, sich in Räumen mit weiß gestrichenen Wänden aufzuhalten, der sollte zu Farbe und Pinsel greifen, um eigene Motive ganz nach seinem Gusto zu gestalten. Voraussetzung für ein gutes Gelingen ist nicht nur die Kreativität. Auch das richtige Klebeband muss hier mitspielen. Aus diesem Grund haben wir das Frogtape für Sie getestet. Und das ist unser Fazit!

 
Wand abkleben mit Frogtape © Lambertsen
Abkleben mit dem "Frogtape"

Zugegeben, wir haben alle Register gezogen bei unserem Wandbild, um zu testen, ob das Klebeband „Frogtape“ hält, was es verspricht. Denn bei dem expressiven Muster gibt es mehrere Überschneidungspunkte des Klebebandes. Damit die geometrischen Felder in unterschiedlichen Grün- und Blautönen gut zur Wirkung kommen, bedarf es scharfer Kanten. Das heißt, Farbe darf nicht verlaufen. Aber was hat dieses Klebeband, was andere nicht haben?

Ausschlaggebend bei „Frogtape“ ist die sogenannte „PaintBlock“-Technologie. Das ist eine Beschichtung, mit der die Ränder des Klebebandes ausgerüstet sind und die das Wasser aus der Farbe absorbiert. Sobald dieses stark saugende Polymer mit Farbe in Kontakt kommt, bildet es eine Mikrobarriere. Diese verriegelt die Ränder und verhindert das Unterlaufen der Farbe.

Man muss sich diesen Prozess ähnlich vorstellen wie bei einer Einweg-Windel. Der Vorteil ist auch, dass man dieses Klebeband nicht nur auf glatten, sondern auch leicht rauen Oberflächen anwenden kann. Allerdings muss sich der Einsatz nicht nur auf kunstvoll gestaltete Bordüren beschränken.

Das grüne Frogtape ist in zwei verschiedenen Breiten, 24 mm und 36 mm, erhältlich. Eine Rolle (41,1 m) gibt's ab rund 9 Euro in Baumärkten. Bei wasserlöslichen Farben, Lacken und Lasuren ist es ebenso zum Abkleben von Sockelleisten, Fenstern und Türen geeignet. Was Sie auch streichen wollen – Abkleben ist eine Kunst, damit man ein gutes Ergebnis erzielt!

Anleitung: Richtig abkleben mit dem Frogtape

  1. Abmessen und markieren© Lambertsen

    Abmessen und markieren

    Zunächst die Breite der Bordüre festlegen und die obere und untere Kante mit Zollstock und Bleistift markieren.
  2. Länge anzeichnen© Lambertsen

    Länge anzeichnen

    Die Länge der Bordüre mithilfe einer Wasserwaage entlang der markierten Punkte mit Bleistift anzeichnen.
  3. Tape aufkleben© Lambertsen

    Tape aufkleben

    Dann das Klebeband entsprechend dem Muster aufkleben. Entweder aus freier Hand oder die Linien vorher anzeichnen. Damit das Band auch wirklich fest an der Wand klebt und keine Farbe darunterlaufen kann, wird es an den Rändern mit einem Tuch festgedrückt.
  4. Streichen© Lambertsen

    Streichen

    Größere Farbflächen werden mit der Rolle aufgetragen.
  5. Details mit kleinem Pinsel© Lambertsen

    Details mit kleinem Pinsel

    An Rändern und kleinen Feldern bringt man die Farbe am besten mit einem Pinsel auf.
  6. Tape ablösen© Lambertsen

    Tape ablösen

    Solange die Farbe noch feucht ist, wird das Klebeband flach und zügig von der Wand gezogen.

 

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