Notfall

Stromausfall – so bereiten Sie sich richtig vor

Eine gesicherte Stromversorgung gehört für viele Menschen so zum Alltag, dass man gar nicht mehr darüber nachdenkt. Daher ist ein Großteil der Bevölkerung nicht ausreichend auf einen flächendeckenden Stromausfall vorbereitet. 

Stromausfall
Die richtige Vorbereitung ist bei einem Stromausfall entscheidend.© Victoria - stock.adobe.com

Je nach Dauer kann ein Stromausfall sehr unangenehm werden. Auch Experten sind sich einig: Ein flächendeckender Stromausfall wäre für Wirtschaft und Bevölkerung verheerend. Umso wichtiger ist es, sich rechtzeitig auf einen solchen Blackout vorzubereiten. 

In der Regel werden Stromausfälle innerhalb weniger Stunden behoben, es kann aber durchaus auch zu mehrtägigen Stromausfällen kommen. Mit der richtigen Ausrüstung kommen Sie besser durch diese Krise:

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Vorbereitet auf den Stromausfall

  • Um bei Stromausfall schnell handeln zu können, müssen Sie den Blackout erst einmal erkennen. Ein akkubetriebener Stromausfallmelder für die Steckdose* zeigt mit einem Alarmton, wenn der Strom ausgefallen ist. 
  • Um sich auch nach Sonnenuntergang oder im Vorratskeller orientieren zu können, brauchen Sie Licht. Achten Sie daher darauf, genügend Kerzen* sowie funktionierende Feuerzeuge und Streichhölzer im Haus zu haben. Auch eine LED-Laterne*, die Sie durch Kurbeln oder über ein integriertes Solarpanel aufladen können, ist eine gute Lichtquelle.
  • Wenn Sie nicht zufällig einen Gasherd besitzen, bleibt bei Stromausfall auch die Küche kalt. Es empfiehlt sich daher stets einen Gaskocher* mit einem Vorrat an Gaskartuschen bereitzuhalten. Besonders im Winter kann eine warme Mahlzeit oder ein heißes Getränk die Lebensgeister stärken. 
  • Bei einem Blackout sind auch das Internet und Mobilfunknetze nicht oder nur eingeschränkt verfügbar. Um trotzdem informiert zu bleiben und keine wichtigen Neuigkeiten zu verpassen, ist ein Radio*, das mit Solarenergie oder über eine Kurbel mit Energie versorgt wird, unverzichtbar. 
  • Auch Geldautomaten funktionieren bei Stromausfall nicht mehr. Bewahren Sie daher immer einen ausreichenden Betrag Bargeld in Reichweite auf. Ein kleiner Tresor* ist der beste Aufbewahrungsort für Ihre Barmittel und Wertsachen. 
  • Auch die Wasserversorgung kann bei einem Blackout eingeschränkt sein. Bevorraten Sie sich daher mit ausreichend Trinkwasser und halten Sie zusätzlich Wasserreinigungstabletten* bereit, mit denen Sie Wasser trinkbar machen können. 
  • Der Kühlschrank und die Gefriertruhe können ohne Elektrizität nicht kühlen, sodass Lebensmittel verderben können. Bevorraten Sie sich daher rechtzeitig mit schwer verderblichen Lebensmitteln, zum Beispiel Konserven. Diese haben den Vorteil, dass die Lebensmittel bereits Flüssigkeit enthalten und Sie so bei der Zubereitung Wasser sparen können. 
  • In dringenden Fällen kann ein Notstromaggregat* Strom liefern. Da die meisten Notstromgeräte jedoch mit Benzin oder Diesel betrieben werden, empfiehlt es sich, nur im Notfall darauf zurückzugreifen, um Treibstoff zu sparen.
Stromausfall
Kerzen und die richtigen Vorräte helfen, einen Stromausfall besser zu überstehen.© John Neff - stock.adobe.com

Weitere Tipps für den Notfall finden Sie auf unserer Notfall-Checkliste zum kostenlosen Download.

Polizei und Feuerwehr bei Stromausfall

Auch Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte sind auf einen Blackout vorbereitet. Notfallpläne sehen zum Beispiel vor, dass Notrufe bei einem Stromausfall auch direkt bei den Beamten auf Streife abgegeben werden, die von den Beamten dann über Analogfunk an die Zentrale weitergegeben werden. Zudem ist eine Versorgung bedürftiger Menschen beispielweise mit Notstromaggregaten vorgesehen. 

Während die Polizei mit steigender Kriminalität rechnet und sich auch darauf vorbereitet, wird es der Feuerwehr obliegen, die Wasserversorgung wiederherzustellen oder zu sichern. 

Mit der richtigen Vorbereitung und gesundem Menschenverstand lässt sich ein Stromausfall von einigen Stunden bis zu wenigen Tagen gut überstehen

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