Kabel-Salat vermeiden

Möbel für Ladestationen

Besitzer von Smartphones, E-Readern und anderen akkubetriebenen Geräten können sich freuen: Sämtliche Netzgeräte verschwinden in der selber machen-Ladestation!

Ein schickes Möbel als Ladestation
Ein schickes Möbel als Ladestation© Chris Lambertsen

Diese Szene kennen Sie bestimmt auch: Man kommt nach Hause und weiß, dass der Akku des Smartphones und auch der der Fahrradlampe oder des E-Readers geladen werden muss. Sie begeben sich auf die Suche nach einer freien Steckdose.

© Chris Lambertsen

Leider werden die frei zugänglichen Stromspender gerade vom Rest der Familie belegt. Sie denken nun: Das mache ich dann später! Doch leider vergessen Sie es, und Ihre Elektrogeräte sind am morgen genauso leer wie am Abend. Ärgern Sie sich nicht. Fertigen Sie sich lieber eine zentrale Ladestation, an die viele Geräte und Netzteile angeschlossen werden können.

Die von uns gestaltete Ladestation haben wir mit einer Vierfachsteckdose ausgestattet. Wer mehr Anschlussmöglichkeiten benötigt, erhöht einfach die Anzahl der Steckerleisten und der Kühlungslöcher.

Ladestation
© Chris Lambertsen

Doch bevor Sie sich nun ans Werken machen, sollten Sie unbedingt zuvor die Steckerleiste kaufen, sämtliche Netzteile anschließen und die Außenabmessungen prüfen. Erst danach können Sie entscheiden, wie hoch der Kasten wird.

Innenansicht

Ladestation
© Chris Lambertsen

Unter der Klappe, die sich durch zwei kleine Scharniere bewegen lässt, zeigt sich der Kabelsalat. Hier nur mit einem Netzteil verdeutlicht, damit es für Sie als Betrachter nicht ganz so chaotisch wirkt.

Kabelkanal

Kabelkanal
© Chris Lambertsen

Durch die halbrunden Löcher werden die Anschlusskabel gezogen. Nach Gebrauch können diese einfach, ohne die Klappe zu öffnen, wieder zurückgeschoben werden.

Leimholz als erste Wahl

Bei diesem Möbel haben wir uns für das Material Birkenleimholzplatte entschieden. Es ist leicht zu verarbeiten, hat eine sehr schöne und feine Maserung und ist in vielen Baumärkten verfügbar.

Sägen Sie zunächst die Leimholzplatte in Streifen.
© Chris Lambertsen

Sägen Sie zunächst die Leimholzplatte in Streifen. Die Streifenbreite (X) ist abhängig von der Kastenhöhe, die wiederum individuell auf Ihre Netzteile abgestimmt sein muss. Dann werden die Streifen mit Gehrungen für die Eckverbindung versehen.

Auf Deckel und Boden die Position der (Lüftungs-) Öffnungen anzeichnen und mit einem 30-mm-(15-mm-) Bohrer die Löcher bohren.
© Chris Lambertsen

Auf Deckel und Boden die Position der (Lüftungs-) Öffnungen anzeichnen und mit einem 30-mm-(15-mm-) Bohrer die Löcher bohren.

Vom Deckel wird ein Streifen abgesägt, der die Löcher halbiert. Den Sägeschnitt verschleifen.
© Chris Lambertsen

Vom Deckel wird ein Streifen abgesägt, der die Löcher halbiert. Den Sägeschnitt verschleifen.

Die vier Bauteile für den Rahmen so legen, dass die Gehrungsschräge nach unten zeigt.
© Chris Lambertsen

Die vier Bauteile für den Rahmen so legen, dass die Gehrungsschräge nach unten zeigt. Von oben klebt man einen Streifen Paketklebeband über die Teile.

Das Ganze umdrehen, Leim in die Gehrung geben und mit Boden verleimen.
© Chris Lambertsen

Das Ganze umdrehen, Leim in die Gehrung geben und mit Boden verleimen.

Aussparungen für die kleinen Scharniere anfertigen und Scharniere montieren.
© Chris Lambertsen

Aussparungen für die kleinen Scharniere anfertigen und Scharniere montieren.

Tischbeine laut Zeichnung schräg mit der Stichsäge zuschneiden.
© Chris Lambertsen

Tischbeine laut Zeichnung schräg mit der Stichsäge zuschneiden.

Tischbeine mit Zwingen und Holzleim verleimen.
© Chris Lambertsen

Tischbeine mit Zwingen und Holzleim verleimen.

Die fertiggestellten Tischbeine mit einem Spannband oder -gurt an der Grundplatte verleimen.
© Chris Lambertsen

Die fertiggestellten Tischbeine mit einem Spannband oder -gurt an der Grundplatte verleimen.

Die kleinen 15 mm messenden Bohrungen sorgen für eine Luftzirkulation im Kasteninneren.
© Chris Lambertsen

Die kleinen 15 mm messenden Bohrungen sorgen für eine Luftzirkulation im Kasteninneren. Durch die kleinen Löcher tritt die Luft ein und durch die halbrunden oben wieder aus. So werden die wärmeerzeugenden Netzteile ständig gekühlt.

Die neue Ausgabe ist da: selber machen - Jetzt am Kiosk!