Heizen

10 Tipps, mit denen Sie Heizkosten sparen, ohne zu frieren

Die Temperaturen sinken und die Heizkosten steigen. Wir erklären, wie Sie die Heizungswärme optimal ausnutzen und worauf Sie achten müssen, damit die Heizkosten nicht zu hoch ausfallen.
 

 
Heizkosten reduzieren, sparen © Goffkein - stock.adobe.com
Heizkosten sparen, ohne zu frieren: Unsere Tipps machen es möglich.

Alles, was Spaß macht, ist zu teuer und ungesund? Ein bisschen trifft das auch auf das Heizen im Winter zu. Natürlich ist die Vorstellung, die Heizung den ganzen Tag auf Hochtouren laufen zu lassen, irgendwie reizvoll. Doch langfristig führt dies nur zu einer hohen Heizkostenrechnung und schwächt das Immunsystem.

Heizkosten sparen, gesund leben

Statt also viel zu heizen, lohnt es sich eher, klug zu heizen. Dazu gehören technische Innovationen, bewährte Maßnahmen und eine gründliche Bestandsaufnahme.
Wir haben 10 Tipps gesammelt, mit denen Sie bequem Heizkosten sparen und auch im Winter wohngesund leben.

  • Umgewöhnungszeit beachten: 20 Grad sind die empfohlene, gesunde Raumtemperatur. Die Heizung höher einzustellen, ist zwar kurzfristig gemütlicher, doch unser Körper gewöhnt sich an die wärmeren Temperaturen. Umgekehrt kann man ihn aber auch eine Raumtemperatur von 20 Grad gewöhnen. So frieren wir langfristig weniger und sparen Heizkosten.
  • Thermostat richtig einstellen: Die Zahlen auf dem Regler stehen für konkrete Temperaturen. Die mittlere Stufe entspricht bei vielen Geräten einer Raumtemperatur von 20 Grad Celsius.
  • Warm einpacken: Natürlich sollen Sie nicht im Wintermantel auf dem Sofa sitzen müssen. Zu kalte Temperaturen schaden der Gesundheit und der Bausubstanz. Doch bevor sie die Heizung von der mittleren auf die höchste Stufe stellen, ziehen Sie doch lieber einen wärmeren Pullover, eine Strickweste oder warme Socken über. Auch Ihre Zimmerpflanzen freuen sich über eine Raumtemperatur von 20 bis 22 Grad!
  • Intelligent heizen: Viele Hersteller, etwa Eberle, Bosch oder Vaillant, bieten die Möglichkeit, das eigene Heizsystem ohne viel Aufwand „smart“ zu machen. Steuerbare Heizkörperthermostate, Temperatursensoren und Apps unterstützen Sie dabei, nicht unnötig zu heizen und lassen sich außerdem so einstellen, dass bereits eine angenehm temperierte Wohnung auf Sie wartet, wenn Sie von der Arbeit nach Hause kommen.
  • Dicht machen: Überprüfen Sie schon vor der kalten Jahreszeit, ob die Fenster dicht sind und die Dämmung intakt ist. Gerade im Altbau kommt es an Fenstern und Rissen in der Wand oft zu Wärmebrücken. Diese treiben nicht nur die Heizkosten in die Höhe, sondern können auch Wohnschimmel verursachen.
  • Richtig lüften: Statt die Fenster den Tag über gekippt zu lassen, machen Sie sich regelmäßiges Stoßlüften zur Gewohnheit. Drei- bis viermal täglich je eine Viertelstunde alle Fenster öffnen, gründlich durchlüften und dann wieder schließen.
  • Jalousien nutzen: Heruntergelassene Jalousien verhindern nicht nur, dass Fremde in dunklen Nächten besten Einblick in Ihr Wohnzimmer erhalten. Sie wirken außerdem wie eine zusätzliche Dämmung und verhindern, dass der Raum über die Fensterscheiben Wärme verliert. Auch für die Jalousiesteuerung gibt es smarte Lösungen, mit denen etwa die Steuerung der Heizung mit der Steuerung der Jalousien abgestimmt werden kann. Auch dicke Vorhänge vor den Fenstern erfüllen diese Funktion; achten Sie jedoch darauf, dass die Heizkörper nicht verdeckt werden.
  • Heizkörper freihalten: Damit sich die ganze Heizwirkung entfaltet, ist es nötig, dass der Heizkörper nicht von Möbeln, Vorhängen, Stoffen oder Ähnlichem verdeckt ist. Darüber hinaus empfiehlt es sich, das Gerät vor Beginn der Heizperiode gründlich zu entlüften und zu reinigen. Staubablagerungen mindern nicht nur die Heizwirkung, sondern belasten auch die Atemwege.
  • Tür zu: Das beste Heizkonzept bringt nichts, wenn die Türen offenstehen und die Wärme in kältere Bereiche zieht. Achten Sie deshalb darauf, die Türen der geheizten Räume geschlossen zu halten. Zugluftstopper vor dem Türspalt halten die Wärme zusätzlich im Raum.
  • Heiz-Check: Verschiedene Webseiten bieten einen Heiz-Check an. Hier können Sie die Heizkosten und den Energieverbrauch von Gebäuden berechnen und entsprechende Maßnahmen ergreifen.

 
Zu kalt sollten die Räume jedoch auch nicht werden, sonst droht Schimmelbefall. Wie Sie diesen verhindern können, lesen Sie hier.
 

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